

Alternde Gesellschaft, sinkende Produktivität, strenge Migrationspolitik: Gehen Deutschland die Erwerbstätigen aus?
11 snips Aug 15, 2025
In dieser Folge spricht Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die alarmierenden Folgen der Überalterung in Deutschland. Die Anzahl der Erwerbstätigen könnte bis 2035 um über drei Millionen sinken, was zu einem historischen Tiefstand führen würde. Hüther zeigt sich pessimistisch hinsichtlich der Aussicht auf Produktivitätssteigerungen. Es wird über die Chancen und Risiken von Zuwanderung, sowie die Notwendigkeit einer wachsenden Produktivität diskutiert, um der wirtschaftlichen Stagnation entgegenzuwirken.
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Episode notes
Alterung Vernichtet Produktivitätspotenzial
- Deutschland wächst demografisch, aber die Erwerbstätigenzahl sinkt deutlich und fällt bis 2035 um rund 3 Millionen.
- Dadurch müsste das Produktivitätswachstum von ~1,2% auf ~1,8% steigen, sonst droht ein massiver Wachstumsrückgang.
Unternehmen Erwarten Kein Produktivitätssprung
- Michael Hüther sieht wenig Grund für Optimismus, da die Produktivitätstrends vieler Unternehmen schwach bleiben.
- Nur etwa 8% der befragten Industrieunternehmen erwarten eine starke Beschleunigung der Produktivität.
Internationalisierung Stabilisiert Aber Schwächt Lokal
- Große Firmen verlagern Produktion international, was den heimischen Standort schwächt.
- Hüther weist aber darauf hin, dass frühere Globalisierungswellen Arbeitsplätze in Summe stabilisiert haben.