

Auf den Punkt
Süddeutsche Zeitung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.
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Apr 20, 2024 • 28min
Am Wochenende: Wie Deutschland mit Iran umgehen sollte
Auf Israel fliegen vor einer Woche mehr als 300 iranische Drohnen, Raketen und Marschflugkörper. Losgeschickt als “Vergeltung”, wie das iranische Regime mitgeteilt hat. Zuvor waren bei einem Bombenangriff in Syrien zwei Generäle der iranischen Revolutionsgarde getötet worden. Der Angriff wird Israel zugeschrieben.
Freitagfrüh meldet das iranische Regime, Drohnen bei Isfahan abgefangen zu haben. Das gilt als israelische Antwort auf den iranischen Großangriff. Unter anderem Deutschland und die USA hatten auf eine zurückhaltende israelische Reaktion hingearbeitet und Iran sanktioniert. Das Ziel sei es, Iran weiter zu isolieren, hat EU-Ratspräsident Charles Michel die Sanktionen begründet. Mit wem arbeitet Iran zusammen – und droht eine weitere Eskalation? Darüber spricht Azadeh Zamirirad, Iran-Expertin und Stellvertretende Leiterin der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.
Zum Weiterlesen und -hören
Die Freitagssendung von Auf den Punkt finden Sie hier.
Der Text zur Tagesgebühr in Venedig lesen Sie hier.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 19.04.2024 um 16 Uhr.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Nadja Schlüter, Maja Goertz
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über: Al Jazeera English, AFP Deutschland, phoenix, ZDFheute Nachrichten.
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Apr 19, 2024 • 12min
Nahost: Warum Iran den israelischen Angriff herunterspielt
Die iranischen Staatsmedien senden am Freitagmorgen vor allem eine Botschaft an die Bevölkerung: Alles ganz normal, es ist nichts passiert.
Diesen Nachrichten war eine angespannte Nacht vorausgegangen: Am frühen Freitagmorgen berichteten US-Medien, dass Israel einen Luftangriff auf iranisches Territorium ausgeführt habe, in der Nähe von Isfahan, einer Großstadt im Zentrum von Iran. Es war von Raketen und Drohnen im iranischen Luftraum sowie von Explosionen die Rede. Als Quellen für die Informationen wurden israelische und US-amerikanische Regierungsvertreter genannt. Die Attacke soll eine Reaktion auf den Angriff Irans auf Israel am vergangenen Wochenende gewesen sein. Offiziell bestätigt wurde das Ganze aber bisher nicht – weder von Israel noch von den USA. Iran reagierte schnell mit einer eigenen Interpretation der Ereignisse: Das sei kein breit angelegter Angriff gewesen, hieß es aus Teheran.
Wie groß war dieser der mutmaßliche Angriff Israels auf Iran? Droht jetzt die Eskalation im Nahen Osten, die seit dem Ausbruch des Gaza-Kriegs immer wieder befürchtet wird? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul und für die Berichterstattung über Iran zuständig.
Zum Weiterlesen:
Den SZ-Newsblog zum Krieg im Nahen Osten finden Sie hier.
Weitere Nachrichten: Julian Nagelsmann verlängert Vertrag als Bundestrainer, EU verhängt erstmals Sanktionen gegen israelische Siedler
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Franziska von Malsen
Produktion: Aylin Sancak
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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Apr 18, 2024 • 12min
Wie gefährlich sind die mutmaßlichen russischen Spione?
Am Donnerstagmorgen ist bekannt geworden, dass am Mittwoch im bayerischen Bayreuth zwei Deutschrussen verhaftet worden sind. Ihnen wird Spionage für einen russischen Geheimdienst vorgeworfen. Einer der beiden soll sich sogar bereiterklärt erklärt haben, in Deutschland Sprengstoff- und Brandanschläge auf militärisch genutzte Infrastruktur und deutsche Industriestandorte zu verüben. Ziel soll dabei gewesen sein, die militärische Unterstützung von Deutschland an die Ukraine zu unterminieren.
Und das ist nicht der einzige Fall: In Berlin ist am heutigen Donnerstag ein Prozess weitergegangen, in dem sich zwei andere Männer verantworten müssen. Der Vorwurf: Auch sie sollen Informationen an einen russischen Geheimdienst weitergegeben haben. Einer der beiden ist Mitarbeiter des BND.
Zwei Fälle, in denen Männer in Deutschland offenbar für russische Geheimdienste tätig waren. Wie gefährlich ist das für die Sicherheit in Deutschland? Darüber spricht in dieser Folge Christoph Koopmann, SZ-Experte für innere Sicherheit und Kriminalität.
