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Jan 8, 2026 • 49min

Nationalismen und Rassismus in den USA - #1551

Gary Gerstle, Historiker und Autor, ist spezialisiert auf US-Geschichte und Nationalismus. Er analysiert den Konflikt zwischen civic und racial nationalism in den USA. Mit Trumps Politik erinnert er daran, wie rassistischer Nationalismus wiederbelebt wird. Gerstle diskutiert die historische Bedeutung der Declaration und des 14. Zusatzartikels. Zudem beleuchtet er die Langzeitfolgen der Reconstruction und die wirtschaftlichen Transformationen seit den 1970ern, während er die Risiken autoritärer Tendenzen anspricht.
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Jan 7, 2026 • 40min

Der Kampf gegen Kinderprostitution in Mexiko - #1550

Lydia Cacho, eine mutige mexikanische Investigativjournalistin und Aktivistin, spricht über ihre erschütternden Enthüllungen zum Thema Kinderprostitution in Cancún. Sie schildert ihre Erfahrungen mit Bedrohungen und Entführungen, die sie nach ihren Recherchen erlitten hat. Cacho beschreibt die soziale Verdrängung, die durch den Tourismus entsteht, und wie sie ein Schutzhaus für betroffene Kinder gründete. Ihre weltweite Recherche zu Menschenhandel und die Herausforderungen, denen NGOs gegenüberstehen, bieten tiefgreifende Einblicke in den Kampf gegen diesen verheerenden Missbrauch.
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Jan 4, 2026 • 53min

Donald Trump und seine Bedeutung für die US-Geschichte - #1549

Volker Depkat, Amerikanist und Universitätsprofessor, beleuchtet die historische Bedeutung von Donald Trump für die US-Politik. Er diskutiert Trumps radikalkonservativen Kurs und dessen Einfluss auf die politische Kultur. Depkat erklärt, wie Trumps Politik die multilateralistischen Werte des Kalten Krieges infrage stellt. Spannende Themen wie die Moralisierung der Politik durch evangelikale Gruppen und die Rolle des Isolationismus in der amerikanischen Geschichte werden thematisiert. Auch die Herausforderungen der Demokratie und der Verfassungswandel finden Beachtung.
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Jan 3, 2026 • 37min

Ausblick: Zum Zustand der Menschenrechte 2026 - #1549

Volker Türk, UNO-Hochkommissar für Menschenrechte mit umfassender Erfahrung in internationalen Fragen, diskutiert mit Ulrike Lunacek, ehemaliger Vizepräsidentin des Europaparlaments, über die gegenwärtige Lage der Menschenrechte. Sie sprechen über die Herausforderungen durch Kriege und Massenflucht sowie über die Rolle der UNO und notwendige Reformen im Menschenrechtsrat. Türk warnt vor Menschenrechtsverletzungen durch externe Asylverfahren und betont die Dringlichkeit, Menschenrechte in Friedensprozesse zu integrieren.
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Jan 1, 2026 • 38min

Erfroren auf dem Großglockner - #1547

Martina Gugglberger, Historikerin und Alpinismusforscherin, beleuchtet geschlechterhistorische Perspektiven im Bergsport. Gebhard Bendler, Tiroler Historiker und Bergführer, spricht über Sicherheitsfragen und die Herausforderungen der Bergsteigpraxis. Matthias Dusini, Feuilleton-Chef, liefert persönliche Eindrücke zur Tragödie am Großglockner. Die Themen reichen von moralischen Fragen in der Seilschaft über individuelle Verantwortung bis hin zur Rolle von Medien und der Sichtbarkeit von Frauen im Alpinismus, die wichtige Impulse für die Bergsportkultur geben.
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Dec 31, 2025 • 46min

Krieg und Neutralität: Österreich im Sturm der Geopolitik - #1546

Karl-Markus Gauß, ein kultursensibler Publizist, untersucht die Entwicklung der österreichischen Identität seit dem EU-Beitritt 1995. Misha Glenny, ein Experte für Osteuropa, analysiert die negativen Folgen des Neoliberalismus und die Herausforderungen Österreichs in der globalen Wirtschaft. Gerald Heidegger, ein erfahrener ORF-Journalist, diskutiert die Verantwortung der Medien und die Rolle der Kultur in der europäischen Identität. Gemeinsam betonen sie die Notwendigkeit einer selbstbewussten europäischen Außenpolitik und die Chancen durch Bildung und Vielfalt.
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Dec 30, 2025 • 46min

Österreich 1995: Aufbruch nach Europa - #1545

Karl-Markus Gauß, Publizist und Schriftsteller, betont die Bedeutung kultureller Neugier und die europäische Identität im Kontext von Österreichs EU-Beitritt. Journalist Misha Glenny analysiert die 1990er Jahre, verweist auf den Westen und die neoliberale Wende. Gerald Heidegger diskutiert die Rolle der Medien und Bildung für eine europäische Identität. Die Gäste thematisieren die Herausforderungen eines zerfallenden Europas und unterstreichen die Notwendigkeit von Migration für die Wirtschaft.
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Dec 29, 2025 • 52min

Die Salzburger Festspiele und Österreichs Identität - #1544

Maja Haderlap, eine Schriftstellerin aus Südkärnten, diskutiert die Salzburger Festspiele als exklusive Bühne und beleuchtet Karajans kontroverse Vergangenheit während der NS-Zeit. Kathrin Zechner, Kulturmanagerin, teilt Einblicke in die Rolle der Technik bei der Kulturvermittlung und die Festspiele als Identitätsstifter durch Medien. Andreas Treichl, Bankmanager, reflektiert über die Symbiose von Kultur und Wirtschaft in Österreich und kritisiert das Mittelmaß der letzten zwei Jahrzehnte. Die Diskussion beleuchtet die Festspiele als kritische Kraft in der heutigen politischen Landschaft.
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Dec 28, 2025 • 36min

Österreich 1955: Die Wurzeln der Zweiten Republik – #1543

Heinz Fischer, ehemaliger Bundespräsident und Experte für österreichische Geschichte, diskutiert mit Oliver Rathkolb über die Wurzeln der Zweiten Republik. Fischer reflektiert die Umwandlung von der Monarchie zur Republik 1918 und thematisiert die Gründung der Verfassung. Er beleuchtet die schweren politischen Konflikte der frühen Jahre sowie den Einfluss des Exils auf die Kultur, insbesondere die Salzburger Festspiele. Zudem erklärt er die Bedeutung der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper 1955 und die Entwicklung eines eigenständigen Österreich-Bewusstseins.
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Dec 27, 2025 • 1h 10min

Österreich 1945: Neubeginn der Demokratie - #1542

Mavie Hörbiger, Schauspielerin aus der berühmten Hörbiger-Dynastie, teilt persönliche Erinnerungen zur NS-Zeit und reflektiert über die Verantwortung ihrer Familie. Ilija Trojanow spricht über Flucht und Identität und warnt vor den Illusionen schnellen Wandels. Oliver Rathkolb analysiert die Herausforderungen der Entnazifizierung unter amerikanischer Besatzung. Schließlich diskutieren die Gäste die Rolle der Kunst in der kritischen Aufarbeitung von Geschichte und die Notwendigkeit, Schweigen zu brechen, um die Vergangenheit zu verstehen.

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