

Auf den Punkt
Süddeutsche Zeitung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.
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Feb 1, 2024 • 12min
Warum Viktor Orbán seine Blockade der Ukraine-Hilfen aufgegeben hat
Viktor Orbán und die EU, das ist ein Drama mit vielen Kapiteln. Einen Höhepunkt gab es zuletzt kurz vor Weihnachten. Da ging es beim EU-Gipfel in Brüssel um die Frage, ob die EU Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine aufnimmt. Auch da hatte Orbán sich erstmal quergestellt. Nur dank eines diplomatischen Tricks gelangten die 26 anderen EU-Länder zu ihrem Ziel.
Aber, Orbán wäre nicht Orbán, hätte er nicht direkt die nächste Auseinandersetzung begonnen. Eigentlich wollten die Staats- und Regierungschefs bei dem Gipfel Dezember nämlich auch direkt die Finanzhilfen für die Ukraine freigeben. Da geht es um 50 Milliarden Euro, damit das Land seine durch den Krieg schwer angeschlagene Wirtschaft stabilisieren kann. Diese Abstimmung musste ins neue Jahr verschoben werden – weil Orbán in Aussicht gestellt hat, dass er das blockieren könnte.
Am Donnerstagmorgen war nach mehreren Beratungsrunden immer noch unklar, wie die ganze Sache ausgehen könnte.
Wie die EU-Länder und Orbán doch noch zu einem Deal gefunden haben und welcher Preis dafür an Orbán entrichtet worden ist, darüber spricht in dieser Folge Jan Diesteldorf, SZ-EU-Korrespondent in Brüssel.
Weitere Nachrichten: Verdi-Streik, Sprengungen im Gaza-Streifen
Weiterhören: Den Podcast Das Thema über die russischen Kriminellen, die für vorzeitige Entlassung in den Krieg ziehen, lesen Sie hier.
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Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Benjamin Markthaler

Jan 31, 2024 • 14min
Haushalt 2024: Ist das ein Sparhaushalt?
Am Mittwoch war der Bundestag Schauplatz eines Schlagabtauschs zwischen Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Oppositionschef Friedrich Merz (CDU). Anlass war der Kanzleretat im Bundeshaushalt 2024. Merz warf der Regierung vor, nicht an einer Zusammenarbeit interessiert zu sein. Deshalb verweigere er die künftig auch. Scholz warf Merz hingegen Blockaden bei Reformen vor. Angesichts der Bedrohung der Demokratie durch den Rechtsextremismus sollten die Demokraten zusammenstehen. Merz aber sei eine "Mimose".
Ganz grundsätzlich können sie bei dem Haushalt des laufenden Jahres eine "ganz klare Prioritätensetzungen nicht wirklich erkennen", sagt die Vize-Chefin des SZ-Parlamentsbüros, Henrike Roßbach. Für sie ist sogar strittig, ob der Haushalt 2024 überhaupt "ein Sparhaushalt" oder "ein Gestaltungshaushalt" ist.
Die Recherche über enge Verstrickung der AfD in das sogenannte Geheimtreffen mit Neonazis finden Sie HIER.
Weitere Nachrichten: Zerstörung im Gazastreifen, Bezahlkarten für Asylbewerber, Warnstreiks an Flughäfen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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Jan 30, 2024 • 12min
"Taurus" für die Ukraine: Waffenlieferung hätte Signalwirkung
Immer wieder fordert die Ukraine von Deutschland "Taurus"-Marschflugkörper. Einmal mehr hat der ukrainische Präsident Wolodomir Selenskij bedauert, dass Deutschland nicht bereit ist, diese an die Ukraine zu liefern. Allerdings nahm er dafür am Sonntagabend in der ARD nicht Kanzler Olaf Scholz (SPD) in die Verantwortung. Der Bundestag hatte die Lieferung abgelehnt hatte.
Doch er hoffe auf eine neue Entscheidung. Deshalb machen auch Politiker von Grünen und FDP in dieser Frage weiter Druck auf Scholz. "Wir sollten Taurus-Marschflugkörper schnell liefern", sagte Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) der SZ. Ähnlich sieht es FDP-Fraktionschef Christian Dürr. Allerdings seien auch die "Taurus"-Marschflugkörper keine kriegsentscheidende Waffe, sagt Florian Hassel, Osteuropa-Korrespondent der SZ. Aber die Lieferung hätte durchaus eine wichtige Signalwirkung.
