

GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur
Jule Jankowski, Humiq GmbH
Der Podcast GOOD WORK ist das Feuilleton der deutschen Arbeitswelt.
Hier erforschen und besprechen wir mit breitem Blick und spitzer Zunge, was Arbeitskultur wirklich braucht: Und das ist nicht nur Neues, sondern Gutes, das Wirkung zeigt.
In unserem Audiosalon GOOD WORK kommen die stärksten Stimmen zur Arbeitskultur in Deutschland zu Wort. Seit mehr als 5 Jahren und mehr als 300 Folgen sind wir auf Sendung. Wir sammeln kluge Gedanken, praktische Methoden und spannende Geschichten von Menschen, die die Arbeitswelt verändern. Persönlich, tiefgehend und immer mit einer Prise Humor. Jede Woche Donnerstag ein Stück GOOD WORK für Deine Ohren.
Unser Credo lautet "Zwischen Alt und Neu liegt Gut". Denn: Neu allein ist kein Selbstzweck.
Hypes und hochstilisierte Management-Methoden sucht Ihr hier vergeblich. "GOOD WORK ist die Schippe Realpolitik" in der Arbeitswelt. Jenseits von Oberflächenpolitur spüren wir wesentlichen Entwicklungen und Zusammenhängen, spannenden Phänomenen und gelebter Transformationserfahrung nach.
Mehr als 10.000 Menschen nutzen Monat für Monat GOOD WORK als Inspirationsquelle zur Gestaltung einer Arbeitswelt, in der alle gerne wirksam werden.
Wir nehmen unsere Hörer:innen mit in die Arbeitwirklichkeit, in die Gedanken- und Erlebniswelt unserer Gäste. So kann sich jeder sein persönliches Stück GOOD WORK ableiten.
In unserer bunten Gästeschar finden sich Neu-Denkerinnen, Unternehmerpersönlichkeiten, Kreative, Paradiesvögel, Zukunftsforscherinnen.
Ihr werdet darunter zahlreiche berühmte Stimmen entdecken, wie z.B. Maja Göpel, Aladin El-Mafaalani, Tristan Horx, Wolf Lotter, Sascha Lobo, Franca Cerruti, Klaus Eidenschink, Jan-Hendrik Goldbeck und viele mehr.
Am Mikrofon begrüßt Jule Jankowski. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin und Sozialforscherin ist begeisterte Wortartistin. Sie rückt mit ihrer bildhaften Sprache den Gästen ganz schön auf die Pelle und serviert ihre scharfen Schlussfolgerungen gerne mit einer Prise Humor.
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Mentioned books

Dec 26, 2024 • 1h 28min
Wie wird ein Hype zum Hype? Felix Zeltner (237)
Journalist, Zukunftsforscher, Netzwerkbauer aus New York, über die Dynamiken von Hypes
„Das Tal der Enttäuschung ist oft der interessanteste Moment im Hype Cycle"
Dubai-Schokolade, künstliche Intelligenz, Kryptowährung - sie alle haben etwas gemeinsam. Sie faszinieren uns, fesseln unsere Aufmerksamkeit. Sie lassen uns manchmal unvernünftige Entscheidungen treffen oder auch für hoch-innovative Dinge begeistern. Die Rede ist von Hypes. Kaum jemand ist wirklich immun gegen sie, manche reagieren allergisch auf hoch-dynamische Trends, die ihre ganz eigene Dynamik aufweisen.
Felix Zeltner, Journalist, Podcaster und Unternehmer aus New York, hat zusammen mit seiner Frau Christina Horsten, ebenfalls Journalistin, ein Buch über das Phänomen der Hypes geschrieben. Die beiden Autoren wollten herausfinden, warum manche Technologien sich zum Hype auftürmen, während andere Erfindungen nicht wirklich durchdringen.
In seinem Podcast Wunderbar together interviewt Felix Deutsche, die seit Jahren in USA leben und dort erfolgreich ihr Business vorantreiben. Auch hier ist sein Blick auf Muster und verbindende Linien gerichtet.
Die Leitfragen des Buches sind:
Was ist das Geheimnis hinter Hypes?
Werden Hypes künstlich kreiert oder entstehen sie einfach?
