Essay und Diskurs

Deutschlandfunk
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Jan 11, 2026 • 30min

Kinderland - Die Welt der Erstlesebücher

Patricia Görg ergründet die Bedeutung von Erstlesebüchern und deren Einfluss auf unser Weltbild. Sie beleuchtet die historischen Wurzeln der Fibeln und deren evolutionäre Entwicklung über die Jahrhunderte. Ein Blick auf die siebziger und achtziger Jahre zeigt den Wandel familärer Rollenbilder und deren Darstellung in Kinderbüchern. Zudem werden die Ideologien im Nationalsozialismus analysiert, und der Kontrast zwischen west- und ostdeutschen Fibeln thematisiert. Neuere Werke zeigen Vielfalt und Inklusion, indem sie moderne Familienformen abbilden.
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Jan 4, 2026 • 30min

Arbeit an der Geschichte - Suchen nach uns selbst

Wie beeinflusst unsere Vergangenheit die Gegenwart? Ralf Konersmann untersucht, wie Krisen die Geschichtsarbeit beeinflussen. Er beschreibt drei Geschichtsverständnisse: klassisch, präsentistisch und genealogisch. Kritisch betrachtet er den Eurozentrismus und die Gefahren des Präsentismus, bei dem Geschichte zur Bestätigung aktueller Narrative verzerrt wird. Der genealogische Ansatz hilft dabei, unsere Identität zu hinterfragen und verborgene Normalitäten zu erkennen. Zudem thematisiert er die Herausforderungen der Geschichtswissenschaft im KI-Zeitalter.
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Jan 1, 2026 • 33min

Stillgestellter Diskurs - Was war nochmal der Klimawandel?

Luisa Neubauer ist eine bekannte Klimaschutzaktivistin und Mitorganisatorin von Fridays for Future in Deutschland. In diesem Gespräch beleuchtet sie die alarmierende Stille rund um den Klimawandel in der öffentlichen Debatte. Neubauer berichtet von persönlichen Ängsten und emotionalen Erfahrungen, die den Klimadiskurs prägen. Sie kritisiert politische Rückschritte beim Klimaschutz und fordert eine Rückkehr zu einer existenziellen Politik, die den Erhalt unserer Lebensgrundlagen ins Zentrum stellt. Ihre Metaphern und persönlichen Erlebnisse machen die Diskussion lebendig und greifbar.
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Dec 28, 2025 • 30min

Abfall von allen - Die Stadt, der Müll und die Moral

Müll ist weit mehr als Abfall und reflektiert gesellschaftliche Ungleichheiten. Reiche blenden ihre Abfälle aus, während benachteiligte Stadtteile leiden. Die Dynamik von Wegwerfpraktiken und die unsichtbare Müllentsorgung werden analysiert. Individuelle Lösungen stoßen oft an ihre Grenzen. Historische und globale Perspektiven zeigen, wie Entsorgung Politik und Machtverhältnisse beeinflusst. Zudem wird auf die Probleme der Videoüberwachung und sozialen Kontrolle eingegangen, die unter dem Deckmantel der Müllentsorgung zunehmen.
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Dec 26, 2025 • 30min

Der lange Atem - Eine Beschwörung demokratischer Langsamkeit

Einen langen Atem zur haben, galt lange Zeit als Garant für Erfolg. Im Alltag, beim Sport, in der Politik. Heute leben wir in Zeiten der schnellen Erfolge und einer Politik der Kettensägen. Gibt es Auswege aus dieser Kurzatmigkeit? Von Solmaz Khorsand www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
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Dec 25, 2025 • 30min

Die Kunst, Unsichtbares zu sehen - Versuch über das Spurenlesen

In dieser Folge dreht sich alles ums Spurenlesen und dessen Bedeutung für die Wahrnehmung der Natur. Teilnehmer schildern ihre ersten Eindrücke im winterlichen Wald und lernen, wie Beobachtung ohne Wortfragen die Wahrnehmung schärft. Philosophische Überlegungen stellen den Anthropozentrismus in Frage und betonen die Verbindung zur Umwelt. Spannende Entdeckungen wie Wildschweinschnitzel und Taubenringe führen zu überraschenden Erkenntnissen. Zudem wird diskutiert, wie Spurenlesen ein Bewusstsein für Umweltprobleme schaffen kann.
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Dec 21, 2025 • 30min

Die Grenzen der Autonomie - Wie Post-Covid und ME/CFS das Leben verändern

Wie lebt man, wenn der Alltag zur Herausforderung wird, die sich kaum bewältigen lässt? Die chronische Erkrankung ME/CFS stellt nicht nur das Gesundheitssystem auf die Probe, sondern auch das eigene Streben nach Selbstbestimmung in einem stillgestellten Körper. Von Jana Petersen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
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Dec 14, 2025 • 30min

Heiteres Mäandern - Über Vorzüge des geschwungenen Lebens

Volker Demuth, ein Essayist und Autor, spricht über die Vorzüge eines nicht-linearen Lebens. Er hinterfragt die Dominanz linearer Denkweisen in der modernen Welt und zeigt, wie diese in Architektur, Karriere und Gesellschaft verankert sind. Anhand von kulturellen und philosophischen Aspekten beleuchtet er das Meandern als ein Prinzip der Kommunikation und der menschlichen Erfahrung. Zudem thematisiert er die Unvorhersehbarkeit von Lebenswegen und die Bedeutung von Beziehungen, um Souveränität und Freiheit als gemeinschaftliche Praktiken zu verstehen.
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Dec 7, 2025 • 30min

Technokratie - Die Renaissance einer politischen Bewegung

Wenn Krisen Demokratie und Markt erschüttern, feiern Technokratie-Visionen ihr Comeback. Zwischen TechBros, Elon Musk und Silicon-Valley-Utopien zeigt sich: Die Sehnsucht nach Expertenherrschaft ist so aktuell wie gefährlich. Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
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Nov 30, 2025 • 30min

Können wir den Liberalismus lieben lernen? - Politik der Bescheidenheit

Wer behauptet nicht von sich, liberal zu sein? Trotzdem vegetiert die Partei, die den Liberalismus für sich reklamiert, vor den Toren der Parlamente dahin. Die Freien Demokraten erleben nicht nur Desinteresse, sondern brüske Ablehnung. Von Leander Steinkopf www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

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