Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
undefined
Jun 23, 2024 • 27min

Ist Joe Biden zu alt für sein Amt?

Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Zu Beginn seiner Amtszeit als US-Präsident, im Januar 2021, war Joe Biden 78 Jahre alt. Damals hat sein hohes Alter noch keine große Rolle gespielt und wurde höchstens von rechten Medien bespielt. Doch bei den Midterm Elections im Herbst 2022 gab eine Mehrheit der Wähler und Wählerinnen an, dass sie gegen eine weitere Kandidatur Bidens seien – wegen seines Alters. Als Biden im April 2023 seine erneute Kandidatur ankündigte, waren diese Zweifel also längst in der Welt. Der sogenannte „Hur-Report“ aus dem Februar 2024 hat das Thema dann endgültig groß gemacht, denn darin stand als Urteil über Bidens Persönlichkeit und Verfassung: „Er ist ein älterer Mann, der es gut meint und ein schlechtes Gedächtnis hat“. Was ist seitdem passiert? Wie versucht Biden das Argument „zu alt“ zu entkräften? Und wieso macht es dem ja auch schon 78 Jahre alten Donald Trump so viel weniger zu schaffen? Darum geht in dieser Folge von „Auf den Punkt: Die US-Wahl“. Den Text von Fabian Fellmann zur geplanten Reform für Migranten in den USA können Sie hier lesen. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 20.06.2024, um 15 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen, Michael Ries Zusätzliches Audiomaterial über ABC News, GOP War Room, WCVB, Channel 5 Boston, The Telegraph, The Times and The Sunday Times, @JoeBiden (Youtube) und NBC News. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 22, 2024 • 27min

Politischer Islamismus: "Das Kriegsgeschehen in Gaza wirkt mobilisierend"

Der Verfassungsschutz hat in dieser Woche seinen jährlichen Bericht veröffentlicht. Und er warnt vor einer gestiegenen Gefahr durch Extremismus – besonders aus dem rechtsextremistischen Spektrum. Doch der Verfassungsschutz warnt auch vor mehr islamistischem Terrorismus, besonders seit dem Ausbruch des Gaza-Kriegs. Wie das einzuordnen ist, erklärt in dieser Folge des Podcasts der Islamwissenschaftler Michael Kiefer. Er spricht über Maßnahmen, um zu verhindern, dass sich junge Menschen radikalisieren. Und er erzählt, was er sich diesbezüglich von der Politik wünscht. Zum Weiterhören: In dieser "Auf den Punkt"-Folge hat sich Johannes Korsche mit den Wahlen in Frankreich beschäftigt. Hier hören Sie den SZ-Recherche-Podcast "Das Thema" zu den anstehenden Wahlen in Großbritannien. Und hier hören Sie den Podcast "Feuerzone - Das System Rammstein". Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 21.06.2024 um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Immanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über dpa, Reuters, Al Jazeera. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 21, 2024 • 12min

Frankreich: Macrons riskantes Spiel mit den Neuwahlen

Präsident Emmanuel Macron hat noch am Abend der Europawahl das Parlament aufgelöst. Wahltermine: 30. Juni und 7. Juli. Diesen Schritt hatte niemand erwartet. Und sollte sich das Ergebnis der Europawahl wiederholen, droht Frankreich ein heftiger Rechtsruck. Was würde sich dadurch ändern? Darüber spricht SZ-Frankreich-Expertin Kathrin Müller-Lancé in dieser Ausgabe von „Auf den Punkt“. Ein Ergebnis der Wahl stehe aber wahrscheinlich schon jetzt fest: Macron werde geschwächt aus der Wahl gehen. Weitere Nachrichten: Bund und Länder wollen härteren Asylkurs, Ukraine darf in Grenznähe russisches Territorium angreifen Zum Weiterlesen: Den Text zur Verbesserung von Talkshows lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Emannuel Macron (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 20, 2024 • 13min

Warum ein Ruanda-Modell für Deutschland scheitern dürfte

Seit vielen Monaten wird diskutiert, ob Deutschland seine Migrationspolitik verschärfen sollte. Und seit dem mutmaßlich islamistischen Messerangriff in Mannheim Ende Mai hat die Debatte nochmal an Fahrt aufgenommen: Die Ampel prüft nun, ob Abschiebungen von Straftätern nach Syrien und Afghanistan möglich sind. Und einige Unionspolitiker fordern, Deutschland müsse seine Asylverfahren außerhalb der EU abwickeln, etwa wie Großbritannien das mit Ruanda machen könnte. Im Gespräch analysiert SZ-Parlamentskorrespondent Markus Balser, wie realistisch die diskutierten Maßnahmen tatsächlich sind. Weitere Nachrichten: Mark Rutte wird wohl neuer Nato-Generalsekretär, Israels Armeesprecher stellt Kriegsziel infrage Zum Weiterlesen und -hören: Hier können Sie die neue Folge von „Und nun zum Sport“ mit einer Analyse zum EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn hören. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über: Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 19, 2024 • 13min

Malu Dreyer: Rücktritt einer extrem beliebten Politikerin

Malu Dreyer ist eine Konstante in der Politik in Rheinland-Pfalz. Sie war dort elf Jahre lang Sozialministerin und hat das Bundesland dann weitere elf Jahre als Ministerpräsidentin geführt. In ihrer gesamten politischen Karriere war sie immer extrem beliebt. Doch jetzt hat die Politikerin ihren Rücktritt angekündigt. Sie sagt, ihr fehlt die Energie, um das Amt auszuüben. Dreyer leidet seit Jahrzehnten an Multipler Sklerose. Doch für SZ-Redakteur Detlef Esslinger ist das nicht der Grund für ihren Rücktritt. Er vermutet, dass sie eher Platz für ihren Nachfolger schaffen will. Mehr dazu erzählt er in diesem Podcast. Weitere Nachrichten: Innenminister beraten über Asyl, EU plant Defizitverfahren gegen verschiedene Länder. Zum Weiterlesen: RAF: Wie ein Mann seit Jahren den Mörder seines Vaters sucht. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 18, 2024 • 12min

Geht es der deutschen Wirtschaft wirklich so schlecht?

