

carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
carpe diem
Niki Löwenstein und Holger Potye jede Woche im Gespräch mit inspirierenden Menschen zu den Themen Ernährung, Bewegung, Bewusstsein und Erholung. Wie gelingt unseren Gästen das, was für sie ein gutes Leben ausmacht? Mehr Inspirationen findest du auch unter: https://www.carpediem.life/podcast/
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Jan 27, 2026 • 1h 3min
Lästige Laster hinter sich lassen & neue Gewohnheiten etablieren mit Gewohnheits-Coach Eva Gruber
Liebe Carpe-Diem-Zuhörerin und Zuhörer, wir sind gerade in Podcastpause. In der Zwischenzeit hören wir gemeinsam beliebte Folgen aus dem Archiv, die dich gut und gesund ins neue Jahr begleiten sollen. Wir wünschen dir viel Freude beim Hören und einen guten Start ins neue Jahr!
Ständiges Social Media checken, Lift statt Stiegen steigen oder Nägelkauen: Wer kennt die schlechten Gewohnheiten nicht, die sich in unserem Alltag festkrallen? In dieser Folge zeigen wir Wege zu positiven Routinen & Ritualen.
Mit einem Lächeln sagt Eva Gruber zeit- und kraftraubenden Gewohnheiten den Kampf an. Der professionelle Habit Coach erarbeitet mit KlientInnen neue Muster und teilt im Interview praktische Tipps und Strategien für Gewohnheitsmenschen. Im Gespräch mit Host Niki Löwenstein nimmt uns die 43-Jährige mit auf eine Reise in wertvollen Mini-Schritten, die langfristig zum Erfolg führen sollen.
Eva Gruber kennt die Macht von Erlebnissen und schädlichen Glaubenssätzen, die uns oft schon in jungen Jahren prägen. Im Interview spricht sie berührend über persönliche Schicksalsschläge und ihren eigenen, oft harten Weg hin zu guten Gewohnheiten. Wir sprechen über die Bedeutung der Umgebung, Menschen und Ziele, wenn wir unser Gehirn überlisten wollen. Außerdem verraten wir warum es ein tolles Ziel ist, Sportschuhe bloß anzuziehen statt gleich loszulaufen.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
· Warum es so wichtig ist sich selbst ordentlich zu feiern.
· Was ein Schwarm an Gewohnheiten bewirkt.
· Wie viele Gewohnheiten statistisch überleben.
· Warum Gewohnheiten lächerlich sein sollen.
· Was „Heliotropischer Effekt“ bedeutet.
Show Notes:
Wenn du mit Habit Coach Eva Gruber Kontakt aufnehmen möchtest, bist du HIER richtig.
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Wir freuen uns immer über Lob, Kritik, Anregungen, Themenideen und Vorschläge für Wunschgäste!

Jan 20, 2026 • 58min
So schlafen wir besser – mit Schlafforscher Prof. Manuel Schabus
Liebe Carpe-Diem-Zuhörerin und Zuhörer, wir sind gerade in Podcastpause. In der Zwischenzeit hören wir gemeinsam beliebte Folgen aus dem Archiv, die dich gut und gesund ins neue Jahr begleiten sollen. Wir wünschen dir viel Freude beim Hören und einen guten Start ins neue Jahr!
Diesmal reisen wir ins Land der Träume. Was macht guten Schlaf aus und welche Rahmenbedingungen können wir dafür schaffen?
Unser heutiger Gast ist bist Neurowissenschaftler, Psychologe und Psychotherapeut. Prof. Dr. Manuel Schabus hat das Schlaflabor an der Universität Salzburg aufgebaut und widmet seine Zeit der Erforschung von Schlaf. Zudem haben er uns sein Team eine Schlaf-App namens sleep² entwickelt, die uns auf unserer Reise zu gutem Schlaf und verbesserter Resilienz unterstützt.
In dieser Podcastfolge gehen carpe diem Host Holger Potye und Prof. Manuel Schabus der Frage nach, welchen Faktoren für gesunden Schlaf entscheidend sind. Wie wir also unseren Schlaf verbessern können. Denn guter Schlaf kann – Stichwort Longevity – unsere Lebenszeit um zwei bis vier Jahre verlängern. Schlafen wir schlecht, oder zu wenig, kann sich die Lebenszeit dementsprechend verkürzen.
