

ROCKETFUEL - Der Change Podcast!
Oliver Kemmann
ROCKETFUEL ist der Podcast für alle, die ihre Firmen und Organisationen verändern und damit zukunftsfähig machen wollen. Und das schon seit 2018 und mit über 200 Folgen. Es geht um Transformation, um Change. Durch Führung, Agilität, Lernkultur, Nachhaltigkeit, Vielfalt, uvm – das sind die Themen, die Podcast-Host Oliver Kemmann für und mit euch in den Mittelpunkt jeder Folge stellt.
Er spricht mit hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik & der Zivilgesellschaft, die alle jahrelange Erfahrung und eine ansteckende Begeisterung für Innovation, Transformation, für neues Arbeiten, Führung und Organisationsentwicklung haben.
Hört rein, diskutiert mit und schickt eure Fragen und Anregungen direkt an oliver@kemmann.io
Er spricht mit hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik & der Zivilgesellschaft, die alle jahrelange Erfahrung und eine ansteckende Begeisterung für Innovation, Transformation, für neues Arbeiten, Führung und Organisationsentwicklung haben.
Hört rein, diskutiert mit und schickt eure Fragen und Anregungen direkt an oliver@kemmann.io
Episodes
Mentioned books

Jan 9, 2026 • 34min
CES 26 Recap mit Flo, Rapha & Oli - Folge 256
Aus dem Venetian, Las Vegas, melden sich ROCKETFUEL Host Oliver Kemmann, Florian Holste und Raphael Gielgen mit einem brandaktuellen CES 2026 Recap. Eine Woche Messe, Keynotes, Hotels und das Gefühl, dass diese Veranstaltung längst keine klassische Technologiemesse mehr ist, sonder der Pulsmesser der Zukunft. Die CES ist ein Reallabor, ein Ort, an dem sich wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Veränderungen in extremer Verdichtung zeigen. Wer hier unterwegs ist, sammelt keine Produktneuheiten, sondern baut mentale Landkarten für das, was kommt.
Im Mittelpunkt stehen die großen Keynotes, die heute eher Inszenierungen als Vorträge sind. Besonders prägend waren die Auftritte von AMD, Caterpillar und Lenovo. AMD überrascht mit einem ganzheitlichen Infrastrukturansatz und zeigt, dass das Rennen um KI längst nicht entschieden ist. Caterpillar beweist eindrucksvoll, wie ein über hundert Jahre alter Heavy-Industry-Konzern KI konkret und produktiv in sein Geschäftsmodell integriert. Lenovo inszeniert seine Vision im Sphere und macht deutlich, dass Hardware, Software und Infrastruktur nicht mehr getrennt gedacht werden können. Auffällig ist dabei die allgegenwärtige Präsenz von Jensen Huang von Nvidia, der wie ein verbindendes Element zwischen den Ökosystemen wirkt.
Ein zentrales Thema dieser CES ist Infrastruktur. Chips werden nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als Teil komplexer Systeme aus Rechenzentren, Energieversorgung, Software und Partnerschaften. Der enorme Datenhunger und die Investitionen der großen Tech-Konzerne machen deutlich, dass ohne physische Infrastruktur keine KI-Transformation möglich ist. Gleichzeitig rückt die Frage nach Energie, Ressourcen und Abhängigkeiten stärker in den Fokus.
Besonders spannend ist der Blick auf Edge-AI und Barrierefreiheit. Gespräche mit NXP zeigen, wie Intelligenz zunehmend dorthin verlagert wird, wo sie gebraucht wird, direkt an Maschinen, Geräte und Prozesse. KI wird dadurch weniger abstrakt und zugänglicher. Es geht nicht um technologische Machbarkeit, sondern um die Lösung konkreter Alltagsprobleme. Diese Perspektive zieht sich auch durch viele Panels und Gespräche und verbindet Wissensarbeit, Industrie und Robotik.
Ein Highlight auf der Messe ist der Besuch bei Neura Robotics. Die Fortschritte in der physischen KI sind deutlich spürbar. Humanoide Roboter, taktile Sensorik, lernende Systeme und reale Trainingsumgebungen zeigen, dass Simulation allein nicht ausreicht. Das Neuraverse und der Neura Gym stehen exemplarisch für einen neuen Ansatz, bei dem Anwendungen gemeinsam mit Kunden entstehen und sich über Ökosysteme exponentiell weiterentwickeln.
Über allem liegt ein kulturelles Thema, das immer wieder aufscheint: Geschwindigkeit. Sie wird zur strategischen und kulturellen Größe. Veränderung passiert nicht mehr in Jahren oder Quartalen, sondern täglich. Das Spielfeld verschiebt sich ständig und Organisationen müssen lernen, unter permanentem Wandel handlungsfähig zu bleiben. Positive Überforderung ersetzt planbare Stabilität und verlangt neue Formen von Führung, Lernen und Zusammenarbeit.