Gibt es Gesetzmässigkeiten hinter Hypes, die sich einfach entschlüsseln lassen?
Das Marktforschungsinstitut Gartner hat vor vielen Jahren das Modell des Hype Cycles entwickelt. Das Modell hat sich als Beratungs-Verkaufsschlager etabliert, quasi zum Hype verselbständigt. Mit dem elaborierten Modell der
Hype-Zyklen lässt sich zeigen, welche Phasen der öffentlichen Aufmerksamkeit u.a. eine neue Technologie bei deren Einführung durchläuft.
Das schafft Klarheit im Umgang mit neuen Entwicklungen. Und so sprechen wir in der Folge auch über kleine und große Beispiele für Hypes.
Darüber sprechen wir noch in der Folge
Hype - Der Versuch einer Definition, die Bedeutung von gezielten Strategien und medialer Verstärkung
Hype Cycle - Wie Technologien vom Gipfel der überzogenen Erwartungen ins „Tal der Enttäuschung“ und zur Etablierung gelangen
Remote Work - Hype oder langfristiger Trend?
Innovationskultur - Was wir wirklich (!) von den Amerikanern lernen können… und sie vielleicht von uns
Hypeallergie und Hypisten - Die unterschiedlichen Reaktionsmuster auf Hypes und ein Erklärungsansatz
Empathie und Verantwortung - Wie könnte man einen Hype dazu starten?
USA nach der Trump-Wahl - Blick auf politische Hypes und Spaltungen und Polarisierung in Gesellschaft und Arbeitswelt
Felix Zeltner ist ein feinstofflicher Beobachter der Gesellschaft und im besten Sinne ein Tech-Nerd. Aber nicht nur das. Er weiß das Phänomen Mensch zu beschreiben und Verhalten zu interpretieren. Seine Gedankengänge sind tief, niemals trivial und immer perspektivenerweiternd. Doch den entscheidenden Unterschied, der jedes Gespräch mit Felix zum Gewinn macht, ist seine große Einfühlungsgabe und sein brillantes Storytelling.
Viel Freude beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
**Hier geht's zum Buch: **
Felix Zeltner, Christina Horsten: "Hype. Der geheime Motor hinter KI, Krypto und Co. brand eins books Rowohlt Verlag 2024. Zum Buch
Podcast Wunderbar Together
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Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien
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Dec 19, 2024 • 1h 6min
Gute Arbeit. Eine Anstiftung zur Selbstwirksamkeit. Marion King (236)
Die Gründerin von Les Enfants Terribles über die wahren Herausforderungen von guter Arbeit, die über New Work hinausgehen
„Eine verantwortliche Organisation stellt sich die Frage: Was braucht es, damit alle Beteiligten gut arbeiten können?"
Marion King, Begründerin der Initiative Les enfants terribles, ist Organisationskennerin und -gestalterin seit vielen Jahren. Sie ist bekannt für ihr Engagement in der Arbeitskultur und ihre Expertise in Organisationsentwicklung. Auch sie stellt sich die Frage: Muss es immer neu sein, damit es wirklich, wirklich gut wird?
Die Lehren von Fritjof Bergmann haben sie initial begeistert. New Work Washing hingegen lässt sie kalt. Sie pocht darauf, dass gute Arbeit beim Menschen anfängt. Und genau da setzt sie mit ihrer Arbeit an. In ihrem kürzlich erschienenen Werk "Gute Arbeit - eine Anstiftung zur Selbstwirksamkeit" spricht sie über Grundprinzipien und argumentiert, warum es so wichtig ist, Arbeitssysteme kritisch zu hinterfragen. Unbequeme, überraschende Perspektiven einzunehmen, das ist ihr Markenzeichen.
Ein Schwerpunkt ihres Ansatzes liegt auf der „verantwortlichen Organisation“ – ein Konstrukt, das sowohl das Wohlergehen der Mitarbeitenden als auch die gesellschaftliche Verantwortung einer Organisation in den Fokus rückt. Marion erklärt, wie Unternehmen Raum für Selbstwirksamkeit schaffen können und warum klare Strukturen und gute Kommunikation die Basis für kreative Freiheit sind. Im Gespräch gewährt sie auch Einblicke in ihre Initiative Les Enfants Terribles, die seit mehr als zehn Jahren als Community für zukunftsfähige Arbeit wirkt. Sie betont, dass Veränderung nicht allein durch Führung geschehen kann, sondern durch die Bereitschaft jedes Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen.