Schlafmangel betrifft die gesamte Gesellschaft und hat konkrete Folgen: Arbeitsunfälle häufen sich, wir verletzen uns öfter beim Sport – wenn wir nicht gut oder genug schlafen. Fest steht: Wir werden als Gesellschaft immer rastloser und schlafen zu wenig. Die Folge daraus: Wir befinden uns in der paradoxen Situation, dass die Menschen müde und fertig sind, aber trotzdem nicht schlafen, weil sie nicht abschalten können. Dabei wäre Schlaf eigentlich eine Wunderwaffe des Körpers.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
Wie ich besser einschlafen kann
Wie ich vor dem Schlafengehen runterkomme
Wie die ideale Schlafumgebung aussieht (Stichwort: Dunkelheit, Temperatur)
Wie ich leichter durchschlafen kann
Woran es liegt, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr einschlafen kann
Warum ich mich nach 8 Stunden Schlaf immer noch erschlagen fühle
Was soll ich vor dem Schlafengehen essen soll und was nicht
Wann ich die letzte Mahlzeit zu mir nehmen sollte
Welche Schlafstörungen am häufigsten auftreten
Welche Alternativen es zur Schlafmasker gibt Viel Spaß beim Hören!
Show Notes:
Mehr zu Manuel Schabus erfährst du HIER.
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Jan 13, 2026 • 1h 6min
Wie du Altes loslässt und Neuanfänge wagst – mit Vitalpsychologe und Autor Bardia Monshi
Wie lässt man los, wenn das Herz festhält? Der Jahresbeginn ist der perfekte Zeitpunkt, um zurückzublicken und bewusst loszulassen, was uns nicht mehr guttut. Klingt simpel, oder? In Wahrheit verbirgt sich dahinter eine der größten Herausforderungen im Leben.
Ob gescheiterte Beziehung, ein Traum, der nie wahr wurde, oder der Abschied von einem geliebten Menschen - wir hängen lange an Vergangenem, weil es uns vertraut ist. Dabei schleppen wir manchmal emotionalen Ballast mit uns herum, der uns den Blick nach vorne verstellt. Loslassen heißt nicht vergessen oder aufgeben. Es heißt, Raum zu schaffen für das, was noch kommen darf. Ja, das tut weh, macht Angst und fühlt sich anfangs an wie ein freier Fall. Aber genau in diesem Loslassen liegt die Chance, zu wachsen und sich neu zu (er)finden.
Was passiert, wenn wir loslassen?
Wie erkennen wir, wann die Zeit wirklich reif ist, einen Neuanfang zu wagen? Und wie gelingt diese Aufgabe nachhaltig? Host Niki Löwenstein spricht in dieser Folge mit dem Vitalpsychologen und Autor Bardia Monshi über diesen heilsamen, aber oft schwierigen Prozess.
Bardia bringt wertvolle psychologische Tipps und seine ganz persönlichen Erfahrungen mit. In seinem Institut für Vitalpsychologie in Wien-Hietzing hilft er Menschen, Blockaden zu lösen und mutig nach vorne zu blicken.
Wie eng sind Krisen und das Loslassen miteinander verknüpft? Warum halten wir oft fest an Dingen, die uns eigentlich belasten? Der leidenschaftliche Hunde-Papa erklärt, welche mentalen Blockaden und typischen Denkfehler uns daran hindern, loszulassen, und wie wir bewusst Raum für Neues schaffen können.
In dieser Folge gibt uns der Experte konkrete Techniken an die Hand, um Ängste vor einem Neuanfang zu überwinden. Und er erzählt, warum Perspektivenwechsel – manchmal auch mit einem flauschigen Vierbeiner – oft der Schlüssel zur Veränderung sind.
Eine inspirierende Folge für alle, die bereit sind, Ballast bewusst gehen zu lassen und mit neuer Energie ins kommende Jahr zu starten. Denn Veränderung bedeutet Leben – und jeder Neuanfang beginnt mit einem ersten Schritt.