Kritisch wird auch der Blick auf Europa und insbesondere auf den deutschen Mittelstand. Während internationale Player sichtbar und mutig auftreten, wirken viele deutsche Unternehmen zurückhaltend oder unsichtbar. Die Diskussion macht deutlich, dass es nicht reicht, einzelne KI-Tools einzuführen. Gefragt ist ein neues Betriebssystem für Organisationen, neue Entscheidungslogiken, neue Rollen und eine klare Ausrichtung auf Opportunitäten statt reiner Effizienz. Startups spielen dabei eine Schlüsselrolle, indem sie Geschwindigkeit, Fokus und konkrete Use Cases in etablierte Strukturen bringen.
Am Ende bleibt der Eindruck einer intensiven, lauten, überfordernden, aber hoch inspirierenden Woche. Die CES 2026 zeigt, dass Technologie kein Selbstzweck mehr ist, sondern tief in Geschäftsmodelle, Kultur und Gesellschaft eingreift. Wer verstehen will, wohin sich Wirtschaft und Arbeit entwickeln, findet hier keine Antworten, sondern bessere Fragen, neue Perspektiven und jede Menge Energie für den nächsten Schritt.

Dec 31, 2025 • 56min
Wie wird Körpersprache zu einem Change Tool, Stefan Verra? - Folge 255
Stefan Verra, Autor, Coach und Speaker, ist einer der bekanntesten Körpersprache Coaches im deutschprachigen Raum
In dieser Episode von rocketfuel trifft unser Host Oliver Kemmann auf Stefan Verra, einen der bekanntesten Experten für Körpersprache im deutschsprachigen Raum. Kennengelernt haben sich die beiden nicht auf einer Bühne, sondern in Osttirol. Dort, wo Beobachtung noch Handwerk ist und Haltung nicht erklärt, sondern gelebt wird. Vielleicht kein Zufall, denn genau darum geht es in diesem Gespräch. Um Wirkung. Um Präsenz. Um das, was zwischen den Worten passiert.
Stefan Verra erzählt von einem ungewöhnlichen Weg. Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, geprägt von einem Vater, der aus Baumstämmen menschliche Figuren formte, lernte er früh, wie sehr Körper, Spannung und Haltung darüber entscheiden, ob etwas lebendig wirkt. Körpersprache war kein Begriff, aber Alltag. Später studierte er Musik in Wien, spielte Schlagzeug und lernte auf der Bühne, dass Menschen nicht nur hören, sondern sehen wollen. Dass Wirkung entsteht, lange bevor Inhalte greifen.
Ein zentrales Thema der Episode ist Verras Ansatz, Körpersprache nicht zu psychologisieren, sondern zu entmystifizieren. Verschränkte Arme sind kein Charaktermerkmal, überschlagene Beine keine innere Haltung. Vieles ist Gewohnheit, Biologie, gespeicherte Bewegung. Das eigentliche Problem liegt woanders. Menschen glauben zu wissen, wie sie wirken. Tun sie aber nicht. Fast alle halten sich für freundlich. Die Wirkung nach außen erzählt oft eine andere Geschichte.
Hier setzt auch Verras zentrales Konzept an, das er „Vom Du zum Super-Du“ nennt. Es geht nicht darum, lauter, dominanter oder performativer zu werden. Sondern darum, im Blick der anderen nicht eines von vielen Du zu sein, sondern ein besonderes. Ein Super-Du. Nicht durch mehr Leistung, sondern durch stimmige Wirkung. Die meisten Menschen sind kompetent genug. Was fehlt, ist Sichtbarkeit dieser Kompetenz. Körpersprache wird damit zum Übersetzer zwischen Innenwelt und Außenwirkung.
Im Gespräch wird deutlich, wie klein die Stellschrauben oft sind. Ein bewusstes Lächeln. Gehobene Augenbrauen. Eine offenere Kopfhaltung. Keine Disruption, sondern Ergänzung. Verra plädiert für Mini-Veränderungen statt radikaler Umbrüche. Das gilt für Körpersprache genauso wie für Transformation insgesamt. Menschen brauchen Stabilität, auch in Routinen. Wer alles auf einmal verändern will, erzeugt Widerstand. Wer ergänzt, öffnet Räume.
Auch Bühne, Politik und Führung kommen zur Sprache. Warum Populisten oft wirkungsmächtiger auftreten als die politische Mitte. Warum wir Führung emotional wählen, nicht rational. Und warum Körpersprache keine Trickserei ist, sondern eine emotionale Sprache, die entscheidet, ob Menschen zuhören oder abschalten.
Zum Ende richtet sich der Blick nach vorn. Auf KI, humanoide Roboter und künstliche Körpersprache. Technisch wird vieles möglich. Aber das wirklich Menschliche entsteht im Gegenüber. Im Moment. Im Du. Oder eben im Super-Du.
