

Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5
WDR 5
Politikum ist der Podcast für alle, die Lust auf echte Diskussionen haben, auf Argumente statt Lagerdenken. Wir bieten Orientierung, Impulse und verschiedene Perspektiven auf Politik und Gesellschaft – immer mit dem Humor, der die Welt erträglicher macht.Unsere Hosts diskutieren mit Menschen aus Wissenschaft und Politik und mitten aus dem Leben über die Themen unserer komplizierten Zeit. Journalist:innen aus dem Politikum-Team schauen vorbei und erzählen, was sie gerade umtreibt. Und Ihre Meinung, liebe Community, ist dabei immer gefragt. Welche Argumente finden Sie abwegig, wo haben Sie mit uns gelacht oder welches Thema ist jetzt mal dran? Einfach an politikum@wdr.de schreiben oder eine Sprachnachricht an 0172 253 00 42 schicken. "Politikum - Der Meinungspodcast" ist gut 20 Minuten lang und montags bis freitags ab 18.30 Uhr abrufbar. Abonnieren Sie uns, dann erhalten Sie jede neue Folge automatisch in Ihrer Podcast-App.
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Jan 16, 2026 • 21min
Bauern für Umweltschutz entlohnen & Bundesländer zusammenlegen
Sebastian Lakner, Agrarökonom von der Universität Rostock und Spezialist für Agrarpolitik, diskutiert, wie Subventionen effizienter an Umweltschutz gekoppelt werden sollten. Er kritisiert die Ineffizienz aktueller Flächenprämien und plädiert für einen Ausstieg aus diesen. Außerdem spricht er über die Bedeutung des Mercosur-Abkommens für den Handel und die Umwelt. In einem satirischen Einschub wird Markus Söders Idee von Bundesländerfusionen humorvoll betrachtet.

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Jan 15, 2026 • 21min
Wie umgehen mit Iran? & Ist die Polizei AfD-resistent?
Tobias Singelnstein, Kriminologe und Strafrechtler an der Goethe-Universität Frankfurt, diskutiert die Gefahren einer Polizeigewalt unter AfD-Einfluss. Er warnt, dass eine solche Entwicklung die Demokratie bedrohen könnte. Zudem beleuchtet er, wie politischer Druck die Polizeiarbeit verändern kann und welche internen Haltungen innerhalb der Polizei existieren. In einem weiteren Schwerpunkt geht es um internationale Eingriffe im Iran und die Schwierigkeiten dieser Dilemmata. Abschließend wird die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt thematisiert.

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Jan 14, 2026 • 21min
Bundeswehr bleibt unattraktiv & Deutschland baut zu viel
Andreas Beck, Diplom-Mathematiker und Anlageexperte, diskutiert über den überhitzten Wohnungsmarkt in Deutschland und die langfristigen Folgen der demografischen Entwicklung, die zu einem Wohnungsüberhang führen könnten. Nils Dams, US-Korrespondent, teilt seine Erfahrungen mit Robotaxis in San Francisco, thematisiert technische Probleme und die Reaktionen der Menschen auf diese neue Technologie. Beide Gäste bringen frische Perspektiven zu drängenden gesellschaftlichen Themen und ermutigen zur Diskussion über Lösungsansätze.

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Jan 13, 2026 • 22min
Modi statt Trump & Kein Schutz für Grönland
Reinhold Brender, ehemaliger EU-Diplomat und Experte für die Kooperation mit dem globalen Süden, argumentiert für strategische Partnerschaften der EU. Christoph von Marschall, politischer Journalist, beleuchtet die sicherheitspolitische Relevanz Grönlands und die Herausforderungen, die Trumps Ambitionen mit sich bringen könnten. Beide diskutieren zudem die Notwendigkeit einer stärkeren europäischen Verteidigungsfähigkeit und die Auswirkungen der SPD-Pläne zur Erbschaftssteuer auf die Regierung.

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Jan 12, 2026 • 23min
Bürokratie schon abgebaut & Hetze im Netz weiter abbaufähig
In dieser Folge spricht Julia Jäkel, Unternehmerin und Mitgründerin der Initiative für einen handlungsfähigen Staat, über die Fortschritte beim Bürokratieabbau in Deutschland, die oft schlecht kommuniziert werden. Sie fordert konkrete Reformen zur Modernisierung des Staates. Clemens Hoffmann, Journalist, beleuchtet die alarmierende Zunahme von Hasskommentaren im Netz und die Herausforderungen des Digital Services Act. Beide Gäste sorgen für spannende Einblicke in Themen, die uns alle betreffen.