Was wir außerdem aus dieser Folge mitnehmen:
· Ob Loslassen passiv oder aktiv ist
· Wie man Schritte zu mehr Gelassenheit setzt
· Wie gesunde Trauer funktioniert
· Warum man nach der Selbstakzeptanz am besten am Schlüsselbein sucht
· Warum wir den Wunsch nach „Abschalten“ vergessen sollten
· Welche Rituale (zum Jahreswechsel) dich beim Loslassen unterstützen
Show Notes:
Mehr über Bardia Monshi erfährst du HIER.
WhatsApp: +43 664 88840236
Email: podcast@carpediem.life
Producers: Holger Potye & Agentur Soundfeiler
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Jan 6, 2026 • 60min
Köchin Paula Bründl: Wieso Kochen Teil eines erfüllten & gesunden Lebens ist
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Unser heutiger Gast ist freischaffende Köchin aus Leidenschaft. Die Teilnahme an der Koch-TV-Show „The Taste“, die sie auch gewonnen hat, hat ihr Augen und Herz für dieses Universum geöffnet. Seitdem lebt und liebt sie Kulinarik – und hat ihr erstes Kochbuch veröffentlicht.
Im Gespräch mit carpe diem-Host Holger Potye erklärt Paula Bründl, die ein Psychologie- Studium absolviert hat, bevor sie ihre Kochleidenschaft entdeckt hat, was kochen eigentlich mit uns macht. Was löst es
in uns aus? Warum ist es nicht egal, was wir essen und wie wir konsumieren? Und wie hängen Kochen und Psychologie eigentlich zusammen?
Kochen ist immer Teil der Lösung
Für Paula ist Kochen zugleich auch eine Schule des Lebens. Die Lösung für viele Herausforderungen und Probleme, denen wir in der Welt begegnen, findet man ihrer Meinung nach, indem man mit dem Kochen anfängt. Daher ist es wichtig die Zugangshürde zum Kochen möglichst klein zu machen.
Essen für die Seele
„Gutes, authentisches, ehrliches Essen besitzt eine einzigartige Kraft, die berührt“, meint Paula. Wenn es einmal also gerade nicht so rundläuft, ist für die Salzburger Köchin gutes Essen mit Menschen, die ihr lieb und wichtig sind, die beste Therapie.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
• Warum positive mentale Glaubenssätze im Leben wichtig sind
• Wieso Stärken stärken viele Nachteile ausgleicht
• Warum es Sinn macht, sich immer auf die Suche nach seinem USP zu begeben
• Wieso eine Portion gesunde Naivität stets von Vorteil ist
• Wie man kreativ kocht
• Wie kochen uns dabei hilft, unser Leben zu strukturieren
• Wieso wir übers Kochen mehr über uns lernen können
• Wieso Paula auf Rohmilch schwört
• Wie man seine Potentiale ausleben lernt
Viel Vergnügen mit dem Podcast!
Show Notes:
Wer mehr über Paula Bründl erfahren möchte, schaut HIER vorbei.
Paulas Buch „Endlich kochen: 64 Rezepte, die dein Leben bereichern, versprochen!“ ist im Handel! im Servus Verlag
Im Podcast erwähnte Bücher & Podcasts
Buch: „Beweg dich! Und dein Gehirn
sagt danke“ von Manuela Macedonia
Producers: Holger Potye &
Agentur Soundfeiler
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Dec 30, 2025 • 1h 3min
#323 Neurologe Prof. Dr. Volker Busch: Wie unser Gehirn nachts zur Ruhe kommt
Wenn abends endlich Ruhe einkehrt, passiert bei vielen Menschen im Kopf genau das Gegenteil. Der Tag ist vorbei – aber die Gedanken geben Vollgas. To-do-Listen melden sich zurück. Gespräche laufen im Replay. Kleine Sorgen werden groß. Statt in den Schlaf zu gleiten, dreht unser Gehirn eine letzte, oft unerwünschte Schnellrunde.
Warum ist das so? Und wie schaffen wir es, abends wirklich herunterzufahren, damit die Nacht uns stärkt statt erschöpft?
Das erfährt Host Niki Löwenstein im Gespräch mit Prof. Dr. Volker Busch, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und Bestsellerautor. In seinem aktuellen Buch „Gute Nacht, Gehirn.“ zeigt er, wie wir den Tag gut abschließen können: mit mehr Klarheit, Humor und einem besseren Verständnis dafür, was unser Kopf am Abend braucht.
