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Das Todesröcheln der Monarchie und die Welt von heute – #79

6 snips
Aug 3, 2018
Barbara Coudenhove-Kalergi, Publizistin und Kennerin der österreichischen Geschichte, blickt auf das Jahr 1918 und dessen einen Bezug zur Gegenwart. Heinz Fischer, Altbundespräsident, teilt seine Gedanken zur schwierigen Identitätsfindung Österreichs in Zeiten des Wandels. Sie diskutieren die nostalgischen Erinnerungen an Galizien und die emotionalen Bindungen zur Monarchie. Zudem beleuchten sie die komplexe Entstehung der österreichischen Identität sowie die Lehren aus der Nachkriegsgeschichte, die für die Zukunft Orientierung geben können.
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Episode notes
ANECDOTE

Vater Erlebte Monarchie-Ende Als Größten Verlust

  • Michael Kerbler erzählt, wie sein Vater das Ende der Monarchie als den schlimmsten Moment seines Lebens empfand.
  • Der Vater empfand den Verlust des Vaterlands als tieferen Einschnitt als Flucht oder Vertreibung.
INSIGHT

Parteien Nach Nationalität Statt Ideologie

  • Vor 1918 ordneten sich viele politische Gruppen in der Monarchie primär nach Nationalitäten und nicht nach Ideologien.
  • Das machte die Entstehung klarer nationalstaatlicher Identitäten nach 1918 besonders schwierig.
ANECDOTE

1912: Schutz Für Muslimische Soldaten

  • Barbara Coudenhove-Kalergi berichtet von einem bosnischen Regiment 1912, dessen Angehörige in der Steiermark angegriffen wurden.
  • Die Justiz verurteilte die Angreifer deutlich und sendete die Botschaft: Diese Menschen gehören zum Staat, unabhängig von Religion oder Kleidung.
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