F.A.Z. Einspruch

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Nov 13, 2024 • 1h 32min

#322: Der Weg zu Neuwahlen und Trumps Strafprozesse

F.A.Z. Einspruch In den letzten Tagen wurde viel über den Termin für die vorgezogene Neuwahlen gestritten. Jetzt haben sich die Fraktionsführer auf ein Datum geeinigt: Am 23. Februar sollen die Deutschen einen neuen Bundestag wählen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will dazu noch vor Weihnachten die Vertrauensfrage stellen. Im Podcast analysieren wir, welchen Weg das Grundgesetz bis dahin vorschreibt. Dann richten wir unseren Blick auf die USA: Wie geht es nach den Präsidentschaftswahlen mit Trumps Strafverfahren weiter? Könnte er sich selbst begnadigen? Im „Juristischen Literaturtipp“ besprechen wir das Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ von Jens Bisky. Das „Gerechte Urteil“ kommt aus Karlsruhe. In einem Beschluss hat das Bundesverfassungsgericht die Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes zur Abwehr von Cybergefahren für teilweise verfassungswidrig erklärt. Alle Artikel auf F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruch Infos zum Probeabo von F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruchtest Feedback zum Podcast bitte unter: redaktioneinspruch@faz.de F.A.Z. Einspruch auf Instagram: instagram.com/faz.einspruch Themen der Sendung: 00:02:55 Der verfassungsrechtliche Weg zu Neuwahlen 00:24:39 Trumps Strafverfahren nach der US-Wahl 00:53:16 Literaturtipp: „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ von Jens Bisky 01:19:46 Gerechtes Urteil: Das BVerfG zur BND-Überwachung Gehen Sie nicht ins Gefängnis, gehen Sie ins Weiße Haus Versuch, das Endspiel zu verstehen Der Kanzler betritt Neuland Für tiefere Einblicke: Finden Sie HIER Ihr perfektes F.A.Z.-Abo. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER.
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Nov 6, 2024 • 1h 19min

#321: Wie weiter? Was das Grundgesetz zum Ampel-Streit sagt

F.A.Z. Einspruch Immer wieder wurde über ein vorzeitiges Ende der Ampel spekuliert. Nach dem Durchsickern eines 18-seitigen Papiers, in dem die FDP eine Reihe wirtschafts- und haushaltspolitischer Forderungen aufstellt, die in der Koalition bislang als unverhandelbar galten, stellt sich einmal mehr die Frage, ob die Ampel bis zu den Bundestagswahlen im kommenden Jahr weitermacht. Wir schauen uns deshalb an, welche rechtstechnischen Möglichkeiten das Grundgesetz vorsieht, um zum Beispiel vorläufige Neuwahlen durchzuführen. Wir sprechen außerdem über die Misshandlungsvorwürfe in der JVA Augsburg-Gablingen. Unser Bayern-Korrespondent Timo Frasch berichtet, was in der Haftanstalt vorgefallen ist und welche Konsequenzen bereits gezogen wurden. Dann hat das Bundesverfassungsgericht in der vergangenen Woche einen Beschluss zur Bafög-Grundpauschale veröffentlicht, den wir analysieren. Reinhard Müller spricht mit Wolfgang Graf Vitzthum über sein Buch „Der stille Stauffenberg“. Das „Gerechte Urteil“ kommt in dieser Woche vom Landgericht Frankfurt. Wir sprechen mit der Strafverteidigerin Friederike Vilmar über die Verurteilung eines Narkosearztes wegen Totschlags. Der Mann hatte Kindern für eine Zahnbehandlung verunreinigtes Narkosemittel gespritzt. Alle Artikel auf F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruch Infos zum Probeabo von F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruchtest Feedback zum Podcast bitte unter: redaktioneinspruch@faz.de F.A.Z. Einspruch auf Instagram: instagram.com/faz.einspruch Themen der Sendung: 04:36 Vorgezogene Neuwahlen und das Grundgesetz 12:05 Missbrauchsskandal in der JVA Augsburg-Gablingen 27:46 Bafög-Beschluss des BVerfG 35:25 Literaturtipp: „Der stille Stauffenberg“ (Wolfgang Graf Vitzthum) 59:26 Gerechtes Urteil: LG Frankfurt verurteilt einen Narkosearzt The „Post-Political” Turn in the 2024 Presidential Election Habeck warnt nach Trump-Sieg abermals vor Ampel-Aus Wurden in der JVA Augsburg Häftlinge misshandelt? Für tiefere Einblicke: Finden Sie HIER Ihr perfektes F.A.Z.-Abo. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER.
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Oct 30, 2024 • 1h 8min

