AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie

Karl Urban und Franziska Konitzer
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May 1, 2024 • 48min

AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben.  In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Weiterhören bei AstroGeo Folge 82: Der hellste Gammablitz aller Zeiten Folge 86: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Folge 87: AstroGeoPlänkel: Unendlich viele Affen tippen Shakespeare Folge 88: Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18b – lebt da was? Folge 89: Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere Weiterführende Links WP: Nukleosynthese WP: GRB 221009A (BOAT) WP: TRAPPIST-1 WP: Säugetiere  WP: Farbenblindheit WP: Bergmannsche Regel Quellen Heise: „Brightest Of All Time“: Mit Abstand heftigste Sternenexplosion wirft Fragen auf Fachartikel: Peter Blanchard et al.: JWST detection of a supernova associated with GRB 221009A without an r-process signature, Nature (2024) Fachartikel: Scholtyßek & Kelber: Farbensehen der Tiere, Von farbenblinden Seehunden und tetrachromatischen Vögeln, Springer Medizin (2017) Episodenbild: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University); CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke
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Apr 17, 2024 • 1h 12min

Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Jahr 1824 beschreibt der britische Geologe William Buckland den ersten Knochen eines Dinosaurier und begründet damit die wissenschaftliche Arbeit und den öffentlichen Hype um die riesigen Echsen. Viel weniger Beachtung findet, dass Buckland noch ein zweites und viel kleineres Fossil erwähnt: Es ist der Kieferknochen eines Säugetieres aus der Jurazeit vor über 145 Millionen Jahren. Seit dieser ersten Beschreibung hat die Erforschung unserer lange ausgestorbenen Vorfahren große Fortschritte gemacht. Und doch stehlen Dinosaurier ihnen öffentlich nicht nur weiter die Show, es halten sich auch einige Mythen über die Evolution der Säugetiere. Von einer äußerst unscheinbaren Entwicklung in der Karbonzeit vor 300 Millionen Jahren, über die überraschend großen Synapsiden im Perm bis zur Entwicklung der Merkmale, die heutige Säugetiere ausmachen: Karl räumt in dieser Folge von AstroGeo mit den Mythen über frühe Säugetier-Vorfahren auf und wagt dabei einen Ritt durch die Erdgeschichte. Weiterhören bei AstroGeo AstroGeo 64: Massensterben im Treibhaus AstroGeo 87: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Weiterführende Links WP: William Buckland WP: Säugetiere WP: Kloakentiere WP: Acanthostega WP: Karbon WP: Synapsiden WP: Perm WP: Pangäa WP: Dimetrodon WP: Gorgonopsia WP: Disaster taxon (englisch) WP: Trias WP: Therapsiden Quellen Buch: Elsa Panciroli, Beasts Before Us: The Untold Story of Mammal Origins and Evolution, Bloomsbury Sigma (2021) Episodenbild: CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke
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Apr 3, 2024 • 1h 1min

Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18 - lebt da was?

