

der Freitag Podcast
der Freitag
Der Podcast der Wochenzeitung „der Freitag“ mit Beiträgen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Debatte
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Mar 16, 2022 • 54min
Was können wir von Amerikas neuen Linken lernen?
Lukas Hermsmeier im Gespräch mit Konstantin Nowotny
Occupy, Black Lives Matter, Bernie Sanders oder Alexandria Ocasio-Cortez: In den vergangenen Jahren ist die US-amerikanische Linke zu einer mächtigen Bewegung geworden. Wie ist dieser Erfolg zu erklären – ausgerechnet in einem Land, dessen gesellschaftliche Linke vor allen von Europa gerne mal belächelt wird?
Der Journalist und Autor Lukas Hermsmeier, der in Berlin und New York lebt, hat die Bewegung in seinem neuen Buch „Uprising: Amerikas neue Linke“ porträtiert und analysiert. Im Freitag-Podcast spricht er mit Freitag-Redakteur und -Autor Konstantin Nowotny über Bernie Sanders und Donald Trump, über die Leere der Mitte, die Polizei und das Strafsystem – und die Frage, wie viel abweichende Meinung eine linke Bewegung ertragen muss.
• Foto: Antonia Polkehn
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Mar 10, 2022 • 56min
Nora Bossong im Gespräch mit Maxi Leinkauf
War die Generation der „Geschmeidigen“ zu naiv?
Mit Annalena Baerbock, Christian Lindner und einigen anderen Politikerinnen und Politikern ist nun eine Generation an der Macht, die bisher nur Frieden kannte und bislang nicht dadurch aufgefallen ist, dass sie besonders viel Profil hat. Nun aber muss sie sich mit Krisen und Weltkatastrophen beschäftigen. Die Schriftstellerin Nora Bossong porträtiert in ihrem neuen Buch diese „Geschmeidigen“ und urteilt: Ihr habt euch zu lange mit euch selbst beschäftigt. Darüber und wie sie ihre eigene Rolle als Autorin und Intellektuelle sieht, hat Nora Bossong mit „Freitag“-Redakteurin Maxi Leinkauf gesprochen.
• Foto: Imago/Sven Simon
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Mar 7, 2022 • 54min
Jakob Augstein im Gespräch mit Osteuropa-Historiker Karl Schlögel
Über den Ukraine-Krieg
Seit Wladimir Putins Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 ist die Welt fundamental anders. Von „Zeitenwende“ hat Bundeskanzler Olaf Scholz gesprochen. Und in der Tat verändert Russlands Krieg in der Ukraine die Haltung von Politik und Gesellschaft in Deutschland.
Karl Schlögel ist Osteuropa-Historiker und befasst sich schon lange mit der Geschichte der Region – und des Konfliktes. Doch auch er war von Putins Invasion im Nachbarland überrascht. Seiner Meinung nach geht es bei Putins Krieg um die Zerstörung der Ukraine – und um imperialistische Vorstellungen des russischen Präsidenten.
Jakob Augstein spricht mit Karl Schlögel über Wladimir Putin, die Zerstörung der Ukraine und die Rolle des Westens in dem seit Jahren schwelenden Konflikt.
Das Gespräch wurde am 28. Februar 2022 im Rahmen von „2 um 8 – der radioeins- und Freitag-Salon“ am Berliner Ensemble aufgezeichnet.
• Foto: Imago/Jürgen Heinrich
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Jan 3, 2022 • 1h 26min
Was ist Ostdeutschland?
Sebastian Friedrich im Gespräch mit Valerie Schönian und Michael Lühmann
Ossis, Wessis, Ostdeutschland – diese Kategorien sind immer noch wirkmächtig. Mehr noch: In letzter Zeit ist wieder verstärkt von einer ostdeutschen Identität die Rede. Ist die Auseinandersetzung mit einer spezifisch ostdeutschen Erfahrung ein Mittel, um Ungleichheiten zwischen Ost und West zu überwinden? Oder führt die ostdeutsche Identitätspolitik in eine Sackgasse? Braucht es mehr Ostbewusstsein für mehr Solidarität?