Weitere Nachrichten: Haushaltdebatte im Bundestag, Wirtschaftsweise für lockere Schuldenbremse, Haftstrafe im Cum-Ex-Prozess in Hamburg.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Annika Bingger, Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über ARD
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Jan 29, 2024 • 14min
Kein Geld mehr für die UNRWA: Was die Entscheidung der Bundesregierung konkret bedeutet
Um zu verstehen, warum es so eine weitreichende Entscheidung der Bundesregierung ist, die Unterstützung an die UNRWA einzustellen, hilft ein Blick auf die Arbeit des Hilfswerks: Die UNRWA gibt es schon seit 1949, sie soll palästinensischen Geflüchteten Hilfe und Schutz gewähren, bis eine gerechte und dauerhafte Lösung für ihre Notlage gefunden ist. Die Hilfsorganisation ist deswegen in Jordanien, Libanon, Syrien, im Gazastreifen und im Westjordanland aktiv. Sie kümmert sich dort um die gesundheitliche Versorgung und die Verteilung von Lebensmitteln. Und sie ist auch ein wichtiger Arbeitgeber: Alleine im Gazastreifen arbeiten 13 000 Menschen für das Hilfswerk.
Und zwölf von diesen 13 000 Mitarbeitern sollen an den Terrorattacken vom 7. Oktober auf Israel beteiligt gewesen sein. Deshalb haben Deutschland, die USA und weitere Staaten ihre finanzielle Unterstützung für die UNRWA eingestellt. Was bedeutet das konkret? SZ-Krisen- und Kriegsreporter Tomas Avenarius ordnet ein.
Weitere Nachrichten: Gespräche über Befreiung von Hamas-Geiseln, Drei tote US-Soldaten bei Drohnenangriff in Jordanien
Zum Weiterlesen und -hören
Die “Das Thema”-Folge zur geplatzten Immobilienblase in China lesen Sie hier.
Den Text zur Pleite von dem chinesischen Immobilienunternehmen Evergrande lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Franziska von Malsen
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über Guardian News.
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Jan 27, 2024 • 27min
Holocaust-Überlebende: "Die Demos gegen Rechts machen Hoffnung"
Weltweit wird am 27. Januar den Opfern des Holocausts gedacht. Das Datum erinnert an die Befreiung der Überlebenden des größten NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee am 27. Januar 1945. Aber kann Erinnerung vor Wiederholung schützen? Nüchtern hat der Auschwitz-Überlebende Primo Levi dazu mal gesagt: "Es ist geschehen, und folglich kann es immer wieder geschehen."
Seit dem Gazakrieg ist der Judenhass in Deutschland rasant gestiegen. Auch deshalb bleibt die 88-jährige Jüdin Eva-Maria Hillmann aus Leipzig skeptisch. Einst hat sie als Kind den Holocaust nur überlebt, weil sie vor den Nazis von einer fremden Familie versteckt wurde. Aber sie sagt, die aktuellen Demos gegen Rechtsextremismus würden ihr auch Hoffnung machen. "Ich hoffe nur, dass es in Kanäle kommt, wo auch wirklich Rückschlüsse daraus gezogen werden."
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Nadja Schlüter, Franziska von Malsen
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Bundespressekonferenz, phoenix
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Jan 26, 2024 • 13min
Sexueller Missbrauch in der Evangelischen Kirche: Sollte nicht besser die Polizei aufklären?
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat am Donnerstag eine Studie über sexuellen Missbrauch in ihrer Institution vorgestellt. Mehr als 2200 Fälle haben die Forschenden zusammengetragen. Doch Annette Zoch, Kirchenexpertin der SZ, sagt: “Ich gehe davon aus, dass da noch mehr kommen wird.” Warum? Und welche Gründe gibt es dafür, dass die Betroffenen so lange auf Aufklärung warten mussten?
Zum Weiterlesen und -hören
Einen Überblick zu den wichtigsten Punkten der Studie über sexuellen Missbrauch in der Evangelischen Kirche lesen Sie hier.
Die “Auf den Punkt”-Folge mit Hintergründen zur Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zum Gaza-Krieg hören Sie hier.
Weitere Nachrichten: Internationaler Gerichtshof fordert Schutz der Bevölkerung im Gaza-Streifen, Jürgen Klopp verlässt den FC Liverpool.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Franziska von Malsen
Produktion: Annika Bingger
Zusätzliches Audiomaterial über: Phoenix.
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Jan 25, 2024 • 13min
Kleines Land, große Proteste: Wie in der Slowakei für die Demokratie gekämpft wird
Seit Wochen gehen in der Slowakei zehntausende Menschen für eine funktionierende Demokratie auf die Straße. Kommt einem in Deutschland gerade ziemlich bekannt vor, findet auch SZ-Korrespondentin Viktoria Großmann, mit der ich über die Proteste gesprochen habe: “Jetzt ist es in der Slowakei so, dass schon bestimmte Parteien in der Regierung sind, die viele Menschen in Deutschland gerne in der Regierung verhindern möchten. Aber wenn man es so haben möchte, kämpfen viele Menschen in Europa eigentlich für dieselben Werte.”