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Eingepackt in eine dicke Atmosphäre aus Wasserstoff fristet K2-18b seit einigen Jahrmilliarden eine eigentlich unbescholtene Existenz als Exoplanet um einen roten Zwergstern. Er kreist irgendwo in Richtung des Sternbilds Löwe, rund 120 Lichtjahre von uns entfernt. Doch nachdem Forschende ihn 2015 entdeckt hatten, gerieten zumindest sie in Aufregung:  Denn K2-18b ist zwar größer als die Erde und gleichzeitig weniger dicht – er besitzt also vermutlich keine feste Oberfläche aus Gestein – aber er umkreist seinen Stern in der sogenannten habitablen Zone: der Region um einen Stern, in der es flüssiges Wasser geben könnte. Außerdem ist der Planet mit einer dicken Atmosphäre gesegnet, die sich indirekt mit unseren Weltraumteleskopen beobachten lässt. Somit ist K2-18b ein perfektes Ziel für Forscherinnen und Forscher, die mehr über die für uns so fremde Welt erfahren wollen. In dieser Podcastfolge erzählt Franzi die Geschichte des Exoplaneten K2-18b: was wir derzeit wirklich über diesen Planeten wissen können und was nicht – und woher die Gerüchte kommen, dass auf diesem so unscheinbaren Exoplaneten gar eine Biosignatur entdeckt worden sein soll. Dieser Beitrag ist eingereicht für den Wettbewerb Fast Forward Science 2025. Weiterhören bei AstroGeo Folge 41: Ein Planet namens Poltergeist Folge 53: Es sind nie Aliens – oder? Weiterführende Links WP: K2-18 (Stern) WP: K2-18b (Planet, engl.) WP: Exoplanet WP: Transitmethode WP: Mini-Neptun WP: Hyzänischer Planet WP: Biosignatur WP: Dimethylsulfid WP: James-Webb-Weltraumteleskop WP: Spektroskopie Quellen Fachartikel: Stellar and Planetary Properties of K2 Campaign 1 Candidates and Validation of 17 Planets, Including a Planet Receiving Earth-like Insolation (2015) Fachartikel: Water vapour in the atmosphere of the habitable-zone eight-Earth-mass planet K2-18 b (2019) Fachartikel: JWST Observations of K2-18b Can Be Explained by a Gas-rich Mini-Neptune with No Habitable Surface (2024) Fachartikel: Habitability and Biosignatures of Hycean Worlds (2021) Fachartikel: Carbon-bearing Molecules in a Possible Hycean Atmosphere (2023) Fachartikel: Exoplanet Biosignatures: A Framework for Their Assessment (2018) AAS Nova: K2-18b May Not Be Habitable After All Ars Technica: No, the James Webb Space Telescope hasn’t found life out there—at least not yet NASA Pressemitteilung: NASA’s Hubble Finds Water Vapor on Habitable-Zone Exoplanet for the First Time (2019) NASA Pressemitteilung: Webb Discovers Methane, Carbon Dioxide in Atmosphere of K2-18 b (2023) Exocast (Podcast): Folge 54c (engl.) Exocast (Podcast): Folge 70c (engl.) Planetary Radio (Podcast): JWST finds a new lead in the search for life on a mysterious exoplanet Physics Magazine: The Skinny on Detecting Life with the JWST Episodenbild: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University)
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Mar 20, 2024 • 1h 1min

AstroGeoPlänkel: Unendlich viele Affen tippen Shakespeare

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben.  In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Weiterhören bei AstroGeo Folge 74: Leuchtende Nachtwolken: ästhetische Boten der Klimakrise Folge 84: AstroGeoPlänkel: Glitzer-Schwarze Löcher und Geo-Thermometer Folge 85: Böse Doppelgänger: Die Physik des Multiversums Folge 86: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Weiterführende Links WP: Infinite-Monkey-Theorem WP: Lemma von Borel und Cantelli Dilbert: Monkeys (via archive.org) Library of Babel SciLogs: Diskussion zu AG085 Böse Doppelgänger Science: Paleontologist accused of faking data in dino-killing asteroid paper RiffPodcast: Rettet CRISPR/Cas die Welt, Rainer Kurlemann? Episodenbild: Keith Williamson (flickr.com), CC BY 2.0 DEED; CC-BY 4.0 Joschua Knüpper
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Feb 21, 2024 • 1h 3min

Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Vor etwa 66 Millionen Jahren näherte sich ein zehn Kilometer großer Brocken aus dem All, durchquerte die Erdatmosphäre und schlug in einem Gebiet ein, das heute im östlichen Mexiko liegt. Das Ereignis markiert das berühmte Massensterben am Ende der Kreidezeit, bei dem 75 Prozent aller Arten und auch die meisten Dinosaurier verschwanden. Unter ihnen überlebten nur die Vorfahren der heutigen Vögel. Die Debatte über die Ursachen von Massenaussterben war im 19. Jahrhundert von Unsicherheiten und christlichen Einflüssen geprägt. Erst 1980 erfolgte der wissenschaftliche Durchbruch, als weltweit eine dünne Schicht Iridium gefunden wurde – ein seltenes Metall, das vor allem auf manchen Asteroiden und Kometen vorkommt. Zehn Jahre später wurde auch der Krater gefunden, den der Brocken auf der Erde hinterlassen hat. Karl erzählt in der neuen Folge nicht vom größten oder gefährlichsten, wohl aber vom berühmtesten Massensterben der Erdgeschichte. Neue Erkenntnisse vermitteln uns heute ein äußerst detailliertes Bild: vom Ausbruch gigantischer Lavamengen in der Kreidezeit bis zur genauen Jahreszeit des Einschlags. Artwork: Seiche-Welle in Tanis Quelle: CC-BY 4.0 Joschua Knüpper Quelle: Melanie During Weiterhören bei AstroGeo AG064 Massensterben im Treibhaus Weiterführende Links WP: Kreide WP: Iguanodon WP: Megalosaurus WP: Robert Plot WP: William Buckland WP: Mary Ann Mantell WP: Mary Anning WP: Richard Owen WP: Aktualismus WP: Katastrophismus WP: Archäopteryx WP: Kreide-Paläogen-Grenze WP: Otto Heinrich Schindewolf WP: Luis Walter Alvarez WP: Walter Alvarez WP: Iridium-Anomalie WP: Chicxulub-Krater WP: Stishovit WP: Dekkan Trapp WP: Réunion Hotspot WP: Tanis Melanie During WP: Seiche-Welle WP: Löffelstör Quellen Fachbuch: Peter Ward & Joe Kirschvink: A New History of Life, Bloomsbury (2015) Fachbuch: Michael Benton: Extinctions – How Life Survives, Adapts and Evolves, Thames & Hudson (2023) Fachartikel: Hull et al.: On impact and volcanism across the Cretaceous-Paleogene boundary, Science (2020) New Yorker: The Day the Dinosaurs Died Palaeocast 137: Tanis Fachartikel: During et al.: The Mesozoic terminated in boreal spring, Nature (2022) Episodenbild: CC-BY 4.0 Joschua Knüpper
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Feb 7, 2024 • 59min

Böse Doppelgänger aus der Parallelwelt: Die Physik des Multiversums

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Wir Menschen sind nichts Besonderes: Wir leben auf keinem besonderen Planeten, wir befinden uns in einer ganz und gar gewöhnlichen Galaxie. Ist dann wenigstens  unser Universum etwas ganz Besonderes, das es so  nur einmal gibt? Normalerweise machen die harten Naturgesetze der Physik spannenden Ideen aus der Science Fiction eher einen Strich durch die Rechnung: Beamen? Geht nicht, gibt’s nicht. Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit? Kann man sich abschminken, ist rein physikalisch unmöglich. Und was ist mit dem bösen Doppelgänger, der im Paralleluniversum nebenan nur darauf lauert, die Herrschaft übers Multiversum an sich zu reißen? In dieser Folge des AstroGeo-Podcast erzählt Franzi die Geschichte der Parallelwelten, Paralleluniversum, den Vielen Welten und dem Multiversum: Tatsächlich kennt die Physik nicht nur eine Art von Parallelwelt – sondern gleich mehrere! Leben wir tatsächlich in einem vor lauter Universen nur so blubbernden Multiversum? Gibt’s irgendwo da draußen vielleicht wirklich einen bösen – oder, noch viel schlimmer: einen guten! – Doppelgänger von uns allen? Vielleicht besteht das Paralleluniversum nebenan aus einem gigantischen Schwarzen Loch und sonst nichts? Und gibt es sie überhaupt? Weiterhören bei Astrogeo Folge 47: Die ersten Gravitationswellen zerfielen zu Staub Folge 69: Vakuumzerfall: Wenn das Universum sich auflöst Weiterführende Links WP: Parallelwelt WP: Viele-Welten-Interpretation WP: Hugh Everett WP: Feinabstimmung der Naturkonstanten WP: Quantenmechanik WP: Schrödingers Katze WP: Kopenhagener Deutung WP: Anthropisches Prinzip WP: Infinite Monkley Theorem WP: Universum WP: Inflation (Kosmologie) WP: Magnetischer Monopol WP: Alan Guth WP: Zyklisches Universum  Forbes.com: Ask Ethan: Have We Finally Found Evidence For A Parallel Universe? 42 (arte): Leben wir im Multiversum?  Buch: Max Tegmark – Unser mathematisches Universum BR: Leben wir im Multiversum? (von Franzi) Quellen  IQ – Wissenschaft und Forschung (BR): Paralleluniversen – Leben wir im Multiversum? Fachartikel: Inflationary universe: A possible solution to the horizon and flatness problems (1981) Fachartikel: „Relative State“ Formulation of Quantum Mechanics (1957) Fachartikel: Birth of Inflationary Universes (1983) Episodenbild: Keith Williamson (flickr.com), CC BY 2.0 DEED
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Jan 24, 2024 • 56min

