
Apokalypse & Filterkaffee Presseklub: Der neue US-Imperialismus
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Jan 10, 2026 Christoph von Marschall, Diplomat und Auslandsexperte, Frederik Pleitgen, CNN-Korrespondent, und Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin, diskutieren die Herausforderungen des US-Imperialismus. Sie beleuchten die militärische Intervention in Venezuela, Trumps drohende Ansprüche auf Grönland und die geopolitischen Implikationen für EU und NATO. Die Gäste analysieren die Motivlagen der USA und warnen vor den Gefahren, die ein Regimewechsel ohne Bodentruppen mit sich bringt. Schließlich wird die Rolle Europas im Kontext der US-Dominanz kritisch hinterfragt.
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Episode notes
Völkerrechtsbruch, Aber Unterschiedliche Dimensionen
- Die Entführung Maduros markiert einen klaren Völkerrechtsbruch, ist aber qualitativ anders als Russlands Invasion in der Ukraine.
- Christoph von Marschall betont, dass unterschiedliche Aggressionen nicht gleichzusetzen sind und Kontext zählt.
Russlands Schutzmachtimage Gelitten
- Die Aktion schadet Russlands Ruf als Schutzmacht, weil Putin Verbündete nicht verteidigen konnte.
- Christoph von Marschall nennt auch China und Iran als Verlierer wegen verlorener Investitionen und Einflusses.
Mischmotiv: Show, Macht und Regionalstrategie
- Bei US-Handeln mischen sich persönliche Ambitionen Trumps mit regionaler Machtpolitik und Rubio‑Interessen.
- Marschall betont: Trump sucht Machtinszenierung, Rubio treibt freien Wahlanspruch und Regionaldruck voran.