Darüber sprechen wir in der Folge
Gute Arbeit: Warum verantwortliche Organisationen den Unterschied machen.
Selbstwirksamkeit fördern: Wie Mitarbeitende in ihrem Wirkkreis gestärkt werden können.
Führungsrollen neu denken: Der Wandel von Hierarchien zu Gestaltungsräumen.
Verantwortung nach innen und außen: Balance zwischen Mitarbeitenden und gesellschaftlicher Wirkung.
Die Rolle der Community: Wie Les enfants terribles als Netzwerk für neues Arbeiten inspiriert.
Systeme hinterfragen: Warum alte Strukturen überdacht und durch neue Prinzipien ersetzt werden sollten.
Kommunikation: Wie man als Beraterin gleichermaßen wirksam und doch anschlussfähig sein kann
Marion ist ein Enfant Terrible, im besten aller Sinne. Und als solche liefert sie wertvolle Denkanstösse für verkrustete Systeme und Organisationen. Marion lässt sich weder von Hypes blenden, noch von alten Machtstrukturen einschüchtern. Mit dieser emanzipierten und aufrechten Haltung lenkt sie den Blick dorthin, wo er hingehört: zum Menschen und zur Wertschöpfung.
Viel Freude beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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4 snips
Dec 12, 2024 • 1h 12min
Arbeiterlosigkeit: Wie schlimm ist der Fachkräftemangel wirklich? Sebastian Dettmers (235)
Sebastian Dettmers, CEO von StepStone und Autor des Buches „Die große Arbeiterlosigkeit“, beleuchtet die realen Ursachen und Auswirkungen des Fachkräftemangels. Er erklärt, dass sich dieser Mangel über viele Branchen ausbreitet, und kritisiert die mangelhafte Vorbereitung auf den demografischen Wandel. Dettmers fordert smarte Arbeitsmodelle und Chancengleichheit, betont die Bedeutung von Bildung und thematisiert die Rolle von KI im Recruiting. Seine Erkenntnisse beschäftigen sich auch mit den veränderten Erwartungen der Mitarbeitenden und der Zukunft der Arbeit.

Dec 5, 2024 • 1h 18min
Umgang mit KI: Angst, Wunschdenken oder Neugier? Dr. Léa Steinacker (234)
Dr. Léa Steinacker, Co-Geschäftsführerin von ada Learning, über Chancen und Risiken von KI in der Arbeitswelt
„Ein verantwortungsvoller Umgang mit Technologie beginnt mit Neugier, nicht mit Angst."
Kaum ein Thema erregt die Phantasie der Zukunftsforscher so wie das Phänomen der künstlichen Intelligenz. Prophezeiungen und Deutungen zielen in alle Richtungen, vor allem in die Extreme.
Ob Untergang der Menschheit oder die Lösung all unserer großen Probleme - der KI wird so oder so immer eine zentrale Rolle beigemessen.
Dr. Léa Steinacker reiht sich nicht ein in die Menge der Hobby-Propheten, sie ist bundesweit eine der führenden Expertinnen zum Thema KI. Sie analysiert messerscharf und profund, was sich an technologischen und sozialen Entwicklungen in diesem Feld beobachten lässt. Von Hause aus ist Léa Sozialforscherin, Journalistin, war Chief Innovation Officer bei der Wirtschaftswoche und gründete 2020 zusammen mit Dr. Miriam Meckel die ada Learning GmbH. Mit ihrem Beratungsansatz begleiten sie Unternehmen und Menschen in der digitalen Transformation.
In der Folge teilt Léa Einblicke aus ihrer Forschung, ihrer Arbeit und ihrem Buch, dem Bestseller "Alles überall auf einmal", das sie zusammen mit Dr. Miriam Meckel veröffentlicht hat. Sie erörtert die vielschichtige Relevanz von Künstlicher Intelligenz für die Arbeitswelt und erklärt, warum ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser Technologie essenziell ist.
