

Klassik für Taktlose
Die Presse
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Episodes
Mentioned books

Jan 17, 2026 • 37min
Taktlos to go: Pachelbels Kanon ist genial – aber warum eigentlich?
Er ist der perfekte Ohrwurm, gehört zu den beliebtesten Hochzeitsmelodien, war die Blaupause für zahlreiche Pophits – und stammt von einem Komponisten, über den man sonst gemeinhin fast gar nichts weiß: Pachelbels Kanon in D-Dur hat sich in unsere Gehirnwindungen eingefräst. Auch wenn Ihnen der Titel dieser Barock-Komposition nichts sagen sollte: Die Melodie (und vor allem diese Bass-Linie!) kennen Sie garantiert. Wie hat Johann Pachelbel, dieses vielleicht erstaunlichste One-Hit-Wonder der Musikgeschichte, das nur geschafft?
Das besprechen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge. Sie gehen der musikalischen Struktur dieses Kanons auf den Grund – und erzählen, wie die Wiederentdeckung des Originals schon sehr bald durch unzählige Pop- und Rock-Varianten der Pachelbel-Akkordfolge begleitet wurde. Diese Melodie funktioniert einfach, sind die beiden sich einig – aber warum eigentlich?
Mit dieser Folge über Pachelbels Kanon in D-Dur geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Spritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Jan 10, 2026 • 1h 1min
Musiksalon. Ermanno Wolf Ferrari, der Komödiant, der zu spät kam.
Er war der erfolgreichste Komponist »komischer Opern«, als es keine mehr geben durfte. Das Publikum liebte "Die neugierigen Frauen" und "Die vier Grobiane", aber den Vordenkern der Moderne nach 1900 galt der halb deutsche, halb italienische Meister Ermanno Wolf Ferrari als rettungslos altmodisch. Seit es keine Wunschkonzerte mehr gibt, bekommt man auch die spritzigen venezianischen Intermezzi nicht mehr zu hören, mit denen Wolf Ferrari seiner Lieblingsstadt zauberhafte akustische Denkmäler gesetzt hat. Im Musiksalon staunen wir zum 150. Geburtstag dieses Außenseiters – jenseits aller stilistischen Fragen, wie viel melodiöse Musik und atemberaubende dramatische Szenen uns die Veranstaltern vorenthalten.
Über den Podcast: „Musiksalon“
"Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge.
Jeden zweiten Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Grafik: Adobe Stock

Jan 3, 2026 • 49min
Musiksalon. Der Liedersängermacher. Hommage an Helmut Deutsch.
Er ist der Lied-Pianist schlechthin und feiert seinen 80. Geburtstag im Wiener Konzerthaus am 12. Jänner mit Jonas Kaufmann, den er wie viele bedeutende Sänger von Anfang an begleitete. -- Hommage an einen außergewöhnlichen Musiker. Es singen: Juliane Banse (Schumann – Label: Audite), Piotr Beczala (Karlowicz – BIS), Dietrich Henschel (Korngold – BIS), Christian Immler (Gál – BIS), Jonas Kaufmann (Schubert »Die schöne Müllerin« – Audite, »Winterreise« – Sony, Strauss – BIS). Es spielen: Jan Vogler (Dvorak – Audite), Reiner Ginzel (Dietrich – Audite). Der Dialog zwischen Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch findet sich [auf Youtube.](https://www.youtube.com/watch?v=6V2XXdZSB-k)

Dec 27, 2025 • 54min
Musiksalon. Johann Strauß hat's schwer gehabt
Nicht einmal die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2025 konnten am Nachruhm des Walzerkönigs kratzen. Ein Blick in die Wiener Annalen lehrt jedoch: Der Start des heutigen »Superstars« in die Weltkarriere war einst beschwerlich und voller – auch politischer – Hindernisse. Kaiser Franz Joseph sah in dem Komponisten sogar einen Staatsfeind. Die Musikbeispiele in unserer akustischen Zeitreise steuern folgende Orchester und Dirigenten bei: Die Wiener Philharmoniker (Label: Sony) unter Riccardo Muti (Neue Melodien), Georges Pretre (Napoleon Marsch) und Lorin Maazel (Sinngedichte, Phönixschwingen), das Slowakische Rundfunkorchester unter Christian Pollak (Erster Gedanke) und Alfred Eschwé (Freiheitslieder – Label: Naxos), die Slowakische Staatsphilharmonie unter Alfred Walter (Viribus unitis – Naxos), sowie das Estnische Nationalorchester unter Neeme Järvi (Alexander Quadrille, Olga-Polka – Chandos).

