
Mindseed mit Léon Heimann „Therapie – und trotzdem innerlich gefangen“ – was dabei übersehen wird | Philipp Ruland
Dec 28, 2025
Philipp Ruland, ein Psychotherapeut mit Schwerpunkt auf Trauma und biografischen Wunden, teilt seine Einsichten darüber, warum viele trotz Therapie innerlich gefangen bleiben. Er erklärt, dass oft die Wurzeln in der Kindheit übersehen werden. Symptome wie Ängste und Depressionen sind oft Ausdruck tiefer Schuld- und Schamgefühle. Philipp spricht über die Bedeutung der eigenen Biografie für die Heilung und warnt vor der Gefährlichkeit der reinen Symptombearbeitung. Echte Veränderung beginnt, wenn man sein eigenes Leben versteht und aktiv an der Vergangenheit arbeitet.
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Episode notes
Störungen Meist In Der Kindheit Verwurzelt
- Viele psychische Störungen sind tief in der Kindheit verwurzelt und nicht nur Symptome der Gegenwart.
- Verhaltenstherapie behandelt oft Symptome, ohne an die biografische Wurzel zu gelangen.
Mehrere Realisierungsniveaus Erkennen
- Menschen haben verschiedene Realisierungsniveaus für Ursachen und bleiben oft auf der oberflächlichen Ebene hängen.
- Tiefergehende Realisation verlangt, sich schmerzhaften Wahrheiten über Eltern und Biografie zu stellen.
Eigene Traumageschichte Führte Zur Heilung
- Philipp Ruland berichtet von sexueller Gewalt in der Kindheit, die lange verdrängt war und später zu Panik, Alkoholproblemen und Borderline-Zügen führte.
- Erst durch Traumakonfrontation und tiefere Therapie verschwanden viele Symptome und erlebte er nachhaltige Besserung.