Wer Stefan Verra live erleben möchte, hat dazu regelmäßig Gelegenheit. In seinem Bühnenprogramm „Vom Du zum Super-Du“ zeigt er auf unterhaltsame und zugleich fundierte Weise, wie Wirkung entsteht und warum kleine Veränderungen große Effekte haben. Zusätzlich bietet er Seminare, Vorträge für Unternehmen und Medienanalysen an.
Diese Folge ist keine Anleitung zur Selbstoptimierung. Sie ist eine Einladung zur Selbstbeobachtung. Und zu der Erkenntnis, dass Veränderung oft dort beginnt, wo man sie nicht vermutet. In der Haltung. Im Gesicht. In einem einzigen, echten Lächeln.
Alle Informationen, Termine und Hintergründe finden sich hier:
https://www.stefanverra.com
Die Episode ist Teil des Podcasts rocketfuel von Oliver Kemmann, der sich mit Veränderung, Transformation und Zukunftsfragen beschäftigt.

Dec 24, 2025 • 55min
Fröhliche Weihnachten 2025 mit Rapha & Oli! - Folge 254
Und, die Stille gehört zum Konzept ;-) Rapha und Oli nehmen uns am Heiligen Abend mit auf eine Entdeckungstour in die Weihnachtsgeschichte!
Ein Licht in einer unruhigen Zeit
Am Heiligen Abend setzen sich Raphael Gielgen, Trendscout des Designmöbelherstellers Vitra und Rocketfuel Host Oliver Kemmann zusammen. Nicht für ein klassisches Interview, sondern für ein offenes Gespräch. Zwei Menschen, die sich beruflich viel mit Zukunft, Arbeit und Veränderung beschäftigen und an diesem Tag bewusst den Fuß vom Gas nehmen und das Jahr mit ihren Erkenntnissen Revue passieren lassen wollen.
Hat die Weihnachtsgeschichte heute noch etwas mit uns zu tun? Mit Organisationen. Mit Führung. Mit einer Welt, die sich gerade neu sortiert.
Sie beginnt nicht mit Sicherheit.
Sie beginnt mit Unsicherheit.
Eine hochschwangere Frau. Eine lange Reise. Politische Willkür. Kein Platz. Kein Plan B.
Menschen ohne Status und ohne Absicherung, unterwegs in einer Realität, die sie nicht kontrollieren können.
Vielleicht ist das der Grund, warum diese Geschichte bis heute trägt. Nicht, weil sie idyllisch ist. Sondern weil sie ehrlich ist.
Der Stern von Bethlehem ist kein Navigationssystem. Er gibt keine Route vor und verspricht kein Ziel. Er zeigt nur eine Richtung. Wenn die Karte nicht mehr lesbar ist, reicht manchmal genau das.
Heute erleben wir etwas Ähnliches. KI, neue Arbeitswelten, gesellschaftliche und politische Verschiebungen. Viel Bewegung. Wenig Halt. Die Versuchung ist groß, alles kontrollieren zu wollen. Doch Orientierung entsteht nicht durch Kontrolle. Sie entsteht durch Fokus auf das Wesentliche.
Manchmal ist dieser Stern kein fernes Licht am Himmel, sondern ein Ort. Ein Raum, der Schutz gibt. Ein Zuhause. Räume, in denen man kurz aufhören darf zu funktionieren. Nicht als Rückzug, sondern als Voraussetzung, um wieder aufzubrechen.
Die Weihnachtsgeschichte erzählt auch von Verletzlichkeit. Ein Kind im Stall. Kein Palast. Keine Stärkeinszenierung. Und genau daraus entsteht Bewegung. Vielleicht liegt hier eine zentrale Lektion für unsere Zeit: Neues beginnt selten aus Perfektion. Es beginnt aus Fragilität.
Dann kommen sie zusammen. Die Hirten – bodenständig, intuitiv, nah an der Realität. Und die Weisen – analytisch, vorbereitet, suchend. Zwei Perspektiven. Keine ist besser. Beide sind notwendig.
Wir haben verlernt, diese Unterschiedlichkeit auszuhalten. In Organisationen wie in Gesellschaften. Dabei liegt genau dort das Kapital der Zukunft: in der Spannung zwischen Intuition und Analyse, zwischen Machen und Denken.
Dieses Heiligabend-Gespräch war unser Versuch, genau das wiederzufinden.
Nicht als Predigt. Sondern als Einladung.
Folgt eurem Stern.
Bleibt neugierig.
Merry Christmas everyone
Oliver Kemmann & Raphael Gielgen

Dec 18, 2025 • 48min
Wann werden wir endlich digital erwachsen, Wolf Lotter? - Folge 253
Wolf Lotter schreibt uns mit spitzer Feder das Erwachsenwerden ins Transformations-Buch!
In dieser Folge von Rocketfuel spricht Oliver Kemmann mit Autor, Journalsit und dem Co-Founder der brandeins, Wolf Lotter über eine Frage, die im KI-Rausch erstaunlich selten gestellt wird: Was passiert eigentlich mit dem Menschen, wenn Technologie schneller erwachsen wird als sein Umgang mit ihr?