Ihr Punkt: "KI ist zunächst weder nur Gefahr noch ausschließlich Chance. Entscheidend ist, wie wir sie gestalten und nutzen."
Darüber sprechen wir in der Folge
KI in der Arbeitswelt: Warum Unternehmen mehr als nur Tools benötigen – eine KI-Strategie ist entscheidend.
Das Buch "Alles überall auf einmal": Wie KI unsere Gesellschaft und Arbeitskultur prägt.
Verantwortung für Technologie: Wie wir KI sicher und ethisch gestalten können.
Hoffnungträger oder Enttäuschungspotenzial: Produktivitätsboost durch künstliche Intelligenz
Kleine Modelle, große Wirkung: Warum spezialisierte KI-Anwendungen entscheidend für den Erfolg sind.
Notebook LM von Google: Ein beeindruckendes Tool, das Dokumente in personalisierte Podcasts verwandelt.
Neugier als Schlüssel: Warum Offenheit für Neues der wichtigste Treiber in einer Welt voller Veränderungen ist.
Die Folge ist eine einzige Schatztruhe an Erkenntnissen und tiefen Gedanken zum Thema künstlicher Intelligenz. Léa macht die Ambivalenz des Phänomens deutlich und lotet Chancen wie Risiken balanciert aus. Ihr Credo für einen chancenorientierten, offenen, im besten Sinne neugierigen Umgang mit den Technologien hinterlässt hoffnungsfroh und motiviert, selbst ins Tun zu kommen. Wie könnte eine Botschaft besser transportiert werden?
Viel Freude beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
Hier geht's zu ada Learning:
Ada Learning
Literaturtipp:
Dr. Miriam Meckel, Dr. Léa Steinacker: "Alles überall aufeinmal". Rowohlt 2024.
Matt Haig: "Die Mitternachtsbibliothek". Droemer 2020.
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Nov 28, 2024 • 1h 4min
Mehr Fairness, weniger Bias. Gerechte Arbeitswelt. Isabel Gebien (233)
Die Gründerin und Podcast Host von Equality 365 über Fairness, Diversität und den großen Hebel der Zugehörigkeit für eine gerechte Arbeitswelt
„Jeder von uns kennt das Gefühl, sich nicht zugehörig zu fühlen. Das lähmt uns."
Gerechtigkeit und Fairness in der Arbeitswelt ist ein ambitioniertes Ziel. Aktuell erleben die meisten Menschen noch das Gegenteil. Es gibt viele strukturelle Ungleichheiten und mangelnde Chancengleichheit, die je nach Alter, Geschlecht, Religion, Ethnie oder sexueller Orientierung unterschiedlich prekär erlebt wird.
Isabel Gebien tritt mit ihrer Initiative Equality365 dafür ein, dass sich die Arbeitswelt in bezug auf Gerechtigkeit spürbar verbessert und weiter entwickelt. Für alle Menschen.
Für ihre Vision forscht und ergründet Isabel, wo die aktuellen Herausforderungen genau liegen, spricht sowohl mit Betroffenen als auch mit VordenkerInnen und GestalterInnen in ihrem Podcast Equality365.
Aus ihrer persönlichen Geschichte – geprägt von kultureller Vielfalt und der Erfahrung von Ungerechtigkeit – hat sie eine Mission geformt, die weit über den beruflichen Kontext hinausgeht.
Darüber sprechen wir in der Folge
Warum Diversity allein nicht reicht: Der Unterschied zwischen Vielfalt und Zugehörigkeit.
Sandra-Bauer-Studie: Wie unbewusste Vorurteile den Arbeitsmarkt prägen.
Herausforderungen von Gendergerechtigkeit und „Pretty Privilege“.
Isabels Inclusive Leadership Masterclass: Werkzeuge für eine gerechte Führungskultur.
Allyship und Netzwerke: Wie uns Gemeinschaft stärker macht.
Isabel - das spürt man in jedem Satz - ist eine Kämpferin. Sie ist voller Engagement und Leidenschaft mit ihrer Vision einer fairen Arbeitswelt und Gesellschaft verwoben. Ihre Ambition ist ansteckend und lässt Mut schöpfen. Ob Führungskraft, Mitarbeiter:in oder einfach Interessierte:r – diese Folge bietet Denkanstöße und praktische Ansätze, um aktiv für eine fairere Gesellschaft einzutreten.