Dec 20, 2025 • 23min
Was man über „Stille Nacht“ wissen sollte
Welche österreichische Komposition ist die berühmteste auf der ganzen Welt? Nicht Mozart, nicht Strauß – der Fall ist klar: Keine Melodie hat es so weit gebracht wie „Stille Nacht“ – ein bescheidenes Weihnachtslied, das in so gut wie allen Sprachen und in allen Ländern gesungen wird.
Was macht dieses simple Wiegenlied zu so einer Weltsensation? Wie kam es eigentlich zur Premiere des Lieds, damals, 1818, in einer kleinen Kirche nahe Salzburg? Wie kam der Text zu seiner Musik – soviel vorweg: es war ein absoluter kompositorischer Schnellschuss! Und was hat „Stille Nacht“ am Ende doch wieder mit Strauß und Mozart zu tun? Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz erzählen, was man darüber wissen muss. Und spielen vor, wie es auf Koreanisch bis Hawaiianisch klingen kann. Frohe Weihnachten!
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Dec 13, 2025 • 39min
Taktlos to go: Warum tobt die Königin der Nacht so?
Ihre Spitzentöne gehen ins Mark. Sie ist zornig, und zwar wie: Die Königin der Nacht verlangt in ihrer berühmten Arie „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ nichts weniger als einen Mord. Was die stechenden Soprankoloraturen aus Mozarts „Zauberflöte“ nicht davon abgehalten hat, eine beliebte Werbemusik zu werden. Und überhaupt der Inbegriff der Sopran-Arie. Wer hat noch nicht (vergeblich) versucht, die Melodie bis zum hohen F mitzuträllern?
Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz, unser Taktlos-Podcast-Duo, erforschen in dieser Folge nicht nur die musikalischen Besonderheiten dieser berühmten Arie, sondern sie erzählen auch die „Origin Story“ der Königin der Nacht - und zeichnen ein Charakterporträt dieser gefürchteten, aber auch tief gekränkten und geschmähten Frau.
Mehr über die „Zauberflöte“, ihre Geschichte und Symbolik erzählen wir in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“: Was geht in der „Zauberflöte“ ab?
Mit dieser Folge über „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ aus der „Zauberflöte“ geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Spritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Dec 6, 2025 • 54min
Musiksalon: Alban Bergs „Wozzeck“
Vor 100 Jahren uraufgeführt, und nach wie vor die ideale Einstiegsdroge für die immer noch so genannte „Neue Musik". Mit Musikbeispielen aus der Aufnahme unter Pierre Boulez mit dem idealen Wozzeck-Interpreten Walter Berry.
Über den Podcast: „Musiksalon“
"Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge.
Jeden zweiten Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Grafik: Adobe Stock

Nov 29, 2025 • 45min
Warum haben Musikstücke so komplizierte Namen?
Katrin Nussmayr ist genervt. Da will man ein bestimmtes Klassik-Stück auf einem Streamingdienst suchen, und findet sich plötzlich in einem Gewirr aus Stücknummern, Opusnummern, Originaltiteln und Kosenamen, Tonart- und Tempoangaben, Ziffern und Buchstaben. All das für eine simple Beethoven-Sonate oder eine Bach-Fuge. Ist das wirklich nötig? Was braucht es wirklich, um ein Stück eindeutig identifizieren zu können? In ihrer Verwirrung wendet sich Nussmayr an ihren Podcast-Partner Wilhelm Sinkovicz – dessen Antworten so simpel sind, wie sie angesichts der vielfältigen Benennungslogik der Musikwelt nur sein können.
Welche Nummern sollte man sich merken? Wo reichen Spitznamen wie „Mondscheinsonate“? Warum sind so manche Stück-Angaben ziemlich praktisch, wenn man im Konzert eingeschlafen ist? Das Taktlos-Duo bringt Ordnung ins Namenschaos. Und hat auch ein paar Tipps parat: Wie findet man Musikstücke auf Spotify, dessen Datenstruktur überhaupt nicht für klassische Musik gemacht ist?
Hier sind die beiden Spotify-Helfer-Tools, die wir in der Episode erwähnen:
getconcertmaster.com und
tempso.com
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen „Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com
Sie haben Anregungen, Feedback oder wollen einfach etwas loswerden? Schreiben Sie uns an podcast@diepresse.com

Nov 22, 2025 • 1h
Musiksalon: Verbotene Schönheit.
Musik der Zwischenkriegszeit, die uns zuerst die Politik und dann die Kunsttheorie vorenthalten hat. Mit Musik von Julius Bittner, Wilhelm Kienzl, Joseph Marx und Karl Weigl,musiziert vom Thomas Christian Ensemble, gesungen von Angelika Kirchschlager, Fritz Wunderlich u. a.

Nov 15, 2025 • 41min
Dieser Pop-Hit klingt nach Vivaldi und mehr: Wir analysieren Rosalías „Berghain“
Das Lied hat eingeschlagen wie kein anderes in diesem Pop-Jahr: „Berghain“ von der spanischen Sängerin Rosalía begeistert weltweit mit seiner orchestralen Wucht - inklusive Chor, Ariengesang, einigen Tempowechseln und treibenden Beats. „Das ist nicht einfach ein Popsong, das ist eine Komposition!“, sagt auch Wilhelm Sinkovicz. Also analysieren er und Katrin Nussmayr gemeinsam, was hinter diesem aufwendigen Lied - was für ein Hilfsausdruck! - steckt. Vivaldi zum Beispiel, aber auch Anklänge an den Barock-Komponisten Purcell, an die „Königin der Nacht“, die „Lustige Witwe“ und Gustav Holsts „Planeten“ kann der Musikkritiker darin erkennen. Und bald spricht das Taktlos-Duo gar nicht mehr über Rosalías Song, sondern über ganz grundsätzliche Fragen: Wer hat die gängigen Pop-Akkordfolgen erfunden? Und wie löst man musikalisch Euphorie aus?
>> Hier ist Rosalías „Berghain“ im Ganzen nachzuhören.
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen „Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com
Sie haben Anregungen, Feedback oder wollen einfach etwas loswerden? Schreiben Sie uns an podcast@diepresse.com


