Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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May 24, 2024 • 12min

Chinesisches Militärmanöver: Eskaliert der Konflikt mit Taiwan?

China fühlt sich durch den Amtsantritt des neuen taiwanesischen Präsidenten Lai Ching-te provoziert und reagiert mit einem militärischen Großmanöver. Vor der taiwanischen Küste fahren deshalb seit Donnerstag Kriegsschiffe auf und ab, die Streitkräfte in Taiwan sind in Alarmbereitschaft. China sagt ganz offen, dass diese militärische Übung eine Strafe sein soll, gerichtet an die Unterstützer der Unabhängigkeitsbewegung in Taiwan. Denn China sieht die Insel als Teil ihres Staatsgebietes, während sich Taiwan selbst für unabhängig hält. Für die SZ beobachtet Florian Müller den Konflikt aus China. Im Podcast spricht er darüber, wie das chinesische Militärmanöver einzuordnen ist und welche politischen Folgen es haben könnte. Weitere Nachrichten: Internationaler Gerichtshof urteilt, dass Israel die Offensive in Rafah stoppen muss; Lindner gibt Rentenpaket frei; Vier Tote nach Restauranteinsturz auf Mallorca. Zum Weiterlesen: Chinesisches Großmanöver vor Taiwan: Politik der Angst. Handelsstreit mit China: Der Huawei-Bann rückt näher. Europaparlament: Rechtsaußen-Fraktion schließt AFD-Abgeordnete aus. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 23, 2024 • 13min

Krah-Affäre: AfD auf Schlingerkurs

Ruhig ist es um die AfD in letzter Zeit nicht geworden. Das liegt auch an ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah. Ende April wurde ein Mitarbeiter von Krah festgenommen, wegen des Verdachts der Spionage für China. Für ein paar Tage hatte Krah deshalb auch keine öffentlichen Auftritte, war dann aber wieder im Wahlkampf dabei. Jetzt hat die AfD-Spitze ein Auftrittsverbot für ihren Spitzenkandidaten verhängt, wegen Aussagen zu SS-Soldaten in einem Interview. Mehrere rechtspopulistische Parteien drohen der AFD auf europäischer Ebene die Zusammenarbeit zu kündigen. Die Rechtsaußen-Fraktion "Identität und Demokratie" (ID) im Europaparlament hat die AfD-Delegation am Donnerstag mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen. Krah bleibt aber weiter Spitzenkandidat, denn die Wahlliste kann so kurzfristig nicht mehr geändert werden. Was heißt das für den Europawahlkampf der AfD? Der SZ-Extremismusexperte Christoph Koopmann sagt: Die Parteispitze tut sich gerade sehr schwer damit, den richtigen Kurs zu finden. Weitere Nachrichten: Staatsakt zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes. Neuwahlen in Großbritannien Anfang Juli, Zum Weiterlesen und -hören: AFD: Der Tiefe Fall des Maximilian Krah. Noch Fragen? Der KI-Bot zur Europawahl. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Michael Ries Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über dpa, phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 22, 2024 • 14min

Meron Mendel: Anerkennung Palästinas ist ein Druckmittel auf Netanjahu

Nur wenige westliche Staaten erkennen Palästina als eigenen Staat an. Aber jetzt kommen noch einige hinzu: Spanien, Norwegen und Irland haben die Anerkennung am Mittwoch öffentlich gemacht, Slowenien und Malta sollen noch folgen. Israel reagiert empört auf die Initiative und sieht darin eine „Belohnung“ für die terroristischen Angriffe der Hamas. Die Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten erkennt Palästina bereits an. Die USA, Großbritannien oder Frankreich blockieren als Veto-Mächte bisher einen eigenen palästinensischen Staat. Auch Deutschland erkennt es bisher nicht an. Ist der Vorstoß Spaniens, Norwegens und Irlands reine Symbolik? Oder ist es ein wichtiger Schritt hin zu einer Zweistaatenlösung? Darüber spricht in dieser Folge der israelisch-deutsche Publizist Meron Mendel. Weitere Nachrichten: Zum Weiterlesen und -hören: Hier gibt es den Text zu Bayer Leverkusen. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 21, 2024 • 14min