AstroGeoPlänkel: Glitzernde Schwarze Löcher und Stein-Thermometer

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer in jeder Folge eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Und eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen, Wünsche, Feedback zu diesen Geschichten? Das findet ein Zuhause im AstroGeoPlänkel: eine Extrafolge von AstroGeo, die nach jeweils zwei Geschichten erscheint. Dieses Mal mit Feedback zu den Folgen 75 – Schwarzes Loch im Zentrum, 82 – das hellste Licht und zu Folge 83 – das Dolomitproblem. Weiterhören bei Astrogeo Folge 75: Schwarzes Loch im Zentrum: der etwas andere Quasi-Stern Folge 82: Der hellste Gammablitz aller Zeiten Folge 83: Das Dolomitproblem: Wie das große Rätsel gelöst wurde Weiterführende Links Raumzeit-Podcast aus dem CERN: Geschichte, Beschleuniger-Kette, ALICE, CMS, ATLAS, LHCb Spektrum: Geothermometer Episodenbild: Gary A. Glatzmaier / UCSC; CERN
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Jan 10, 2024 • 56min

Das Dolomitproblem: Wie das große Rätsel gelöst wurde

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Dolomit ist ein weit verbreitetes Gestein. Es gehört wie der Kalkstein zur Gruppe der Karbonate – ein Drittel aller Karbonate bestehen aus Dolomit. Doch obwohl das Gestein derart präsent ist und sogar einem Teil der Alpen seinen Namen verleiht, war bisher unklar, wie es überhaupt entstehen kann: Wie kriegt die Natur das hin? Dieses Dolomitproblem ist nicht gerade klein: Trotz zahlreicher Versuche im Labor konnte über Jahrzehnte kein schlüssiges Verfahren gefunden werden, um Dolomit bei gewöhnlichen Temperaturen der Erdoberfläche herzustellen. Ein Forscher der University of Texas führte sogar ein 32-jähriges Experiment durch, bei dem trotz aller Bemühungen kein Dolomit entstand. Karl erzählt in dieser Folge von einem der größten Rätsel der Geowissenschaften. Denn Dolomit ist nicht nur weit verbreitet, sondern auch wichtig: Es ist bei Bergsteigern beliebt, speichert große Mengen Grundwasser und Erdöl und hat auch industrielle Bedeutung. Eine neue Forschungsarbeit bringt jetzt endlich Licht ins Dunkel des Dolomitproblems. Weiterlesen bei RiffReporter In den Bergen nachhaltig Urlaub machen mit Bergsteigerdörfern Wandern in Franken: Drei Zinnen wie im Bilderbuch – nur nicht so weit wie Italien Europas Ur-Dolomiten ragen nördlich von Gerolstein auf. Ein Riff-Report aus der Eifel Weiterführende Links WP: Déodat Gratet de Dolomieu WP: Stubaier Alpen WP: Dolomiten WP: Dolomit (Mineral) WP: Dolomit (Gestein) WP: Kalzit (Mineral) WP: Kalkstein Quellen Forbes: Scientists Solve 200-Year-Old ‘Dolomite Problem’ David Bressan: The Dolomites – beautiful Mountains born from the Sea David Bressan: Das abenteuerliche Leben des Déodat de Dolomieu Fachartikel: Land: Failure to Precipitate Dolomite at 25°C from Dilute Solution Despite 1000-Fold Oversaturation after 32 Years, Aquatic Geochemistry (1998) Fachartikel: Gregg et al.: Mineralogy, nucleation and growth of dolomite in the laboratory and sedimentary environment: A review, Sedimentology (2015) Fachartikel: Kim et al.: Dissolution enables dolomite crystal growth near ambient conditions, Science (2023) Episodenbild: CC-BY-SA 2.0 Christian Schirner
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Dec 20, 2023 • 47min

