

Was jetzt?
DIE ZEIT
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen.
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Aug 31, 2023 • 10min
Update: “Das bin nicht ich. Das ist nicht Hubert Aiwanger."
Der bayerische Vizeregierungschef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) bleibt weiterhin im Amt – trotz Rechtsextremismus- und Antisemitismusvorwürfen. In einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz sagte Aiwanger, er bereue zutiefst, wenn er durch sein Verhalten und das Pamphlet Gefühle verletzt habe. Fabian Reinbold, Leiter der Innenpolitik von ZEIT ONLINE, sagt, ob ihn Aiwangers Erklärung überzeugt hat.
Gabun gilt als einer der reichsten Länder Afrikas, dennoch lebt der Großteil der Bevölkerung in Armut. Nur wenige Tage nach der Präsidentschaftswahl hat das Militär nun die Regierung gestürzt. Benedikt Erforth vom Think Tank "German Institut of Development and Sustainability" erklärt, warum sich in West- und Zentralafrika gerade die Militärputsche häufen und wie sich der in Gabun von anderen unterscheidet.
Außerdem im Update: In der Innenstadt von Johannesburg ist in der vergangenen Nacht ein Großbrand ausgebrochen. Mindestens 73 Menschen sind gestorben.
Was noch? Einschlaftipps von Erling Haaland. Atmen nicht vergessen!
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Laurena Erdmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Putsch in Zentralafrika: Militär stürzt Regierung nach Wahlen in Gabun
Hubert Aiwanger: Habeck fordert Entscheidung in Flugblatt-Affäre, SPD will Rücktritt
Südafrika: Mindestens 73 Menschen sterben bei Großbrand in Johannesburg
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Aug 31, 2023 • 10min
Wieso der Staat Diesel und Dienstwagen fördert
Bei ihrer Klausurtagung im Schloss Meseberg hat die Bundesregierung beschlossen, Subventionen für das kommende Jahr von knapp 37 Milliarden auf 67 Milliarden Euro zu erhöhen. 80 Prozent der geplanten Finanzhilfen für 2024 kommen aus dem Programm der Klima- und Transformationsfonds. Ruth Fend ist Wirtschaftsredakteurin bei DIE ZEIT und ZEIT ONLINE und berichtet, was im Subventionsbericht der Bundesregierung steht und wieso das Finanzministerium diese Pläne ablehnt.
78 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs soll südlich vom Berliner Kanzleramt das Deutsch-Polnische Haus entstehen – eine Gedenkstätte zur brutalen deutschen Besatzung Polens während des Zweiten Weltkriegs. Laut dem Eckpunktepapier soll am ehemaligen Standort der Kroll-Oper bald "das wichtigste erinnerungspolitische Projekt Deutschlands" entstehen, sowohl in Gestalt eines Gedenkortes als auch einer Begegnungsstätte. Wie der Erinnerungsort die deutsch-polnische Beziehungskrise verändern soll und warum seine Umsetzung ein so langwieriger Prozess ist, erklärt Felix Ackermann, Historiker an der FernUniversität Hagen.
Was noch? Laut einer Studie aus dem Wissenschaftsjournal Communications Biology können Frauen besser mit Hunden kommunizieren als Männer.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus und Mona Berner
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bundesregierung: Subventionen steigen 2024 sprunghaft an
Meseberg: Kabinettsklausur der Ampelkoalition
Zweiter Weltkrieg: "Deutsch-Polnisches Haus" erinnert an "Besatzungsterror"
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Aug 30, 2023 • 9min
Update: Weniger Bürokratie wagen
Bei ihrer Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg hat die Ampelkoalition beschlossen, sowohl Unternehmen als auch die Bürgerinnen und Bürger von unnötiger Bürokratie zu befreien. Mit dem sogenannten Wachstumschancengesetz hat sich das Kabinett zudem auf 50 Steuererleichterungen für die Wirtschaft geeinigt. Was die Regierung noch plant, erklärt ZEIT-ONLINE-Korrespondent Michael Schlieben, der in Meseberg dabei war.
