Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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Nov 6, 2024 • 27min

Die Amerikaner wollen einen autoritären Präsidenten

Donald Trump hat die Präsidentschaftswahl erneut für sich entschieden, was viele fragen lässt, wie autoritär er regieren will. Überraschenderweise gewann er nicht nur Swing States, sondern auch die Stimmen von Frauen und Jungwählern. Die Rolle von Elon Musk in der Trump-Kampagne wird ebenfalls beleuchtet. Trumps Vision eines 'Goldenen Zeitalters' steht in starkem Kontrast zur Realität und wirft internationale Fragen auf, insbesondere für Europa. Die Entwicklungen im Bereich Justiz und die geopolitischen Auswirkungen von Trumps Politik werden gründlich analysiert.
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Nov 6, 2024 • 15min

US-Wahl: Es deutet sich ein Trump-Sieg an

Wer wird Präsident oder Präsidentin der USA: Donald Trump oder Kamala Harris? Das haben die Wähler bei der wichtigsten Wahl des Jahres in dieser Nacht entschieden. Aktuell werden die Stimmen teilweise noch ausgezählt. Aber: Schon jetzt ist eine Tendenz zu erkennen, die eher für Trump spricht. Was sind die Gründe – und um welche Swing States es jetzt noch geht. Das ordnet in dieser Sonderfolge von "Auf den Punkt" SZ-Politikredakteur Matthias Kolb ein. Und Peter Burghardt, SZ-Korrespondent in den USA, spricht über seine Eindrücke von der Wahlparty des Harris-Lagers in Washington. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hier können Sie sich zum US-Newsletter anmelden. Hier lesen Sie die Wahlanalyse von Matthias Kolb. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Nov 5, 2024 • 13min

Regierungsbeteiligung des BSW: Eine Frage von Krieg und Frieden

Möglichen Regierungskoalitionen von CDU und SPD mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht in Brandenburg, Sachsen und Thüringen steht ein Knackpunkt entgegen: die deutsche Position im Ukraine-Krieg. Das BSW ist gegen weitere Waffenlieferungen nach Kiew und will diese Position auch in den Koalitionsverträgen sichtbar machen. Während in Brandenburg die SPD dem BSW entgegengekommen ist, und am Montag Koalitionsverhandlungen gestartet sind, befinden sich die Sondierungen in Sachsen und Thüringen mit der CDU genau deswegen am Scheidepunkt. Besonders schwierig ist es in Thüringen, sagt Iris Mayer, SZ-Korrespondentin in Erfurt. Dort wolle die BSW-Landesvorsitzende Katja Wolf in Erfurt regieren, werde aber von der BSW-Bundeschefin Sahra Wagenknecht gemaßregelt. Manchmal habe man "das Gefühl, dass da eine gestrenge Vorsitzende Leute öffentlich maßregelt, als würden da lernschwache Schüler den Lernstoff nicht kapieren", sagt Mayer. Wagenknecht versuche, über die Länder Bundespolitik zu machen. Weitere Nachrichten: Auto-Zulieferer Schaeffler baut Tausende Stellen ab; Boeing-Streik endet mit Lohnerhöhung für Mitarbeiter; Mutmaßliche Mitglieder rechtsterroristischer Vereinigung festgenommen. Zum Weiterlesen: Über den Zoff zwischen Sahra Wagenknecht und Katja Wolf lesen Sie hier eine Reportage von Iris Mayer. Die US-Wahl können Sie auf SZ.de mit einem Liveblog, Analysen, Reportagen und Kommentaren verfolgen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Nov 4, 2024 • 12min

Was sich Lindner vom Koalitionsbruch versprechen könnte

Bastian Brinkmann, Journalist der Süddeutschen Zeitung mit Fokus auf Berliner Politik, spricht über die Machtspiele innerhalb der Ampel-Koalition. Finanzminister Christian Lindner präsentiert brisante Vorschläge zur wirtschaftlichen Verbesserung, die sowohl SPD als auch Grüne vor Probleme stellen. Trotz schlechter Umfragewerte will die FDP aktiv ihre Interessen durchsetzen. Brinkmann diskutiert zudem, wie die umstrittene CO2-Bepreisung die Verhandlungen zwischen den Koalitionspartnern beeinflusst.
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Nov 3, 2024 • 31min

„Insel aus Müll“: Der letzte Wahlkampf-Skandal?

Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Kamala Harris wählte für ihr „Closing Statement“ einen symbolischen Ort: Auf der „Ellipse“ in Washington hielt sie am Dienstag eine Rede – genau dort, wo Donald Trump seine Anhänger am 6. Januar 2021 zum Sturm aufs Kapitol angestiftet hatte. Der rote Faden in Harris’ Rede war die Warnung vor Trump und das Versprechen, als Präsidentin mit ihren Gegnern zusammenzuarbeiten. Wird sie damit unentschlossene Wähler und Wählerinnen überzeugen können? Wenige Tage zuvor erfüllte sich Donald Trump einen lang gehegten Traum: Am Sonntag fand im „Madison Square Garden“, der berühmten Arena in Trumps Heimatstadt New York, seine letzte große Wahlkampf-Rally statt. Bis er selbst auf die Bühne trat, vergingen viereinhalb Stunden, in denen unter anderem der Comedian Tony Hinchcliffe rassistische Witze über Latinos und das US-Außengebiet Puerto Rico riss. Genau diese Witze könnten Trump im entscheidenden Swing State Pennsylvania wichtige Stimmen kosten, denn dort gibt es eine große puerto-ricanische Community. Oder wiederholt sich auch hier, was Trumps Kampagne schon 2016 und 2020 bestimmt hat: Dass er und seine Unterstützer und Anhänger sagen können, was sie wollen, ohne nennenswerte Konsequenzen? In dieser Folge von „Auf den Punkt: Die US-Wahl“ vor dem Wahltag am 5. November geht es um diese beiden groß angelegten Wahlkampfauftritte der Kandidaten und ihre möglichen Auswirkungen, um die neuesten und finalen Umfragen und Prognosen – und um einen Skandal, den ausgerechnet der noch amtierende Präsident Joe Biden auf den letzten Metern verursacht hat. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 31.10.24 um 14 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über Right Side Broadcasting Network, FOX 4 Dallas-Fort Worth, ABC News, KSDK News und CBS News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 31, 2024 • 15min

US-Wahl: Trump hat Grund für Optimismus

Den Umfragen nach wird die Präsidentschaftswahl in den USA sehr knapp. Kamala Harris und Donald Trump liegen so eng beieinander, dass jeder Vorsprung in einem der entscheidenden Swing States auch einfach eine statistische Ungenauigkeit der Umfrage sein kann. Trotzdem verbreitet vor allem die Trump-Kampagne absoluten Optimismus, die Wahl zu gewinnen. Warum? Und bleibt es nach der Wahl friedlich? Darüber spricht in dieser Folge Meike Zwingenberger, Leiterin des Amerikahauses München. Weitere Nachrichten: Iran muss Generalkonsulate in Deutschland schließen; mindestens 95 Tote nach Unwettern in Spanien. Zum Weiterlesen und -hören: Den Podcast zur US-Wahl finden Sie hier. Die Podcast-Serie zu Donald Trump hören Sie hier – die erste Folge auch ohne SZ-Abo. Den Text zum Gigantomanie-Projekt in Saudi-Arabien lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Sky News Australia und BBC News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 30, 2024 • 12min

UNRWA-Verbot: "Die letzte Rettungsleine der Palästinenser wird gekappt"

Marcus Schneider, Projektleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung im Mittleren Osten und Experte für die humanitäre Lage im Gazastreifen, beleuchtet die dramatischen Folgen des Verbots der UNRWA. Dieses Verbot bedroht das Leben vieler palästinensischer Kinder und Waisenkinder und wird die ohnehin katastrophale Situation im Gazastreifen weiter verschärfen. Schneider weist die israelischen Vorwürfe des Terrorismus gegen UNRWA zurück und betont, dass die Organisation unverzichtbar für die humanitäre Hilfe ist. Die internationalen Stimmen gegen diese Entscheidung sind ebenso alarmierend.
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Oct 29, 2024 • 12min

Wirtschaftskrise: Übersteht die Ampel den Herbst?

