Die Produktwerker

Tim Klein, Dominique Winter, Oliver Winter
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Nov 24, 2025 • 44min

Emotionen in der Produktarbeit

Stephanie Weber, Head of UX Design bei Fielmann und Expertin für nutzerzentrierte Gestaltung, spricht über die Rolle von Emotionen in der Produktarbeit. Sie betont, dass Angst oft Innovation blockiert und psychologische Sicherheit entscheidend für kreative Ideen ist. Methoden wie Brainwriting helfen, Angst abzubauen und Reibung bewusst einzusetzen, um Vertrauen zu schaffen. Zudem diskutiert sie, wie Langeweile und Pausen die Kreativität fördern können und wie KI-Tools Scham bei Kundinnen abbauen, um besseres Nutzererlebnis zu ermöglichen.
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Nov 17, 2025 • 59min

Wie hat sich die PO/PM/UX Landschaft in den letzten 6 Jahren verändert?

Dominique, Oliver und Tim reflektieren die Veränderungen in der PO/PM/UX-Landschaft der letzten sechs Jahre. Sie diskutieren, wie sich Rollenverständnisse vom Scrum-PO hin zu umfassenderer Produktverantwortung gewandelt haben. Neues Augenmerk liegt auf Product Goals und Discovery, während Herausforderungen in skalierbaren Organisationen und Wissenslücken bei Agile Coaches angesprochen werden. Die Hosts beleuchten auch die Auswirkungen von Remote-Arbeit und KI auf die Zusammenarbeit. Ein inspirierender Rückblick voller Weisheiten für alle Produktverantwortlichen!
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Nov 10, 2025 • 48min

Welchen Einfluss auf die Retrospektive hat ein Product Owner?

Bernd Joussen, erfahrener Produkt- und Projektmanager sowie Gründer von Team Dynamo, diskutiert mit Tim über den entscheidenden Einfluss von Product Ownern auf Retrospektiven. Sie sprechen darüber, wie eine Retro ohne Vertrauen ineffektiv bleibt. Bernd betont, dass das Verhalten des Product Owners – von Dominanz bis Rückhalt – die Teamdynamik prägt. Zudem gibt er Empfehlungen, wie POs Empathie zeigen und Raum schaffen sollten. Ein zentraler Punkt ist, dass Retros genutzt werden können, um neue Produktideen zu generieren und die Zusammenarbeit zu verbessern.
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Nov 3, 2025 • 41min

Wie viel Zeit darf User Story Erstellung kosten - hilft uns KI dabei?

Tim und Dominique diskutieren, wie viel Zeit in die Erstellung von User Stories investiert werden sollte. Sie betonen, dass User Stories vor allem Dialoge anregen und kein starres Dokument sind. Der Aufwand hängt stark von der Reife des Teams ab, und es gibt Spannungen zwischen zu vielen und zu wenigen Details. KI kann das Schreiben unterstützen, ersetzt aber nicht die Gespräche im Team. Praktische Tipps, wie Stories als Kommunikationswerkzeug genutzt werden können, sowie der Nutzen von Visualisierungen stehen ebenfalls im Fokus.
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Oct 27, 2025 • 38min

Entscheidungen vertreten, die mir als Product Owner nicht gefallen

Oliver und Tim diskutieren die Herausforderungen für Product Owner, Entscheidungen zu vertreten, die ihnen nicht gefallen. Sie beleuchten den inneren Konflikt zwischen Loyalität und kritischem Denken. Klarheit und offene Kommunikation sind entscheidend, um Akzeptanz im Team zu schaffen. Der Unterschied zwischen verantwortungsvoll vertreten und blind übernehmen wird hervorgehoben. Außerdem betonen sie die Bedeutung von Perspektivwechseln und den Umgang mit Stakeholdererwartungen. Trotz Unsicherheiten in Entscheidungen ermutigen sie dazu, aktiv Verantwortung zu übernehmen.
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Oct 20, 2025 • 42min

