
FALTER Radio Schulmeister und die Neoliberalismus-Kontroverse – #58
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May 23, 2018 Stephan Schulmeister, Ökonom und Autor von "Der Weg zur Prosperität", und Josef Lentsch, Chef des NEOS Lab, diskutieren die komplexen Auswirkungen des Neoliberalismus auf Europa. Sie beleuchten, wie neoliberale Theorien soziale Ungleichheit und Nationalismus fördern können. Der Vorschlag eines 'New Deals für Europa' wird vorgestellt, um finanzielle Herausforderungen anzugehen. Die Bedeutung einer klaren Wertebasis für die europäische Integration wird ebenso hervorgehoben, während die Polarität menschlichen Verhaltens in der Wirtschaft thematisiert wird.
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Episode notes
Theorien Erobern Köpfe
- Hayek zielte bewusst auf die Eroberung der Intellektuellen, um langfristig sozialstaatliche Politik zu verdrängen.
- Theorien dienen als Vehikel für Interessen und formen politische Mehrheiten über Bildung und Institutionen.
Finanzierte Denknetzwerke
- Neoliberale Netzwerke wurden gezielt mit Millionen finanziert, um Lehrstühle, Zeitschriften und Thinktanks zu etablieren.
- Diese Infrastruktur verbreitete neoliberale Ideen weltweit und beeinflusst auch österreichische Institute.
Neoliberalismus Misst Sich An Regeln
- Staatsquote allein zeigt keinen Neoliberalismus; entscheidend sind Weltanschauungen und EU-Regelwerke wie Fiskalpakt und EZB-Statut.
- Diese Regeln folgen Chicago-Schule-Annahmen und beeinflussen Arbeitsmarkt- und Fiskalpolitik in Europa.