Über diese Fragen diskutiert der Journalist und „Freitag“-Autor Sebastian Friedrich mit der Journalistin und Autorin Valerie Schönian und dem Politologen und Historiker Michael Lühmann.
Das Gespräch wurde am 2. Dezember 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bündnisse bilden“ am Berliner Ensemble aufgezeichnet
Fotos: Lena Meyer, Privat
Zum Weiterlesen und Weiterhören
„Nicht zweimal verlieren“. „Freitag“-Artikel von Sebastian Friedrich zur Geschichte Ostdeutschlands in den vergangenen 30 Jahren
„Die Ost-West-Migrantin | Flucht im Herbst 1989“ – Radiofeature von Sebastian Friedrich über die Flucht seiner Mutter
Informationen zu Velerie Schönians Buch „Ostbewusstsein“
Zum Sammelband mit der Studie von Michael Lühmann
Informationen zur Reihe „Bündnisse bilden“
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Oct 29, 2021 • 52min
Jakob Augstein im Gespräch mit Bernd Ulrich
Ist Freiheit das Einzige, was zählt?
Wir haben die freie Wahl, oder? Die Bundestagswahl verdeutlicht das. Aber sind wir wirklich frei? Und was bedeutet die Freiheit des Einzelnen noch im globalen Kontext? Eines ist sicher, die Pandemie hat tiefe Kerben in das Freiheitsempfinden der Gesellschaft geschlagen.
Und mit der Klimakatastrophe droht die nächste Krise für die Freiheit. Doch ist die Gesellschaft bereit, sich einzuschränken? Wieviel Freiheit müssen die Menschen jetzt aufgeben, um sie in Zukunft noch zu ermöglichen? Und was bedeutet der Begriff „Freiheit“ heute überhaupt?
Darüber diskutiert „Freitag“-Verleger Jakob Augstein mit Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“.
Das Gespräch wurde am 11. Oktober im Rahmen von „2 um 8 – der radioeins- und Freitag-Salon“ am Berliner Ensemble aufgezeichnet
Foto: Anne Hufnagl
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Oct 24, 2021 • 1h 1min
Mietenwahnsinn – was können wir dagegen tun?
Benjamin Knödler im Gespräch mit Florian Schmidt
Die steigenden Mieten sind die soziale Frage unserer Zeit. Diesen Satz haben schon viele Politiker:innen in den letzten Jahren gesagt. Und es stimmt ja auch. Die Mieten steigen gerade in den Großstädten immer weiter, ganze Viertel werden gentrifiziert und die Menschen verdrängt. Die Frage, ob man sich die eigene Wohnung bald nicht mehr wird leisten können, ist in den Ballungszentren eine der größten Sorgen.
Auch der Grünen-Politiker Florian Schmidt sieht in der Wohnungsfrage die soziale Frage unserer Zeit. Er kämpft als Baustadtrat des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg gegen den Ausverkauf der Stadt. In seinem neuen Buch „Wir holen uns die Stadt zurück: Wie wir uns gegen Mietenwahnsinn und Bodenspekulation wehren können“ zeigt Florian Schmidt auf, welche Wege es aus der Mietenkrise geben könnte.
„Freitag“-Redakteur Benjamin Knödler spricht im Podcast mit Florian Schmidt darüber, was die Gentrifizierung für einen Stadtteil bedeutet, über die Stärke der Mietenbewegung und die Frage, wie ein gemeinwohlorientiertes Wohnungswesen aussehen könnte.
Dieses Gespräch ist Teil der Literatur-Podcasts, die „der Freitag“ während der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht.
Foto: Marcelino Wellmer
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Oct 23, 2021 • 33min
Harald Welzer über das Aufhören im Kapitalismus
Pepe Egger im Gespräch mit Harald Welzer über sein neues Buch „Nachruf auf mich selbst.“
Unwetter, Hochwasser, Artensterben: Die Klimakrise führt uns als Gesellschaft vor Augen, dass wir mit Endlichkeitsproblemen zu tun haben. Gleichzeitig hat unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören, meint der Soziologe und Zukunftsforscher Harald Welzer. Deswegen verändern wir weder unsere Lebens- noch unsere Wirtschaftsweise, obwohl das dringend nötig wäre. Was also tun?