Zum Weiterlesen
Mehr zum neuen und alten Moderator der Daily Show lesen Sie hier.
Weitere Nachrichten: Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der Evangelischen Kirche, 18-Jährige Schülerin in Baden-Württemberg getötet
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Franziska von Malsen
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über: instagram @michalsimecka
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Jan 24, 2024 • 13min
US-Vorwahlen: War’s das für Nikki Haley?
Die Republikanerin Nikki Haley hat bei den Vorwahlen der Republikaner im US-Bundesstaat New Hampshire elf Prozent weniger Stimmen bekommen als Donald Trump. Das ist besser als die Umfragen vorab vermuten ließen und trotzdem schlechter als von ihr und ihren Anhängern erhofft. Denn New Hampshire, der zweite Bundesstaat, in dem gewählt wurde, war bislang der einzige, in dem Haley sich Chancen ausrechnen konnte – und sie müsste früh in den Vorwahlen einen Erfolg feiern, damit ihre Kampagne ein Momentum und sie überhaupt eine Chance gegen Trump hat. Deshalb hat Haley auch viel Energie und Geld aufgewandt, um in New Hampshire möglichst viele Stimmen zu holen.
Hat Nikki Haley jetzt noch eine Chance in den Vorwahlen oder steuert Amerika endgültig auf das Duell zu, das die meisten Amerikanerinnen und Amerikaner auf keinen Fall wollen: Donald Trump gegen Joe Biden? Darüber spricht in dieser Folge Fabian Fellmann, der für die SZ den Wahlkampf vor Ort beobachtet.
Weiterlesen: Den Text über Karl Lauterbach und warum er aktuell Pech im Job, aber Glück in der Liebe hat, lesen Sie hier.
Weitere Nachrichten: GDL-Streik, Russische Militärmaschine abgestürzt
Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, CBS
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Jan 23, 2024 • 13min
Werteunion: Wer ist der Mann an Maaßens Seite?
Es könnte bald schon wieder eine neue Partei in Deutschland geben: Die Werteunion, bislang ein Verein, will eine Partei werden. Ihr Chef, Hans-Georg Maaßen, könnte auch der erste Vorsitzender werden. Dafür paktiert er ganz offen mit einem Mann, der enge Kontakte in die Reichsbürgerszene hat – viel enger, als bislang bekannt war. Markus Krall. Was bedeutet diese Personalie für die neue Partei?
Weitere Nachrichten: NPD für sechs Jahre von staatlicher Parteienfinanzierung ausgeschlossen, Israel macht wohl Angebot für zweimonatige Feuerpause
Moderation, Redaktion: Tami Holderried
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Benjamin Markthaler
Zusätzliches Audiomaterial über Youtube (Werteunion).
Den Text darüber, wie man Teilnehmer bei Demonstrationen zählt, finden Sie hier.
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Jan 22, 2024 • 13min
Vor Rekord-Streik: Warum der GDL das neue Angebot der Bahn nicht reicht
Nur noch 35 Stunden pro Woche arbeiten, statt 38. Dafür aber genauso viel verdienen wie bislang. Beziehungsweise sogar noch mehr, weil der Arbeitgeber die Gehälter ordentlich anhebt und die Inflation ausgleicht. So stellen sich Deutschlands Lokführerinnen und Lokführer ihre Arbeitsbedingungen in naher Zukunft vor – und streiken dafür jetzt schon zum vierten Mal. Ab Dienstagabend im Güterverkehr und ab Mittwochmorgen, 2 Uhr, dann auch im Personenverkehr.
Letzten Freitag hatte die Bahn der GDL im seit November laufenden Tarifstreit nochmal ein Angebot gemacht. Die Lokführer sagen aber, die Bahn sei auch mit diesem neuen Angebot immer noch so weit weg von dem, was sie fordern – es mache deshalb gar keinen Sinn, miteinander zu sprechen. Die Bahn sieht es genau andersrum: Die GDL sei diejenige, die den Konflikt maßlos verschärfe – während die Bahn nach einem Kompromiss suche.
Wer hat Recht und wer könnte sich am Ende durchsetzen? Darüber spricht Wirtschaftsredakteur Alexander Hagelüken in dieser Folge.
Hier lesen Sie den Text über die möglichen Wählerinnen und Wähler der Republikanerin Nikki Haley.
Weitere Nachrichten: Trauerfeier für Schäuble, Rückzug DeSantis
Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen
Redaktion: Tami Holderried
Produktion: Imanuel Pedersen
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