Wolf beobachtet die digitale Transformation seit den frühen Tagen der PC-Revolution. In seinem neuen Buch „Digital erwachsen“ bündelt er diese Erfahrung zu einer Streitschrift gegen Technikgläubigkeit, Tool-Fetisch und die bequeme Vorstellung, dass Denken, Urteilskraft und Verantwortung auslagerbar seien.
Das Gespräch kreist um kognitive Schulden, also den Preis, den Menschen zahlen, wenn sie KI nutzen, ohne parallel ihre eigene Denk- und Problemlösefähigkeit zu kultivieren. Es geht um das Produktivitätsparadoxon, um Organisationen, die KI einführen, ohne sich selbst zu verändern. Und um den Unterschied zwischen mehr Output und besserer Wirkung.
Ein zentraler Strang ist die Kritik an den neuen Erlösungsnarrativen der Tech-Industrie. Singularität, Superintelligenz, digitale Unsterblichkeit: Lotter ordnet diese Ideen historisch ein - von Golem und Frankenstein bis zu Ray Kurzweil - und zeigt, warum sie weniger über die Zukunft der Maschinen erzählen als über die Angst der Menschen vor eigener Verantwortung.
Auch Bildung kommt zur Sprache. Nicht als neues Schulfach, sondern als kulturelle Grundlage. Digitale Mündigkeit bedeutet hier nicht Tool-Kompetenz, sondern Kontextwissen, Urteilskraft und die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten. Serendipität, Irrtum und Experiment erscheinen nicht als Fehler im System, sondern als dessen Voraussetzung.
Diese Episode ist kein Plädoyer gegen Technologie. Sie ist ein Plädoyer gegen Bequemlichkeit. Und eine Einladung, digitale Reife nicht mit Anpassung zu verwechseln.
LINKS
Wolf Lotter: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Lotter
brand eins (Magazin): https://www.brandeins.de/
Buch: „Digital erwachsen“
Haufe Shop (Buch): https://shop.haufe.de/prod/digital-erwachsen
Thalia (Buch): https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074569161
ISBN-Info: https://www.isbn.de/buch/9783689510695/digital-erwachsen
Studie „Kognitive Schulden“
arXiv Preprint „Your Brain on ChatGPT…“: https://arxiv.org/abs/2506.08872
Projektseite zur Studie: https://www.brainonllm.com/
Erwähnte Menschen & Werke (Auswahl aus dem Gespräch)
Hannah Arendt — „Vita activa / The Human Condition“: https://de.wikipedia.org/wiki/VitaactivaoderVomt%C3%A4tigen_Leben
Peter F. Drucker — „Post-Capitalist Society“: https://en.wikipedia.org/wiki/Post-Capitalist_Society
Gottfried Wilhelm Leibniz (Rechenmaschine/Idee Zeit fürs Denken): https://de.wikipedia.org/wiki/GottfriedWilhelmLeibniz
John Maynard Keynes — „Economic Possibilities for our Grandchildren“: https://en.wikipedia.org/wiki/EconomicPossibilitiesforourGrandchildren
Karl Kraus: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Kraus
Robert Solow (Solow-Paradox): https://en.wikipedia.org/wiki/Solowcomputerparadox
Daron Acemoglu: https://en.wikipedia.org/wiki/Daron_Acemoglu
Simon Johnson: https://en.wikipedia.org/wiki/SimonJohnson(economist)
Robert K. Merton (Serendipity/Soziologie): https://en.wikipedia.org/wiki/RobertK.Merton
Hartmut Rosa (Resonanz): https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Rosa
Andrew McAfee — „The Geek Way“: https://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_McAfee
Maria Montessori: https://de.wikipedia.org/wiki/MariaMontessori
KI- und Computergeschichte
Joseph Weizenbaum (ELIZA): https://en.wikipedia.org/wiki/JosephWeizenbaum
ELIZA: https://en.wikipedia.org/wiki/ELIZA
Alan Turing — „Computing Machinery and Intelligence“: https://en.wikipedia.org/wiki/ComputingMachineryand_Intelligence
Turing-Test: https://de.wikipedia.org/wiki/Turing-Test
Scott Brinker — Martec’s Law: https://chiefmartec.com/2013/06/martecs-law-technology-changes-exponentially-organizations-change-logarithmically/
Stewart Brand (Whole Earth Catalog): https://en.wikipedia.org/wiki/Stewart_Brand
Whole Earth Catalog: https://en.wikipedia.org/wiki/WholeEarthCatalog
Steve Jobs — Stanford Commencement (2005): https://news.stanford.edu/stories/2005/06/stanford-report-june-15-2005
Singularität, Hyperintelligenz, Tech-Mythen
Ray Kurzweil: https://en.wikipedia.org/wiki/Ray_Kurzweil
„The Singularity Is Near“: https://en.wikipedia.org/wiki/TheSingularityIs_Near
James Lovelock: https://en.wikipedia.org/wiki/James_Lovelock
„Novacene“ (Lovelock/Appleyard): https://en.wikipedia.org/wiki/Novacene
Arthur C. Clarke (Zitat zur Magie): https://en.wikipedia.org/wiki/Clarke%27sthreelaws
Frankenstein (Mary Shelley): https://en.wikipedia.org/wiki/Frankenstein
Golem (Mythos): https://en.wikipedia.org/wiki/Golem
Masayoshi Son (SoftBank): https://en.wikipedia.org/wiki/MasayoshiSon
Popkultur-Referenzen
Milli Vanilli: https://en.wikipedia.org/wiki/MilliVanilli
Die Prinzen — „Alles nur geklaut“: https://de.wikipedia.org/wiki/Allesnurgeklau
Foto: Katharina Lotter 2023

Dec 10, 2025 • 39min
Wie wird man als Deutsch Bänker zum Nachhaltigkeits-Influencer, Enrico Eberlein? - Folge 252
Enrico Eberlein hat mit "5 nach 12" einen sehr erfolgreichen Nachhaltigkeits-Podcast im Kontext seiner Arbeit bei der Deutschen Bank entwickelt.