Weitere Nachrichten: EU-Sanktionen gegen Iran, Ermittlungen gegen Landrat im Ahrtal eingestellt
Zum Weiterlesen und -hören: Das SZ-Magazin über Wohnen und Einrichtung lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen
Redaktion: Nadja Schlüter, Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
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Apr 17, 2024 • 12min
Höcke vor Gericht: Ein Prozess, eine Naziparole und die Grenze des Sagbaren
2021 in Merseburg und 2023 in Gera. Zweimal hat Björn Höcke, der rechtsexterme Chef der Thüringer AfD, “Alles für Deutschland” in eine Rede eingebaut, also einen verbotenen Wahlspruch der SA, der Schlägertruppe der Nationalsozialisten. Deswegen steht Höcke ab Donnerstag vor Gericht. Ihm drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.
In der Verhandlung geht es nicht nur darum, ob er seine Worte bewusst gewählt hat, sondern auch um die politische Zukunft von Björn Höcke und der AfD. Die steht in Thüringen längst nicht mehr so stark da wie noch vor ein paar Monaten. Über den Prozess und seine möglichen Folgen spricht in dieser Folge Iris Mayer, SZ-Korrespondentin für Ostdeutschland.
Weitere Nachrichten: Sanktionen gegen Iran, Waffenforderungen der Ukraine
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Kommentar vor Sebastian Beck über die Haltung der bayerischen Staatsregierung zur Cannabis-Legalisierung.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Maja Goertz, Franziska von Malsen
Produktion: Aylin Sancak
Zusätzliches Audiomaterial über: Welt
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Apr 16, 2024 • 11min
Scholz bei Xi: Eine Reise für den Frieden in der Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz trifft sich mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. Es gibt viel zu besprechen, vor allem ein Thema: der Krieg in der Ukraine. Bei Scholz’ letztem Besuch vor eineinhalb Jahren hat Xi im Anschluss Russlands atomare Drohungen verurteilt. Für Scholz war das ein außenpolitischer Erfolg. Jetzt will Scholz Xi dazu bringen, sich für den Frieden einzusetzen und endlich Druck zu machen auf Russland.
Ob das gelingen kann, darüber spricht in dieser Folge Daniel Brössler, Parlamentskorrespondent der SZ, der Scholz auf seiner Reise begleitet.
Weitere Nachrichten: Israels Antwort auf Iran, Brand in Kopenhagen
Zum Weiterlesen und -hören
Hier finden Sie den Text über die Kinder, die die Überreste eines Urelefanten gefunden haben.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Maja Goertz, Johannes Korsche
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über Manager Magazin
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Apr 15, 2024 • 13min
Nahost: Kommt es zum Krieg zwischen Iran und Israel?
Der Iran hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag 300 Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auf Israel abgefeuert. Fast alle wurden schon in der Luft abgefangen. Israel und seine Verbündeten, vor allem die USA, aber beispielsweise auch Großbritannien, Frankreich und Jordanien, haben den iranischen Angriff gemeinsam abgewehrt. Niemand ist durch den Beschuss ums Leben gekommen.
Trotzdem könnte der Angriff vom Wochenende Konsequenzen haben, die die Dimension des Kriegs im Gazastreifen bei Weitem übertreffen.
Seinen eigenen Angriff von diesem Wochenende, den hat Iran im Anschluss relativiert. Revolutionsführer Ali Chamenei hat erklären lassen, die Vergeltung seines Regimes könne damit als “erledigt” betrachtet werden. Man habe keine Absicht, die Operation fortzusetzen. Es sei denn, Israel lege es darauf an.
Aber kann eine Deeskalation wirklich noch gelingen? Oder glaubt die israelische Regierung, keine Wahl zu haben? Darüber spricht in dieser Folge Thomas Avenarius, SZ-Kriegs- und Krisenreporter.
Weitere Nachrichten: Novelle Klimaschutzgesetz
Zum Weiterlesen und -hören: “Und nun zum Sport” über Meister Bayer Leverkusen
Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen
Redaktion: Leopold Zaak
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über UN
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Apr 14, 2024 • 20min
US-Wahl: US-Außenpolitik im aktuellen Wahlkampf
Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".
Israel gesprochen, weiter über die Ukraine-Hilfe gestritten und eine neue Verteidigungsallianz im Indopazifik geschmiedet. Viel Welt- und Außenpolitik also, die aber auch Auswirkungen auf die Innenpolitik und auf die Wähler und Wählerinnen in den USA hat.