In „Gute Nacht, Gehirn“ zeigt Prof. Dr. Volker Busch, wie wir den Übergang vom Tag in die Nacht so gestalten können, dass unser Geist wirklich zur Ruhe kommt. Dabei verbindet er neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagstauglichen Impulsen: von Fantasie und Intuition, die uns Zugang zu innerer Klarheit geben, über Stille, die einen Raum für Erholung öffnet, bis hin zu Selbstmitgefühl, Gewohnheiten und dem kleinen Glück, das oft im Unscheinbaren liegt.
Im Podcast gibt er einen Einblick in seine gesunden „Betthupferl“ und teilt wertvolle Tipps für Tag, Nacht und Gehirn.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
Wie Legosteine zum guten Schlaf beitragen können
Was wir uns unter „Selbstbeschäftigungsnetzwerk“ des Gehirns vorstellen können
Warum sich unser Gehirn nicht entspannen kann
Wieso Konjunktive unsere Fantasie anregen können
Welchen Raum uns Stille öffnen kann - und warum man vorsichtig damit umgehen muss
Was Kapuzineräffchen mit unserem Gehirn zu tun haben
Viel Vergnügen mit dem Podcast!
Show Notes
Mehr zu Dr. Volker Busch erfährst du HIER.
Link zum Podcast: „Gehirn gehört“
BUCH: „Gute Nacht, Gehirn. Gedanken, um zur Ruhe zu kommen.“ (Droemer Verlag, 2025)

Dec 23, 2025 • 1h 18min
Game-Design-Professorin Johanna Pirker: Warum Cozy Games unsere mentale Gesundheit fördern können
Was wäre, wenn wir Videospiele nicht als reine Ablenkung betrachten, sondern als Räume für Erholung, Lernen und Verbindung?
Im Podcast spricht carpe diem-Host Holger Potye mit Dr. Johanna Pirker, Professorin für Games Engineering und Human-Computer Interaction. Wir tauchen ein in die Welt der Cozy Games – Spiele, bei denen nicht Leistung, sondern Wohlbefinden im Mittelpunkt steht.
Johanna zeigt auf, warum Games wie Stardew Valley oder Animal Crossing für viele Menschen zu Rückzugsorten geworden sind, wie Spielen unsere mentale Gesundheit stärken kann und weshalb Games längst mehr sind als Unterhaltung: Sie sind soziale Räume, Lernorte und kreative Ausdrucksformen.
In dieser Folge wird über digitale Gemütlichkeit, den Wert von Empathie und Selbstwirksamkeit parliert. Gerade in einer Zeit von Dauerstress, Krisen und technologischen Umbrüchen zeigt dieser Podcast auf, warum Spielen auch Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Gemeinschaft bedeuten kann. Und warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Ein zentrales Thema in dieser Podcastepisode ist Johannas neues Buch:„The Game Is On – Wie Gaming unsere Welt revolutioniert“. Es ist eine Einladung, Games neu zu denken: nicht als Eskapismus, sondern als kulturelle, soziale und gesundheitliche Ressource. Herzliche Empfehlung des carpe diem Podcastteams an dieser Stelle.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
Spielen ist Lernen – oft ohne es zu merkenGames fördern Problemlösung, Kreativität, Durchhaltevermögen und Teamarbeit – besonders dann, wenn sie gemeinschaftlich gespielt werden.
Cozy Games wirken wie digitale ErholungsräumeSpiele ohne Zeitdruck, Wettbewerb oder Bestrafung können Stress reduzieren, beruhigen und einen meditativen Zustand fördern.
Mentale Gesundheit profitiert von SelbstwirksamkeitAuch kleine spielerische Erfolge stärken das Gefühl: Ich kann etwas bewirken.
Games sind soziale OrteOb Animal Crossing während Covid, Twitch-Streams oder Online-Rollenspiele – Games verbinden Menschen über Generationen hinweg.
Empathie entsteht durch PerspektivwechselSpiele wie Path Out oder This War of Mine machen gesellschaftliche Realitäten erfahrbar, nicht nur sichtbar.