Gaza-Krieg: Der Haftbefehl gegen Netanjahu erschwert eine politische Lösung

Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs beantragt Haftbefehl gegen zwei israelische Politiker: Verteidigungsminister Joav Gallant und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Beide sollen sich der Kriegsverbrechen im Gazastreifen schuldig gemacht haben. Neben Gallant und Netanjahu wird auch Haftbefehl gegen drei Hamas-Funktionäre beantragt. An der Entscheidung des Chefanklägers gibt es heftige Kritik aus Israel aber auch aus den USA. Sie werfen der Anklage vor, die israelische Regierung mit der Terrorgruppe gleichzusetzen. Stefan Kornelius, Leiter des SZ-Politikressorts, sagt, beim Haftbefehl gegen Netanjahu gebe es noch ein weiteres Problem: Er könnte eine mögliche politische Lösung im Gaza-Krieg erschweren. Weitere Nachrichten: Tod von Irans Präsidenten, Statistik zu politisch motivierter Kriminalität, Hochwasser im Saarland Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über den Supervulkan unter Neapel. Und hier die Liebeserklärung an Neapel von Oliver Meiler. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 19, 2024 • 23min

US-Wahl: Welchem Kandidaten wird Robert F. Kennedy gefährlich?

Im November wird entweder Joe Biden oder Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten gewählt. Aber zur Wahl stehen auch Kandidaten und Kandidatinnen, die als Unabhängige oder für eine dritte Partei antreten. Sie haben im Zwei-Parteien-System der USA keine Chance, zu gewinnen – aber sie können den Wahlausgang trotzdem entscheidend beeinflussen. 2024 heißt einer dieser unabhängigen Kandidaten Robert F. Kennedy junior. Der Neffe des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy ist bekannt für sein Engagement für Umweltschutz, seine Impfgegnerschaft und seinen Hang zu kruden Verschwörungstheorien. Aktuell bekommt er eine Menge Aufmerksamkeit, unter anderem wegen verhältnismäßig hoher Zustimmungswerte bei Wahlumfragen. Auf das Duell Biden gegen Trump könnte er darum einen entscheidenden Einfluss haben. Welchem Kandidaten er mehr Wählerstimmen abspenstig machen wird, wie sein politisches Programm aussieht und was ein Wurm in Kennedys Gehirn mit all dem zu tun hat, darum geht es in dieser Folge von „Auf den Punkt – Die US-Wahl“. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 16.05.2024, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Youtube @TeamKennedy24, Youtube @AmericanValues24, Youtube @JoeBiden, Twitter @StateDept, Truth Social @realDonaldTrump, NBC News, CBS Boston und MSNBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 18, 2024 • 28min

Europawahl: Rückt Europa nach rechts?

Die AfD war in dieser Woche fast jeden Tag in den Schlagzeilen: Björn Höcke wurde zu einer Bußgeldzahlung verurteilt, die AfD darf weiterhin vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall beobachtet werden, die Immunität der Abgeordneten Petr Bystron und Hannes Gnauck wurde aufgehoben. Trotzdem pendeln die Umfragewerte der AfD für die kommende Europawahl weiterhin zwischen 15 und 20 Prozent. Viele Wahlbeobachter sorgen sich, dass dem Europäischen Parlament ein Rechtsruck bevorsteht und gerade rechtspopulistische Parteien besonders viele Stimmen bekommen könnte. Wie wahrscheinlich ist so ein Rechtsruck? Darüber spricht in dieser Folge der Politikwissenschaftler Frank Decker, Professor am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Er forscht seit Jahren zu Rechtspopulismus und sagt: Der eigentliche Rechtsruck könnte weniger darin bestehen, dass die Rechten Parteien viele Stimmen bekommen, sondern eher darin, dass sie bald auch mit den gemäßigteren Fraktionen kooperieren. Zum Weiterlesen und -hören Podcast-Empfehlung: "Das Thema" zur Reichsbürgerszene und Prinz Reuß. Hier finden Sie die Sammlung an Gegenständen, die für eine typisch-deutsche Ästhetik stehen. Und hier ist die Auswahl weiterer Texte aus dem Schwerpunkt zu 75 Jahren BRD. So klingt Deutschland: Der Sound der BRD. Deutscher wird’s nicht: Prominente erzählen, was sie mit Deutschland verbinden. Meine andere Republik: Was heißt das eigentlich, ein Deutscher zu sein? Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 17.05.2024 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über dpa, x@geertwilderspvv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 17, 2024 • 13min

