
FALTER Radio Boris Johnsons Erdrutschsieg und wir – #266
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Dec 14, 2019 Tessa Szyszkowitz, London-Korrespondentin, beleuchtet die scharfe Rechtswende Großbritanniens und die Machtverschiebungen durch Boris Johnsons Sieg. Misha Glenny, ehemaliger Guardian-Korrespondent und Autor, kritisiert die Labour Party für ihre Fehlstrategien im Brexit-Konflikt. Sie diskutieren, wie Johnsons Erfolg eine mögliche rechtspopulistische Ära einleitet und die politischen Dynamiken zwischen Trump und Johnson beeinflusst. Zudem wird die Rolle der Labour-Partei in der aktuellen politischen Landschaft und ihre internen Konflikte thematisiert.
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Episode notes
Land In Tiefer Polarisierung
- Großbritannien ist tief polarisiert und viele Wähler wechselten unerwartet zu Boris Johnson.
- Tessa Szyszkowitz warnt, dass seine Mehrheit die Aufgabe hat, diese Spaltung zu überwinden.
Verstärkte Exekutive Ähnlich Thatcher
- Johnson besitzt eine große, bereinigte Parteimehrheit und Arbeiterzuschuss.
- Das erinnert an Thatcher und eröffnet ihm weitreichende Handlungsspielräume.
Wegwahl Zwischen Markt und Mäßigung
- Johnson kann entweder radikal wirtschaftsliberal (»Singapur-Modell«) oder moderat pragmatisch agieren.
- Die Wahl seiner Linie entscheidet über die Loyalität neuer Wähler im Norden.