Scheitern gehört dazu – und macht stärkerAnspruchsvolle Spiele wie Elden Ring zeigen: Frustration kann Teil eines sinnvollen Lernprozesses sein.
Wissenschaftskommunikation kann spielerisch seinProjekte wie Tiny Biome Tales zeigen, wie komplexe Forschung verständlich, transparent und zugänglich wird.
Balance bleibt entscheidendGames können bereichern – wenn sie bewusst in ein Leben integriert sind, in dem auch Bewegung, Natur und soziale Nähe Platz finden.Viel Spaß beim Hören!
Show Notes
Johanna Pirker ist Professorin für N-Dimensional User Experience an der Technischen Universität München und der TU Graz. Sie ist Leiterin der Forschungsgruppe Game Lab Graz und erforscht Spiele mit Fokus auf KI, HCI, Datenanalyse und VR-Technologien. Ihre Forschungsschwerpunkte: Künstliche Intelligenz, Games Research, VR und AR, Human-Computer Interaction, Data Analytics & EduTech.
Mehr zu Prof. Johanna Pirker erfährst du HIER.

Dec 16, 2025 • 58min
#321 Psychologe & Content Creator Alexander Tiesenhausen: Wie du mental stark durch eine digitale Welt navigierst
Unsere Welt ist ständig online – und wir mittendrin. Wir scrollen, liken, posten – und verlieren manchmal das Gespür dafür, wie sehr das auch in uns wirkt. In dieser Folge geht’s darum, wie wir in der digitalen Welt mental stark bleiben können.
Wie findet man eine gesunde Balance?Social Media kann inspirieren, verbinden und echten Austausch schenken. Aber es kann uns auch fordern, manchmal sogar überfordern. Wie finden wir hier eine gute Balance? Wie nutzen wir das Digitale sinnvoll, ohne uns darin zu verlieren? Darüber spricht Host Niki Löwenstein mit Alexander Tiesenhausen – Psychologe, Sportwissenschaftler und Content Creator, dem auf Instagram fast 200.000 Menschen folgen. Er spricht über Selbstwert, mentale Stärke und gesunde Beziehungen – wissenschaftlich fundiert, verständlich und immer lebensnah.
Unsere Psyche reagiert auf digitale Umgebungen genauso sensibel wie auf reale. Jede Benachrichtigung, jeder Vergleich, jede Interaktion löst in unserem Gehirn kleine emotionale Prozesse aus – von Dopamin-Kicks über Stressreaktionen bis zu subtilen Selbstzweifeln.
Die digitale Welt macht damit sichtbar, wie verletzlich und gleichzeitig wie anpassungsfähig wir sind: Sie kann uns bestärken und verbinden, aber auch verunsichern, überfordern und ermüden. Mentale Gesundheit im digitalen Zeitalter bedeutet daher nicht, offline zu gehen – sondern zu verstehen, wie digitale Mechanismen unser Denken, Fühlen und Verhalten beeinflussen, und wie wir bewusst damit umgehen können.
Alexander unterstützt seit Jahren Menschen dabei, ein erfüllteres Leben mit stabilen Beziehungen und einem gesunden Selbstwert aufzubauen. In dieser Folge spricht er darüber, wie dieser Balanceakt gelingen kann.
P.S. Alex und Niki haben tatsächlich knapp 5 Minuten ausgehalten, bis sie nach dem Interview wieder zum Handy gegriffen haben.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
Welche Gefahren, aber auch Chancen online warten
Welche Tools sich eignen, um den eigenen Selbstwert zu reflektieren
Was im Gehirn passiert, wenn wir Likes kassieren
Was Social Media mit Null Kalorien-Getränken zu tun hat
Viel Vergnügen mit dem Podcast!
Show Notes:
Mehr zu Alex Tiesenhausen erfährst du HIER.
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Dec 9, 2025 • 36min
TRB-Yoga-Gründerin Christina Bruns: Breaking the Pattern - Yoga als Schlüssel zur Veränderung
Diese Folge wurde im Juli 2025 am Feel Good Festival in Wien in Form eines Live-Podcasts aufgenommen.