Vier Tage nach den umstrittenen Wahlen in Gabun haben Soldaten nach eigenen Angaben die Regierung gestürzt. Eine Gruppe hochrangiger Offiziere erklärte die Präsidentschaftswahl beim Fernsehsender Gabon 24 für ungültig. Erst wenige Stunden zuvor hatte die Wahlkommission den langjährigen Präsidenten Ali Bongo Ondimba zum Sieger erklärt.
Der Auswärtige Ausschuss des britischen Parlaments hat Taiwan erstmals als unabhängig bezeichnet. Weltweit erkennen nur wenige Länder die Unabhängigkeit Taiwans an. Der Bericht erschien zu einem kritischen Zeitpunkt: Als erster britischer Außenminister seit fünf Jahren ist James Cleverly gerade in Peking zu Besuch. Festland-China betrachtet Taiwan als Teil seines eigenen Staatsgebiets.
Was noch? Mit weniger Schritten zum längeren Leben.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Paulina Kraft und Mona Berner
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ampelkoalition: Kabinett beschließt Wachstumschancengesetz
Klausur in Meseberg: Kabinett plant Gesetz zum Bürokratie-Abbau
Kabinettsklausur in Meseberg: Das ist von der Ampel-Klausur zu erwarten
Putsch in Zentralafrika: Militär stürzt Regierung nach Wahlen in Gabun
Taiwan-Konflikt: Britisches Parlament bezeichnet Taiwan erstmals als unabhängig
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Aug 30, 2023 • 11min
“Die Aufgabe bleibt für die Ukraine extrem schwierig”
Noch vor wenigen Tagen stand die Ukraine wegen ausbleibender Erfolge bei der Gegenoffensive unter Druck. Doch jetzt konnten ukrainische Truppen im Süden des Landes offenbar vorrücken. Gleichzeitig hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj für die Krim eine Verhandlungslösung angedeutet. Denis Trubetskoy, der für ZEIT ONLINE aus Kiew berichtet, ordnet die jüngsten Entwicklungen im Podcast ein.
Im Norden von Mosambik kämpfen islamistische Terroristen seit 2017 gegen die Bevölkerung, die mosambikanische Armee und ausländische Soldaten. Doch auch korrupte Eliten, der Ressourcenfluch und neokoloniale Bestrebungen sind für die Krise in Mosambik verantwortlich. Christian Vooren, Politikreporter von ZEIT ONLINE, berichtet bei Was jetzt?, welche Perspektiven das Land hat.
Und sonst so? Monster gesucht!
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Überblick: Ukraine erobert Robotyne, Selenskyj spricht über mögliche Krim-Lösung
Krim: Kein Frieden ohne die Krim
Mosambik: Der Terror kam um 15 Uhr
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Aug 29, 2023 • 10min
Update: 25 Fragen, um im Amt zu bleiben
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält vorerst an seinem Vizeregierungschef Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fest. Allerdings soll Aiwanger nun 25 Fragen zum antisemitischen Flugblatt beantworten, das in den vergangenen Tagen für Diskussionen gesorgt hat. Fabian Reinbold, Leiter der Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, ordnet im Podcast ein, ob Söder und Aiwanger am 8. Oktober trotz der Vorfälle wiedergewählt werden könnten.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat zum Auftakt der Kabinettsklausur in Meseberg die Leistungen der Regierung gelobt. Gleichzeitig hat er die Koalitionspartner zu einem "guten Miteinander" aufgerufen. Morgen will das Bundeskabinett das Wachstumschancengesetz verabschieden. Zudem stellt Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) ein Gesetz zum Bürokratieabbau vor.
Um die gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen, wird im kommenden Jahr das Bürgergeld erhöht. Alleinstehende erhalten dann 563 Euro statt 502 Euro pro Monat. Auch Kinder und Jugendliche sollen mehr Geld bekommen.
Und: Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt aufgrund mangelnder Beweise nicht länger gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann.