Deutschland wird als Wirtschaftsstandort immer unattraktiver. Das geht zumindest aus dem Ranking der Schweizer Hochschule IMD hervor, die die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Länder misst. Von 67 Ländern landet Deutschland auf dem 24. Platz, weit hinter den Spitzenreitern Singapur, Schweiz und Dänemark. Das war allerdings nicht immer so: Noch 2014 war Deutschland in der Liste auf Platz 6. Woran liegt das? Und wie kann Deutschland es schaffen, wieder wettbewerbsfähiger zu werden? Das erklärt in dieser Folge Bastian Brinkmann, aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ. Weitere Nachrichten: Verfassungsschutz warnt vor Islamismus, Deutschland hält 2024 das Nato-Ziel ein Zum Weiterlesen und -hören: Lesen Sie hier das Porträt über die Soziologin Eva Illouz Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über: Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 17, 2024 • 14min

„Gruppe-Reuß“-Prozess: „Sie hätte ein Blutbad im Bundestag anrichten können“

In München beginnt am Dienstag ein Prozess gegen die „Gruppe Reuß“, also die Bande um Heinrich XIII. Prinz Reuß, der vorgeworfen wird, einen gewaltsamen Umsturz in Deutschland geplant zu haben. Neben der Verhandlung in München laufen bereits zwei weitere Prozesse: in Frankfurt am Main und in Stuttgart. 26 Männer und Frauen stehen vor Gericht, wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung und teilweise auch wegen Hochverrats. Im Gespräch geben die SZ-Gerichtsreporter Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn einen Einblick in das Innenleben der Gruppe. Und sie erklären, warum die Gruppe Reuß besser nicht belächelt werden sollte. Weitere Nachrichten: Netanjahu löst Kriegskabinett auf, Staats- und Regierungschefs sprechen über neue EU-Spitzenposten. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die politische Äußerung von Kylian Mbappé. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Annika Bingger Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 16, 2024 • 28min

Money rules: Gewinnt Geld die US-Wahl?

Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Donald Trump verkauft goldene Turnschuhe für 400 Dollar das Paar. Wer bei einem Fundraiser-Event Joe Biden, Barack Obama und Bill Clinton gemeinsam auf der Bühne sehen will, muss für das Ticket mindestens 225 Dollar zahlen, für ein gemeinsames Foto 100.000, für ein persönliches Treffen 500.000 Dollar. Und jeden Tag verschicken die Kampagnen-Teams unzählige Mails mit Spendenaufrufen und planen weitere exklusive Veranstaltungen. So sammeln sie im US-Wahlkampf pausenlos Geld von Wählern und Wählerinnen, Großspendern und Unternehmerinnen ein. Der Wahlkampf in den USA ist teuer und wird immer teurer. 2020 wurden im Vorfeld der Kongress- und Präsidentschaftswahlen 14 Milliarden Dollar ausgegeben – so viel wie nie zuvor. Vor allem seit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2010 wird die Wahlkampf-Finanzierung aber auch massiv kritisiert, da sie immer intransparenter und unregulierter abläuft. Warum das Urteil so entscheidend war, was Super PACs sind und was Joe Biden eigentlich in seinem Kampagnen-Shop verkauft – darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt – Die US-Wahl". Hinweis der Redaktion: An einer Stelle im Podcast wird John Kerry als ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Republikaner bezeichnet. Das stimmt allerdings nicht. John Kerry trat 2004 für die Demokraten gegen George W. Bush an. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 13.06.2024, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über DW News, CNN-News18, Joe Biden (Facebook), Donald J. Trump (Facebook), CNBC und NewsNation. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 15, 2024 • 26min

Bayerns Innenminister: "EM ist so sicher wie nur irgend möglich"

Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
undefined
Jun 14, 2024 • 12min

Selenskij auf Diplomatie-Tour: Was die Ukraine braucht – und was sie kriegt

In dieser Woche hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in Berlin an einer Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine teilgenommen. Auch den Rest der Woche war er unterwegs, um für Unterstützung und eine Zukunftsperspektive für sein Land zu werben: In Frankreich bei Präsident Macron, in Saudi-Arabien bei Kronprinz bin Salman, beim G-7-Gipfel in Italien und am Samstag geht es weiter in die Schweiz, zu einer Ukraine-Friedenskonferenz. Kann Selenskij sich mit diesen Reisen langfristige Unterstützung sichern? Und ist es wirklich sinnvoll, zum jetzigen Zeitpunkt über Wiederaufbau und Frieden zu sprechen, wenn in der Ukraine Tag für Tag russische Bomben fallen und kein Ende in Sicht ist? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Paul-Anton Krüger, der aus dem Berliner Parlamentsbüro über Außen- und Sicherheitspolitik berichtet. Weitere Nachrichten: Russischer Präsident Putin kritisiert G-7-Beschluss, linke Parteien in Frankreich treten als Bündnis zur Neuwahl an Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus Leitgeb, Leopold Zaak Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Youtube @PresidentGovUa Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

The AI-powered Podcast Player

Save insights by tapping your headphones, chat with episodes, discover the best highlights - and more!
App store bannerPlay store banner
Get the app