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Jan 9, 2026 • 21min
AfD hat Höchststand erreicht & Schafe auf Grönland
Dr. Werner Krause, Politikwissenschaftler an der Universität Potsdam, analysiert die stagnierenden Umfragewerte der AfD und erklärt, dass deren Mobilisierungs-Maximum erreicht ist. Er kritisiert die ständige Diskussion um die Brandmauer und fordert eine Konzentration auf grundlegende Probleme wie Wohnungsmangel. Mathias Tretter, Kabarettist, beleuchtet humorvoll die Absurditäten in der Politik, indem er über Schafe in einem Supermarkt sinniert und deren Verbindung zu Großenwahn und Grönland herstellt.

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Jan 8, 2026 • 22min
Wegners Tennis-Doppelspiel & Merz' toxische Männlichkeit
Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler und Publizist, analysiert die Fehler und Schwierigkeiten von Friedrich Merz als Kanzler. Er betont, dass Merz' toxische Männlichkeit ein wiederkehrendes Problem darstellt. Ursula Weidenfeld, Kolumnistin, warnt vor der Abhängigkeit von venezolanischem Öl und plädiert für eine diversifizierte europäische Energiepolitik. Sie fordert resilientere Infrastrukturen und nachhaltigere Lösungen statt kurzfristiger Ölwetten. Außerdem wird der Einfluss von KI auf die deutsche Start-up-Szene thematisiert.

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Jan 7, 2026 • 23min
Handeln gegen den Klimawandel & Venezuela als Blaupause für Taiwan?
Maike Sippel, Professorin für Nachhaltigkeit und Transformation, diskutiert über den notwendigen Optimismus gegen die Resignation im Klimaschutz. Sie betont, dass individuelle Handlungsmöglichkeiten und Werte entscheidend sind, um aktiv zu werden. Interessant ist ihre Viertel-Hypothese: Schon ein Viertel engagierter Menschen kann massive Veränderungen auslösen. Zudem beleuchtet sie, wie junge Menschen motiviert werden können und teilt inspirierende Beispiele aus der Studierendenbewegung. Die geopolitische Lage in Bezug auf Venezuela und China rundet das Gespräch ab.

Jan 6, 2026 • 23min
Deutschland besser ohne die USA & FDP wird gebraucht
Einen "großen Bruder USA" gibt es nicht mehr - das ist gut für Deutschland, sagt unser Gast. Alle Demokraten sollten die Daumen für ein Comeback der FDP drücken, meint unser Kollege. Und unser Host bibbert mit den Berlinern.Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen: Schnee und Eis in Deutschland – und dann das: Nach dem Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten verbringen Tausende die Nächte ohne Elektrizität und Heizung, bei Minus 10 Grad. Unfassbar, das das möglich ist, findet Host Max von Malotki. (00:52)Das Agieren der USA in Venezuela und Trumps anschließend bekräftigte Ansprüche auf das dänisch regierte Grönland machen deutlich: Europa und die USA haben inzwischen einen völlig unterschiedlichen Kompass. Für Deutschland eine wohltuende Chance, sich schnell unabhängig von den Amerikanern zu machen, findet der ZEIT-Journalist und Buchautor Holger Stark. (03:32)Die Gefangennahme von Venezuelas Staatschef Maduro war richtig, meinte unser Kollege in der vorigen Ausgabe. Dazu gibt es Widerspruch aus unserer Community. Falls Sie uns ebenfalls etwas zu unseren Themen mitteilen möchten, schicken Sie uns eine Sprachnachricht an die 0172 2530042 oder eine Mail an politikum@wdr.de. Feedback aus unserer Community greifen wir in jeder Ausgabe auf. (14:10)Beim heutigen Dreikönigstreffen versucht die FDP, wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Partei steht bundesweit nur noch bei drei bis vier Prozent. Dabei würde sie dringend gebraucht: Wenn sie auf die richtigen Themen setzt, könnte sie als eine Art demokratische Anti-Verbotspartei Protestwählern eine neue Heimat bieten,meint Kollege Lorenz Beckhardt am Küchentisch. (15:59)Und zum Schluss blickt Host Max von Malotki mit Bewunderung auf die Bevölkerung im Iran. (22:05)

Jan 5, 2026 • 23min
Hoffnungen für Venezuela & Mehr Lässigkeit in der Politik
Michael Roth, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und Politologe, fordert mehr Gelassenheit im politischen Diskurs. Christoph von Marschall, Journalist beim Tagesspiegel, analysiert den Sturz von Maduro in Venezuela. Trotz der ärgerlichen Umstände sieht er Hoffnung auf Demokratie. Beide diskutieren die Rolle von Donald Trump und die Herausforderungen einer emotional aufgeladenen politischen Debatte. Roth plädiert für positive Emotionen und weniger Dogmatismus in der Politik, um konstruktive Dialoge zu fördern.