#320: Die Rundfunkreform im Grundgesetz-Check

F.A.Z. Einspruch In Folge 320 analysieren wir mit Medienrechtsprofessor Hubertus Gersdorf die von den Ministerpräsidenten beschlossene Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wir beschäftigen uns außerdem mit Studienplatzklagen von Medizinstudenten. Die Ministerpräsidenten haben eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschlossen: Fernsehsender müssen stärker kooperieren, die Zahl der Hörfunkwellen wird von 69 auf 53 reduziert und die Intendantengehälter bekommen einen Deckel. Ist das mit der Rundfunkrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vereinbar? Könnten die Bundesländer noch mehr einsparen? Und was passiert, wenn sich die Ministerpräsidenten weiterhin nicht auf eine Beitragserhöhung einigen können? Das besprechen wir mit Hubertus Gersdorf, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht an der Universität Leipzig. Die Philipps-Universität Marburg hat nach einem Beschluss des hessischen Verwaltungsgerichtshofs kürzlich 22 Medizinstudenten exmatrikuliert, nachdem diesen das Gießener Verwaltungsgericht zuvor einen Studienplatz zugesprochen hatte. Wir erklären, worauf es bei Studienplatzklagen ankommt und warum beide Gerichte unterschiedlich entschieden haben. Das „Gerechte Urteil“ kommt vom Bundesgerichtshof: Die Karlsruher Richter haben einem niedersächsischen Landkreis verboten, kostenlose Stellenanzeigen zu veröffentlichen – wegen der Staatsferne der Presse. Im „Juristischen Literaturtipp“ blicken wir auf die Frankfurter Buchmesse zurück: Reinhard Müller spricht mit der Kölner Völkerrechtsprofessorin Angelika Nußberger über ein von ihr verfasstes Jugendbuch zu Menschenrechten. Themen der Sendung: 2:24: Interview mit Prof. Dr. Hubertus Gersdorf zur Rundfunkreform 29:39: Studienplatzklagen von Medizinstudenten 37:49: Gerechtes Urteil: Der BGH zum Anzeigenportal eines Landkreises 46:33: Literaturtipp: „Frei und gleich – die Menschenrechte“ (Prof. Dr. Angelika Nußberger) 1:06:03: Hinweis zum Aufsatzwettbewerb der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft Mehr zum Thema: Erhöhung der Rundfunkgebühren – Ein bedenkliches Zeichen (faz.net) Eine neue Verfassung für Russland? (faz.net) US-Wahl-Special: FAZ+ Abo abschließen und 12 Monate die New York Times lesen. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER.
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Oct 23, 2024 • 1h 36min

#319: Wie geht es weiter mit der Antisemitismus-Resolution?

In dieser Folge sprechen Andreas Paulus, Professor für Öffentliches Recht und Völkerrecht, und Roman Poseck, der hessische Innenminister, über die bevorstehende Antisemitismus-Resolution im Bundestag. Paulus erklärt die Herausforderungen und rechtlichen Fragen, die mit der Definition von Antisemitismus verbunden sind. Poseck diskutiert die Notwendigkeit einer Verschärfung der Sicherheitsgesetze in Deutschland, um digitale Technologien zur Terrorismusbekämpfung zu nutzen. Zudem wird das Urteil gegen den Journalisten Arne Semsrott behandelt.
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Oct 16, 2024 • 1h 21min

#318: Der neue EuGH-Vize zu Richterwahlen, Afghaninnen und Geschlechtswechseln

Thomas von Danwitz, der erste deutsche Vizepräsident des Europäischen Gerichtshofs, erörtert die Herausforderungen bei Richterwahlen und die Einflussnahme politischer Entscheidungen auf die richterliche Unabhängigkeit. Christoph Moes spricht über die angestrebte Modernisierung des Familienrechts in Deutschland und die Bedeutung für Patchwork- und Regenbogenfamilien. Zudem werden wichtige Urteile zur rechtlichen Stellung afghanischer Frauen und die unterschiedlichen rechtlichen Einschätzungen zwischen Bayern und Sachsen beleuchtet.
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Oct 9, 2024 • 1h 14min

#317: Welche Folgen hat das EuGH-Urteil zu Diarra für den Fußball?

