

Ein Manifest gegen Frauenhass im Mittelalter: Christine de Pizan
13 snips Aug 24, 2025
Christine de Pizan, eine mutige Stimme des Mittelalters, fordert in Paris 1405 die Sichtbarkeit von Frauen. Sie wird als erste Berufsschriftstellerin Europas bekannt, trotz persönlicher Tragödien und Herausforderungen als alleinerziehende Mutter. Ihr Werk "Das Buch von der Stadt der Frauen" ist ein kraftvolles Manifest gegen Frauenhass. Sie schafft eine imaginäre Stadt, die starken Frauen Schutz bietet. Ihre anhaltende Relevanz zeigt, wie weit der Kampf für Frauenrechte bereits begonnen hat.
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Episode notes
Selbstinszenierung Als Überlebensstrategie
- Christine de Pisan macht sich in ihren Texten und Bildern selbst als Autorin sichtbar und wiederholt ihren Namen bewusst.
- Diese Selbstinszenierung war ungewöhnlich und stärkte ihre Autorität im Mittelalter.
Von Venedig Nach Paris
- Christine wurde in Venedig geboren und kam als Kind mit ihrem Vater, dem Leibarzt Karls V., nach Paris.
- Ihr privilegierter Hintergrund ermöglichte eine seltene Bildung, die später ihre Schriftstellerei trug.
Witwe Und Gerichtsprozesse
- Christine heiratete jung, verlor dann Vater, König und Ehemann innerhalb weniger Jahre und wurde Witwe mit Kindern.
- Ab 1390 kämpfte sie 13 Jahre lang vor Gericht, um finanzielle Ansprüche durchzusetzen.