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Wirtschaft in Not – #333

8 snips
May 21, 2020
Ferdinand Lacina, ehemaliger Finanzminister der SPÖ, analysiert die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Österreich. Margit Schratzenstaller, führende Ökonomin am WIFO, diskutiert die Herausforderungen für Unternehmen und die Notwendigkeit, staatliche Hilfen anzupassen. Publizist Robert Misik hebt hervor, wie wichtig öffentliche Investitionen sind, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Die Gäste beleuchten die Kontroversen um den EU-Wiederaufbaufonds und strategische Ansätze für eine grüne Wirtschaft, die sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile bieten.
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Episode notes
INSIGHT

Bürokratie Verzögert Maßnahmen

  • Das Außmaß der Bürokratie und die Umstellung nach Auslaufen des Epidemiegesetzes verzögern Hilfen für viele Unternehmen.
  • Kredite helfen oft nicht insolvenzgefährdeten Betrieben und verschleppen das Problem nur.
ADVICE

Hilfen Laufend Anpassen

  • Prüfen und justieren Sie die Umsetzung der Hilfsprogramme laufend, damit Mittel schneller und unbürokratischer ankommen.
  • Priorisieren Sie direkte Zuschüsse statt allein Krediten, besonders für Einpersonen- und Mikro-Unternehmen.
INSIGHT

Anders Als Finanzkrise 2008

  • Die Krise unterscheidet sich grundlegend von 2008, weil Sektoren wie Gastronomie und Tourismus direkt stillgelegt wurden.
  • Das macht klassische Stimulusmaßnahmen weniger unmittelbar wirkungsvoll, solange Beschränkungen bestehen.
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