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Die "pluralisierte Gesellschaft" – Isolde Charim und Armin Thurnher im Gespräch – #44

6 snips
Apr 6, 2018
Isolde Charim, eine führende Intellektuelle und Kolumnistin der 'Wiener Zeitung', spricht über die Auswirkungen der Pluralisierung auf unser Zusammenleben. Sie beleuchtet, wie individuelle Identitäten in politischen Debatten berücksichtigt werden müssen. Charim diskutiert die Entwicklung und Herausforderungen des pluralisierten Subjekts und dessen Beziehung zur Demokratie. Zudem thematisiert sie die Entpolitisierung in der digitalen Sphäre und die Unsicherheiten nationaler Identitäten in Österreich.
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Episode notes
ADVICE

Parteien Müssen Resonanzräume Bieten

  • Politik muss die pluralisierten Subjekte anerkennen und ihre Organisationsformen anpassen, sonst scheitert sie.
  • Parteien sollen Resonanzräume schaffen statt nur Mitgliedschaft oder Fan-Kult zu bieten.
ANECDOTE

Vom Radiovortrag Zum Buch

  • Isolde Charim erzählt, wie die Radiosendung und Rainer Rosenberg den Buchtitel vorgaben und die Vorträge als gesprochene Texte entstanden.
  • Sie überarbeitete die Texte für das Lesen mit Hilfe der Lektorin Bettina Wörgeter.
INSIGHT

Pluralisierung Als Neuer Subjekttyp

  • Isolde Charim beschreibt Pluralisierung als schleichenden historischen Bruch, der Menschen zu neuen, pluralisierten Subjekten macht.
  • Dieser dritte Individualismus unterscheidet sich grundlegend von früheren Formen und verändert politische Anforderungen.
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