Schlafprobleme sind weit verbreitet, und viele kämpfen mit dem Einschlafen. Stress verschärft die Situation, doch es gibt Lösungen! Eine Methode zur Verbesserung des Schlafverhaltens wird untersucht, darunter den Einsatz von Schlaf-Apps und kognitiver Verhaltenstherapie. Eine persönliche Reise zeigt, wie regelmäßige Schlafroutinen helfen können. Die Wichtigkeit der Tiefschlafphase wird erklärt, und Tipps zur Schlafhygiene sowie die Normalität von Schlafstörungen werden hervorgehoben. Lernen, besser zu schlafen, ist möglich!
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Quick takeaways
Die Einführung einer stabilen Schlafroutine ist entscheidend, um den Körper an feste Schlafzeiten zu gewöhnen und die Schlafqualität zu verbessern.
Stress spielt eine zentrale Rolle bei Schlafstörungen, weshalb kognitive Verhaltenstherapie notwendig ist, um die zugrunde liegenden Ursachen zu behandeln.
Deep dives
Laudas Schlafprobleme
Laura, eine 22-jährige Lehramtsstudentin, hat ernsthafte Einschlafprobleme, die bereits in ihrer Schulzeit begannen. Sie hat berichtet, dass sie in stressigen Phasen, wie vor Prüfungen, sogar eine Woche lang nur zwei Stunden geschlafen hat, was sie als große Belastung empfindet. Trotz ihrer Versuche, verschiedene Entspannungstechniken wie Meditation, den Verzicht auf Technologie und traditionelle Hausmittel wie warme Milch mit Honig auszuprobieren, kann sie weiterhin nicht gut schlafen. Diese Schwierigkeiten haben nicht nur psychische, sondern auch körperliche Auswirkungen, wie von einer Expertin für Schlafstörungen, Jennifer Schuffelin, erklärt wurde.
Die Methode der kognitiven Verhaltenstherapie
Laura wird gebeten, ihre Schlafgewohnheiten in den nächsten vier Wochen zu verändern, indem sie eine strukturierte Routine einführt, die sich auf feste Schlafzeiten konzentriert. Der Prozess erfordert, dass sie zur gleichen Zeit schlafen geht und aufsteht, wodurch ihr Körper lernt, sich an diesen Rhythmus zu gewöhnen. Die kognitive Verhaltenstherapie zielt darauf ab, die Wurzel ihrer Schlafprobleme zu bekämpfen und nicht nur die Symptome zu behandeln, wie es bei Schlafmedikamenten der Fall ist. Diese Änderungen sollen Laura helfen, innerhalb von 30 Minuten einzuschlafen und eine angemessene Schlafdauer von etwa 6 bis 7 Stunden zu erreichen.
Der Zusammenhang zwischen Schlaf und Stress
Woche zwei des Trainings bringt für Laura Herausforderungen mit sich, da sie wiederholt Schwierigkeiten hat, einzuschlafen, was die Frage aufwirft, ob das Training effektiv ist. Ihre Schlafprobleme sind eng mit Stress verknüpft, der sich während ihrer Bachelorarbeit verstärkt zeigt. Das Forschungsteam erklärt, dass Stress ein häufiger Auslöser für Schlafstörungen ist und dass unausgeglichene Verhaltensmuster, wie das Nachholen von Schlaf, diese Probleme verschlimmern können. Laura muss lernen, auch ohne das Gefühl für ihren Schlafdruck umzugehen, um erfolgreicher zu schlafen.
Tipps zur Verbesserung der Schlafhygiene
Am Ende ihres Experiments erhält Laura wertvolle Tipps zur Verbesserung ihrer Schlafhygiene, wie beispielsweise die Bedeutung einer stabilen Schlafroutine, die Vermeidung von Nickerchen und die Einschränkung des Bettes als Schlafort. Regelmäßige Schlafzeiten sind entscheidend, um den Körper in einen gesunden Rhythmus zu versetzen, während das Bett ausschließlich zum Schlafen verwendet werden sollte. Auch koffeinhaltige Getränke und schwere Mahlzeiten vor dem Schlaf sollten vermieden werden, um die Schlafqualität zu verbessern. Lauras Fortschritte zeigen, dass die Verhaltensänderungen und die daraus resultierende geringere Schlafangst zu einer sichtbaren Verbesserung in ihrer Schlafqualität führen können.
Licht aus, hinlegen, einschlafen - so einfach könnte es sein. Ist es aber oft nicht! Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland schläft schlecht. Und besonders oft ist das Einschlafen das Problem. Höchste Zeit also, dass Wissen Weekly das ganze Mal unter die Lupe nimmt: Wie können wir besser einschlafen? Und was passiert eigentlich mit unserem Körper, wenn wir nicht schlafen?
Falls ihr auch mal bei einer Schlafstudie mitmachen wollt: Jennifer Schuffelen ist noch auf der Suche nach Proband:innen. Hier könnt ihr prüfen, ob ihr für die Studie geeignet seid. Alternativ könnt ihr euch von eurem Arzt oder eurer Ärztin die in der Folge erwähnte Schlaf-App verschreiben lassen, mit der ihr Lauras Training selbst einmal ausprobieren könnt. Und falls ihr noch mehr Infos rund ums Thema Schlaf möchtet, hört euch gerne unsere letzte Folge zum Thema Schlaf an.
(00:00 - 03:02) Intro
(03:02 - 08:40) Warum ist Schlaf so wichtig?
(08:40 - 13:22) Wie funktioniert das Schlaf-Training?
(13:22 - 16:42) Was passiert während wir schlafen?
(16:42 - 22:32) Wie erfolgreich ist das Schlaf-Training?