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Systemisch Denken - Systemtheorie, Konstruktivismus und Soziale Systeme treffen die Wirtschaft, Systemische Theorie und Praxis für Business und Organisationen
Heiko Rössel, Systemischer Organisationsentwickler SOE (DGSF) und Businesscoach
Systemisch denken, die Nutzung der Systemtheorie und die Anwendung systemischer Methoden ist eine perfekte Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Nutze die Perspektiven der Systemik für deine berufliche und private Entwicklung. Profitiere als Unternehmer, als Selbstständiger, als Führungskraft und als Mensch! Ich beleuchte im Podcast systemische Ideen und die Essenz aus der Literatur in Bezug zu Beruf und Wirtschaft.
Episodes
Mentioned books

Jan 19, 2026 • 14min
PSD 325 KLARHEIT STATT HARMONIE – warum Führung nicht an Personen hängt, sondern an Entscheidungen. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen.
30 Jahre Unternehmer – und immer mit Doppelspitze. Klingt nach dem perfekten Erfolgsrezept: zwei Menschen, harmonisch, eingespielt, gemeinsam stark. Aber was, wenn genau diese Erklärung zu kurz greift? In dieser Episode zerlege ich die „Doppelspitzen-These“ mit systemischer Brille und komme zu einem überraschenden Befund: Nicht Harmonie ist der Schlüssel – sondern Klarheit. Klarheit darüber, wer welche Entscheidungen trifft, wann kommuniziert wird und wo Zuständigkeiten enden. Ich erzähle dir aus meiner eigenen Unternehmensgeschichte, warum wir uns sogar gegenseitig verboten haben, in die Bereiche des anderen „reinzufummeln“ – und wie genau dadurch Ordnung, Tempo und am Ende sogar mehr Ruhe entstanden sind. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

Jan 12, 2026 • 24min
PSD 324 IDEALE SYSTEME – lerne DAS Wort kennen, das deinen Blick auf Organisationen radikal verändert, wie du dadurch Zusammenhänge neu beobachtest und Führung wirksam gestaltest.
In dieser Episode geht es um ideale Systeme – nicht als perfekten Zustand, sondern als veränderte Art zu beobachten. Im Mittelpunkt steht ein einziges Wort, das den Blick auf Organisationen verschiebt: weg von interner Beschäftigung, hin zur tatsächlichen Wirkung. Ich verbinde diese Idee mit meinen eigenen Erfahrungen aus der Beratungspraxis und zeige, wie sich Zusammenhänge klarer erschließen und Führung wirksamer wird, wenn Beobachtung konsequent anders ansetzt.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

Jan 5, 2026 • 19min
PSD 323 SYSTEMVERSAGEN – warum Organisationen scheitern, wie falsch gebaute Strukturen Funktionalität behindern können und was der Cum-Ex Wirtschaftskrimi damit zu tun hat.
In dieser Folge wird das faszinierende Thema des Systemversagens durch die Linse des Cum-Ex-Wirtschaftskrimis betrachtet. Die Staatsanwältin Anne Brohülker beleuchtet, wie Personalrotation und hierarchische Kommunikationswege Organisationen lähmen. Zudem wird erklärt, wie falsche Kennzahlen den Fokus von relevanten Schäden ablenken. Mit Hilfe von Luhmanns Systemtheorie werden konkrete Lösungen präsentiert, die Organisationen helfen können, ihre Effizienz zurückzugewinnen. Ein spannender Einblick in die Zusammenhänge zwischen Struktur und Funktionalität!

Dec 29, 2025 • 9min
PSD 322 ANKOMMEN VERMEIDEN – warum Paul Watzlawick vor dem Ziel warnt, warum Ankommen unglücklich machen kann und weshalb genau darin ein neuer Ausblick liegt.
Der Fokus liegt auf Paul Watzlawicks Satire über das Unglücklichsein. Das Zitat "It is better to travel hopefully than to arrive" eröffnet die Diskussion über die Illusion von Zielerreichung. Heiko erkundet, wie Traditionen wie die von Lao Tse und Hermann Hesse zeigen, dass das Streben nach Glück oft im Erreichen von Zielen endet. Anhand der Parabel vom Wanderer wird die Gefahr des Ziel-Fixiertseins verdeutlicht. Watzlawicks ironische Regeln betonen, dass unerreichbare Ziele uns unglücklich machen können und hinterfragen den Sinn von Neujahrszielen.