Wahl in Indien: Wie Premier Modi seine Macht sichert

Wenn Anfang Juni Europawahl ist, sind circa 350 Millionen Wählerinnen und Wähler aufgerufen. Zum Vergleich: In Indien gibt es mehr als 986 Millionen registrierte Wähler – also fast dreimal so viele. Seit Mitte April wählen die Inderinnen und Inder schon. In zwei Wochen, am 1. Juni, schließen die letzten Wahllokale. Wie demokratisch sind die Wahlen? Und wie sichert sich Premier Narendra Modi seine Macht? Darüber spricht SZ-Korrespondent David Pfeifer in dieser Folge. Er ist gerade in Mumbai – und seit 2020 in der Region als Korrespondent für die SZ. Weitere Nachrichten: Bundesregierung muss Klimaschutzprogramm nachbessern, Thomas Tuchel beendet seinen Vertrag beim FC Bayern München wirklich. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text zur indischen Oppositionskandidatin finden Sie hier. Die Rezension zum neuen Album von Billie Eilish lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 16, 2024 • 13min

Slowakei: Attentat in einem gespaltenen Land

Nach dem Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico ist das Land aufgewühlt. Während er noch nicht außer Lebensgefahr ist, findet die Gesellschaft gerade einen Umgang mit dem Vorfall. Obwohl viele Hintergründe noch unklar sind, machen Minister Liberale und Progressive für die Tat verantwortlich, andere versuchen zu deeskalieren und zu versöhnen. Fest steht, dass die Tat sichtbar macht, wie gespalten die Slowakei ist. Viktoria Großmann, SZ-Korrespondentin für das Slowakei, sagt, die Tat habe sich in der aufgeheizten Stimmung zuletzt angedeutet Weitere Nachrichten: Ermittlungen gegen AfD-Politiker Bystron, Nominierung Europameisterschaft, Geert Wilders in Regierung. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Kommentar von Thomas Kistner über die neue Regierung in den Niederlanden. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Vinzent Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 15, 2024 • 14min

US-Zölle gegen China: Wahlkampf sticht Klimaschutz

Die USA verschärfen den Handelskrieg mit China. Präsident Joe Biden belegt Elektroautos, Solarmodule und Halbleiter aus chinesischer Produktion mit hohen Zöllen. Die Zölle auf chinesische Elektroautos hebt er von 25 auf 100 Prozent an, also um das Vierfache. Bei Halbleitern und Solarpanels steigen die Abgaben auf 50 Prozent. Für Stahl, Aluminium und andere Ware sind bald 25 Prozent fällig. Damit will Biden die amerikanische Industrie vor Dumpingpreisen aus China schützen, sagt er. Fabian Fellmann, US-Korrespondent der SZ, sagt, die Zölle haben aber auch einen ganz anderen Grund: Es ist Wahlkampf und Biden verspricht sich von der Entscheidung Wählerstimmen in entscheidenden Bundesstaaten. Weitere Nachrichten: Urteil gegen Höcke, Streit zwischen Pistorius und Scholz, Anschlag auf Fico. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie das Interview mit Herbert Grönemeyer. Und hier geht es zum SZ-Sportpodcast. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Vinzent Vitus Leitgeb Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über CNN und Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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May 14, 2024 • 13min

Krankenhausreform: Kein Stein wird auf dem anderen bleiben

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagt es - und fast alle Experten sagen es auch: Deutschlands Krankenhäusern geht es finanziell miserabel. Viele sind hoch verschuldet. Es droht ein Kliniksterben in Deutschland. Schon seit Langem diskutiert die Ampel deswegen eine Klinkreform. Und jetzt will die Ampel das neue Gesetz am Mittwoch durchs Kabinett bringen. Kann die Reform die Probleme lösen? Darüber spricht SZ-Hauptstadtkorrespondentin Angelika Slavik, die über die Gesundheitspolitik der Bundesregierung berichtet. Weitere Nachrichten: USA erhöhen Zölle auf einzelne Güter aus China, Kanzler Scholz springt seinem Finanzminister Lindner bei Zum Weiterlesen und -hören Den Text zur Schuldenbremsen-Studie der Bertelsmann-Stiftung lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über: Tagesschau (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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