Wie genau und inwiefern die außenpolitischen Entscheidungen in dieser Woche auch mit der Vorbereitung auf eine mögliche Trump-Präsidentschaft zu tun haben, darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt – Die US-Wahl".
Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 11.04.2024 um 17 Uhr.
Zum Weiterlesen:
Mehr zum Treffen zwischen Joe Biden und Japans Premierminister Fumo Kishida [finden Sie in diesem Text von Peter Burghardt.]
(https://www.sueddeutsche.de/politik/pazifik-botschaften-staerke-china-1.6541913)
[Einen Text von US-Korrespondent Peter Burghardt über US-Außenminister Blinkens Nahost-Reise finden Sie HIER.]
(https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-gaza-waffenstillstand-blinken-usa-1.6476048)
[Hier finden Sie einen Text von US-Korrespondent Fabian Fellmann über US-Hilfen für die Ukraine]
(https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-kongress-ukraine-hilfe-blockade-republikaner-1.6516477)
Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, The Late Show with Stephen Colbert und Fox News.
Hier geht es zum Kanal von "Auf den Punkt: Die US-Wahl".
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Apr 13, 2024 • 27min
Leverkusens Meisterschaft: Endet die lange Bayern-Dominanz?
Am Sonntag spielt Bayer 04 Leverkusen gegen Werder Bremen. Gewinnt Leverkusen das Spiel, sind sie deutscher Meister. Gelingt das nicht, hat das Team noch fünf Spieltage lang Zeit, die noch fehlenden Punkte zu holen. Die Meisterschaft in der Bundesliga ist wohl entschieden. Und damit endet auch eine jahrelange Meister-Serie der Bayern. Elfmal in Folge holten sie den Titel. Endet die Bayern-Dominanz in der Liga? Wird der Wettbewerb in Zukunft wieder spannender?
Darüber spricht Michael Reschke. Er war jahrelang Manager in Leverkusen und später Kaderplaner bei den Bayern.
Zum Weiterlesen und -hören
Das Interview von Marlene Weiß mit guten Gründen, um optimistisch zu bleiben, finden Sie hier:
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 12.04.2024 um 16 Uhr.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Vinzent Vitus Leitgeb, Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über: ARD, Reuters, @YeahFussball via Youtube, @ErnstCornelia via X
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Apr 12, 2024 • 13min
Klimaschutz: Kommt es wirklich zu einem Fahrverbot?
Wenn das geltende Klimaschutzgesetz nicht vor dem 15. Juli reformiert werde, sagt FDP-Verkehrsminister Volker Wissing, sei sein Ministerium laut Gesetz verpflichtet, ein Sofortprogramm vorzulegen – mit einem Vorschlag, wie Deutschland im Bereich Verkehr die CO2-Ziele doch noch erreichen kann. Und für ein solches Sofortprogramm gebe es dann nur noch eine Lösung: ein dauerhaftes Fahrverbot an Wochenenden, auch im Lieferverkehr.
Aber ist das wirklich die einzige Lösung und was bezweckt Wissing mit seiner Ankündigung? Darüber spricht in dieser Folge Vivien Timmler, SZ-Expertin für Verkehrspolitik.
Weitere Nachrichten: Bezahlkarte für Geflüchtete, drohende Eskalation zwischen Iran und Israel
Zum Weiterlesen und -hören: Die Reportage über das Jobsharing-Modell des deutschen Botschafterehepaars in Schweden lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Aylin Sancak
Zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk
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Apr 11, 2024 • 12min
Scholz-Reise nach China: Wie abhängig ist Deutschland?
Bundeskanzler Olaf Scholz reist am Wochenende für drei Tage nach China. Bei dem Besuch soll es vor allem geht um die Wirtschaftsbeziehungen der Länder gehen. Deutschland versucht seit einiger Zeit, eine neue Strategie im Umgang mit China zu finden: „De-Risking“. Die deutsche Wirtschaft soll wirtschaftlich unabhängiger werden. Wie erfolgreich diese Strategie bisher ist, ordnet SZ-Redakteur Florian Müller ein. Er ist Wirtschaftskorrespondent in Peking.
Weitere Nachrichten: Tarifeinigung bei Lufthansa, Hoffnung für Julian Assange
Zum Weiterlesen und -hören:
Das Doppelinterview mit Gesine Schwan und Martin Schulze Wessel können Sie hier lesen.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Leopold Zaak
Produktion: Aylin Sancak
Zusätzliches Audiomaterial über Bundesministerium für Wirtschaft über faz, phoenix.
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