Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

Fanny Jimenez – Psychologin und Wissenschaftsjournalistin
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Oct 30, 2026 • 38min

Krise beim Partner: Wie viel muss ich mittragen?

Berni Mayer, Autor, Journalist und systemischer Coach, spricht über Partnerschaft in Krisen und bei chronischer Erkrankung. Wie viel Verantwortung darf ungleich verteilt sein? Wann wird Nähe zur Versorgung? Es geht um Schuldgefühle, eigene Freiräume, berechtigte Erwartungen und die Frage, wie Trennungsgedanken ohne moralischen Druck betrachtet werden können.
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Oct 27, 2026 • 16min

Ich nehme alles persönlich, was tun?

Nimmst du vieles sehr persönlich? Die Chefin schreibt ungewöhnlich knapp, eine Freundin meldet sich nicht, der Partner ist schlecht gelaunt – und sofort denkst du: Was habe ich falsch gemacht? In dieser Folge geht es darum, warum manche Menschen mehrdeutige Signale schnell auf sich beziehen, welche Rolle die sogenannte Zurückweisungssensibilität und Grübeln dabei spielen. Es geht darum, warum sich unsere erste Interpretation so oft wie die Wahrheit anfühlt. Und darum, mit welchen Fragen man wieder etwas Abstand bekommt, bevor man sich rechtfertigt, entschuldigt oder zurückzieht.Studien:Downey & Feldman (1996): Implications of rejection sensitivity for intimate relationships.Gao et al. (2017): Associations between rejection sensitivity and mental health outcomes: A meta-analytic review.Mor & Inbar (2009): Rejection sensitivity and schema-congruent information processing biases.Gilovich, Medvec & Savitsky (2000): The spotlight effect in social judgment.Stewart, Sorid & Olino (2026): Rumination and Rejection Sensitivity: A Meta-Analysis.Guo (2022): Reflect on emotional events from an observer's perspective: a meta-analysis of experimental studies.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Oct 23, 2026 • 45min

Live-Podcast: Die Psychologie des Tradings

Mehr Börsenwissen führt automatisch zu besseren Entscheidungen. Wer seine Emotionen kennt, handelt rationaler. Und bei Verlusten ist Nichtstun meistens die beste Strategie. Klingt alles plausibel – stimmt alles aber nur teilweise. Denn am Finanzmarkt spielt die Psychologie eine größere Rolle, als viele Menschen glauben.In dieser live aufgezeichneten Folge vom Alles auf Aktien-Summit spricht Fanny mit der Trading- und Investmentpsychologin Julia Thiele darüber, was selbst erfahrene Trader und Investoren aus dem Takt bringt:Wann wird aus einem Verlust Rache-Trading?Warum können Gewinnserien gefährlicher sein als Niederlagen?Welche Rolle spielen Gier, Selbstüberschätzung und Persönlichkeit?Wie unterscheidet man eine gute Entscheidung von einem guten Ergebnis?Und welche Regeln helfen, um die schwierigste Variable an der Börse gut zu steuern: uns selbst ? Gemeinsam zeigen die beiden, wie psychologisches Risikomanagement praktisch funktioniert – und warum Erfahrung allein nicht vor schlechten Entscheidungen schützt. Eine Folge über .Wenn ihr euch für Money Psychology grundsätzlich interessiert, hört auch gern in diese Never Mind-Folgen rein:Money Psychology: Woher deine Beziehung zu Geld kommtMoney Psychology: 3 typische Mindsets und wie ihr sie ändertMoney Psychology: Warum Geld in Beziehungen oft zum Problem wirdMoney Psychology: als Paar eine Finanzkultur aufbauenHinweis: Die Folgen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Oct 20, 2026 • 15min

