
FALTER Radio Populismus und Demokratie – Robert Menasse im Gespräch – #67
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Jun 22, 2018 Robert Menasse ist ein prominenter Schriftsteller, während Nina Horaczek als FALTER-Journalistin die politische Debatte bereichert. Sie diskutieren die Gefahren des Nationalismus und die politischen Dynamiken in Österreich. Themen wie der Einfluss der FPÖ, ihre historischen Verbindungen und die problematische Rolle von Medien werden beleuchtet. Auch die wachsende Bedrohung der Pressefreiheit und der Bedarf an einer gemeinsamen europäischen Identität werden angesprochen. Eine hitzige Debatte über soziale Gerechtigkeit rundet das Gespräch ab.
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Episode notes
Transnationale Probleme Erfordern Gemeinschaft
- Robert Menasse betont, dass die großen Probleme wie Klima, Migration und Internet transnational sind und sich nicht national lösen lassen.
- Er fordert, Globalisierung zu gestalten statt sie erleiden zu müssen und warnt vor nationalen Lösungen als Betrug.
Programmloser Politiker Versus Ideologischer Akteur
- Menasse kritisiert Sebastian Kurz als Politiker ohne festes Programm, der Stimmungen folgt statt zu führen.
- Er lobt dagegen Strache als konsequent ideologisch, sieht aber die Gefahr seiner Weltsicht.
Haider Als Abenteurer, Strache Als Milieuprodukt
- Menasse schildert Haider als politischen Abenteurer, der 68er-Techniken nutzte, im Gegensatz zu Strache mit neonazistischem Milieu.
- Er beschreibt Straches frühen Wunsch nach Anerkennung in rechtsextremen Kreisen und dessen Konsequenz.