Yoga macht sichtbar, wie wir funktionierenIm ersten Teil des Podcasts geht es um die transformierenden Kräfte von Yoga, es geht um Yoga als Anker, als Wegweiser – und manchmal als Rettungsleine. Gemeinsam mit Christina Bruns, Gründerin des Tribe Yoga Studios im Herzen von Wien, geht carpe diem-Host Holger Potye der Frage nach: Wie kann Yoga unser Leben wirklich verändern? Menschen kommen aus den unterschiedlichsten Gründen zu ihr ins Studio: weil etwas im Körper zwickt, das Herz bricht oder der Alltag zu laut wird. Doch fast alle finden etwas, womit sie nicht gerechnet haben: einen Moment zum Durchatmen. Eine Rückkehr zu sich selbst.
Auf der Matte erkennst du, wer du bistChristina erzählt, wie Yoga in einer schnellen Welt Halt schenkt. Wie es uns lehrt, dass Glück nicht draußen liegt – sondern in uns. Ihr eigener Weg führte vom Hot Yoga in München bis nach Indien, wo sie zum ersten Mal spürte: Yoga ist kein Workout. Yoga ist Wahrheit. Tiefe. Berührung. Und dann geht’s um das Herzstück dieser Folge: Muster durchbrechen. Auf der Matte erkennen wir, wer wir sind.Ungeduld, Flucht, Ehrgeiz – alles zeigt sich im Körper zuerst. Veränderung beginnt im Wahrnehmen. Im Dranbleiben. Im Mut, genau die Asanas zu üben, die uns herausfordern. Christina erinnert uns daran, dass Yoga weit über Asanas hinausgeht: Chanten, Atem, Stille. Momente, die uns weich machen, ehrlich, menschlich.
Teil 2: Frage-Session mit Live PublikumDie Q&A-Momente zum Finale des Live-Podcasts schenken Leichtigkeit: Wir erfahren, warum manche Yoginis Troubles damit haben, in die Krähe-Position zu kommen. Andere wollen wissen, wie man Meditation wirklich startet. Und warum Shavasana heilig ist.
Zum Schluss zeigt uns Christina ein Foto aus ihrer Kindheit – ein kleines Mädchen am Strand in Holland. Frei, neugierig, offen. Genau das, was Yoga in uns wieder wecken will.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
wieso Yoga ein Anker in einer schnellen Welt sein kann
wie Yoga in dir etwas verändern, und Transformationsprozesse einleiten kann
wie du es schaffst, alte Muster wirklich zu verändern
was hinter der 21/72-Regel steckt (21 Tage, um neue Gewohnheiten zu akzeptieren | innerhalb von 72 Stunden einen Vorsatz umsetzen)
um Muster zu verändern, müssen wir sie zuerst erkennen lernen
Viel Spaß beim Hören!
Show Notes
Hier kannst du Christina Bruns und ihr Yoga-Studio „TRBY - Yoga im Herzen Wiens" näher kennenlernen.
Unser KOOP-Partner dieser Folge:Dieser Podcast wird dir präsentiert von Seeberger – dem Experten für Nüsse und Trockenfrüchte in der unverwechselbaren orangenen Verpackung.Seit 180 Jahren steht das Familienunternehmen aus Ulm für Premiumqualität und Genuss. Egal, ob du gerade einen kleinen Energieschub brauchst oder einfach Lust auf einen richtig guten Snack hast – Seeberger hat das perfekte Soulfood für jede Situation. Und das Beste: Mit jedem Snack spendest du eine Mahlzeit an Kinder und Mütter in Nepal.Mit dem Code „CarpeDiem“ sparst du 20 % im Seeberger-Onlineshop – gültig in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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Dec 2, 2025 • 45min
Diplom-Psychologin Dr. Nicole Altenburg: Burnout verstehen und Signale erkennen
Burnout betrifft viele, und doch erkennen es die wenigsten rechtzeitig. In dieser Live-Episode vom Tomorrow Mind Festival in Bregenz gehen wir den entscheidenden Fragen auf den Grund: Wie beginnt ein Burnout? Welche Symptome sollte man ernst nehmen? Und welche Wege führen wieder zurück ins Gleichgewicht?
Host Niki Löwenstein spricht im Live-Podcast mit Nicole Altenburg, Psychotherapeutin, Autorin und Mutter von drei Kindern. Nicole begleitet seit vielen Jahren Menschen durch Krisen und hat mit ihrem Buch „Aus dem Burnout wachsen“ ein kompaktes, praxisorientiertes Werkzeug geschaffen; gefüllt mit kleinen und großen Hilfen für den Alltag.