Viel Freude beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
Hier geht's zu Isabells Podcast und Plattform :
Equality365
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Nov 21, 2024 • 1h 11min
Was brauchen dritte Orte für hybrides Arbeiten wirklich? Caro Windlin (232)
Caro Windlin, Co-Gründerin und Co-Geschäftsführerin von 1000 Satellites, über kreatives und professionelles Arbeiten an dritten Orten
„Dritte Orte sind eine gute Mischung aus Professionalität und Nähe zum Zuhause."
Hybride Arbeitsformen sind gekommen, um zu bleiben. Und im Gepäck haben sie einiges an Herausforderungen und neuen Arbeitsorten. Immer häufiger ist die Rede von sogenannten "dritten Orten", von Arbeitsstätten, die neben dem klasssischen Büro und dem Home-Office existieren.
Längst ist das Angebot viel breiter als nur der typische Co-Working-Space. Die Zahl an leerstehenden Büroflächen und deren Umnutzung macht es möglich, dass ganz neue Geschäftsmodelle entstehen.
1000 Satellites ist ein StartUp, das sich mit profesionellen räumlichen Lösungen für hybride Arbeitsmodelle etabliert hat. Das Unternehmen bietet Workspaces für Unternehmen an, die sowohl aus Mitarbeiter- als auch aus Arbeitgebersicht das beste aus allen Welten zusammenbringt: Verlässlichkeit, Sicherheit, Komfort und das Gefühl des Eingebundenseins.
Caro Windlin ist Co-Gründerin und Geschäftsführerin von 1000 Satellites. Vor ihrer Zeit als Unternehmerin war sie viele Jahre bei der BASF beschäftigt. Die Anforderungen eines Corporates an Arbeitsumgebungen kennt sie zur Genüge. Gemeinsam mit ihren Ex-BASF-Kollegen findet sie Antworten auf die Fragen von Konzernen und deren Mitarbeitenden, wie Arbeitsflächen außerhalb des betriebseigenen Geländes für hybride Zusammenarbeit gestaltet sein müssen.
Die Logik von 1000 Satellites ist dezentral, sowohl in dem, was sie anbieten, als auch in ihrer Arbeitsform. Als Startup ist es ihnen wichtig, dass Entscheidungen im Konsens gemeinschaftlich und nicht top-down getroffen werden. So hat sich das junge Unternehmen für die Holokratie als Organisationsform entschieden.
In unserem Gespräch erläutert Caro zum einen das Geschäftsmodell von 1000 Satellites, seine Lösungen und die alltäglichen Herausforderungen. Sie schildert auch, wie sie als Team organisiert sind und welche Vorteile das holokratische Modell für sie bereithält.
Darüber sprechen wir noch in der Folge
Dritte Orte - eine relativ neue Perspektive auf alternative Arbeitsorte und der Unterschied zum Co-Working
Flexibilität versus Professionalität: Der Balanceakt der Bedürfnisse von Mitarbeitenden in größeren Unternehmen und ihren Arbeitgebern
Die Kraft der Vernetzung: Dritte Orte als kreative Booster für Vernetzung und neue Lösungsansätze
Holokratie: Grundzüge dieser Organisationsform
Entscheidungstrukturen in einem StartUp
Wer Caro eine Weile zuhört, kann verstehen, dass eine Unternehmensgründung die logische Konsequenz ihrer beruflichen Entwicklung war. Sie ist eine echte Macherin, die nicht nur in Möglichkeiten denkt, sondern sie auch klug und entschlossen in die Realität überführt. Das Tempo, mit dem sie gemeinsam mit ihren Co-Gründern 1000 Satellites an den Start gebracht hat, ist beeidruckend. Bei aller Dynamik lassen sie sich nicht in Aktionismus drängen, sondern überlegen besonnen und gemeinschaftlich, was die nächsten Schritte sind. Ein Lehrstück für GOOD WORK.