Was noch? Sensationelle Nachrichten aus Wolfsburg.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Antisemitisches Flugblatt: Markus Söder hält vorerst an Hubert Aiwanger fest
Markus Söder und Hubert Aiwanger: Von Narren und Extremisten
Flugblattaffäre: Bloß nicht mit den Grünen regieren
Kabinettsklausur in Meseberg: Das ist von der Ampel-Klausur zu erwarten
Sozialleistung: Bürgergeld steigt im kommenden Jahr auf 563 Euro
Rammstein: Berliner Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Till Lindemann ein
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Aug 29, 2023 • 10min
Krisentreffen auf Schloss Meseberg
Seit Wochen kommt es zwischen den Regierungsparteien der Ampelkoalition immer wieder zu Spannungen. Am Dienstag sollen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seine 16 Ministerinnen und Minister zur fünften Kabinettsklausur der Bundesregierung am Dienstag auf Schloss Meseberg zusammenkommen. Worum es bei der Tagung gehen soll, erklärt Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.
Während der Corona-Pandemie konnten viele Verwaltungsprozesse digitalisiert werden, doch inzwischen ist das Tempo bei der Umstellung wieder langsamer geworden. Von den fast 600 Verwaltungsdienstleistungen, die bis Ende 2022 digitalisiert sein sollten, sind erst knapp 130 abgeschlossen. Bei der Kabinettsklausur im Schloss Meseberg will Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) nun außerdem Eckpunkte für ein neues Bürokratieentlastungsgesetz vorlegen. Für die aktuell schwächelnde Wirtschaft kommt das Gesetz allerdings zu spät, sagt Fabian Franke, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Viele Schüler vermeiden Nutzung von Schultoiletten.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Susanne Hehr und Olga Ellinghaus
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Weitere Links zur Folge:
Meseberg: Das sind die Streitpunkte vor der Kabinettsklausur der Ampel-Koalition
Ampelkoalition: Spannungen zwischen den Regierungsparteien
Bürokratieabbau und Digitalisierung: Von wegen "Deutschland-Tempo"
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Aug 28, 2023 • 9min
Update: 2,4 Milliarden plus X für die Kindergrundsicherung
Nach monatelangem Streit haben sich Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) auf Eckpunkte für die Kindergrundsicherung geeinigt. Ab 2025 sind dafür Mehrausgaben von etwa 2,4 Milliarden Euro geplant – deutlich weniger, als Paus anfangs gefordert hatte. Mark Schieritz aus dem ZEIT-Hauptstadtbüro erklärt im Podcast, warum sie trotzdem die heimliche Gewinnerin des Streits sein könnte.
Die Mitglieder der Bahngewerkschaft EVG haben den Schlichterspruch im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn gebilligt. Somit droht in den kommenden Wochen kein unbefristeter Streik. Rund 110.000 bei der Deutschen Bahn beschäftigte EVG-Mitglieder haben in einer Urabstimmung über den Schlichterspruch entschieden. Er sieht Lohnerhöhungen von monatlich 410 Euro und einen einmaligen Inflationsausgleich vor.
Die Mutter des spanischen Fußballverbandschefs Luis Rubiales ist in den Hungerstreik getreten, weil sie Gerechtigkeit für ihren Sohn fordert. Rubiales steht seit rund einer Woche in der Kritik, da er nach dem Sieg der spanischen Fußballerinnen beim WM-Finale die Spielerin Jennifer Hermoso ungefragt auf den Mund geküsst hat.
Was noch? Uganda verbietet den Import von Altkleidern.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mona Berner und Paulina Kraft
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Kindergrundsicherung: News und Infos
Tarifkonflikt: EVG-Mitglieder billigen Tarifeinigung mit der Bahn
WM-Finale: Spaniens Fußballchef Luis Rubiales lehnt Rücktritt nach Kuss-Eklat ab
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Aug 28, 2023 • 11min
Der Fall Aiwanger könnte den bayerischen Wahlkampf verändern
Am 8. Oktober wählen die Menschen in Bayern einen neuen Landtag. Die Antisemitismusvorwürfe gegen Hubert Aiwanger, Vorsitzende der Freien Wähler (FW) und bayerischer Wirtschaftsminister, könnten den Ausgang verändert, analysiert Katharina Schuler im Podcast. Sie ist Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.