In dieser Folge von ROCKETFUEL on Tour ist unser Host Oliver Kemmann in Berlin bei der Deutschen Bank zu Gast. Dort spricht er mit Enrico Eberlein, langjährigem Banker und Host des Nachhaltigkeitspodcasts 5 nach 12. Gemeinsam schauen die beiden darauf, wie aus einem internen Qualifizierungsformat der Deutschen Bank ein sichtbarer Nachhaltigkeitspodcast wurde, der heute auf allen relevanten Plattformen läuft und Menschen für Klimaschutz und Transformation begeistern soll.
Wir begleiten Enrico zurück zu der Situation, in der alles begann. Ein Management Meeting kurz vor Corona, ein neues nachhaltiges Produkt, viel gesellschaftliche Debatte über Nachhaltigkeit und trotzdem wenig Resonanz bei Kundinnen und Kunden. Aus der einfachen Frage, warum das so ist, entsteht das Projekt der Grünen Filialen und die Idee, Mitarbeitende über einen internen Podcast niedrigschwellig zu qualifizieren. Gesendet wird zur Mittagspause, fünf nach zwölf, live und bewusst mit einem positiven Narrativ zu Nachhaltigkeit.
Im Gespräch wird deutlich, wie sehr 5 nach 12 auch Enricos persönliche Transformation beschleunigt hat. Aufgewachsen in Sachsen, ursprünglich mit anderen Berufsplänen, erlebt er die Wende als kompletten Neustart und bleibt dann über 30 Jahre bei der gleichen Bank. Durch seine Kinder, durch Recherche und durch viele Gespräche mit Expertinnen und Experten im Podcast verändert sich nach und nach sein Blick auf Konsum, Mobilität und Energie. Vom schnellen Auto zum E Auto, von abstrakten Klimazielen hin zu konkreten Entscheidungen im Alltag.
Wir sprechen darüber, wie Storytelling Nachhaltigkeit zugänglich machen kann. Enrico erzählt, wie sich seine Sprache durch LinkedIn, Podcasting und viele Bühnenauftritte verändert hat und warum er lieber über Lösungen und Chancen redet als über Weltuntergang. Seine Gäste reichen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Wuppertal Institut und Club of Rome über Klimaforscher und Zukunftsforscher bis zu Startups, die in Nischen echte Wirkung erzielen, etwa bei Lichtverschmutzung in Städten.
Zum Schluss geht es um seine Vision für 5 nach 12. Der Podcast soll ein Ort für konstruktive Nachhaltigkeitsstories bleiben, Menschen und Organisationen vernetzen und zeigen, wie Unternehmen, Banken und Einzelne trotz Transformationsmüdigkeit weiter an Energie, Immobilien, Mobilität und Lieferketten arbeiten können. Wenn du dich für Nachhaltigkeit, Transformation, Deutsche Bank, Storytelling und praktische Beispiele aus der Wirtschaft interessierst, dann ist diese Folge für dich.

Dec 3, 2025 • 52min
Wie machen Daten die lästige Büro-Suche zum Kundenerlebnis, Miguel Rodriguez Thielen? - Folge 251
Über die Schnittstelle von Büroimmobilien, Daten, Technologie und Kulturwandel.
In dieser Folge von ROCKETFUEL geht es um einen Ort, über den alle reden und den trotzdem kaum jemand wirklich strategisch denkt: das Büro. Unser Host Oliver Kemmann spricht mit Miguel Rodriguez Thielen, Head of Office Leasing Germany bei JLL, einem der weltweit größten Immobilienberatungsunternehmen. Miguel verantwortet ein Team von rund 125 Menschen an elf Standorten und bewegt sich täglich an der Schnittstelle von Büroimmobilien, Daten, Technologie und Kulturwandel.
