Archivradio – Geschichte im Original

SWR
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Dec 28, 2025 • 29min

Hildegard Knef wird 70 und spricht über rote Rosen | 28.12.1995

Hildegard Knef: erster deutscher Weltstar der Nachkriegszeit Hildegard Knef (1925 - 2002) ist der erste deutsche Weltstar der Nachkriegszeit. In Ulm geboren, zieht sie schon ein Jahr später, nach dem Tod ihres Vaters, mit der Mutter nach Berlin. Mit 15 Jahren geht sie von der Schule und landet beim Film. Ihre Karriere führt sie bis nach Hollywood; sie spielt am Broadway, hat mit Stars wie Marlon Brando und Marilyn Monroe zu tun. Ab Ende der 1950er-Jahre macht sie sich dann vor allem als Chanson-Sängerin einen Namen. Am 28. Dezember 1995, zu ihrem 70. Geburtstag, sendet der Süddeutsche Rundfunk ein 40-minütiges Geburtstags-Special mit Hildegard Knef. Angela Merkel wünscht sich "Für mich soll's rote Rosen regnen" Die ursprüngliche Sendung enthielt auch Lieder von ihr, die wir aus urheberrechtlichen Gründen herausgeschnitten haben. Der Beitrag beginnt aber mit einem kurzen Auszug aus ihrem berühmtesten Chanson, das sich Angela Merkel als eins der Lieder zu ihrem "Zapfenstreich" am 2. Dezember 2021 gewünscht hat: "Für mich soll’s rote Rosen regnen."
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Dec 13, 2025 • 24min

Podcast-Pionier Detlef Clas: Vom CERN über den Schulfunk zu "Das Wissen" | 5.12.2025

Detlef Clas, Physiker und Pionier im Radio, erzählt von seiner Reise vom CERN zur Schulfunkredaktion. Er erinnert sich daran, wie er den Schulfunk in ein modernes Hörformat verwandelte und mit digitalen Experimenten begann. Besonders spannend sind seine Berichte über die Übertragung von Computerprogrammen per Radioton und die aktive Community. Außerdem beleuchtet Clas die Herausforderungen der Podcast-Entwicklung und die steigende Bedeutung von SWR2 Wissen als einer der ersten öffentlich-rechtlichen Podcasts.
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Dec 4, 2025 • 48min

Hannah Arendt und die "Banalität des Bösen" | 9.11.1964

Hannah Arendt, jüdische Philosophin und Autorin des einflussreichen Buches »Eichmann in Jerusalem«, erörtert die tiefenkomplexen Themen rund um den Eichmann-Prozess und die »Banalität des Bösen«. Sie analysiert Eichmann als typischen Funktionär, der durch Dummheit und Gehorsam auffällt, und beleuchtet die Bedeutung von Verantwortung in der Bürokratie. Arendt kritisiert die Überhöhung von Gehorsam und die Gefahr von Mitwisserschaft, während sie gleichzeitig die Reaktionen auf ihr Werk und die Spannungen zwischen Wahrheit und Emotionen reflektiert.
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Nov 29, 2025 • 5min

Der Rundfunk entdeckt Gespräche als neue Form | 2.3.1930

In dieser spannenden Diskussion beleuchten zwei unbekannte Diskutanten die Anfänge des Rundfunks als Plattform für echte Gespräche. Gast A fordert eine angemessene Sprecheignung und beschreibt, wie das Mikrofon neue Vortragsformen ermöglicht. Er betont, dass spontane Gespräche eine überlegene Möglichkeit im Vergleich zur Zeitung sind. Gast B warnt vor inszenierten Streitgesprächen und betont die Wichtigkeit von Authentizität und fairen Gegenmeinungen im Funk. Beide fordern eine Pflege der Gesprächskultur im Rundfunk.
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Nov 28, 2025 • 10min

Vor Ende der Großen Koalition: Debatte über "Probleme des Parlamentarismus" | 25.3.1930 | Weimarer Republik

