

Apropos – der tägliche Podcast
Tamedia
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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Jan 30, 2026 • 19min
Ein IT-Debakel beim Bund. Schon wieder
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat zum Jahreswechsel ein neues IT-System eingeführt. Dabei kam es zu einem Chaos mit weitreichenden Folgen.Betroffen war das System, mit dem normalerweise Gelder der Arbeitslosenkasse ausbezahlt werden. Viele Arbeitslose haben im Dezember deshalb kein Geld bekommen – und auch im Januar sind Zahlungen lange ausgeblieben. Leidtragende davon sind vor allem diejenigen Arbeitslosen, die Taggelder beziehen, also der Grossteil der rund 145’000 aktuell Arbeitslosen in der Schweiz. Für viele von ihnen wurden die ausbleibenden Zahlungen schnell existenzbedrohend.Nun hat das Seco versprochen, alle restlichen noch ausstehenden Gelder bis Ende Januar auszuzahlen. Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack: Es ist nicht die erste IT-Panne beim Bund. Und nicht zum ersten Mal kamen die Probleme mit Ansage.Warum der Bund bei IT-Projekten ständig Probleme hat – und was dieses hier konkret für die Arbeitslosen bedeutet, erklärt Bundeshausredaktorin Annalena Müller in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Alexandra AreggerProduzentin: Jacky WechslerDer Text von Annalena Müller: Arbeitslose warten wegen IT-Chaos auf Geld: «Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in der Schweiz möglich ist»Mehr zum ThemaArbeitslosengelder sollen bis Ende Januar ausbezahlt werdenNach IT-Chaos: Arbeitslosengelder sollen bis Ende Januar ausbezahlt werdenKantone warnten Seco vor IT-DebakelDie «Unter Verdacht»-Folgen zum Betrugsfall beim Seco:Folge 1: Korruption im Seco: Wie Bruno A. sich «ein kleines Königreich» erschufFolge 2: Die Schmiergeldspuren führen nach Spanien und PanamaFolge 3: Beim letzten grossen Geschäft fliegen der Beamte und seine Freunde aufFolge 4: Vielleicht musste der korrupte Beamte gar nie ins Gefängnis
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Jan 29, 2026 • 24min
Wie zwei Frauen der häuslichen Gewalt entkamen
Es ist ein trauriger Rekord: 2025 wurden in der Schweiz so viele Femizide registriert wie noch nie. 27 Frauen und Mädchen wurden von ihren aktuellen oder ehemaligen Partnern oder von einem Familienmitglied getötet.
Femizide geschehen selten plötzlich. Häufig gehen ihnen Drohungen oder psychische und körperliche Gewalt voraus. Der Ausstieg aus diesem Gewaltkreislauf ist für Betroffene oft äusserst schwierig.
Alexandra Aregger, normalerweise Host dieses Podcasts, hat im vergangenen Jahr mit drei Frauen gesprochen , denen es gelungen ist, sich aus einer Situation von häuslicher Gewalt zu befreien.
Was braucht es, um den Ausstieg aus einer gewaltvollen Beziehung zu schaffen? Warum gelingt er oft nicht? Und wie geht es den betroffenen Frauen heute?
Diesen Fragen widmen sich Alexandra Aregger und Host Philipp Loser in der neuesten Folge von Apropos. Zudem schildern zwei betroffene Frauen ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt – und wie sie den Weg hinaus gefunden haben.
Hilfe bei häuslicher Gewalt
Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144)
Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung.
Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an.
