
Gelesen. Der Literaturpodcast Folge 32: Satanstango (László Krasznahorkai)
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Dec 4, 2025 Der ungarische Nobelpreisträger László Krasznahorkai zieht die beiden Hosts mit seinem Debütroman und der Verfilmung in den Bann. Sie diskutieren über beeindruckende Stilmittel wie lange Sätze und die Unzuverlässigkeit des Erzählers. Auch interessante Parallelen zu Kafka und Beckett werden gezogen. Der Literaturkritik wird eine komische Wendung verliehen, als das Zensorenkapitel thematisiert wird. Zudem werden religiöse Motive und die Frage nach der Systemkritik beleuchtet. Die Reflexion über die Lesererfahrung rundet das fesselnde Gespräch ab.
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Episode notes
Düstere Totalität Und Verfall
- Laszlo Krasznahorkais Frühwerk zeichnet eine düstere Totalität aus Verfall, Misstrauen und Hoffnungslosigkeit.
- Der Roman
Kinonacht Mit Satans Tango
- Lucas erzählt seine erste Begegnung mit Satans Tango über Béla Tarrs siebenstündigen Film im Kino.
- Die Kinoerfahrung wirkte auf ihn fast lebensverändernd und prägte spätere Leseerwartungen.
Prosa Als Zoommaschine
- Krasznahorkais Prosa wechselt ständig zwischen Mikro- und Makroebene mit langen Schachtelsätzen und detailverliebten Beobachtungen.
- Diese literarische Hyperaktivität unterscheidet das Lesen deutlich vom kontemplativen Filmerlebnis Béla Tarrs.