In dieser Debatte diskutieren Paul Löbe, ein prominenter SPD-Politiker und Reichstagspräsident der Weimarer Republik, und Axel Freiherr von Freytagh-Loringhoven, ein konservativer DNVP-Abgeordneter. Löbe verteidigt die parlamentarische Demokratie, während Freytagh-Loringhoven die Schwächen des Systems anprangert und autoritäre Lösungen ins Spiel bringt. Es geht um die Handlungsfähigkeit von Parlamenten und die Gefahren der Führerfixierung. Löbe betont die Legitimation durch das Volk und die Reste des Kaiserreichs, was zu einem spannenden Schlagabtausch führt.
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Nov 16, 2025 • 55min

Der Nürnberger Kriegsverbrecherprozess in Originaltönen

Von November 1945 bis Oktober 1946 saßen die führenden Nationalsozialisten auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofs, den die Alliierten eingerichtet hatten. Filme wurden im Gerichtssaal gezeigt, Augenzeugen kamen zu Wort. Auch der Rundfunk berichtete. Damit war der Prozess ein Stück Mediengeschichte. Christoph König im Gespräch mit Prof. Peter Steinbach, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin (SWR 2016) Alle Originaltöne und mehr zur Sendung: http://swr.li/nuernberg-kriegsverbrecherprozess Mehr zum Archivradio: archivradio.de Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@Archivradio
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Nov 15, 2025 • 10min

Kommentar Markus Wolf: "Weltgericht hat Urteil gefällt" | 1.10.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Markus Wolf (1923 - 2006) ist vor allem als DDR-Spion bekannt. Zu Kriegszeiten lebte er im Exil in der Sowjetunion. 1945/46 war er als Berichterstatter beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher akkreditiert. Am Ende des Prozesses zieht er im Rundfunk t ein positives Fazit und appelliert an die Deutschen, aus der Vergangenheit zu lernen. Am Ende des Prozesses zieht er im Rundfunk ein positives Fazit und appelliert an die Deutschen, aus der Vergangenheit zu lernen. Keine andere Nation oder Hautfarbe mehr verächtlich machen Am Ende seines Kommentars stellt Markus Wolf folgende Fragen: "Neben dieser notwendigen Sühneaktion müssen die in Nürnberg an den Tag gekommenen abgrundtiefen Verbrechen als Folgen der Naziideologie zur Wiedererweckung der Achtung der großen Menschheitsideale in Deutschland beitragen. Wer kann es heute noch wagen, über einen Menschen, eine andere Nation oder Hautfarbe verächtlich zu sprechen, nachdem er gesehen hat, dass solche Gedankengänge zu der Ermordung von Millionen Menschen geführt haben? Wer kann sich noch einmal bereitfinden, seine Freiheit aufzugeben und blind, ohne Überlegung, Befehlen irgendwelchen Abenteurer zu folgen, nur weil sie sich als "Führer" bezeichnen? Wer kann sich nach diesem Prozess noch dafür hergeben, die Freiheit anderer Menschen und anderer Völker zu rauben?" Im Bild: Markus Wolf, Aufnahme aus dem Jahr 1991
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Nov 15, 2025 • 6min

Journalisten aus den Siegermächten kommentieren Nürnberger Urteil | 1.10.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Im deutschen Radio kommen auch Reporter aus dem Ausland zu Wort, in diesem Fall Robert Cooper von der Londoner Times, Dominique Auclair vom Pariser Figaro und Victor Bernstein vom amerikanischen Magazin P.M.
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Nov 15, 2025 • 34min

Umfrage nach der Urteilsverkündung im Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher | 1.10.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Nach der Verkündung des Urteils am 1. Oktober 1946 befragt ein Reporter von Radio München Passanten, Schüler und Fabrikarbeiter und diskutiert mit ihnen über das Ausmaß der Strafen und die Schuld der Generäle. Im Anschluss an das Urteil befragt ein Reporter von Radio München Fabrikarbeiter, Schüler und Autofahrer. Insbesondere für den Freispruch von Papens äußern die Befragten wenig Verständnis. Als unfair wird auch empfunden, dass die zum Tode verurteilten Generäle erhängt - und nicht, wie es üblich sei, erschossen würden. Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv (DRA)
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Nov 15, 2025 • 9min

Nürnberger Prozesse: Reportage aus dem Gerichtssaal | 1.10.1946

Nürnberger Prozesse Ausschnitt aus einer Reportage aus dem Gerichtssaal live von der Urteilsverkündung. Am Mikrofon beschreiben Andreas Günther und Gregor von Rezzori das Geschehen im Saal und die Reaktion der Angeklagten.

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