Überall in Deutschland wird nach Arbeitskräften gesucht: 1,98 Millionen Stellen waren Ende 2022 bundesweit frei. Dem gegenüber stehen rund zweieinhalb Millionen Menschen in Deutschland, die arbeitslos sind. Darunter sind auch viele junge Menschen, denen der Weg zum Berufseinstieg schwerfällt. Luisa Thomé aus dem Ressort X von ZEIT ONLINE erklärt im Podcast, was es braucht, damit junge Arbeitslose zu wertvollen Arbeitskräften werden.
Und sonst so? Alles Gute zum 70., Zebrastreifen!
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Bayerischer Landtagswahlkampf: Plötzlich wieder spannend
Hubert Aiwanger: Jetzt spielt er die verfolgte Unschuld
Vermittlung von Arbeitslosen: Kreislauf des Scheiterns
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Aug 27, 2023 • 11min
Spiele, Kostüme und sehr viel Geld
Am Sonntag geht in Köln die weltgrößte Messe für Computer- und Videospiele, die Gamescom, zu Ende. Hunderttausende Gamer trafen dort in diesem Jahr auf 1.227 Aussteller aus 63 Ländern. Eröffnet wurde die Messe von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der keine guten Nachrichten für die Spielefans im Gepäck hatte: Angesichts der Schuldenbremse könne er der deutschen Gamingbranche nicht mehr Geld zur Verfügung stellen. Doch der Bedarf ist groß, meint Henrik Oerding aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE. Warum, erklärt er im Podcast. Außerdem spricht der Redakteur über die aktuellen Spieletrends, die er auf der Gamescom beobachtet hat.
In Mali bedroht ein alter Konflikt die Sicherheitslage in der westafrikanischen Sahelzone. Auslöser war der Abzug der UN-Truppen, die bis dahin an der Stabilisierung des Landes beteiligt waren. Gleichzeitig gewinnen Terrorgruppen wie der "Islamische Staat" und Al-Kaida an Einfluss in der Region. Auch sie stellen eine Bedrohung für die 400 deutschen Ortskräfte dar. Doch die Bundeswehr bietet ihnen nicht genug Schutz, sagt Sahel-Experte Issio Ehrich. Deutet sich in Mali ein Afghanistan 2.0 an? Antwort auf diese Frage gibt der ZEIT-ONLINE-Autor bei Was jetzt?.
Klima-Ausrede der Woche: "Aber die Reichen"
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Clara Löffler und Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
Mali: Im Sahel droht ein neuer Bürgerkrieg
Gamescom: Für Smartphone-Games fährt man nicht nach Köln
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Aug 26, 2023 • 25min
Spezial: Armut in Deutschland – wie viel sind uns Kinder wert?
In Deutschland war 2022 jedes fünfte Kind von Armut bedroht. Staatliche Unterstützung soll dagegen helfen, aber bislang werden bis zu 70 Prozent der Mittel nicht abgerufen, die bürokratischen Hürden sind hoch. Mit der geplanten Reform soll es einfacher und übersichtlicher werden.
Ursprünglich wollte Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) für die Grundsicherung rund zwölf Milliarden Euro, musste nach einer koalitions- und auch parteiinternen Debatte allerdings nacharbeiten. Nach Informationen von ZEIT ONLINE sind die Kosten nun auf 3,5 Milliarden Euro angesetzt.
Ist das genug für den Kampf gegen Kinderarmut in Deutschland? Und ist die Kindergrundsicherung überhaupt das richtige Mittel dafür? Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Anette Stein von der Bertelsmann Stiftung in der fünften Ausgabe von Was jetzt? – Die Woche.
Wir sind auch auf Youtube.
Alle Informationen zu unserer Livesendung finden Sie hier.
Mehr zum Thema Kinderarmut gibt es auf ZEIT ONLINE.
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