

NZZ Akzent
NZZ
Täglich erzählen NZZ-Korrespondentinnen und Redaktoren, was sie bewegt: Geschichten aus der ganzen Welt inklusive fundierter Analyse aus dem Hause NZZ, in rund 15 Minuten erzählt. Das ist «NZZ Akzent» – täglich ein Stück Welt.
Und wenn du dich schnell, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen informieren möchtest, dann mach das mit unserem täglichen Newsletter, dem NZZ Briefing. Registriere dich dafür kostenlos unter go.nzz.ch/briefing.
Und wenn du dich schnell, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen informieren möchtest, dann mach das mit unserem täglichen Newsletter, dem NZZ Briefing. Registriere dich dafür kostenlos unter go.nzz.ch/briefing.
Episodes
Mentioned books

12 snips
Jan 16, 2026 • 17min
Trump vs. Powell: Was passiert gerade mit der US-Notenbank?
André Müller, USA-Korrespondent und Experte für amerikanische Wirtschaft und Politik, analysiert den Konflikt zwischen Jerome Powell, dem Chef der US-Notenbank, und Donald Trump. Er erklärt, warum Powell öffentlich gegen Trump auftritt und was dies für die Unabhängigkeit der Fed bedeutet. Müller diskutiert die möglichen Konsequenzen einer politischen Einflussnahme auf den Leitzins, wie Inflation und Marktvertrauen. Zudem skizziert er die globalen Auswirkungen einer lockeren US-Zinspolitik und mögliche zukünftige Entwicklungen im Streit.

Jan 15, 2026 • 15min
Mercosur-Abkommen: Nach 25 Jahren ist die EU am Ziel – aber gespalten
Daniel Imwinkelried, Korrespondent der NZZ in Brüssel und Experte für EU-Politik, analysiert das kontroverse Mercosur-Abkommen. Er erklärt die Ängste europäischer Bauern vor Billigkonkurrenz und welchen besonderen Widerstand Frankreichs Landwirte leisten. Imwinkelried beleuchtet die strategische Bedeutung des Abkommens für die EU und die Industrieinteressen, die hinter dem Vertragsabschluss stehen. Er beschreibt auch mögliche Schutzmechanismen und wie der Einfluss der Bauern zukünftige Handelsverträge prägen könnte.

Jan 14, 2026 • 18min
Der Ukrainer, der tote Soldaten birgt - auch russische
Katharina Bracher, NZZ-Reporterin, berichtet von Oleksij Jukov, einem freiwilligen Helfer im Donbass, der trotz großer Gefahr Kriegstote beider Seiten gebärt. Sie schildert seine Motivation, die aus Kindheitserinnerungen und einem Sinn für Pflichtgefühl stammt. Jukov und sein Team mussten sich mit Minen und Drohnen auseinandersetzen, während sie verstorbene Soldaten identifizieren. Zusätzlich beleuchtet Bracher die emotionalen Momente, wenn Angehörige wie russische Mütter um Gewissheit ihrer Vermissten bitten.

13 snips
Jan 13, 2026 • 18min
Israel: Warum einige ultraorthodoxe Juden doch zum Militär gehen
Rewert Hofer, Israel-Korrespondent, beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen ultraorthodoxen Juden und dem Militärdienst. Er beschreibt den Fall von Yaakov Barchaim, der trotz des Tabus freiwillig diente. Angst vor dem Verlust des Lebensstils und der Tora-Studien, sowie eine historische Sonderbehandlung, prägen das Umfeld. Hofer erklärt die innere Vielfalt der Charedim und deren teilweise positiven Sicht auf den Militärdienst. Er warnt jedoch vor langfristigen Herausforderungen bis 2050 in Bezug auf die Integration.