Host: Philipp Loser
Produktion: Valeria Mazzeo
Mehr Artikel zu häuslicher Gewalt:
Alexandras Reportage über drei Frauen, die Wege aus der häuslichen Gewalt fanden
«Apropos»-Folge zum Jahresgespräch mit Kriminologin Nora Markwalder zu Gewalt gegen Frauen
Eine Staatsanwältin erzählt, was sich in der Schweiz zum Thema häuslicher Gewalt ändern muss
Der Bund will Opfer von besser schützen
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Jan 28, 2026 • 18min
Heiratsstrafe abschaffen? Alles Wichtige zur Individualbesteuerung
Am 8. März stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über eine grundlegende Änderung des Steuersystems ab. Sollen verheiratete Paare in Zukunft einzeln besteuert werden – individuell – und nicht mehr als Ehegemeinschaft?Die Befürworterinnen und Befürworter der Individualbesteuerung erhoffen sich davon mehr Gleichstellung: Beim aktuellen Modell lohnt sich ein niederprozentiges Arbeitspensum kaum, was vielfach Frauen mit Familie vom Arbeitsleben fernhält.Die Gegnerinnen und Gegner warnen vor komplexeren Abläufen und beträchtlichem Mehraufwand, sollte die Individualbesteuerung angenommen werden. Zudem warnen sie vor Steuerausfällen.Was stimmt? Wie würde ein Wechsel zur Individualbestuerung funktionieren? Und wer würde davon profitieren?In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Iwan Städler, Autor im Ressort Politik & Wirtschaft, was man über die Individualbesteuerung wissen muss und was von der Abstimmung zu erwarten ist.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr Informationen zur Abstimmung: Ehepartner künftig getrennt besteuern? Was Sie für die Abstimmung wissen müssenInterview zur Individualbesteuerung: «40 Prozent der Verheirateten müssten höhere Steuern zahlen, wenn es zu keinen Ausfällen kommen soll»Finden Sie mit wenigen Klicks heraus, ob Sie mehr oder weniger Steuern zahlen müsstenSie heiraten nicht – wegen der Steuern64 Prozent Ja: Abschaffung der Heiratsstrafe startet mit grossem Vorsprung
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Jan 27, 2026 • 20min
Erneute Todesschüsse in Minnesota: Jetzt wächst der Widerstand
Es ist keine drei Wochen her, dass in Minneapolis die 37-jährige Renée Nicole Good von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE erschossen wurde. Nun gibt es einen weiteren Todesfall. Am Samstag wurde der 37-jährige Alex Jeffrey Pretti auf einem Trottoir von Minneapolis im Bundesstaat Minnesota erschossen. Wieder bei einer Razzia, diesmal von der Grenzschutzbehörde Border Patrol.Trump spricht von Notwehr, doch auch in Prettis Fall zeigen Videos das Gegenteil. In Minneapolis gehen aktuell Zehntausende auf die Strasse und demonstrieren. Sie bilden Bürgerpatrouillen, um sich zu schützen, und die politischen Verantwortlichen verlangen einmal mehr, dass die ICE-Beamten die Stadt verlassen.Wie konnte es so weit kommen? Warum spielt sich das alles in Minneapolis ab? Sind die ICE-Beamten wirklich so schlecht ausgebildet, wie Kritiker sagen? Und wie geht es weiter?Das alles ordnet USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.Host: Alexandra AreggerProduktion: Valeria MazzeoMehr zu den Todesfällen in Minnesota:Videos zeigen: Alex Pretti wurde erst entwaffnet, dann erschossenTodesfall durch Einwanderungsbehörde: Die ICE-Agenten sind ausser KontrolleSie kämpfen mit Trillerpfeifen gegen Trumps Polizeitruppe, dann wird der nächste Tote gemeldetBeamte der US-Grenzschutzeinheit erschiessen 37-JährigenWas über Alex Pretti bekannt istVance wollte Minneapolis beruhigen – und scheiterte«Apropos»-Folge zum Tod von Renée Nicole Good
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Jan 26, 2026 • 25min
Menschenhandel in der Schweiz: Die Geschichte von Vera L.
Es passiert im Verborgenen, abseits der Öffentlichkeit, häufig in Bordellen: Frauen aus dem Ausland werden mit falschen Versprechen in die Schweiz gelockt. Sie hoffen auf ein besseres Leben und werden hierzulande in die Prostitution gezwungen. So wie Vera L. (Name geändert).Mitten in der Pandemie wurde sie nach Biel gelockt. Dort musste sie über mehrere Wochen Dutzende Freier bedienen, erlebte einen Alltag geprägt von Gewalt, Zwang und Ausbeutung. Das hat später auch ein Regionalgericht festgestellt - und Betreiber und Angestellte aus dem Bordell verurteilt.Die Geschichte von Vera L. ermöglicht einen seltenen Einblick in ein Geschäft, das Frauen systematisch ausbeutet.Wie funktioniert dieses Gschäft? In welcher Lage befinden sich diese Frauen? Mit welchen Versprechungen werden sie in die Schweiz gelockt? Und wie kommen sie da wieder raus?Das erzählt Reporterin Valeria Mazzeo in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Sie hat die Geschichte von Vera L. für den Tamedia Recherchedesk aufgeschrieben.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sibylle Hartmann, Sara SpreiterValeria Mazzeos Geschichte über Vera L.: Opfer von Menschenhandel erzählt: «Ich musste meine Seele vom Körper trennen»
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Jan 23, 2026 • 25min
WEF: Wie reagiert die Schweiz auf Trumps Drohungen?