F.A.Z. Einspruch Der Europäische Gerichtshof hat am vergangenen Freitag entschieden, dass einige Regelungen des Fußballweltverbands FIFA zum Transfer von Profifußballern nicht mit dem EU-Recht vereinbar sind. Auslöser war eine Klage des früheren französischen Nationalspielers Lassana Diarra. Sein Transfer zum belgischen Club Sporting Charleroi kam 2013 aufgrund der FIFA-Regularien nicht zustande. Rechtsanwalt Dr. Martin Stopper erklärt die rechtlichen Hintergründe und mögliche Auswirkungen auf die Welt des Profifußballs. Mit unserem Kollegen Marcus Jung aus der Wirtschaftsredaktion besprechen wir den ausgesetzten Strafprozess gegen den früheren Volkswagen-Chef Martin Winterkorn in der Diesel-Abgasaffäre. Aus medizinischen Gründen fängt sein Verfahren im kommenden Jahr wieder von vorne an. Außerdem geht es um Neuigkeiten im Cum-ex-Skandal rund um den früheren Chef der Warburg Bank, Christian Olearius. Im “Gerechten Urteil“ beschäftigen wir uns mit der Besoldung von Beamten. Die einschlägigen Besoldungsregeln in Rheinland-Pfalz stehen nach einem Vorlagebeschluss des Oberverwaltungsgerichts Koblenz nun beim Bundesverfassungsgericht auf dem Prüfstand. Informationen zum im Podcast beworbenen Aufsatzwettbewerb gibt es hier: ra-stiftung-hessen.org/studentischer-aufsatzwettbewerb Alle Artikel auf F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruch Feedback zum Podcast bitte unter: einspruchpodcast@faz.de F.A.Z. Einspruch auf Instagram: instagram.com/faz.einspruch Themen der Sendung: 00:02:59 Interview mit Dr. Martin Stopper zum EuGH-Urteil 00:31:58 Gespräch mit Marcus Jung zu Winterkorn und Olearius 01:02:21 Gerechtes Urteil: Vorlagebeschluss beim BVerfG zur Beamtenbesoldung 01:12:05 Hinweis zum Aufsatzwettbewerb der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft Prozess gegen Martin Winterkorn wird ausgesetzt Die Ampel verhält sich nicht verfassungstreu Warum die FIFA jetzt ihre Transferregeln ändern muss US-Wahl-Special: FAZ+ Abo abschließen und 12 Monate die New York Times lesen. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER
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Oct 2, 2024 • 59min

#316: Warum der Bundestag das BKA-Gesetz ändern muss

F.A.Z. Einspruch Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag Teile des Bundeskriminalamtgesetzes für verfassungswidrig erklärt. Beschwerdeführer waren Rechtsanwältinnen, ein politischer Aktivist und Fußballfans. Sie hatten die Sorge, dass ihre Daten in Polizeidatenbanken landen, ohne dass sie sich strafbar gemacht haben. Markus Thiel, Universitätsprofessor für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Polizeirecht an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, erklärt uns, welche Hausaufgaben die Karlsruher Richter dem Gesetzgeber aufgegeben haben. Anschließend blicken wir abermals nach Thüringen: Die Wahl eines Landtagspräsidenten erfolgte am Samstag in Erfurt erst nach einem Beschluss des Thüringer Verfassungsgerichtshofs. Wie konnte es dazu kommen? Gibt es ein Gewohnheitsrecht der stärksten Fraktion, den Landtagspräsidenten zu stellen? Und ist es ein Problem, dass ein Landesverfassungsrichter der Vater eines CDU-Landtagsabgeordneten ist? Wir geben Antworten. Unsere Gerichtsreporterin Elena Zompi erläutert uns im Anschluss, wie die „spanische Fußfessel“ nach Vorstellung der hessischen Landesregierung künftig auch in Deutschland Partnerschaftsgewalt verhindern soll. Opferverbände beklagen, dass Täter gerichtlich angeordnete Annäherungsverbote oft nicht einhalten. Die „spanische Fußfessel“ soll Abhilfe schaffen. Im „Gerechten Urteil“ beschäftigen wir uns mit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zu irreführender Werbung von Aldi Süd. Informationen zum im Podcast beworbenen Aufsatzwettbewerb gibt es hier: ra-stiftung-hessen.org/studentischer-aufsatzwettbewerb Alle Artikel auf F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruch Feedback zum Podcast bitte unter: einspruchpodcast@faz.de F.A.Z. Einspruch auf Instagram: instagram.com/faz.einspruch Themen der Sendung: 02:23 Interview mit Prof. Dr. Dr. Markus Thiel zum BKA-Gesetz 26:40 Der Thüringer Verfassungsgerichtshof zur konstituierenden Landtagssitzung 40:20 Gespräch mit Elena Zompi zur „spanischen Fußfessel“ 51:51 Gerechtes Urteil: Der EuGH zu Preisreduzierungen im Aldi-Prospekt 57:54 Hinweis zum Aufsatzwettbewerb der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft Sachsens Landtag basiert auf einem verfassungswidrigen Wahlrecht Nicht jede Beziehungstat ist ein Femizid Harald Schmidt über Thüringen, Söders Bart, Cem und das Ländle Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER
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Sep 25, 2024 • 1h 14min