Der hellste Gammablitz aller Zeiten

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Eigentlich wollten die USA nur überprüfen, ob sich auch alle Beteiligten an den Partiellen Teststopp-Vertrag halten, der bestimmte Atomwaffentests und andere Kernexplosionen verbot: Dafür wurden in den 1960er-Jahren die Vela-Satelliten in hohe Erdumlaufbahnen geschickt. Doch zunächst fanden diese Satelliten keine Anzeichen auf geheime Kernwaffen-Tests, sondern auf mysteriöse helle Lichter aus dem All: Diese Gammablitze leuchteten im hochenergetischen Gammastrahlenbereich sekundenlang auf, bevor sie wieder verblassten. Sie schienen von überall her aus dem All zu kommen – was steckte dahinter? Heute wissen wir: Gammablitze kommen von sehr weit weg, zum Glück, möchte man sagen: Denn würde ein Gammablitz von nebenan auf die Erdatmosphäre treffen, hätte das drastische Auswirkungen auf die Erde und auf das Leben auf ihrer Oberfläche. Ein solcher Gammablitz könnte ein Massenaussterben auslösen – und vielleicht ist das in der Vergangenheit schon einmal passiert. In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi die Geschichte der Gammablitze und was wir über sie bereits wissen. Und sie erzählt vom 9. Oktober 2022, als der bislang hellste jemals gemessene Gammablitz namens GRB 221009A auf die Erdatmosphäre traf, Spitzname: BOAT – brightest of all time. Weiterhören bei AstroGeo Folge 64: Massenaussterben im Treibhaus Weiterführende Links WP: Gammablitz WP: GRB 221009A WP: Vela-Satelliten WP: 774–775 carbon-14 spike (engl.) WP: Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser WP: Ordovizisches Massenaussterben WP: Ionosphäre WP: Compton Gamma Ray Observatory Quellen Fachartikel: GRB 221009A: Discovery of an Exceptionally Rare Nearby and Energetic Gamma-Ray Burst (2022) Fachartikel: Very high-energy gamma-ray emission beyond 10 TeV from GRB 221009A (2023) Fachartikel: Evidence of an upper ionospheric electric field perturbation correlated with a gamma ray burst (2023) Fachartikel: Possible Role of Gamma Ray Bursts on Life Extinction in the Universe (2014) Fachartikel: Did a gamma-ray burst initiate the late Ordovician mass extinction? (2004) Fachartikel: Observations of Gamma-Ray Bursts of Cosmic Origin (1973) Fachartikel: A Galactic short gamma-ray burst as cause for the 14C peak in AD 774/5 (2013)
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Dec 13, 2023 • 38min

AstroGeoPlänkel: Schwarze Löcher und das Erdmagnetfeld

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer in jeder Folge eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Und eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen, Wünsche, Feedback zu diesen Geschichten? Das findet ein Zuhause im AstroGeoPlänkel: eine Extrafolge von AstroGeo, die immer nach zwei Geschichten erscheint. Dieses Mal mit Feedback zu den Folgen 79 – Fehlende Neutrinos: Als die Sonne kaputt war und 80 – Rätselhaftes Erdmagnetfeld: vom Kompass zum Supercomputer, sowie einer Antwort auf eine etwas knifflige Frage zu Schwarzen Löchern: Warum genau kann denen zwar kein Licht entwischen, die Gravitation aber schon? Weiterhören bei Astrogeo Folge 67: Wenn die Raumzeit zu stark zittert Folge 79: Fehlende Neutrinos: Als die Sonne kaputt war Folge 80: Rätselhaftes Erdmagnetfeld: vom Kompass zum Supercomputer Weiterführende Links YouTube: PBS Space Time – How Does Gravity Escape A Black Hole? (engl.) Dresdyn-Experiment Episodenbild: NASA/Swift/A. Beardmore (University of Leicester); CC-BY-SA 2.0 Christian Schirner

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