Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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Oct 12, 2023 • 12min

Scholz zu Israel: Einen Flächenbrand in Nahost verhindern

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich am Donnerstag in seiner Regierungserklärung im Bundestag klar an die Seite Israels gestellt. Dazu war auch der israelische Botschafter Ron Prosor im Bundestag zu Gast. Nach dem Kanzler sprachen weitere Abgeordneter aller Fraktionen. "Der Bundestag hat damit ein deutliches Zeichen der Solidarität nach Israel gesendet", sagt Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er hat die Reden im Bundestag beobachtet und ordnet ein: Wie konkret sind die Hilfsangebote der Bundesregierung für Israel? Und wie kann deutsche Diplomatie zum Frieden beitragen? Weitere Nachrichten: Erste Sonderflüge für deutsche Staatsbürger aus Israel, CSU und Freie Wähler beginnen Koalitionsgespräche nach Wahlen in Bayern **Weiterlesen und Weiterhören: ** Regierungserklärung zum Krieg in Nahost: (Fast) Alle rücken zusammen. Angriff auf Israel: Wie der Terror sich den Weg bahnte. Eine Rekonstruktion. Podcast-Empfehlung: Söders Endspiel. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt. Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 11, 2023 • 13min

Was der Krieg in Nahost für die Zivilbevölkerung in Gaza bedeutet

Die Attacke der Hamas auf Israel ist so brutal wie nie zuvor. Und der israelische Gegenschlag trifft jetzt auch die palästinensische Zivilbevölkerung. Tausende Menschen sind im Gazastreifen auf der Flucht – und können den Angriffen trotzdem nicht entfliehen. Die SZ-Expertin Alexandra Föderl-Schmid sagt: "Eine so schlimme Situation haben auch die Menschen in Gaza noch nie erlebt." Gleichzeitig sagt sie aber auch, dass die Gewalt der Hamas in Israel beispiellos sei. "Es wurde eine Brutalität angewendet, die man bisher nur vom IS kennt". Egal wie der Krieg sich weiter entwickle - hohe Opferzahlen werde es vermutlich auf beiden Seiten geben. Weitere Nachrichten: Israel gründet Notstandsregierung, Selenskij wirbt bei der Nato für Flugabwehrsysteme, Bundesregierung will Abschiebungen erleichtern. Weiterlesen: Krieg in Nahost: Immer mehr Gräueltaten der Hamas gelangen an die Öffentlichkeit. Migration: Bundesregierung legt neues Gesetzespaket vor. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über X@netanyahu. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 10, 2023 • 10min

Krieg in Nahost: Gibt es Hoffnung für die israelischen Geiseln in Gaza?

Mindestens 800 Menschen wurden seit Samstagmorgen von den Terroristen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas in Israel ermordet. Zudem entführten die Terroristen zwischen 100 und 150 Menschen in den Gazastreifen. Palästinenser berichten bislang von mindestens 770 Toten durch israelische Luftangriffe. Ministerpräsident Netanjahu droht mit weiterer "schrecklicher" Vergeltung. 300 000 Reservisten wurden mobilisiert, der Gazastreifen soll vollständig blockiert werden. Das sei eine "gewaltige Drohkulisse", sagt SZ-Israel-Korrespondent Peter Münch. "Ob das dann tatsächlich eine Bodenoffensive, also eine Invasion wird, halte ich zwar für gut möglich, aber noch nicht für sicher." Der Gazastreifen sei eine "Art urbanes Dickicht", "ein Minenfeld", in dem es "nichts zu gewinnen" gebe. Auch gebe es für eine Invasion bislang noch keine überwölbende Strategie und kein klar definiertes Ziel. Für die Hamas seien die Geiselnahmen "eine maximale Demütigung für Israel". Zudem seien sie ein "Faustpfand", sagt Münch. Die Drohung, als Vergeltung einzelne Geiseln hinzurichten, sei sehr ernst zu nehmen. Den Link zum Podcast „Tatort Ostsee“ über die Sprengung der Ostseepipelines North Stream finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: IWF senkt Konjunkturprognose für Deutschland, EM 2028 in Großbritannien und Irland Weitere Nachrichten: IWF kürzt Konjunkturprognose für Deutschland, EM 2028 in Großbritannien und Irland Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger, Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 9, 2023 • 12min