#315: Ausschussvorsitzende, Verfassungsschutz und die Tierschutzpartei in Karlsruhe

F.A.Z. Einspruch In der vergangenen Woche haben die Karlsruher Verfassungsrichter gleich drei Entscheidungen bekanntgegeben: Zum einen steht seit Mittwoch fest, dass die AfD-Fraktion keinen Anspruch auf einen Ausschussvorsitz im Deutschen Bundestag hat. Auch die Abwahl des AfD-Abgeordneten Stephan Brandner als Vorsitzender des Rechtsausschusses war nach Überzeugung der Richter rechtmäßig. Über das Urteil sprechen wir mit Prof. Dr. Kathrin Groh von der Universität der Bundeswehr in München. Zum anderen hat das Verfassungsgericht bekanntgegeben, dass das hessische Verfassungsschutzgesetz in Teilen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Die hessische Landesregierung hatte das Gesetz noch im vergangenen Jahr als Reaktion auf das Karlsruher-Urteil zum bayerischen Verfassungsschutzgesetz aus dem Jahr 2022 nachgebessert. Unzureichend, wie das Bundesverfassungsgericht nun befand. Wir erklären, warum. Außerdem: Im Libanon sind in zwei Wellen zahlreiche Pager und Walkie-Talkies von Mitgliedern der Hizbullah explodiert. Hinter der Militäraktion steckt mutmaßlich der israelische Geheimdienst. Mit unserem Kollegen Alexander Haneke gehen wir der Frage nach, ob dieses Vorgehen völkerrechtlich zulässig war. Im Gerechten Urteil geht es dann wieder zurück nach Karlsruhe: Das Gericht hat im Eilverfahren entschieden, dass der RBB die Tierschutzpartei bei seiner Präsentation der Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg nicht gesondert ausweisen muss. Themen der Sendung: 3:16: Interview Prof. Dr. Kathrin Groh zu AfD-Ausschussvorsitzen 31:02: Gespräch mit Alexander Haneke zu explodierten Pagern im Libanon 49:49: Gespräch zum hessischen Verfassungsschutzgesetz 1:03:21: Gerechtes Urteil: Karlsruhe zum RBB und der Tierschutzpartei Informationen zum im Podcast beworbenen Aufsatzwettbewerb gibt es hier Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER
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Sep 18, 2024 • 1h 29min