Die Wirtschaft kriselt in Deutschland. Bei VW drohen Massenentlassungen, der Internationale Währungsfonds senkt die Wachstumsprognose auf nur noch 0,8 Prozent im kommenden Jahr. Und die Ampelkoalitionäre? Die scheinen gerade eher gegeneinander zu arbeiten, als gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Kanzler Olaf Scholz (SPD) lädt am Dienstagabend zu einem Wirtschaftsgipfel – und ein paar Stunden vorher veranstaltet Finanzminister Christian Lindner (FDP) einen eigenen Wirtschaftsgipfel. Während Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) schon vergangene Woche einen „Deutschlandfonds“ gefordert hat, mit dem Investitionen vom Staat gefördert werden sollen. Einigkeit geht anders. Deshalb kursieren in Berlin schon Termine, wann die Koalition denn nun wirklich vorzeitig platzen könnte. Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Bastian Brinkmann vom SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Weitere Nachrichten: Iran vollstreckt Todesurteil gegen Deutsch-Iraner Djamshid Sharmahd; Israel verbietet UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA. Zum Weiterlesen und -hören: Den Kommentar von Georg Ismar zum Verhältnis SPD und BSW lesen Sie hier. Den Gastbeitrag von Natalie Amiri zur Vollstreckung des Todesurteils gegen den Deutsch-Iraner Jamshid Sharmahd lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zur Bedeutung des UNRWA und den israelischen Vorwürfen gegen das Palästinenserhilfswerk vom Januar hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 28, 2024 • 14min

Wahl in Georgien: Zweifel am Ergebnis im Sinne Moskaus

In Georgien ist Sonntag ein neues Parlament gewählt worden. Laut staatlicher Wahlkommission haben sich fast 54 Prozent der Wähler für die prorussische Regierungspartei "Georgischer Traum" entschieden. Das Oppositionsbündnis von vier westlich orientierten Parteien kam demnach auf weniger als 40 Prozent. Aber es gibt massive Zweifel an der Wahl. Georgiens Präsidentin Salome Surabischwili bezeichnet sie als durchgehend gefälscht und erkennt das verkündete Ergebnis nicht an. Man sei Zeuge und Opfer einer russischen Spezialoperation, einer hybriden Kriegsführung gegen ihr Volk und Land, sagt die der Opposition nahestehende Präsidentin. Umfragen vor der Wahl und auch alle Nachwahlbefragungen hatten vorhergesagt, dass die Opposition eine Mehrheit erlangen könnte. Wahlbeobachter sprechen von einer Vielzahl von Unregelmäßigkeiten, von Stimmenkauf und Mehrfachabstimmungen. Frank Nienhuysen, Ex-Russland-Korrespondent und im SZ-Politik-Ressort für die Berichterstattung über ehemalige Sowjetrepubliken verantwortlich, sagt: "Das ist ein Ergebnis nach dem Geschmack von Moskau." Weitere Nachrichten: Nato: 600 000 russische Soldaten im Ukraine-Krieg getötet oder verletzt; Israel fliegt Angriffe auf Iran; Werksschließungen und Entlassungen bei VW. Zum Weiterlesen: Die Reportage von Frank Nienhuysen aus Tiflis finden Sie hier. Die Reportage über Trumps Wahlkampfabschluss im Madison Square Garden finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 27, 2024 • 48min

Eindrücke aus einem gespaltenen Land: US-Podcast bei der „Nacht der Autoren der SZ“

Boris Herrmann ist Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York und ein Experte für US-Politik, während Peter Burghardt in Washington arbeitet und ebenfalls über das politische Geschehen in den USA berichtet. Sie diskutieren die Ungerechtigkeiten im amerikanischen Wahlsystem, das Einfluss des Geldes auf Wahlkämpfe und die Rolle der Vizepräsidenten. Außerdem beleuchten sie die evangelikale Unterstützung für Trump sowie die psychischen Belastungen der Wahlbehörden in Arizona. Ein spannender Einblick in die politische Spaltung der USA!

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