Unter anderem darüber spricht „Freitag“-Redakteur Pepe Egger im Podcast mit Harald Welzer. Es geht um die Lebenslüge unserer Gegenwart, die absurde Sehnsucht nach immer mehr Wachstum und darum, was Harald Welzer an den Wirtschaftswissenschaften auf den Senkel geht.
Dieses Gespräch ist Teil der Literatur-Podcasts, die „der Freitag“ während der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht.
• Foto: Debora Mittelstaedt
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Oct 22, 2021 • 1h
„Die westdeutsche Gesellschaft ist eine tief rassistische Gesellschaft“
Maxi Leinkauf im Gespräch mit Stella Leder
Stella Leder stammt aus einer weitverzweigten jüdischen Familie. Sie ist die Enkelin des Schriftstellers Stephan Hermlin, eines Kommunisten, der 1936 nach Palästina emigrierte, unter anderem in Frankreich lebte und 1947 nach Ostberlin ging, wo er auch kritische Lyriker unterstützte. Ihre Mutter verließ später die DDR. Stella Leder, 1982 geboren, erzählt im Buch „Meine Mutter, der Mann im Garten und die Rechten“ von ihrer Familie, in der es auch eine Stasi-Geschichte gibt, von der Schulzeit in Hessen und Nazis, die sie jagten.
Im Podcast spricht „Freitag“-Redakteurin Maxi Leinkauf mit der Autorin über ihr Buch – über DDR-Bilder in Westdeutschland, aber auch über Antisemitismus und Rassismus in der deutschen Gesellschaft.
Dieses Gespräch ist Teil der Literatur-Podcasts, die „der Freitag“ während der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht.
Foto: Nina Pieroth
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Oct 20, 2021 • 51min
„Kinderarmut ist ein Langzeitskandal“
Sebastian Puschner im Gespräch mit Carolin und Christoph Butterwegge
Von den 13,5 Millionen Menschen unter 18 in Deutschland wachsen 2,8 Millionen in Armutslagen auf, 2,4 Millionen sind jünger als 15 Jahre alt. Was steckt hinter diesen Zahlen? Mit dieser Frage haben sich auch Carolin und Christoph Butterwegge befasst – und ein Buch darüber geschrieben. In Kinder der Ungleichheit. Wie sich die Gesellschaft ihrer Zukunft beraubt blicken sie nicht nur auf Armut, sondern auch auf Reichtum, gerade unter Kindern und Jugendlichen.
Sebastian Puschner, stellvertretender Chefredakteur des Freitag, spricht mit ihnen im Podcast darüber, was Kinderarmut für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Gesellschaft bedeutet, wie sich Armut bekämpfen lässt, und welche Rolle die Linkspartei dabei spielen kann.
Dieses Gespräch ist Teil der Literatur-Podcasts, die „der Freitag“ während der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht.
Foto: Markus J. Feger (links), evangelischer Kirchentag (rechts)
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May 30, 2021 • 52min
Von Françoise Sagan, Freiheit und Feminismus
Maxi Leinkauf im Gespräch mit Julia Korbik über „Bonjour Liberté“
Ihr Buch Bonjour Tristesse machte Françoise Sagan zu einer Ikone und einem Mythos. Eine selbstbestimmte Frau, die das Leben und die Freiheit liebte, den Fuß immer auf dem Gaspedal. Julia Korbik kennt sich aus mit französischen Ikonen. Sie hat nicht nur ein Buch über Simone de Beauvoir geschrieben, sondern befasst sich in ihrem neuen Buch Bonjour Liberté mit dem Leben von Françoise Sagan, die Korbik – trotz des Erfolgs von Bonjour Tristesse – für unterschätzt hält.
Freitag-Redakteurin Maxi Leinkauf spricht im Podcast mit Julia Korbik über Feminismus, Rollenbilder in Ost- und Westdeutschland und die Frage, wie politisch Françoise Sagan eigentlich war.
Foto: Paula Winkler
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