#314: Wie Staatsanwälte zu „Cold Cases“ ermitteln

F.A.Z. Einspruch Kapitalverbrechen, die Jahrzehnte zurückliegen und nicht aufgeklärt werden konnten, beschäftigen die Angehörigen der Opfer oft ein ganzes Leben. Sie haben ein großes Interesse daran, dass die Staatsanwaltschaften zu „Cold Cases“ abermals ermitteln. Wann ist das erfolgversprechend? Welche rechtlichen Hürden gibt es? Und welche Hoffnungen setzen die Ermittler in die private Ahnenforschung? Diese Fragen besprechen wir mit dem Gießener Oberstaatsanwalt Thomas Hauburger. Er ist auf „Cold Cases“ spezialisiert. Anschließend fragen wir den nordrhein-westfälischen Justizminister Benjamin Limbach, warum er die Freilassung des Berliner Tiergartenmörders auf die Tagesordnung der nächsten Justizministerkonferenz setzen will. Der Grünen-Politiker sagt uns außerdem, was er von Bundesjustizminister Marco Buschmanns (FDP) Position zur Vorratsdatenspeicherung hält und warum er die Zahl der Referendarstellen in seinem Bundesland reduziert. Auch zur umstrittenen Besetzung der Präsidentenstelle des Oberverwaltungsgerichts Münster nimmt Limbach Stellung. F.A.Z.-Korrespondent Timo Steppat bringt uns zum Reichsbürger-Prozess in Frankfurt auf einen neuen Sachstand. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Zeugenaussagen, die interessante Einblicke in die Gedankenwelt des Angeklagten Heinrich XIII. Prinz Reuß gewähren. Im „Gerechten Urteil“ beschäftigen wir uns mit Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zum Urheberrecht an einer Fototapete. Informationen zum im Podcast beworbenen Aufsatzwettbewerb gibt es hier Alle Artikel auf F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruch Infos zum Probeabo von F.A.Z. PRO Einspruch: Hier klicken Feedback zum Podcast bitte unter: einspruchpodcast@faz.de F.A.Z. Einspruch auf Instagram: instagram.com/faz.einspruch Themen der Sendung: 00:03:58 Interview mit Oberstaatsanwalt Thomas Hauburger zu „Cold Cases“ 00:36:26 Interview mit NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) 1:05:40 Gespräch mit Timo Steppat zum Reichsbürgerprozess 1:19:19 Gerechtes Urteil: Der BGH zur Fototapete 1:27:19 Hinweis zum Aufsatzwettbewerb der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft Wie sich das Rechtsreferendiat erfolgreich planen lässt Schwarz und Grün - Antipoden der Rechtspolitik Die Freilassung des Tiergartenmörders und das Wahlrechtsurteil Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER
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Sep 11, 2024 • 1h 3min

#313: Christian Lindner zu Migration, Schuldenbremse und Wagenknechts Partei

F.A.Z. Einspruch Die Bundesregierung hat neue Beschlüsse zur Migrationspolitik verkündet – wir wollen von Christian Lindner wissen, was ihm dabei fehlt. In seiner Antwort spricht er offen über die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Ampel und CDU/CSU-Opposition. Wir fragen den Bundesfinanzminister außerdem, welche Teile des Bundeshaushalts verfassungsrechtlich problematisch sind. In seiner Funktion als FDP-Vorsitzender sagt Lindner, welche Koalitionsoptionen er in zunehmend fragmentierten Parlamenten für vertretbar hält. Anschließend blicken wir auf einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Minden. Die dortigen Richter haben entschieden, dass die frühere Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium, Sabine Döring, keinen Anspruch darauf hat, im Bildungsausschuss des Bundestages zur Fördergeldaffäre auszusagen. Das Verwaltungsgericht lehnte auch ihren Antrag ab, eine Pressemitteilung von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) zur Fördergeldaffäre zu korrigieren. Wir analysieren die Eilentscheidung und klären, warum Döring trotz ihrer juristischen Niederlage politisch profitieren könnte. Mit Marcus Jung, Mitglied der F.A.Z.-Wirtschaftsredaktion, betrachten wir anschließend den Strafprozess gegen Martin Winterkorn. Der frühere Volkswagen-Chef muss sich vor dem Landgericht Braunschweig wegen des Dieselabgasskandals verantworten – wir sprechen über die Vorwürfe der Anklage, diskutieren die Verteidigungsstrategie Winterkorns und gehen auch der Frage nach, ob sich der Prozess auf die aktuelle Krise des Wolfsburger Autobauers auswirkt. Außerdem in der Sendung: Ein „Gerechtes Urteil“ des Europäischen Gerichtshofs. Die Luxemburger Richter haben am Dienstag eine Geldbuße der EU-Kommission gegen Google bestätigt. Alle Artikel auf F.A.Z. Einspruch: faz.net/einspruch Feedback zum Podcast bitte unter: einspruchpodcast@faz.de F.A.Z. Einspruch auf Instagram: instagram.com/faz.einspruch Themen der Sendung: 02:12 Interview mit Bundesfinanzminister Christian Lindner 21:11 Gespräch zur Fördergeldaffäre 32:48 Gespräch mit Marcus Jung zum Prozessauftakt gegen Martin Winterkorn 55:22 Gerechtes Urteil: Der EuGH zu Google Wege aus der Asylkrise Deutschland braucht einen Ausreisearrest ohne zeitliche Höchstgrenze Was folgt aus dem Karlsruher Urteil zur Schuldenbremse? Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER

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