Nach der Wahl: Die CSU braucht dringend Antworten auf die AfD

Bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern hat die Union gewonnen. Die größte Wahlsiegerin in beiden Bundesländern aber ist die AfD: Erstmals in gleich zwei Landtagen westdeutscher Flächenländer werden die Rechtsausleger zu Oppositionsführern. Die Ampel-Parteien verlieren hingegen deutlich. "Das ist vor allem Ergebnis der Unzufriedenheit mit Berlin", sagt die SZ-Bayern-Redakteurin Katja Auer. In Bayern sei die AfD vor allem ein "notorisch zerstrittener Haufen, der überhaupt keine Sacharbeit gemacht hat, sondern hauptsächlich mit Parolen und Hetze aufgefallen ist". Aber auch "der Sprech" von Hubert Aiwanger in diesem Wahlkampf war stellenweise "extrem rechts", sagt Auer. Das Verhältnis von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder von der CSU zu seinem Wirtschaftsminister, dem Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger, sei auch deshalb seit längerem angespannt. Aber nicht nur die CSU müsse sich jetzt dringend überlegen, wie sie diesen Erfolgen begegne. Weitere Nachrichten: Israel unter Beschuss: Krieg im Nahen Osten, Erdbeben in Afghanistan, Wirtschaftsnobelpreis für Harvard-Professorin Die Reportage aus Israel finden Sie HIER. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 7, 2023 • 30min

Am Wochenende: Wie kann eine humane Flüchtlingspolitik aussehen?

Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ist vor zehn Jahren ein Schiff mit mehr als 500 Menschen an Bord untergegangen. 368 Menschen sind damals ertrunken. Noch heute gibt es jedes Jahr am 3. Oktober deswegen Gedenkveranstaltungen auf Lampedusa. Aber eigentlich könnte man fast jeden Tag so eine Veranstaltung abhalten. Denn seit 2014 sind etwa 28 000 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen oder werden vermisst. Sie alle wollten in die EU einreisen und Asyl beantragen. Derzeit bringt die EU eine Reform des Asylrechts auf den Weg. Für die einen ist diese Reform eine Möglichkeit, das Sterben im Mittelmeer zu bekämpfen. Für die anderen der Abschied von einer humanitären Flüchtlingspolitik. EU-Parlamentarier Erik Marquardt (Grüne) setzt sich seit Jahren für die Rechte von Geflüchteten ein. In dieser Folge von “Auf den Punkt” diskutiert er die geplante Asylrechtsreform. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 6.10.2023, um 17 Uhr. Zum Weiterlesen und -hören Eine Analyse von Tobias Zick zum Verhältnis Serbien und der EU lesen Sie hier. Einen Kommentar von Tobias Zick dazu finden Sie hier. Die “Auf den Punkt”-Folge zur Abwahl des Sprechers des US-Repräsentantenhauses hören Sie hier. Die “Auf den Punkt”-Folge zum Serbien-Kosovo-Konflikt hören Sie hier. Die neue Folge von “In aller Ruhe” können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Sky News, Büro des ukrainischen Präsidenten (YouTube), BBC, ARD Mediathek. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 6, 2023 • 14min

Friedensnobelpreis für Iranerin Mohammadi: "Wir hören Euch! Wir sehen Euch!"

