

Geteilte Welt – Die Anfänge des Kalten Kriegs
Aug 15, 2025
Wolfgang Müller, Professor für russische Geschichte an der Universität Wien, taucht tief in die Anfänge des Kalten Kriegs ein. Er erklärt, wie der Koreanische Krieg als erster Stellvertreterkonflikt die geopolitischen Spannungen anheizte. Müller beleuchtet die ideologischen Fronten zwischen Kommunismus und Kapitalismus und die entscheidende Rolle von Atomwaffen. Zudem wird Österreichs Nachkriegsentwicklung thematisiert und die angespannte Stimmung des Kalten Krieges, die den Alltag der Menschen prägte, hervorgehoben.
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Der Kalte Krieg Als Globaler Alltagskonflikt
- Der Kalte Krieg war ein globaler Konflikt, der Politik, Wirtschaft, Propaganda und Kultur durchdrang.
- Er trug das Potenzial zur totalen Vernichtung und prägte Alltag, Parteien und Familien weltweit.
Ideologie Als Ursprung Des Konflikts
- Der ideologische Gegensatz zwischen Kommunismus und liberaler Marktwirtschaft legte die Grundlagen des Kalten Kriegs.
- 1945/47 markierten die Phase, in der die Sowjetunion als Großmacht den Ost-West-Konflikt neu definierte.
Nuklearwaffen Und Die Logik Des Schreckens
- Die Atombombe beschleunigte den Wettlauf, da die Sowjetunion rasch eigene Nuklearwaffen entwickelte.
- Nuklearwaffen veränderten die Wahrnehmung des Krieges, machten ihn gleichzeitig bedrohlicher und paradox kalt.