Hätte ich bloß...! Was wir am meisten bereuen

Reue hört sich meist so an: Hätte ich damals bloß den Job angenommen. Hätte ich mich bloß früher getrennt. Hätte ich mich mehr um diese Freundschaft gekümmert. Oder: Hätte ich bloß diesen einen Satz einfach nie gesagt. Warum lassen uns manche verpassten Chancen und falschen Entscheidungen noch Jahre später nicht los? In dieser Folge geht es darum, warum wir kurzfristig häufig eher unsere Fehler bereuen, langfristig aber besonders das, was wir nicht getan haben. In welchen Lebensbereichen bereuen Menschen etwas am meisten? Warum kann Reue tatsächlich nützlich sein? Und woran erkennt man den Punkt, an dem man nichts mehr aus der Vergangenheit lernt, sondern nur noch versucht, sie im Kopf umzuschreiben?Außerdem gebe ich euch Fragen an die Hand, mit denen ihr prüfen könnt, ob eure Reue noch etwas verändern kann – oder ob es Zeit ist, die Lektion mitzunehmen und die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie ist.Studien:Gilovich & Medvec (1994): The temporal pattern to the experience of regret.Gilovich & Medvec (1995): The experience of regret: What, when, and why.Roese & Summerville (2005): What We Regret Most … and Why.Epstude & Roese (2008): The Functional Theory of Counterfactual Thinking.Wrosch, Bauer & Scheier (2005): Regret and quality of life across the adult life span.Zhang & Chen (2016): Self-Compassion Promotes Personal Improvement From Regret Experiences via Acceptance.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Oct 16, 2026 • 45min

Wie du zum Anti-Prokrastinierer wirst

Du weißt genau, was du tun müsstest – und machst trotzdem erstmal etwas anderes. Prokrastinieren nennt man das: etwas aufschieben, von dem man weiß, dass es sowieso erledigt werden muss und es eher Nachteile hat, es zu schieben. Fanny tendiert ein bisschen dazu, steuert aber gegen. Berni dagegen macht eher das Gegenteil Er erledigt Dinge am liebsten sofort. Und tatsächlich hat auch das einen Namen: Präkrastination.In dieser Folge von "Gefühlslage" geht es nicht darum, wie man möglichst alles sofort erledigt. Berni und Fanny sprechen darüber, wie man zum richtigen Zeitpunkt ins Handeln kommt, und wann der überhaupt ist. Warum schieben wir unangenehme Aufgaben auf, obwohl wir wissen, dass der Stress dadurch nur größer wird? Wann ist Aufschieben absolut sinnvoll? Warum kann auch vorschnelles Erledigen ineffizient sein? Und welche Strategien helfen tatsächlich dabei, den entscheidenden Schritt von „Ich müsste“ zu „Ich fange jetzt an“ zu schaffen?Studien:Steel (2007): The nature of procrastination: A meta-analytic and theoretical review of quintessential self-regulatory failure, Psychological Bulletin, 133(1), 65–94. Sirois & Pychyl (2013): Procrastination and the Priority of Short-Term Mood Regulation: Consequences for Future Self, Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127. Rosenbaum, Gong & Potts (2014): Pre-Crastination: Hastening Subgoal Completion at the Expense of Extra Physical Effort, Psychological Science, 25(7), 1487–1496. Fournier et al. (2019): Which task will we choose first? Precrastination and cognitive load in task ordering, Attention, Perception, & Psychophysics, 81, 489–503. Gollwitzer & Sheeran (2006): Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-analysis of Effects and Processes, Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119. Wohl, Pychyl & Bennett (2010): I forgive myself, now I can study: How self-forgiveness for procrastinating can reduce future procrastination, Personality and Individual Differences, 48(7), 803–808. Zhou et al. (2026): Beyond positive thinking: A randomized trial of mental contrasting with implementation intentions to curb academic procrastination, Acta Psychologica, 262, 106168. __Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Oct 13, 2026 • 17min

Passt mein Job nicht mehr zu mir?

Warum fühlt sich ein einst passender Job plötzlich falsch an? Es geht um Persönlichkeit, Big Five und die Frage, ob berufliche Passung wirklich zufrieden macht. Im Mittelpunkt stehen Werte, veränderte Bedürfnisse und die wechselseitige Wirkung von Arbeit und Persönlichkeitsentwicklung. Drei Fragen helfen, zwischen Tätigkeit, Arbeitsweise und Arbeitsplatz zu unterscheiden, bevor eine Kündigung ansteht.
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Oct 9, 2026 • 23min

Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich?