Real Progress: Produktstrategie, OKRs und Discovery miteinander verbinden

Tim Herbig, Produktmanagement-Coach und Autor von "Real Progress", spricht über den echten Fortschritt in der Produktentwicklung. Er betont die Wichtigkeit, wirkliche Ergebnisse statt bloße Aktivitäten zu fokussieren. Außerdem diskutiert er, wie Product Discovery, Strategie und OKRs miteinander verbunden sind und welche Rolle strategisches Denken für Produktteams spielt. Tim erklärt, dass Feedback mehr als Kontrolle ist und wie das bewusste Weglassen zur Effizienz beitragen kann. Ein fesselndes Gespräch über Klarheit und Selbsterkenntnis in der Produktarbeit.
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Oct 13, 2025 • 39min

Anforderungen wirksam kommunizieren als Product Owner

Tim und Oliver diskutieren, warum Anforderungen oft missverstanden werden, obwohl sie korrekt dokumentiert sind. Sie betonen die Wichtigkeit von klarer Kommunikation und gemeinsamen Dialogen. Dabei wird die Rolle des Product Owners als Vermittler hervorgehoben. Interessante Tipps umfassen den Einsatz von Kontext und Storytelling sowie das Nutzen von Visualisierungen zur Verbesserung des Verständnisses. Ein weiterer Punkt ist, wie Teammitglieder durch Paraphrasieren zur Klärung beitragen können. Zudem wird die Gefahren von zu vielen Einzelentscheidungen thematisiert.
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Oct 6, 2025 • 52min

Einfluss von AI auf Produktentwicklung durch Context Engineering

Björn Schotte, Mitgründer und Geschäftsführer von Mayflower, erklärt, wie AI die Produktentwicklung revolutioniert. Er spricht über Context Engineering und dessen Bedeutung für agile Softwareprojekte. Prototypen entstehen jetzt in Stunden statt Monaten, was den Produktprozess beschleunigt. Außerdem betont er, dass KI nicht nur Prozesse vereinfacht, sondern selbstständig Entscheidungen treffen kann. Björn gibt Tipps, wie Produktteams mit Context Engineering starten können, um echten Nutzer-Mehrwert zu schaffen.
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Sep 29, 2025 • 42min

Wie viel Scrum-Wissen brauchst du als Product Owner?