In diesem Gespräch verbindet sie ihre therapeutische Erfahrung mit persönlicher Offenheit und macht Mut, frühzeitig auf die eigenen inneren Signale zu hören.
Burnout beginnt nicht plötzlich. Es ist eine schleichende Erschöpfungskrise, die emotional, kognitiv und körperlich spürbar wird. Typisch sind anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und eine zunehmende emotionale Distanz. Anders als eine Depression ist Burnout meist spezifisch an Belastungsfaktoren (z. B. Arbeit, Pflege, Dauerstress) geknüpft. Die Übergänge sind aber fließend – und gerade deshalb ist es so wichtig, Warnsignale früh zu erkennen und Hilfe zu suchen, bevor es wirklich „brennt“.
In dieser Live-Folge lernen wir außerdem, wie schwer es ist, ein rohes Ei aufzustellen – und warum dieses Experiment ein starkes Bild dafür ist, wie sensibel unser inneres Gleichgewicht ist. Drei praktische Tipps aus Nicoles Buch wurden spontan vom Publikum gezogen und Nicole erklärt, warum genau diese kleinen Übungen große Wirkung entfalten können. Zum Abschluss beantwortet sie Fragen aus dem Publikum und gibt konkrete Impulse für den Alltag.
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
Wie sich Depressionen von Burnout unterscheiden
Bei welchen Symptomen man aufmerksam werden sollte
Wie Burnout beginnt – und warum es oft lange unbemerkt bleibt
Praktische Tipps und Ressourcen für den Alltag
Viel Vergnügen mit dem Podcast!
Show Notes:
Buch:„Aus dem Burnout wachsen. Kleine großen Hilfen gegen Burnout" (Buchschmiede Verlag)
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Nov 28, 2025 • 52min
BONUS – Prof. Michael Musalek im Kunsthistorischen Museum: Wie uns Kunst verändern kann
Was passiert, wenn wir Schönheit und Mut nicht nur aus der Ferne bewundern, sondern selbst erleben? Ein Podcast-Special direkt aus dem Museum.
Inspiration dieser Folge ist die Barockmalerin Michaelina Wautier, die jahrhundertelang vergessen wurde. Sie lebte im 17. Jahrhundert und malte selbstbewusst Themen, die Frauen damals verwehrt waren – Körper, Lust, Leben.
Mit diesen Themen beschäftigt sich auch der Psychiater und Suchtexperte Prof. Michael Musalek. Im Talk mit Host Niki Löwenstein spricht er über Ästhetik und Mut – zur Freude, zur Sinnlichkeit, zur Grenzüberschreitung. Und darüber, was es bewirken kann, sich öfter von Kunst berühren zu lassen.
Michael Musalek lädt in diesem Gespräch dazu ein, Kunst nicht nur als ästhetisches Erlebnis zu sehen, sondern als Schule des Lebens. Denn jedes Kunstwerk, sagt er, kann uns lehren, genauer hinzuschauen – auf Farben, Formen und auf uns selbst.
So wird der Museumsbesuch zu einem Moment der Selbstbegegnung: Wir erkennen, was uns berührt, wo wir Grenzen spüren – und wie viel Mut es manchmal braucht, das Schöne wirklich zuzulassen.
Das Gespräch haben wir im Kunsthistorischen Museum aufgenommen, das Michaelina Wautier aktuell eine große Schau widmet – mit fast allen erhaltenen Werken.
Viel Vergnügen mit diesem Podcast!
Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen:
Wo sich im Leben Sinnlichkeit verbirgt
Welches große Geheimnis hinter dem Leben von Michaelina Wautier steckt
Warum Grenzen bedeutsam sind
Warum es für Genuss nicht nur das Vorspiel, sondern auch ein Nachspiel braucht
Was ist Prof. Musaleks Lieblingssinn
Show Notes:
Mehr zu Professor Michael Musalek erfährst du HIER.
Die Ausstellung "Michaelina Wautier, Malerin" läuft noch bis 22. Februar 2026.Dieser Podcast ist in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum entstanden.


