

der Freitag Podcast
der Freitag
Der Podcast der Wochenzeitung „der Freitag“ mit Beiträgen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Debatte
Episodes
Mentioned books

Jul 13, 2023 • 56min
Joseph Vogl im Gespräch mit Jakob Augstein: „Liberale denken oft, es wird schon alles wieder werden“
Über die Krisen im Kapitalismus
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Fragen und Anmerkungen können Sie gerne an podcast@freitag.de schicken

May 2, 2023 • 34min
Wie klappt die Energiewende, Claudia Kemfert?
Claudia Kemfert im Gespräch über ihr neues Buch „Schockwellen. Letzte Chance für sichere Energien und Frieden“
Die Gegenwart ist voller Schockmomente: Dem Ukraine-Krieg folgte in Deutschland eine Energiekrise, die Klimakrise ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich die Menschheit von fossilen Energiequellen verabschieden muss. Neu sind diese Erkenntnisse nicht, trotzdem passiert noch immer viel zu wenig. Warum ist das so? Unter anderem darüber hat Claudia Kemfert ein Buch geschrieben: Schockwellen. Letzte Chance für sichere Energien und Frieden.
Mit Freitag-Redakteur Pepe Egger hat sie über ihr Buch und die großen Fragen dahinter gesprochen. Über die Notwendigkeit einer echten Energiewende – und die positiven Konsequenzen im Kampf gegen die Ungleichheit in der Gesellschaft. Es geht um den Einfluss großer Lobby-Verbände auf die Politik der Bundesregierung -- und um das Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft. Und natürlich steht am Ende die Frage: Gibt es denn noch eine letzte Chance für sichere Energien und Frieden?
Foto: Oliver Betke

May 1, 2023 • 32min
Clemens Meyer im Gespräch über Christa Wolf
Ein Buchmessegespräch über „Clemens Meyer über Christa Wolf“
Christa Wolf ist eine der Autorinnen, die bis heute für die deutschsprachige Literatur aus der DDR und für Weltliteratur überhaupt steht. David Bowie zählte Nachdenken über Christa T. zu den 100 wichtigsten Lektüren seines Lebens. Wolfs Werk hat auch den Leipziger Autor Clemens Meyer geprägt. Meyer, 1977 in Halle/Saale geboren, gehört zu den prägenden Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er arbeitete nach dem Abitur als Bauhelfer, Möbelträger und Wachmann, studierte dann am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seine Romane und Erzählungen, u. a. Die stillen Trabanten (2018), sind mehrfach preisgekrönt und verfilmt worden.
In seinem neuen Buch Clemens Meyer über Christa Wolf nähert er sich im Zwiegespräch mit einer Büste von Christa Wolf der Autorin an. Und fragt sich: Was aus dem Werk von Christa Wolf hat heute noch literarische Gültigkeit? Darüber spricht er mit Freitag-Redakteurin Maxi Leinkauf – vor allem über Kindheitsmuster, von dem Meyer sagt: „Wenn ein Buch von Christa Wolf bleibt, muss es Kindheitsmuster sein.“
Doch es geht nicht nur um Christa Wolf, ihr Leben und ihr Schreiben, sondern auch um die (teilweise vergessene) DDR-Literatur. Um die Literaturszene in der DDR und die Frage, warum sie wie eine Soap-Opera war.
Foto: Iona Dutz

Apr 29, 2023 • 33min
Ijoma Mangold im Gespräch: Ist Bitcoin das ehrlichere Geld?
Freitag-Redakteurin Katharina Schmitz spricht mit Ijoma Mangold über sein neues Buch „Die orange Pille: Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist“
Man kann den Bitcoin zweifellos als schillerndes Phänomen bezeichnen: ein mysteriöser Erfinder, der zweifelhafte Ruf als gutes Mittel zur Geldwäsche und der scheinbar ewige Wechsel zwischen Hype und Crash. Der Autor und Literaturkritiker Ijoma Mangold hat die Faszination für die digitale Währung erkundet und darüber ein Buch geschrieben: Die orange Pille: Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist.
Auf der Leipziger Buchmesse hat er sich mit Freitag-Redakteurin Katharina Schmitz über die Kryptowährung und die großen Fragen dahinter unterhalten. Zum Beispiel über unser schwieriges Verhältnis zu Geld, die Frage, wie das Geldsystem funktioniert – und welche Probleme der Bitcoin lösen könnte.
Das Gespräch wurde am 28. April 2023 auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet.
Foto: Thorsten Wulff
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Apr 26, 2023 • 55min
Jakob Augstein im Gespräch mit Grisebach-Chefin Diandra Donecker
Über Kunst, Kultur und Kapitalismus
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(Foto: Markus Jans)

