Archivradio – Geschichte im Original

SWR
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Nov 15, 2025 • 7min

Verkündung der Strafen im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess | 1.10.1946 | Nürnberger Prozesse

In einer historischen Zusammenfassung werden die Urteile des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses verkündet. Zwölf Angeklagte erhalten die Todesstrafe, darunter Hermann Göring und Joachim von Ribbentrop. Lebenslange Haft wird Rudolf Hess und Erich Raeder auferlegt. Die Sentenzen sind in deutscher Übersetzung intensiv präsentiert. Klar wird die Bedeutung des Prozesses, der als Zeichen für Gerechtigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg steht. Dramatische Momente und die Schwere der Urteile werden eindrucksvoll nähergebracht.
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Nov 14, 2025 • 2min

Albert Speers Schlusswort: "Die Welt wird aus Krieg lernen" | 31.8.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Albert Speer sieht im Nürnberger Prozess einen Beitrag dazu, Kriege in Zukunft zu verhindern. Nur knapp entgeht er einem Todesurteil.
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Nov 14, 2025 • 6min

Hermann Görings Schlusswort: Nummer zwei gibt sich ahnungslos | 31.8.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Herrmann Göring bleibt bis zum Ende bei seiner Version der Geschichte: Er habe nichts vom Massenmord an den Juden gewusst und keinen Krieg gewollt.
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Nov 14, 2025 • 25min

Rudolf Heß bereut nichts | 31.8.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Der ehemalige Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß erklärt in seinem Schlusswort, weshalb er das Gericht nicht anerkennt. Er stellt sich als gottesfürchtigen Christen dar. Er bereue nichts. Heß wird in zwei von vier Anklagepunkten für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt. Er verbrachte den Rest seines Lebens im alliierten Militärgefängnis Berlin-Spandau, wo er sich 1987 das Leben nahm.
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Nov 14, 2025 • 2min

US-Chefankläger Robert H. Jackson hält sein Schlussplädoyer | 26.7.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse US-Chefankläger Robert Jackson verliest sein Schlussplädoyer und nutzt es zu einer pointierten Abrechnung mit den Angeklagten, die von nichts gewusst haben wollen.
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Nov 14, 2025 • 2min

Generaloberst Alfred Jodl wird verhört | 7.6.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Wie viele seiner Mitangeklagten will Alfred Jodl von der Judenvernichtung nichts gewusst haben. Hitler sei für ihn ein Scharlatan gewesen. Warum er ihm dann gefolgt sei, will der Ankläger wissen.
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Nov 14, 2025 • 5min

Ehemaliger Lagerkommandant Rudolf Höß über Auschwitz | 15.4.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Kurt Kauffmann, der Verteidiger von Ernst Kaltenbrunner, verhört Rudolf Höß, der von 1940 bis 1943 Lagerkommandant von Auschwitz war. Höß spricht offen über die Ankunft der Züge mit den Gefangenen, ihre Aufteilung in Zwangsarbeit oder Tod in der Gaskammer. Rudolf Höß, geboren am 25. November 1901 in Baden-Baden und aufgewachsen in Mannheim, wurde am 25. Mai 1946 den polnischen Behörden überstellt. Das Oberste Nationale Tribunal Polens verurteilte ihn am 2. April 1947 in Warschau zum Tode. Rudolf Höß wurde am 16. April 1947 in Auschwitz vor seiner ehemaligen Residenz mit Blick auf das Lager erhängt.
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Nov 12, 2025 • 2min

Tipp: Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen

Vor 80 Jahren begann in Nürnberg ein wegweisender Prozess gegen Kriegsverbrecher. Der Moderator spricht über ein Dokudrama, das die Schrecken durch die Augen zweier Auschwitz-Überlebender zeigt. Ernst Michel, ein Gerichtsreporter, teilt eindrucksvoll seine Erfahrungen und Erinnerungen aus diesem historischen Moment. Zudem gibt es einen Einblick in weitere spannende Podcasts, die die Psyche der Angeklagten und das Leben der mutigen Zeugin Seweryna Szmaglewska beleuchten. Ein faszinierender Rückblick auf Gerechtigkeit und Vergangenheitsbewältigung.
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Nov 7, 2025 • 19min

Gerichtsdrama um US-Präsidentenwahl Bush vs. Gore | Herbst 2000

Neuer US-Präsident steht 2000 erst 5 Wochen nach der Wahl fest Am 7. November des Jahres 2000 wählen die US-Bürger einen Präsidenten. Doch fünf Wochen, bis zum 12. Dezember, dauert es, bis der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten durch ein Urteil schließlich George W. Bush zum Gewinner und Al Gore zum Verlierer machte – obwohl die Verteilung der Wählerstimmen andersherum war. Bei diesen Wahlen zeigte sich, welchen Einfluss die politische Besetzung des Oberstes Gerichtshofs in Washington auf den Ausgang einer Wahl haben kann. Bizarre Situation bei der Stimmauszählung Doch der Reihe nach. Nach der Wahl ruft Al Gore den zunächst ausgerufenen Sieger George Bush an und gratuliert ihm. Eine Stunde später nimmt er seine Glückwünsche wieder zurück, da die Situation im entscheidenden Bundesstaat Florida doch nicht so eindeutig ist, wie es zunächst schien. Der Abstand wird so dünn, dass bald Forderungen nach einer Nachauszählung hochkommen. Und dann stimmt auch noch was mit den Zetteln nicht. Am 18. November, also schon 11 Tage nach der Wahl, berichteten wir im SWR über die für ein Hochtechnologieland bizarre Situation bei der Stimmauszählung. Zwei Tage später, am 20. November, befasst sich schließlich der Oberste Gerichtshof in Florida mit der Angelegenheit. Der Oberste Gerichtshof in Florida entscheidet zugunsten von Al Gore. Aber damit ist die Sache noch nicht erledigt. Wieder berichtet Arthur Landwehr. Al Gore akzeptiert das Gerichtsurteil – George W. Bush ist Präsident Es geht dann noch zwei Mal zwischen dem Obersten Gerichtshof in Florida und dem Obersten Gerichtshof der USA in Washington hin und her. Bis dieser schließlich am 12. Dezember die Wahl für beendet erklärt. Die Auswertung der handgezählten Stimmen in Florida habe keinem einheitlichen Standard gefolgt, für eine weitere Neuauszählung sei die Zeit abgelaufen. Al Gore akzeptiert das Urteil. Damit ist George W. Bush Präsident. Die USA haben nun einen Präsidenten, aber die fünfwöchige juristische Auseinandersetzung hat Wunden hinterlassen.
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Nov 7, 2025 • 3min

Ernst Kaltenbrunner will nichts von Gaskammern gewusst haben | 11.4.1946 | Nürnberger Prozesse

Nürnberger Prozesse Ernst Kaltenbrunner, der Chef des Sicherheitshauptamtes und des Sicherheitsdienstes, wird von seinem Verteidiger Kurt Kauffmann befragt. Er behauptet, niemals eine Gaskammer gesehen zu haben, auch nicht bei einem Besuch im KZ Mauthausen, von dem es einen Beweis gibt.

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