Viel Freude beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
Hier geht's zu 1000 Satellites: https://1000satellites.de
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Nov 14, 2024 • 1h 8min
#231: "Konflikte in Unternehmen - Haltung vor Methode" mit Dana Hoffmann und Hendric Mostert
Dana Hoffmann und Hendric Mostert mit praktischen Anleitungen, wie Unternehmen eine gute Konfliktkultur etablieren können
„Konflikte sind Veränderungsimpulse – sie kosten Energie, aber eröffnen auch Chancen auf verbesserte Beziehungen."
Dana Hoffmann und Hendric Mostert begleiten als Moderatorin, als Mediator, als Organisationsentwickler Unternehmen in Transformationsprozessen. Und in ihrer Arbeit kommen sie zwangsläufig immer wieder mit Konflikten in Berührung.
Neben den Hürden und Anstrengungen, die jeder Konflikt potenziell mit sich bringt, ist er auch eine Chance auf Weiterentwicklung. Auf Teamebene, auf Organisationsebene und ganz persönlich. Voraussetzung dafür ist, dass man eine günstige Konfliktkultur im Unternehmen etabliert.
Was alles dazu gehört, haben die beiden in ihrem kürzlich erschienenen Werk "Conflict Culture Playbook" beschrieben. Das Buch ist - wie der Name schon verrät - eine sehr praxisorientierte Sammlung von wirksamen Methoden und Modellen. Neben einigen Evergreens der Kommunikationswissenschaften und Lieblings-Tools von Konfliktmoderatoren wie z.B. der Gewaltfreien Kommunikation, finden sich darin auch spannende Weiter- und Neuentwicklungen.
Ein Ansatz davon sind die sogenannten Restorative Circles, die Dana und Hendric regelmässig in Workshops und konfliktbelasteten Kontexten regelmässig erfolgreich einsetzen.
Darüber sprechen wir noch in der Folge
Konflikte in Organisationen: Warum Konflikte wichtige Veränderungsimpulse sind, die nicht vermieden, sondern klug bearbeitet werden sollten.
Streit vs. Konflikt: Unterschiede in der Wahrnehmung und Bearbeitung von lautem Streit und leisen Konflikten.
Conflict Culture Playbook: Einblicke in die Praxis der konstruktiven Konfliktbearbeitung durch die Buchautoren.
Restorative Circles Methode: Ein effektiver Ansatz zur Konfliktklärung mit Fokus auf gemeinsamer Verantwortung und Multiperspektivität.
Rolle der Führungskräfte: Wie Führungskräfte zu einer gesunden Konfliktkultur beitragen und warum Strukturen entscheidend sind.
Haltung vs. Methoden: Warum die Haltung in der Konfliktarbeit wichtiger als alleinige Methodenanwendung ist.
Dana Hoffmann und Hendric Mostert lieben, was sie tun. Ihr Herz schlägt für eine gesunde Teamentwicklung, eine wertschätzende Kommunikation, die Spannungen nicht negiert, sondern erwachsen und reif bearbeitet. Diese Nähe zu den Teams, zu den Menschen, ihre kreative Neugier durchziehen das Gespräch und machen Lust, die von ihnen diskutierten Ansätze auch einmal praktisch zu verproben.Es ist ein wunderbarer Beitrag zum ersten GOOD WORK Prinzip: Gelungene Beziehungsgestaltung.
Interview: Jule Jankowski
Das Buch von Dana Hoffmann und Hendric Mostert.
Hendric Mostert, Dana Hoffmann: "Conflict Culture Playbook" Wie du Konflikten einen Raum gibst, sie konstruktiv klärst und Beziehungen stärkst." Murmann Verlag 2024.
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35 snips
Nov 7, 2024 • 1h 21min
#230: "Das Schlechte im Guten - warum Verunsicherung manchmal hilfreich ist" mit Klaus Eidenschink
Klaus Eidenschink, Autor und Konfliktberater, diskutiert trügerische Sicherheiten und die Schattenseiten positiver Routinen. Er beleuchtet, wie der Drang nach Erfolg und Sichtbarkeit zu innerer Unfreiheit führt. Sein Ansatz zeigt, dass Verunsicherung oft unerwartete positive Effekte haben kann, besonders im Führungsalltag. Zudem geht er auf das Spannungsfeld zwischen Selbstreflexion und Flow ein, und erläutert die Bedeutung einer positiven Fehlerkultur in Organisationen. Ein faszinierender Blick auf die Komplexität von Gut und Böse!

