

Laura Wiesböck
Soziologin und Autorin, untersucht digitale Diagnosen und gesellschaftliche Aspekte von Self-Care; in der Folge erklärt sie Risiken und soziale Grenzen von Selbstfürsorge.
Top 3 podcasts with Laura Wiesböck
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Mar 15, 2025 • 59min
Philosophischer Stammtisch: ADHS: Störung, Varianz, Superkraft ?
Laura Wiesböck, Soziologin und Autorin von "Digitale Diagnosen", und Heinrich Lachenmeier, ADHS-Spezialist, beleuchten die vielschichtige Wahrnehmung von ADHS als moderne "Krankheit der Stunde". Sie diskutieren, ob ADHS eine genetische Normvariante ist oder ob digitale Hypes zur Überdiagnose beitragen. Zudem wird die spannende Idee erörtert, ADHS nicht nur als Störung, sondern auch als potenzielle Superkraft zu betrachten, die kreative Ansätze und neue Perspektiven im Berufsleben fördert. Die Rolle von sozialen Medien und gesellschaftlichen Erwartungen wird ebenfalls kritisch hinterfragt.

30 snips
Jun 26, 2025 • 42min
Mental Health und Social Media - Das Geschäft mit unserer Psyche
Laura Wiesböck, Soziologin und Leiterin der Junior Research Group "Digitalisierung und soziale Transformation" in Wien, deckt die Gefahren von Social Media für die psychische Gesundheit auf. Sie kritisiert die problematischen Selbstdiagnosen und die Vermarktung psychischer Erkrankungen, die oft glamourisiert werden, insbesondere unter Jugendlichen. Wiesböck warnt vor Influencern, die sowohl aufklärende als auch gefährdende Inhalte verbreiten. In ihrem Vortrag plädiert sie für einen verantwortungsbewussten Umgang mit psychischen Themen in der digitalen Welt.

16 snips
Nov 26, 2025 • 15min
Self-Care als Stressfalle: Wenn Fürsorge zur Pflicht wird
In dieser Folge spricht Laura Wiesböck, Soziologin und Autorin, über die Schattenseiten von Selbstfürsorge. Sie erklärt, wie Self-Care heutzutage oft mit Selbstoptimierung und neoliberalen Idealen verknüpft ist. Dabei kritisiert sie die ungleichen Zugangsmöglichkeiten zu Selbstfürsorge und den Druck, ständig die 'bessere Version' seiner selbst zu sein. Interessant ist auch die Diskussion über den Einfluss von Geschlechterrollen und die Gefahr, dass exzessive 'Me-Time' soziale Isolation fördert.