Dec 22, 2025 • 0sec
PSD 321 SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIUNGEN (DE)KONSTRUIEREN – warum unser Fokus Wirklichkeit erzeugt und Vermeidung oft genau ins Problem führt.
Wenn der Trail beim Mountainbiken voller rutschiger Wurzeln und Steine ist, hilft es nicht, sie anzustarren. Wer auf das Hindernis schaut, fährt genau darauf zu. Erst wenn ich den Blick dorthin richte, wo ich hinwill, fahre ich sauber vorbei. Genau um dieses Prinzip geht es in Paul Watzlawicks Geschichte aus Anleitung zum Unglücklichsein.
Ich lese eine Passage über selbsterfüllende Prophezeiungen. Die Geschichte zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Erwartungen, Warnungen und gut gemeinte Vermeidungsstrategien Wirklichkeit erzeugen – und warum Ursache und Wirkung dabei ununterscheidbar werden. Diese Folge lädt dazu ein, den eigenen Fokus zu prüfen: Worauf schaue ich – und wohin steuere ich damit tatsächlich?
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Dec 15, 2025 • 0sec
PSD 320 SCHNITTSTELLEN ENTSTRESSEN – wie Übernahmeverantwortung Teams robuster macht und warum Bringschuld dennoch ihren Platz hat.
Übergaben gelten als Zeichen von Ordnung – doch genau dieses Prinzip kann Organisationen auch ausbremsen. Bringschuld schafft Klarheit, definiert Standards und ist in manchen Kontexten unverzichtbar. Gleichzeitig erzeugt sie Erwartungen, Kontrolle, Dokumentationslast und häufig Streit über Qualität. Die Übernahmeverantwortung dreht die Logik um: Verantwortung entsteht dort, wo jemand beginnt – also dort, wo Beobachtung und Einfluss möglich sind. Das macht Schnittstellen oft einfacher, robuster und weniger konfliktanfällig. Diese Episode zeigt, warum beide Prinzipien sinnvoll sind, wie sie sich systemisch unterscheiden und wie du für deine Organisation den Kontext findest, in dem Bringschuld stabilisiert – und den, in dem Holschuld entstresst.
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Dec 8, 2025 • 19min
PSD 319 FALSIFIZIERUNG – warum auch die beste Wissenschaft keine Wahrheit findet, wie Popper und Luhmann dasselbe anders meinen und was Unternehmen daraus lernen können.
Wissenschaft strebt nach Wahrheit, doch Karl Popper fordert diese Vorstellung heraus. Seine Falsifizierung zeigt, dass Hypothesen nur bis zur Widerlegung gelten. Niklas Luhmann ergänzt, dass Wissenschaft Wahrheit kommuniziert und nicht erzeugt. Heiko Rössel diskutiert, wie Unternehmen von diesem Denken profitieren können. Durch die Formulierung testbarer Hypothesen und das Prinzip von Try-and-Error können Entscheidungen besser getroffen werden. Beispiele, wie akustische Überwachung, illustrieren die praktische Anwendung dieser Ideen.
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Dec 1, 2025 • 19min
PSD 318 AUTOPOIESIS – Maturana und Varela zeigen, dass sich lebendige Systeme selbst erschaffen und ihre eigenen Grenzen ziehen - Luhmann zeigt den Zusammenhang zwischen Denken, Körper und Kommunikation und dessen ganzheitliche Potentiale.
Autopoiesis beschreibt, wie Systeme sich selbst erschaffen. Maturana und Varela zeigen die ständige Selbstproduktion von lebendigen Organismen. Luhmann erweitert dies auf biologische, psychische und soziale Systeme und analysiert ihre Interaktionen. Die Trennung von Mensch und sozialem System ermöglicht eine tiefere Analyse, während die Verbindung von Körper, Psyche und Gesellschaft komplexe Zusammenhänge aufzeigt. Konflikte zwischen diesen Systemen können zu gesundheitlichen Herausforderungen wie Krankheit und Burnout führen.
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Nov 24, 2025 • 18min
PSD 317 GEFÄHRLICHE RATGEBER - warum durch die "kausale Falle" Erfolgsratgeber in der Praxis scheitern, wenn sie komplexe Systeme trivialisieren, wie fünf Schritte vom Beobachten zum Irrtum führen können - und was man dagegen tun kann.
Ratgeber versprechen oft einfachen Erfolg, doch sie basieren auf trivialem, linearem Denken. Es wird erklärt, wie scheinbare Wahrheiten aus Beobachtungen entstehen und warum Organisationen komplexe Systeme sind. Heiko Rössel warnt vor der gefährlichen kausalen Falle und erläutert die Einzigartigkeit von Systemen, die eine 1:1-Übertragung von Rezepten unmöglich macht. Statt nach einem Rezept zu handeln, sollte man Ratgeber als Inspiration nutzen und kritisch hinterfragen, um echte Einsichten zu gewinnen.
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Nov 17, 2025 • 11min
PSD 316 ICH LIEBE DICH – wie private Bekenntnisse und berufliche Versprechen denselben Mustern folgen, warum Aufklärung und Nachfrage mal gut und mal schlecht sein kann und wie man das eine vom anderen unterscheidet.
„Ich liebe dich“ – drei Worte, die alles sagen sollen und doch fast nichts erklären. Mich interessiert, warum bestimmte Kommunikationssequenzen gerade deshalb funktionieren, weil sie nicht aufgeklärt werden. Und warum andere genau daran scheitern, dass man sie nicht aufklärt. In dieser Episode denke ich darüber nach, wo Schweigen Nähe stiftet und wo Nachfragen Klarheit schafft – in Beziehungen genauso wie in Organisationen. Und ich frage mich, ob Weisheit vielleicht genau darin liegt, den Unterschied zu erkennen.
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