Das aktuelle Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ist das wohl politischste seiner Geschichte. Es findet mitten in einer transatlantischen Krise statt. Der US-Präsident Donald Trump droht, Grönland zu übernehmen, der russische Angriffskrieg in der Ukraine geht weiter, Trump gründet einen umstrittenen «Friedensrat» – und Bundesrat Ignazio Cassis sagt: «Es ist eine total andere Welt.»Wie tief der Graben zwischen den USA und Europa mittlerweile ist, hat sich am Mittwoch gezeigt, als Donald Trump in einer langen Rede zum Rundumschlag ausholte und dabei auch die Schweiz nicht ausliess. Diese scheint währenddessen zunehmend ratlos.Was passiert da gerade? Wie reagiert Europa auf Trumps Rundumschlag? Und wie schlägt sich der Bundesrat am WEF?Reporter Christian Zürcher hat die ganze Woche vom WEF aus Davos berichtet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was besprochen und entschieden wurde – und was (noch) nicht.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sara SpreiterArtikel mit mehr Informationen rund ums WEF in Davos: Hier geht es zum Ticker zum WEF 2026Donald Trumps Davos-Rede: Die fünf wichtigsten Punkte erklärtTrump zelebriert in Davos das Recht des Stärkeren – auch die Schweiz kommt unter die RäderFaktencheck: Das sind Donald Trumps vier grösste Falschaussagen in DavosEuropa hat keinen Grund aufzuatmenExklusiv-Interview mit Lisa Murkowski - US-Senatorin zu Trumps Grönland-Plänen: «Russland und China bekommen gerade eine gute Gelegenheit»USA-Podcast «Alles klar, Amerika»: Trump verspricht, in Grönland keine Gewalt anzuwenden. Kann man ihn beim Wort nehmen?
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Jan 22, 2026 • 25min
Grönlands ewiger Kampf um seine Autonomie
Grönland hat gerade einmal 57’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ansonsten besteht die Insel vor allem aus Gletschern, Fjorden, Eisbären und Walen. Doch die Insel weckt wegen der Rohstoffe, der seltenen Erden und wegen der strategisch wichtigen Lage Begehrlichkeiten.Schon in seiner ersten Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump öffentlich von einem Kauf von Grönland gesprochen. Aktuell, in seiner zweiten Amtszeit, macht er das sehr konkret. Er sagt, die USA benötigten die Insel, um ihr Territorium zu verteidigen.Wie fühlt es sich für Grönländerinnen und Grönländer an, wenn der Präsident der USA mit einer Übernahme droht? Gibt es Einheimische, die das befürworten? Und was machen diejenigen, die dagegen sind?Michael Neudecker, Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», war mehrere Tage in Grönland. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Stimmung vor Ort ein.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sibylle Hartmann und Sara SpreiterMehr zum Streit um Grönland: Michael Neudeckers Artikel über seinen Besuch in Nuuk: Könnte Grönland bald von Trump regiert werden? «Ja», sagen die Frauen erschrocken«Apropos»-Podcastfolge über Trump will Grönland. Wie reagiert Europa?«Alles klar, Amerika?»-Podcastfolge über Trumps Rede am WEF in Davos
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Jan 21, 2026 • 24min
Proteste im Iran: Hat sich das Regime durchgesetzt?
Seit Anfang Jahr protestieren die Menschen im Iran gegen das Regime. Es gab Massenproteste – so gross wie selten zuvor. Für einen Moment hatte man das Gefühl, der Aufstand der Bevölkerung könnte Erfolg haben.Doch die Iranischen Machthaber sind mit aller Härte gegen die Protestierenden vorgegangen. Tausende Menschen sind dabei laut dem obersten Führer Ali Khamenei gestorben. Oppositionsmedien und Aktivisten gehen von mindestens 16’000 Opfern aus.War es das nun mit dem Aufstand gegen das Regime? Konnte sich dieses endgültig durchsetzen? Und was ist aus dem Versprechen der Amerikaner geworden, den Menschen im Iran zu helfen?In einer neuen Folge das täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Raphael Geiger, Türkei-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers» die neusten Entwicklungen im Iran ein.Host: Philipp LoserProduktion: Valeria MazzeoArtikel zur aktuellen Lage im Iran: Proteste im Iran scheitern an der Angst vor der Brutalität des Mullah-RegimesMullah-Regime tötet Tausende Demonstrierende – Intervention der USA immer wahrscheinlicherWie sehr ist das Mullah-Regime unter Druck?Meinungsartikel zu Massenprotesten im Iran: Es erscheint realistisch, dass im Iran eine neue Zeit beginnt«Sie feuerten direkt in die Reihen»: Augenzeugen berichten von tödlicher Gewalt gegen Demonstrierende
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Jan 20, 2026 • 28min
Trump will Grönland. Wie reagiert Europa?
