
FALTER Radio Gute und böse Grenzen – #542
9 snips
Jun 6, 2021 Gerald Knaus, Politikwissenschaftler und gefragter Experte für Flüchtlingspolitik, und Melisa Erkurt, Journalistin und Autorin des Buches "Generation Haram", beleuchten die komplexe Beziehung zwischen Grenzen und Gerechtigkeit in Europa und Kanada. Sie diskutieren persönliche Erfahrungen und die Auswirkungen geopolitischer Veränderungen auf Identität und Bildung. Besonders eindrucksvoll ist die Analyse der verzerrten Wahrnehmungen des Islams in der österreichischen Gesellschaft und die Rolle von Schulen als Orte der politischen Bildung und Demokratie.
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Episode notes
Erinnerung An Frühe Fremdenfeindlichkeit
- Melisa Erkurt erinnert an die Erfahrungen ihrer Familie mit Heider und an Entmutigung beim Sprechen der Muttersprache in der Schule.
- Sie schildert, wie Eltern ihrer Generation bei Schulausflügen ihre Kinder aufforderten, nicht Bosnisch zu sprechen.
Grenzen Können Unsichtbar Werden
- Gerald Knaus beschreibt Grenzen als sowohl Schutz als auch politische Konstrukte, die durch Kooperation unsichtbar gemacht werden können.
- Seine Vision ist, Schengen-artige Durchlässigkeit auf den Westbalkan zu übertragen, um Krieg und Nationalismus zu verhindern.
Asyl Braucht Schützende Grenzen
- Knaus erklärt, dass Asyl seinen Sinn nur hat, wenn Grenzen existieren, die Schutz bieten.
- Er betont, dass Frieden und Vertrauen Jahrzehnte brauchten, um innere Grenzen unsichtbar zu machen.





