
Lanz + Precht AUSGABE 161 (Gute Grenzen, schlechte Grenzen - warum sind Mauern wieder im Trend?)
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Oct 4, 2024 Die Diskussion dreht sich um die faszinierende Wandlung von Grenzen vor und nach 1989. Sie beleuchten, warum trotz Globalisierung mehr Grenzen bestehen als je zuvor. Das Schengen-Abkommen wird kritisch hinterfragt, während nostalgische Erinnerungen an ein grenzenloses Europa wachgerufen werden. Die Realität an der israelisch-palästinensischen Grenze wird analysiert, ebenso wie die paradoxe Beziehung zwischen Sicherheit und Mobilität. Es wird auch über die psychologischen Auswirkungen von Grenzen auf Identität und Gemeinschaft gesprochen.
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Episode notes
Mauern als Mahnmale
- Römer und DDR bauten Mauern als Zeichen ihrer mangelnden Zukunftsfähigkeit.
- Diese Mauern bleiben als Mahnmale für gescheiterte Gesellschaftsmodelle.
Sprache der Mauern
- Sowohl die DDR als auch die Römer verwendeten beschönigende Sprache für ihre Mauern.
- Begriffe wie "antifaschistischer Schutzwall" oder Namen wie "Hadrianswall" verschleiern die Realität.
Grenzen und Wirtschaft
- Der Abbau von Grenzen korrelierte in der Geschichte oft mit wirtschaftlichem Erfolg.
- Die Entscheidung, Grenzen zu errichten oder abzubauen, ist oft von wirtschaftlichen Interessen geleitet.