Jan 12, 2026 • 12min
Venezuelas Ex-First Lady: Warum Cilia Flores auch im Gefängnis sitzt
In einem faszinierenden Gespräch beleuchtet Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent, die umstrittene Rolle von Cilia Flores, der Ex-First Lady Venezuelas. Er beschreibt ihre enge Verbundenheit mit Nicolás Maduro und die Diskrepanz zwischen ihrem luxuriösen Leben und der Realität der Bevölkerung. Busch erläutert die ernsten Vorwürfe gegen sie im Drogenhandel und nennt konkrete Hinweise, die zur Verhaftung führten. Zudem diskutiert er die möglichen Auswirkungen der Anklage auf die politische Landschaft Venezuelas.

21 snips
Jan 9, 2026 • 16min
Ist das iranische Regime diesmal am Ende?
Daniel Böhm, Nahostkorrespondent der NZZ, analysiert die aktuelle Wirtschaftskrise im Iran und die sich daraus entwickelnden Proteste. Er beschreibt, wie der Verfall des Rial und steigende Preise die Menschen auf die Straße treiben. Besonders aufmerksam macht er auf die brutale Repression des Regimes und die internen Machtkämpfe, die sichtbar werden. Böhm diskutiert auch die symbolische Bedeutung des Sturzes von Maduro für Teheran und beleuchtet die Möglichkeit externer Militärinterventionen. Kann das Regime tatsächlich fallen?

10 snips
Jan 8, 2026 • 15min
Crans-Montana: Das Behördenversagen muss aufgearbeitet werden
Matthias Sander, Westschweiz-Korrespondent der NZZ, berichtet über die dramatischen Ereignisse in Crans-Montana, wo ein verheerender Brand 40 Todesopfer forderte. Er analysiert die Reaktionen der Behörden und deckt Versäumnisse beim Brandschutz auf, darunter fehlende Kontrollen und lasche Vorschriften. Matthias thematisiert die Verantwortlichkeit der Gemeinde, die ihrer Opferrolle hinterfragt wird. Zudem bespricht er die politischen und juristischen Konsequenzen, die über die Region hinaus von Bedeutung sind.

Jan 7, 2026 • 17min
Die niedrigste Geburtenrate der Welt – warum Südkorea verschwinden könnte
Katharina Bracher, NZZ-Reporterin, beleuchtet die dramatische demografische Krise in Südkorea, wo die Geburtenrate mit 0,75 Kindern pro Frau die niedrigste weltweit ist. Sie berichtet von leeren Spielplätzen und einer Gesellschaft, in der junge Paare sich gegen Kinder entscheiden – belastet von finanziellen Sorgen, dem Druck des Bildungssystems und traditionellen Geschlechterrollen. Bracher diskutiert die weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen eines Bevölkerungsrückgangs und warum finanzielle Anreize nicht ausreichend wirken.

Jan 6, 2026 • 17min
Neue Strukturen, alte Ideologie: Wie gefährlich ist der IS heute?
Richard C. Schneider, Nahost-Experte für Sicherheit und Dschihadismus, analysiert die aktuelle Gefährdung durch den Islamischen Staat. Trotz militärischer Niederlagen bleibt die radikale Ideologie stark, was sich in weltweiten Terroranschlägen zeigt. Schneider erklärt, wie Einzeltäter über das Internet radikalisiert werden und betont die Herausforderungen für Geheimdienste durch dezentrale Netzwerke. Zudem wagt er einen Ausblick auf mögliche islamistische Anschläge in Europa bis 2026 und spricht über die Anziehungskraft der IS-Ideologie.

Jan 5, 2026 • 18min
Nach Maduros Festnahme – Bestimmt Trump nun allein die Zukunft Venezuelas?
Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent und Experte für venezolanische Politik, liefert spannende Einblicke nach der Festnahme von Nicolás Maduro. Er erläutert, warum in Venezuela nach diesem Ereignis keine Jubelstimmung herrscht. Zudem diskutiert er Trumps Kontrolle über Venezuela und die wirtschaftlichen Interessen an dessen Öl. Busch analysiert die Rolle von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez und die Reaktionen der Opposition sowie die Wünsche der Bevölkerung nach Sicherheit und Einkommen. Er skizziert die möglichen Auswirkungen auf die gesamte Region.