Gemeinsam schauen die beiden darauf, was die Pandemie wirklich mit dem Büromarkt gemacht hat und warum das Büro erst totgesagt wurde, um jetzt in völlig neuer Rolle wiederzukommen. Miguel erklärt, warum der deutsche Büromarkt heute ein Drittel kleiner ist als vor Corona, gleichzeitig die Mieten in den Innenstädten steigen und trotzdem immer mehr Flächen leer stehen. Stichwort: Fly to Quality. Unternehmen ziehen in zentralere, hochwertigere Flächen und lassen veraltete Bestände zurück – mit massiven Folgen für Städte, Eigentümer und Projektentwickler.
Natürlich geht es auch um Krisenmodus und Zinswende: Wie fühlt es sich an, in einer Branche zu arbeiten, die quasi dauerhaft im Ausnahmezustand ist? Miguel erzählt offen, wie sich sein Team durch Schock, Unsicherheit und Lernkurven manövriert hat und warum es gefährlich ist, darauf zu hoffen, „dass es irgendwann wieder wie früher wird“. Nicht nur für Führungskräfte ist das hoch relevant, weil sich daran exemplarisch zeigt, wie Organisationen mit permanentem Wandel umgehen können.
Ein Schwerpunkt der Folge: Daten und KI. JLL sammelt seit Jahrzehnten Mietvertragsdaten weltweit und wertet diese heute mit KI aus, nicht mehr nur Miete und Laufzeit, sondern über zwanzig Datenpunkte pro Vertrag. Miguel zeigt, was passiert, wenn Erfahrungswissen plötzlich datenbasiert wird: von smarteren Verhandlungen über Markttransparenz bis hin zu neuen Kundenerlebnissen, bei denen Algorithmen helfen, das „richtige“ Büro zu finden, lange bevor jemand Exposés durchklickt.
Wir begleiten Miguel und Oliver in der Diskussion darüber, wie sich die Rolle des Büros verschiebt, weg vom Ort der Stillarbeit, hin zum Resonanzraum für Austausch, Innovation und Kultur. Warum selbst Behörden anfangen, anders zu planen. Wieso Büroflächen immer häufiger wie Hotels und Hospitality gedacht werden. Und welche Ideen es für nutzungsbasierte Mietmodelle gibt, bei denen nicht mehr Quadratmeter, sondern tatsächlich erlebter Wert abgerechnet wird.
Zum Schluss wagen die beiden einen Blick nach vorn: Was passiert, wenn Agenten mit Agenten verhandeln, dein persönlicher KI-Agent mit dem KI-System eines Immobilienberaters? Welche Teile des Maklergeschäfts werden automatisiert, und wo bleibt der Mensch unverzichtbar? Und was bedeutet das alles für dich, wenn du heute Entscheidungen über Flächen, Arbeitsmodelle und Kultur triffst?
Wenn du verstehen willst, wie sich der Büromarkt gerade wirklich verändert, warum du dein Büro als strategischen Hebel für Innovation und Kultur betrachten solltest und wie KI die Spielregeln in der Immobilienwelt neu mischt, dann ist diese Folge für dich.

Nov 19, 2025 • 46min
Jubiläums-Folge 250 mit Raphael Gielgen & Oliver Kemmann
Was man aus 250 Podcast Folgen lernen kann!
Seit März 2018 gibt es jetzt dieses Format durch die Umlaufbahn: erst als „Das Digitale Sofa“, heute als Rocketfuel. 250 Folgen später ziehen Podcast HostOliver Kemmann und Vitra Trendscout Raphael Gielgen eine Bilanz!
In dieser Jubiläumsfolge machen die beiden genau das, was in Zeiten von Krisen, KI und Dauerüberlastung fast unverschämt wirkt: Sie reden darüber, warum alles gut werden kann – wenn wir bereit sind, Aufwand, Neugier und Mut zu investieren. Und warum Verführung oft stärker ist als Überzeugung.
Rapha nimmt dich mit: vom Vitra Campus über Notre-Dame in Paris bis zu seinem Hof irgendwo zwischen Regensburg und dem Rest der Welt. Wir sprechen über universelle Schönheit, die verlorene Disziplin der Aufmerksamkeit, über humanoide Roboter, Veränderungsmüdigkeit und die Frage, wie du dir eine Zukunft erzählst, die dich trägt statt erschöpft.
In dieser Folge hörst du unter anderem:
Warum ein Podcast, d
er als internes Lernformat auf einem roten Sofa begann, zu einem Langzeit-Labor für Transformation geworden ist.
Was Rapha unter „Anstrengung, Neugier und Aktion“ als drei Grundzutaten für eine gute Zukunft versteht.
Weshalb Neugier nicht nur für das Schöne gilt, sondern gerade da beginnt, wo Dinge unbequem werden.
