
FALTER Radio Die Renaissance der Grenzen – #221
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Aug 16, 2019 Karl Markus Gauß, ein renommierter Schriftsteller, und Christoph Badelt, Ökonom und Leiter des WIFO, diskutieren die aktuelle Rückkehr von Grenzen und deren Sinnhaftigkeit. Sie analysieren, wie physische und symbolische Grenzen die Identität und Gemeinschaft in Europa beeinflussen. Außerdem beleuchten sie die Rolle von Wachstum und das Konzept von Grenzen im Kontext sozialer Ungleichheiten und des Klimawandels. Ein kritisches Plädoyer für ein neues Bewusstsein und persönliche Verantwortung zieht sich durch das Gespräch.
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Episode notes
Brutt: Grenze Als Bühne
- Karl Markus Gauß wurde 2015 am Grenzfluss Brutt fälschlich als Schleuser verdächtigt und von Grenztruppen kontrolliert.
- Moldawien spielt die Rolle des EU-Grenzwächters, obwohl das Land selbst kaum Nutzen davon hat.
Natürliche Grenzen Sind Erfundene Linien
- "Natürliche Grenzen" wie Flüsse oder Berge sind kulturell konstruiert und historisch oft überwindbar gewesen.
- Gemeinschaften haben Handel und Besiedlung über solche Hindernisse hinweg organisiert.
Grenzregionen Wollen Durchlässigkeit
- Grenzstädte wie Görlitz/Skorzelec zeigen, dass Anrainer offene Grenzen bevorzugen und sie wirtschaftlich profitieren.
- Bewohner an Grenzen haben Interesse an Durchlässigkeit für Menschen, Güter und Ideen.