US-Präsident Donald Trump will Grönland – offenbar um jeden Preis. Am Wochenende hat er acht europäischen Staaten Strafzölle angedroht, falls der Deal zum Verkauf der Insel nicht zustande kommt.In einem ersten Sondertreffen am Sonntag haben sich Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Staaten darauf geeinigt, vorerst mit Trump in Verhandlungen zu bleliben, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Der Ärger in Europa und das Unverständnis über Trumps Handeln werden jedoch immer grösser.Wie geht es im Streit um Grönland weiter? Wie weit ist die EU bereit zu gehen? Wie weit Donald Trump? Und was bedeutet es für die Nato, wenn das wichtigste Nato-Mitglied Territorium von anderen Nato-Mitgliedern für sich beansprucht?Darüber spricht EU-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduktion: Sibylle Hartmann & Noah FendMehr zum Streit zwischen den USA und Europa:Handelskrieg wegen Grönland? Warum Trumps Ultimatum Europa so gefährlich provoziertTrump droht norwegischem Ministerpräsidenten per SMS – weil er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat«Grönland gehört zu Dänemark», sagt die offizielle SchweizDie EU droht Trump mit gigantischen Gegenzöllen – die wichtigsten Fragen und Antworten
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Jan 19, 2026 • 28min
Ein Starchirurg steht vor Gericht
In Bern stand letzte Woche ein international und national bekannter Orthopäde und Professor vor Gericht. Er soll mehreren Patientinnen und Patienten unausgereifte und fehlerhafte Rückenimplantate eingesetzt haben, die später bei den Betroffenen zu teils schweren Komplikationen führten.Das Implantat wurde von der Herstellerfirma deshalb 2014 vom Markt genommen. Das Unternehmen verlangte, dass Patientinnen und Patienten, die es erhalten haben, entsprechend informiert und betreut werden. Der Berner Arzt tat das nicht. Er war selbst an der Entwicklung des Implantat beteiligt gewesen. Dies machte der Recherchedesk von Tamedia 2018 im Rahmen einer internationalen Recherche publik.Jetzt muss er sich wegen schwerer Körperverletzung vor der Justiz verantworten. Die Anwältin des Arztes sagte in der Vergangenheit, ihr Klient habe sich «sowohl rechtlich als auch berufsethisch korrekt verhalten».Es ist einer der grössten Prozesse, die es in den letzten Jahren in der Schweiz gegen einen Arzt gegeben hat. Dabei geht es auch um Fragen, die über den konkreten Fall hinausgehen: Wann kann man seinem Arzt oder seiner Ärztin trauen? Und wann nicht?Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk haben in diesem Fall seit Jahren recherchiert und waren jetzt am Prozess gegen den beschuldigten Chirurgen. Wie exemplarisch dieser Fall ist, wie es den betroffenen Patientinnen und Patienten heute geht und was dem Arzt bei einem allfälligen Schuldspruch droht, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerDie Berichterstattung vom Prozess:«Ich mache keine Aussagen»: Berner Chirurg schweigt vor GerichtMuss mich mein Arzt vor Komplikationen warnen?Patienten im Implantate-Prozess: «Sie sagten, ich sei bei dem Beschuldigten in guten Händen»Die Recherche von Catherine Boss und Roland Gamp:Berner Starchirurg weigerte sich, seine Patienten zu warnenDer Schweizer Starchirurg und die zersplitterten ImplantateDie beiden Apropos-Folgen zum Fall:Teil 1: Das Geschäft mit zweifelhaften ImplantatenTeil 2: «Ich konnte kaum mehr gehen ohne Schmerzen»
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