Wie Rapha „universelle Schönheit“ beschreibt – von Natur bis Notre-Dame – und was das mit Veränderung zu tun hat.
Warum Aufmerksamkeit zur vielleicht knappsten Ressource unserer Zeit geworden ist und wie du sie zurückeroberst.
Wieso Rapha Verführung für wirksamer hält als Überzeugung – gerade in Unternehmen, die sich wirklich verändern wollen.
Wie Bilder einer wünschenswerten Zukunft Mut erzeugen – von der Unternehmerin mit Marmeladen-Business bis zum Konzernvorstand.
Was Reisen, Reisetagebücher und Soundscapes im Kopf mit Transformation zu tun haben.
Warum Automatisierung und humanoide Roboter uns nicht automatisch befreien – und was wir mit der frei werdenden Zeit tatsächlich anfangen könnten.
Weshalb Rapha das Dorf, die Feuerwehr-WhatsApp-Gruppe und Blasmusik-Festivals für hochmoderne Antworten auf Überforderung hält.
Wie 250 Folgen Rocketfuel mich selbst verändert haben – und warum ich dieses Format trotzdem immer noch als egoistisches Lernprojekt betrachte.
Erwähnte Personen & Folgen (Auswahl)
Folge mit Philipp Kirnbauer und den legendären „3.000 Nirosta-Kellen“
Gespräche mit Jan Teunen, Autor von „Schönheit rettet die Welt“
Frühere Episoden mit Raphael über Räume, Arbeit und Zukunft
Learning-Journeys nach Boston, Osttirol und auf den Vitra Campus

Nov 5, 2025 • 42min
Was macht Mainz zur Zukunftsstadt, Nino Haase? - Folge 249
Nino Haase ist parteiloser OB in Mainz, einer der innovationsfreundlichsten Städte Deutschlands!
Heute ist unser Studio ausnahmsweise “Rathaus-adjacent”: In Folge 249 spricht Oliver mit Nino Haase, parteiloser Oberbürgermeister von Mainz, Ex-Radiomoderator, Diplom-Chemiker, Start-up-Mensch und – ja – ziemlich kompetitiv. Wir wollten wissen, was man lernt, wenn man eine 5.000-Menschen-Organisation führt, die keine Firma ist, sich aber trotzdem wie ein MDAX-Konzern anfühlt. Nino gibt Einblick in die ganz praktische Transformation einer Stadtverwaltung, in der Prozesse wichtig sind, Ergebnisse aber zählen – und KI plötzlich vom Buzzword zum Werkzeug wird.
Es geht um die neue Selbstbeschreibung von Mainz zwischen Gutenberg und Biotech, zwischen “feierwütigem Schmuddelkind”-Mythos und echter Zukunftsdynamik. Wir sprechen darüber, warum Verwaltungen prozessorientiert sein müssen und wie man sie gleichzeitig ergebnisorientierter macht. Warum Compliance kein Spaßverderber ist, sondern Menschen Sicherheit gibt, KI wirklich zu nutzen. Wie aus einem versehentlich geblockten ChatGPT plötzlich deutlich wurde, wie viele Mitarbeitende längst mitdenken. Wieso Cloud-Zugänge und Datensouveränität kein Entweder-Oder sind, sondern Architekturfragen. Und wie man mit klaren Leitplanken, guter Infrastruktur und einer Prise Mut Bürokratie von der Schwäche zur Stärke umbaut.
Nino nimmt uns mit in die Start-up-Realität vor Ort: Räume, Labore, Mentoring, Kapitalzugang – und die sehr konkrete Idee, wie eine Stadt gründungsfreundlich wird, ohne in Marketing-Sprech zu verfallen. Dazu gehört auch Kultur als Innovationsmotor: “Mainz leuchtet” sorgt nicht nur für Gänsehaut am Dom, sondern zieht junge Talente an, die hier experimentieren wollen. Wir schauen nach vorn: Straßenbahn-City-Ring statt U-Bahn-Phantasien, mehr Grün trotz enger Fläche, bezahlbarer Wohnraum in einer boomenden Stadt – und der nüchterne Blick darauf, dass acht Jahre Amtszeit für echte Transformation gleichzeitig viel und wenig sind.
Zwischendurch wird’s persönlich: Was ein Bürgerentscheid mit über 60-Prozent-Ja bewirken kann. Warum man manchmal von außen kommen muss, um eingefahrene Muster zu hinterfragen. Weshalb Führung in der Verwaltung heute heißt, Rahmen zu setzen, die Menschen ermächtigen, statt nur Paragrafen zu verwalten. Und natürlich die Frage, die über allem hängt: Wie wird man erfolgreiche Zukunftsstadt?
Wenn du wissen willst, wie Mainz KI, Kreativwirtschaft und Kommunalrealität zusammenbringt – und wie man mit Humor, Haltung und Hands-on-Mentalität eine Stadt neu denkt – dann ist diese Folge dein Pflichttermin. Teilen ausdrücklich erwünscht, auch jenseits des Rhein-Main-Kosmos.