Das norwegische Nobelpreiskomitee ehrt Narges Mohammadi mit dem Friedensnobelpreis. Es zeichnet damit ihren "Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen in Iran, ihren Kampf für die Förderung der Menschenrechte und der Freiheit für alle" aus, hieß es in Oslo. Derzeit ist Mohammadi im berüchtigten Ewin-Gefängnis in Teheran inhaftiert. Für die Kölner Professorin für Islamwissenschaften, Katajun Amirpur, ist dieser Preis eine Würdigung für Mohammadis Mut und eine "riesige Unterstützung" aus dem Ausland für die Protestbewegung in Iran. Wegen des Friedensnobelpreis werde sie wohl kaum aus dem Gefängnis entlassen, vermutet Amirpur, aber er werde sie schützen. Zudem zeige die Auszeichnung den Menschen in Iran: "Wir sehen Euch. Wir hören Euch!” Die Schichten übergreifenden Proteste im Land seien ein "revolutionärer Prozess" mit Höhen und Tiefen, sagt Amirpur. Trotz der Brutalität des Regimes sei ihr "längerfristiger Optimismus" für einen Regimewechsel in Teheran aber noch vorhanden. Die Podcast-Serie über “Söders Endspiel” finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: Viele Tote nach russischem Angriff in der Ukraine, mehr Bundeswehrsoldaten in den Kosovo, Matts Hummels wieder in der Fußball-Nationalmannschaft Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Andre Forster Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 5, 2023 • 13min

EU-Asylreform: Restriktiver statt humanitärer

Schon länger arbeitet die EU an einer Asylreform. Darin gibt es viele Mechanismen, die das europäische Asylrecht verschärfen. Insgesamt plant die EU ein Paket aus zehn Gesetzen, doch besonders ein Baustein der Reform hat in der Bundesregierung für Streit gesorgt: Die sogenannte Krisenverordnung. Die soll greifen, wenn das Asylsystem eines Landes überlastet ist, und dann die Rechte von Migrantinnen und Migranten noch stärker einschränken, als die Reform eigentlich vorsieht. Der SZ-Korrespondent in Brüssel, Josef Kelnberger, sagt: "Auf den ersten Blick gibt es in der EU-Reform keine humanitären Verbesserungen." Stattdessen diene die Reform eher dem Zweck, die Migrantinnen und Migranten daran zu hindern, die EU zu betreten. Wirtschaftsflüchtlinge sollten so schnell wieder abgeschoben werden können. Mehr zur Asylreform gibt es hier. Weitere Nachrichten: EU-Gipfel in Granada, Literaturnobelpreis für Jon Fosse. Weiterlesen: Urlaub in der Ukraine - geht das? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Annika Bingger Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 4, 2023 • 12min

Krise der US-Republikaner: Diese Partei ist keine Partei mehr

Die US-Republikaner haben in einem internen Machtkampf den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses gestürzt. Die Abgeordneten stimmten am Dienstagabend in Washington mit 216 zu 210 Stimmen gegen Kevin McCarthy. Der Antrag war von dessen erzkonservativen Parteikollegen Matt Gaetz aus Wut über den Kompromiss mit den Demokraten im Haushaltsstreit eingereicht worden. McCarthy hatte nicht das Vertrauen der radikalen „Trumpisten- Minderheit“ bei den Republikanern, sagt der Leiter der SZ-Politikredaktion, Stefan Kornelius. Diese sei nur zerstörerisch unterwegs. Matt Gaetz, der Anführer der Abweichler, die McCarthy nun zum Sturz gebracht haben, sei nach Washington gegangen, "um das System zu stürzen". Diese Republikaner seien "eigentlich nur noch eine Zufallsgemeinschaft": "Diese Partei ist keine Partei mehr." Völlig offen sei jetzt auch die weitere Unterstützung der USA für die Ukraine. Den Text über das Social Netzwerk "Bluesky" finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: Chemie-Nobelpreis für Quantenpunkt-Forscher, EU-Staaten einig über Kernelement bei Asyl-Änderung, schweres Busunglück in Venedig Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Andre Forster Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über BBC Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 2, 2023 • 12min

Droht ein neuer Krieg im Kosovo?

