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"Gegen den Krieg anschreiben", Teil 1 – #791

6 snips
Sep 3, 2022
Wladimir Wertlieb, ein in Leningrad geborener Schriftsteller, und Katja Petrowskaja, die mit ihrem Werk einen Preis gewann, sowie Dmitrij Kapitelman, ein aufmerksamer Journalist, und Marina Davydova, die als Theatermacherin nach Russland floh, diskutieren über Kunst im Angesicht von Krieg. Sie reflektieren die Verantwortung von Künstlern, Traumata kreativ zu verarbeiten und die transformative Kraft von Sprache. Themen wie Identitätskonflikte, Propaganda und die Beziehungen zwischen Müttern und Söhnen unter den politischen Spannungen werden beleuchtet.
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Episode notes
ANECDOTE

Kindheitserinnerung An Ein Kriegsbild

  • Wladimir Wertlieb erinnert sich an ein russisches Kriegs- und Verlustlied, das ihn als Kind lange verfolgt hat.
  • Das Lied prägte seine emotionale Vorstellung davon, was Krieg wirklich bedeutet und blieb lebenslang wirksam.
INSIGHT

Literatur Nährt Wahrhaftigkeit Auf Umwegen

  • Wertlieb betont, dass Literatur Wahrheit auf Umwegen vermittelt und nachhaltiger wirkt als Reportagen.
  • Gegen den Krieg anschreiben heißt empathisch, unbequem und verletzlich sein, ohne in Zynismus zu verfallen.
ANECDOTE

Video Vom 'Sternregen' Als Kriegsbild

  • Katja Petrowskaja sagt, sie reagiere auf Krieg eher mit Ohnmacht als mit literarischem Distanzschreiben.
  • Sie wählte einen Text über ein Instagram-Video mit fallenden Lichtern, das Tod und Feuer symbolisiert.
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