
FALTER Radio Stephan Schulmeister über die nächste Krise – #113
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Nov 23, 2018 Stephan Schulmeister, ein österreichischer Wirtschaftsforscher und kritischer Analytiker der Wirtschaftspolitik, diskutiert die bevorstehende Krise, die durch den Neoliberalismus angetrieben wird. Er zieht parallelen von der Keynesianischen Nachkriegszeit bis zu den Auswirkungen des Finanzkapitalismus. Schulmeister beleuchtet die gesellschaftlichen Folgen der Dollarkrise in den 70er Jahren und die gefährliche Dynamik zwischen den italienischen Eliten und der EU. Zudem thematisiert er neue Bärenmärkte und gibt literarische Empfehlungen für tiefergehende Einsichten.
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Episode notes
Rationale Einzelentscheidungen Können Kollektiv Katastrophen Erzeugen
- Schulmeister erklärt, wie Dollaraufwertung in den 1980er Jahren Lateinamerikas Schuldenlast explodieren ließ und Massensterblichkeit verursachte.
- Er zeigt, dass individuelle rationale Entscheidungen kollektiv in soziale Katastrophen münden können.
Feldforschung In Trading Rooms
- Schulmeister berichtet von seiner Feldforschung in Trading Rooms und Gesprächen mit Spekulanten, um deren Logik zu verstehen.
- Diese direkte Forschung half ihm, Spekulationssysteme und ihre Wirkung auf die Realwirtschaft zu erklären.
Finanzmärkte Schwächen Realwirtschaft Und Beschäftigung
- Finanzmärkte schaffen instabile Preise für Wechselkurse, Rohstoffe und Zinsen, was Unternehmen von realen Investitionen abhält.
- Weniger Investitionen erzeugen Arbeitslosigkeit, Staatsdefizite und sozialen Abbau, so Schulmeister.