Oct 31, 2024 • 1h 24min
#229: "Deutsche Arbeitskultur reloaded: Was wir von Taiwan lernen können" mit Sascha Pallenberg
Sascha Pallenberg, Deutschlands bekanntester Tech Blogger in Taiwan, über Digitalisierung und deutsche Arbeitskultur
„Wenn ich von den deutschen Arbeitsbedingungen erzähle, von den Diskussionen um die 4-Tage-Woche, unseren Urlaubstagen usw., dann kommt oft die Frage: Und trotzdem macht Ihr so tolle Produkte?"
Sascha Pallenberg, genannt "Palle", ist einer der bekanntesten deutschen Tech-Blogger und Tech Lobbyist, mit Wohnsitz in Taiwan. Allein mit seinem Newsletter MeTacheles und dem gleichlautenden Podcast erreicht Sascha jeden Monat mehr als fünfstellige Nutzerinnenzahlen und Downloads.
Unter dem Eindruck seines fernöstlichen Lebensmittelpunktes hat er einen klaren Blick auf die Verhältnisse in Deutschland und auf das, was sich dort in Sachen Digitalisierung und Tech-Trends tut. Und das befremdet ihn zum Teil.
In unserer Folge greifen wir zunächst ein paar wesentliche Stationen aus Saschas Vita auf, u.a. seine Rolle als Head of Digital Transformation bei der Daimler Benz AG. Sascha berichten von seinen Erfahrungen aus dem Corporate Umfeld und seinen nachhaltig wirkenden Learnings in Sachen Leadership und Zusammenarbeit.
Besonders tief steigen wir in die Unterschiede zwischen der deutschen und der taiwanesischen Arbeitskultur ein. Er schildert seine Begeisterung für den ostasiatischen Inselstaat, den Alltag dort und die Arbeitskultur in den lokalen Unternehmen.Was können wir von den Menschen und Unternehmen dort lernen? Wie werden dort deutsche Tugenden, Produkte, Serviceleistungen gesehen?
Der weite Blick über den Tellerrand ist erhellend. Darüber sprechen wir noch in der Folge
Digitale Transformation: Sascha spricht über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Deutschland und Taiwan.
Arbeitskultur: Unterschiede in der Arbeitskultur zwischen Deutschland und Taiwan – wie stark ist die Hierarchie wirklich?
Vier-Tage-Woche: Ist eine Vier-Tage-Woche auch in Taiwan denkbar? Wie wird das Konzept bewertet?
New Work: Wie sieht das moderne Arbeiten in Taiwan aus, und was kann Deutschland davon lernen?
- Führung: Sascha erzählt, was er während seiner Zeit bei Daimler über Leadership gelernt hat – und warum Diplomatie dabei entscheidend ist.
Sascha Pallenberg ist ein echter Techie. Er blickt durch die Brille von technologischen Innovationen auf die Arbeitswelt und nimmt uns mit auf die Meta-Perspektive auf Deutschland. Die kritische Würdigung seines Heimatlandes ist inspirierend und hinterlässt an der ein oder anderen Stelle ein paar echte Fragezeichen, die weit über das enge Feld der Arbeitskultur hinausgehen.
Interview: Jule Jankowski
Hier geht's zu Saschas berühmten Newsletter MeTacheles:
https://www.metacheles.de/
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15 snips
Oct 24, 2024 • 1h 21min
#228: "Schluss mit lustig? Führung in Zeiten der Krise" mit Vera Starker
Vera Starker, Bestseller-Autorin und Wirtschaftspsychologin, teilt ihre Erkenntnisse über Führung in Krisenzeiten. Sie erklärt, warum autoritäre Führung oft nicht den Bedürfnissen der Mitarbeitenden entspricht und betont die Wichtigkeit von Zuversicht und klaren Regeln. Humor wird als wertvolles Werkzeug für Krisenbewältigung hervorgehoben. Zudem diskutiert sie die Herausforderungen des mittleren Managements und die Notwendigkeit eines dynamischen Organisationsdesigns, um Resilienz und Effizienz zu fördern.


