
Mutmacher Schule Warum Selbstregulation den Unterschied macht – und Gesundheit wichtiger ist als Wissen, mit Prof. Dr. Ferdinand Stebner
Nov 19, 2025
Prof. Dr. Ferdinand Stebner, ein Experte für Erziehungswissenschaften an der Universität Osnabrück, beleuchtet die zentrale Rolle von selbstreguliertem Lernen für Bildungserfolg und psychisches Wohlbefinden. Er erklärt, wie Metakognition als Grundlage dient, um Lernstrategien und Emotionen zu steuern. Das Gespräch thematisiert die Herausforderungen offener Lernkonzepte, die adaptive Förderung notwendig machen, um Chancengleichheit zu gewährleisten. Zudem wird die Verbindung zwischen Gesundheit und Lernen erforscht, wobei gesunde Routinen eine Schlüsselrolle spielen.
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Innere Prozesse Steuern Lernen
- Selbstreguliertes Lernen reguliert vor allem innere Prozesse wie Motivation, Anstrengung und Metakognition.
- Es ergänzt externe Ressourcen, unterscheidet sich aber vom rein äußerlich organisierten Selbstmanagement.
Vom Skeptiker Zum Befürworter
- Ferdinand Stebner begann skeptisch gegenüber selbstreguliertem Lernen, nach Feldstudien änderte sich seine Meinung.
- Experimentelle Schulstudien zeigten messbare Verbesserungen und überzeugten ihn von praktischem Nutzen.
Feldexperimente Liefern Kausale Erkenntnisse
- Experimentelle Feldforschung in Schulen liefert kausale Erkenntnisse, ist aber aufwendig und selten.
- Solche Studien sind entscheidend, um Wirkungen schulischer Innovationen wirklich nachzuweisen.