In den letzten Tagen scheint sich der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo zuzuspitzen. Auslöser war der Angriff einer serbischen Kommandotruppe auf kosovarische Polizisten. Obwohl sich dazu inzwischen ein serbisch-kosovarischer Geschäftsmann und mutmaßlicher Mafia-Boss bekannt hat, vermutet die Regierung im Kosovo weiterhin eine Beteiligung Serbiens an dem Anschlag. Zusätzlich warnt der Kosovo vor einem neuen Krieg. Der SZ-Korrespondent Florian Hassel beobachtet den Konflikt aus Belgrad. Er hält es nicht für wahrscheinlich, dass Serbien in den Kosovo einmarschieren will. “Der serbische Präsident Vučić würde damit seinem Interesse schaden, der EU beizutreten.” Warum er es aber trotzdem für wahrscheinlich hält, dass Serbien den Angriff der Kommandotruppe zu verantworten hat, erklärt er in dieser Folge. Weitere Nachrichten: Medizin-Nobelpreis geht an Wegbereiter für Corona-Impfstoffe, bundesweiter Ärztestreik in Deutschland Weiterlesen und Weiterhören: Wie mRNA-Impfstoffe erfunden wurden. “Auf den Punkt” vom 18.09.2023: Migranten auf Lampedusa. Warum die EU keine Lösung hat. “Auf den Punkt” vom 27.09.2023: Migration nach Deutschland. Lösungsvorschläge auf dem Prüfstand. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Migration. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Tami Holderried, Johannes Korsche, Andre Anthony Foster Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über DLF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Sep 30, 2023 • 28min

Am Wochenende: Wie steht es um Ihre CSU vor der Wahl, Erwin Huber?

Am 8. Oktober ist die Landtagswahl in Bayern und wahrscheinlich wird der neue Ministerpräsident der alte sein: Markus Söder. Trotzdem kann er mit den aktuellen Umfragen vor der Wahl nicht zufrieden sein: Seine CSU steht im ARD-Bayerntrend von diesem Donnerstag bei 36 Prozent. Das wäre nochmal weniger, als das historisch schlechte Wahlergebnis von 37,2 Prozent bei der Landtagswahl 2018. Die Freien Wähler stehen im neuen ARD-Bayerntrend bei 16 Prozent. Ihr Vorsitzender, der bayerische Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger, inszeniert sich seit Bekanntwerden der SZ-Recherche über das rechtsextremistische Flugblatt in seiner Schultasche als Opfer einer Schmutzkampagne. Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber sagt, Aiwanger versuche “sich zu Lasten der CSU Stimmengewinne zu holen”, beispielsweise indem er die CSU “in Sachen Migration attackiert hat”. Huber hält das “für keinen partnerschaftlichen Umgang miteinander”. Da gehe bei Aiwanger “der Populismus durch”. Ebenso kritisiert Huber aber auch CSU-Chef Markus Söder für die frühe Zusage zur Fortführung der Koalition mit den Freien Wählern nach der Wahl. Er halte das für “strategisch falsch”: “Ich glaube, man sollte zunächst einmal auf ein maximales Stimmergebnis für die eigene Partei hinwirken und dann entscheidet der Wähler. Und die Parteien haben nach dem Wahlergebnis die Konsequenzen zu ziehen.” Einen “Lagerwahlkampf”, wie er von der CSU in Bayern gerade geführt werde, hält Huber für nicht vernünftig: “Er hat der CSU nicht nur nichts gebracht, sondern ihr eigentlich auch geschadet.” Hubert Aiwanger habe er dagegen genutzt. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 29.09.2023 um 16 Uhr. Den Text in eigener Sache finden Sie hier. Und den Podcast “Söders Endspiel” hier. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Tami Holderried, Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche, Nadja Schlüter Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Welt und Tagesschau.

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