Oct 16, 2025 • 50min
Warum kommen alle wieder nach Osttirol, Alex de Vito? - Folge 248
Tourismus meets High Tech, von einer Learning Journey in das Wakanda Österreichs, die Region Osttirol!
Zwölf Expert:innen und top Creator auf einer Tour durch Osttirol. Podcast Host Oliver Kemmann begleitet Alexander de Vito auf einer Tour durch dessen Heimat am nördlichen Zipfe Österreichs. In dieser Klangkollage, co-moderiert von Sat1 Frühstücksfernseh-Tech-Experte Sascha Zöller, nehmen wir euch mit auf eine Reise durch eine der am meisten unterschätzen Gebiete Österreichs, nämlich Osttirol!
Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft innos hat zwölf Expert:innen aus Kommunikation, KI, Marketing und Wirtschaft eingeladen, um gemeinsam auf die Region zu schauen. Ohne PR-Brille, ohne Hochglanz. Einfach mit ehrlicher Neugier: Wo stehen wir? Wo brauchen wir Impulse von außen? Und wie können wir uns weiterentwickeln, ohne uns zu verlieren?
Der Filmemacher Alex de Vito – selbst aus Lienz – hat diese Learning Journey initiiert. Entstanden ist daraus ein Podcast, der mehr ist als ein Reisebericht. Eine klangliche Expedition durch Täler und Gedankenräume, ein akustisches Tagebuch, roh und unperfekt, aber mit Herzblut.
Mein Fazit: Es ist mutig, sich selbst zu befragen, wenn alles gut läuft. Noch mutiger, sich von außen spiegeln zu lassen. Osttirol hat beides getan. Und genau darin liegt seine Zukunft.
Danke an innos, an Sascha Zöller und Alex de Vito für die Co-Moderation.

Oct 8, 2025 • 45min
Wie baut man eine Kreativ-Agentur für die ZEIT, Mark Schiffhauer? - Folge 247
Studio ZX - vom 200-km/h-Crash der Eventbranche in Corona zur digitalen Neuerfindung als Kreativagentur der ZEIT.!
"Das ist meine Hoffnung an KI. Not everything is broken – in Deutschland können wir wieder etwas bewegen, wenn wir in neuen Geschäftsmodellen und digitalen Technologien vorne sind." - sagt Dr. Mark Schiffhauer, Creative Head von Studio ZX, der Kreativagentur der ZEIT. Im Gespräch mit ROCKETFUEL-Host Oliver Kemmann nimmt er uns mit auf eine Reise durch Brüche, Wendungen, Neuanfänge und erklärt uns dieses hartnäckige „Let’s go“-Gen der ZEIT. Marks Karriere ist eine ganz besondere, von der geplatzten akademischen Karriere bis an die Spitze einer Kreativ-Agenturspitze, vom 200-km/h-Crash der Eventbranche in Corona zur digitalen Neuerfindung, jemand der Veränderung lebt, für den KI immer Assistenz bleibt, während Menschen entscheiden.
Wir sprechen darüber, wie aus Convent und Tempus Corporate die Marke Studio ZX wurde – Content + Experience unter einem Dach, drei Standorte, ein Auftrag: integrierte Kommunikation auf ZEIT-Niveau. Was eine eigene Kreativagentur im Haus verändert (Stichwort „Bleiben Sie neugierig“ – die neue ZEIT-Kampagne) und weshalb Talente genau auf so ein Setup anspringen.
Konkrete Projekte zeigen, was „Transformation“ im Alltag bedeutet: DFB 125 und „Zeit für die Schule“ als Bewegungstag in Klassenzimmern. ARD 75 und die Frage, wie junger Journalismus mit KI, TikTok und Faktenhunger umgehen kann. Rethink Mittelstand am TUM-Campus Heilbronn – wo Bildung, Start-ups und Hidden Champions am Standort Deutschland schrauben, statt ihn kleinzureden.
Der KI-Teil landet bewusst: bessere Recherche, mehr Tempo, saubere Prozesse – ja. Aber Programm, Texte, Motive? Kuratiert von Menschen. Und wenn KI uns irgendwann die Vier-Tage-Woche schenkt und mehr Kino drin ist: „all the credits“. Bis dahin gilt: weniger Jammern, mehr machen – mit Technologie, die wirkt, und Geschichten, die Fortschritt sichtbar machen.
Zum Weiterlesen und Reinschauen:
Studio ZX home: https://studiozx.de/
Studio ZX events: https://studiozx.de/events/
TUM Heilbronn / Rethink.Mittelstands: https://www.rethinkmittelstand.de/
ZEIT für die Schule / DFB Projekt: https://www.zeitfuerdieschule.de/
ARD Projekt „Beyond News: Journalismus neu denken“ (da unterstützt Studio ZX die ARD bei Konzeption und Umsetzung)