Tim & Oliver im Gespräch Ist Scrum-Wissen als Product Owner eigentlich notwendig, um die eigene Rolle gut auszufüllen? Tim und Oliver erleben in ihrer Arbeit, dass hier oft Unsicherheit herrscht. Manche POs fühlen sich unter Druck, jedes Detail auswendig kennen zu müssen, andere verlassen sich stark auf Scrum Master oder Teams und verlieren dabei das Verständnis für die Grundlagen. Und gilt das auch, wenn ich mit meinem Team gar kein Scrum mache? Klar ist, dass Product Owner die Verantwortung für den Produkterfolg tragen. Dafür braucht es nicht nur ein Gespür für Markt, Kunden und Strategie, sondern auch ein solides Fundament im Scrum-Framework. Wer nicht weiß, wie Artefakte, Events und Verantwortlichkeiten ineinandergreifen, kann kaum sicherstellen, dass das Team wirkungsvoll zusammenarbeitet. Gleichzeitig reicht reines Regelwissen nicht aus. Ein Product Owner muss die Prinzipien verstehen, um sie im Alltag an den richtigen Stellen anzuwenden. Scrum-Wissen ist dabei kein Selbstzweck. Es geht nicht darum, im Scrum Guide jede Passage zitieren zu können, sondern um ein Verständnis dafür, wie das Framework Teams unterstützt. Eine Product Ownerin, die versteht, warum das Sprintziel Orientierung gibt, warum ein Backlog nicht nur eine Liste, sondern ein Instrument der Fokussierung ist, und wie das Inkrement Vertrauen bei Stakeholdern schafft, wird wirkungsvoller arbeiten können. Oliver und Tim betonen, dass Product Owner nicht alles alleine schultern müssen. Scrum ist ein Team-Framework, und die Verantwortung verteilt sich bewusst. Doch ohne eigenes Scrum-Wissen droht die Gefahr, die Rolle zu stark auf Stakeholder-Management oder Roadmaps zu verengen. Wer dagegen die Regeln und Prinzipien kennt, kann selbstbewusst auftreten, die Zusammenarbeit mit dem Scrum Master gestalten und dem Team eine klare Richtung geben. Ein weiterer Aspekt ist die Weiterentwicklung. Scrum-Wissen ist nichts Statisches, das man einmal lernt und dann abhakt. Mit jeder Retrospektive, jeder Review und jedem Refinement wächst die Erfahrung, wie die Prinzipien in der eigenen Organisation wirken. Gerade in komplexen Umfeldern braucht es die Bereitschaft, immer wieder Neues auszuprobieren und das eigene Verständnis von Scrum zu hinterfragen. Am Ende geht es nicht darum, als Product Owner ein wandelndes Scrum-Lexikon zu sein. Entscheidend ist, die Grundlagen so zu verinnerlichen, dass sie Orientierung geben, ohne dogmatisch zu wirken. Wer Scrum-Wissen klug einsetzt, schafft Klarheit im Team, fördert Verantwortung und sorgt dafür, dass das Framework seinen eigentlichen Zweck erfüllt: den Raum für wirksame Produktentwicklung. In der Diskussion wird auf den kostenfreien Scrum Foundations Online-Kurs der Agile Academy verwiesen. Ähnliches gibts auch als Agile Fundamentals Online-Kurs. Wir können hier aber auch explizit den ausführlichen Product Owner Online-Kurs mit satten 20 Stunden Videomaterial und Übungen empfehlen. Wir im Podcast erwähnt, bieten wir nun aber auch als Produktwerker selber Zertifizierungstrainings (vor Ort in Köln) an. Oliver Winter ist hierbei unser Trainer. Neben dem Training "Product Owner Level 1" gibt es auch das spannende "Product Owner Level 2" Training als wertvolle Weiterführung für alle, die schon PSPO I (von Scrum.org) oder CSPO (von der Scrum Alliance) und weitere Erfahrung als Product Owner. Beide Trainings bietet Oliver b.a.W. jeweils einmal im Quartal an - und wie erwähnt gibt es im Anschluss die Zertifizierung der Agile Academy. Warum wir nun auch zertifizierte Trainings anbieten, erklärt sich durch diese recht aktuelle Podcast-Folge Anwendungsnahe Weiterbildung - für mehr Erfolg als Product Owner und diesen LinkedIn-Beitrag von Oliver. Diese älteren Episoden werden im Gespräch erwähnt Scrum Product Owner vs. SAFe Product Owner - ein Missverständnis Kennt Kanban Product Owner? Product Owner ohne Scrum Master - geht das? Wie viel Scrum-Wissen hältst du für notwendig, um als Product Owner erfolgreich zu sein? Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerkern auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> https://bit.ly/3Why63K
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Sep 22, 2025 • 55min

Ist Vibe Coding relevant für die Produktentwicklung?

Ben Sufiani, Gründer von Pirate Skills und Experte für Growth Marketing und AI-gestützte Produktentwicklung, spricht über Vibe Coding. Er erklärt, wie Teams KI-Tools nutzen, um schneller Prototypen und Anwendungen zu erstellen. Dies eröffnet Produktmanagern neue Möglichkeiten, Ideen ohne tiefgehende Programmierkenntnisse zu realisieren. Das Gespräch beleuchtet auch kulturelle Spannungen zwischen Entwicklern und neuen Arbeitsmethoden, während gleichzeitig die Bedeutung des Nutzerverständnisses in den Mittelpunkt rückt. Vibe Coding wird als ein entscheidender Schritt in der digitalen Produktentwicklung hervorgehoben.

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