In dieser BONUS-FOLGE hört ihr, wie Fanny zu Gast im Podcast "FettUcation" im Gespräch mit Serdar folgende Frage auslotet: Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich? In Serdars Beispiel geht es darum, beim Abnehmen ein Ziel zu erreichen, einen Meilenstein oder das Wunschgewicht. Oft glauben wir, dass sich mit einem bestimmten Zielgewicht alles anders anfühlen wird. Die Kleidung passt wieder, die Zahl auf der Waage sinkt, man erreicht einen Meilenstein und trotzdem fühlt es sich manchmal nicht so groß an, wie man es sich vorher vorgestellt hat.Ein Grund dafür ist, dass wir ziemlich schlecht darin sind, unseren zukünftigen emotionalen Zustand vorherzusagen. Affective Forecasting nennen Psychologen das. Wir denken: Wenn ich zehn, zwanzig oder dreißig Kilo abgenommen habe, dann bin ich glücklich. Dabei blenden wir aber aus, dass Job, Stress, Schlaf, Alltag, Familie, Sorgen und Social Media weiterhin mitentscheiden, wie es uns wirklich geht. Außerdem geht es um hedonistische Anpassung: darum, dass sich auch große Veränderungen irgendwann normal anfühlen. Die ersten zehn Kilo können sich riesig anfühlen, die nächsten zehn vielleicht schon weniger, obwohl sie objektiv genauso wichtig sind.Wir sprechen darüber, warum der Weg oft wichtiger ist als der Endpunkt. Nicht nur die Zahl auf der Waage am Ende macht etwas mit uns, sondern vor allem die kleinen Momente von Selbstwirksamkeit: eine Woche drangeblieben, besser gegessen, trainiert, reflektiert, alte Muster erkannt oder einfach nicht aufgegeben. Eine Folge über Abnehmen, Glück, Erwartungsdruck und Selbstwirksamkeit.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Oct 6, 2026 • 14min

Bin ich zu empfindlich? Oder werden meine Grenzen verletzt?

Bin ich wirklich zu empfindlich oder wird meine Grenze verletzt? Es geht um Zurückweisungssensibilität, mehrdeutige Signale und die Frage, wie sich Gefühle von beobachtbarem Verhalten unterscheiden lassen. Im Mittelpunkt stehen klare Grenzen, wiederkehrende Muster und der Umgang mit Reaktionen, wenn Bedürfnisse ausgesprochen werden.
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Oct 2, 2026 • 54min

Zukunftsängste lassen mich nicht schlafen

Was, wenn eigentlich noch gar nichts passiert ist, dein Kopf aber längst sämtliche Katastrophen der nächsten Jahre durchspielt? Jobverlust, Geld, Krankheit, Krieg, KI, die falsche Entscheidung: Gerade nachts kann aus realer Unsicherheit eine Endlosschleife werden.In dieser längeren Folge sprechen Fanny und Berni darüber, warum manche Menschen ein offenes „Ich weiß es noch nicht“ besonders schwer aushalten, wann vernünftige Vorsorge ins Grübeln kippt und warum sich Sorgen nachts oft so viel bedrohlicher anfühlen. Außerdem: Wie trennt man reale Risiken von Katastrophenketten? Wie viel Vorbereitung ist genug? Und was hilft, wenn um drei Uhr morgens der Kopf einfach nicht aufhören will, Gedankenschleifen zu drehen?Studien:Dugas, Koerner & Freeston (2026): State of the Science: Intolerance of Uncertainty, Behavior Therapy, 57(1), 17–36. Åkerstedt, Kecklund & Axelsson (2007): Impaired sleep after bedtime stress and worries, Biological Psychology, 76(3), 170–173. __Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Sep 29, 2026 • 14min

Emotionale Intelligenz: Gute Führung oder geschickte Manipulation?

Emotionale Intelligenz kann Teams stärken, aber auch zur geschickten Manipulation dienen. Die Folge beleuchtet, wie Gefühle wahrgenommen, verstanden und beeinflusst werden, warum Machtverhältnisse dabei entscheidend sind und woran sich faire Führung von versteckter Einflussnahme unterscheiden lässt. Im Mittelpunkt stehen vier Warnsignale und die Frage nach den Motiven hinter emotionalem Führungsverhalten.

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