Aug 5, 2022 • 1h 28min
Wer rettet die Welt? Die Arbeiterklasse oder die junge Generation?
Sebastian Friedrich im Gespräch mit Laura Meschede und Tadzio Müller
Hitze, Dürre, Stürme, Fluten: Die Klimakrise ist da – und es stellt sich die Frage, was man angesichts der drohenden Klimakatastrophe tun kann, um die Welt zu retten? Nach Fridays for Future und Extinction Rebellion macht nun die Letzte Generation mit Autobahnblockaden auf sich aufmerksam. Ist diese Form der Radikalisierung eine Antwort auf die riesigen Herausforderungen der Zeit – oder schrecken Aktionen wie diese nicht vielmehr Menschen ab? So geht es bei der Diskussion um die Radikalisierung der Klimabewegung immer auch um die Frage, ob Klassenpolitik und der Kampf gegen den Klimawandel Hand in Hand gehen können.
Über all diese Fragen diskutiert Freitag-Autor Sebastian Friedrich mit der Journalistin und Aktivistin Laura Meschede sowie dem Aktivisten Tadzio Müller. Es geht um globale Gerechtigkeit, die Generationenfrage, Arbeiterklasse und die Rolle der Gewerkschaften.
Das Gespräch wurde im Rahmen der Reihe „Bündnisse Bilden“ am Berliner Ensemble aufgezeichnet.
Fotos: Privat, Nikita Teryoshin
Shownotes
Weitere Podcast-Folgen aus der Reihe Bündnisse bilden
Abstiegsgesellschaft, Rechte und Solidarität – Sebastian Friedrich im Gespräch mit Oliver Nachtwey
Klimawandel, soziale Frage, gemeinsame Kämpfe – Sebastian Friedrich im Gespräch mit Clara Mayer und Guillaume Paoli
Von Antifaschismus und Antirassismus – Sebastian Friedrich im Gespräch mit Steffen Kreuseler, Ceren Türkmen und Vincent Bababoutilabo
Was ist Ostdeutschland? – Sebastian Friedrich im Gespräch mit Valerie Schönian und Michael Lühmann
Den Newsletter von Tadzio Müller finden Sie hier

Jun 10, 2022 • 55min
Frankreich vor den Parlamentswahlen: Neue linke Hoffnung
Romy Straßenburg im Gespräch mit Maxi Leinkauf
Gerade erst wurde Emmanuel Macron erneut zum Präsidenten gewählt, nun stehen schon wieder Wahlen in Frankreich an. Doch vor den Parlamentswahlen ist die Voraussetzung eine andere: Bis vor kurzem stand vor allem der Erfolg der extremen Rechten um Marine Le Pen im Vordergrund, nun hat auf einmal ein Linksbündnis Aussicht auf Erfolg – und der neue Premierminister könnte am Ende tatsächlich Jean-Luc Mélenchon heißen.
Was ist da los in Frankreich? Was bewegt die Französinnen und Franzosen? Das weiß „Freitag“-Autorin Romy Straßenburg, die seit vielen Jahren in Paris lebt und als Journalistin über das Land berichtet. Vor der ersten Runde der Parlamentswahlen hat sie „Freitag“-Redakteurin Maxi Leinkauf einen Einblick in die französische Politik und Gesellschaft gegeben. Es geht um Gelbwesten, linke Intellektuelle, die schwindende Mitte, Eliten – und die Frage, wie es in Zeiten wie diesen um das französische „Savoir-vivre“ steht.
Foto: Frederike Wetzels
Die neuesten Texte zu Frankreich im Freitag
Stéphane Ravacley: „Humanistischer Bäcker“ will in französisches Parlament von Angelique Chrisafis
Kampfansage an Emmanuel Macron von Anna Tüne
Die rote Gefahr von Oliver Fahrni
Die Texte von Romy Straßenburg im „Freitag“ finden Sie hier
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May 13, 2022 • 1h 12min
Haben wir ein #Polizeiproblem, Oliver von Dobrowolski?
Oliver von Dobrowolski im Gespräch über sein Buch „Ich kämpfe für eine bessere Polizei“
Erst vor wenigen Tagen ist ein Mann in Mannheim nach einem Polizeieinsatz gestorben. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz hatten mehr als 300 Bedienstete von Sicherheitsbehörden einen Bezug zu Rechtsextremisten und Reichsbürgern. Und in Frankfurt läuft derzeit der „NSU 2.0“-Prozess, bei dem es jüngst auch darum ging, dass die Frankfurter Polizei Beweise manipuliert haben soll.
Rechte Netzwerke, Polizeigewalt mit teilweise tödlichen Folgen, rassistische Einstellungen unter den Beamt:innen – die Polizei in Deutschland hat ein strukturelles Problem. Was kann man dagegen tun? Oliver von Dobrowolski ist selbst Polizist – und versucht die Polizei von innen zu verändern.
Im Podcast-Gespräch mit „Freitag“-Redakteur Benjamin Knödler spricht Oliver von Dobrowolski über die Probleme bei der Polizei, ihre besondere Rolle in der Gesellschaft und die Macht der Polizeigewerkschaften.
• Foto: Marcus Höhn
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May 4, 2022 • 55min
Jakob Augstein im Gespräch mit Saba-Nur Cheema
Über Identitätspolitik und die deutsche Gesellschaft
Identitätspolitik – das ist gerade in der Linken in den vergangenen Jahren immer wieder ein umkämpftes Thema gewesen. Welche Bedeutung haben identitätspolitische Kämpfe für die Gesellschaft? Stehen sie für Fortschritt oder spalten sie die Gesellschaft vielmehr? Darüber spricht Jakob Augstein mit der Politikwissenschaftlerin und Antirassismus-Trainerin Saba-Nur Cheema.
Erstmal heißt Identitätspolitik vor allem eines: Politisches Handeln an den Interessen von Menschen zu orientieren, die sich anhand von Klasse, Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden. Doch wo führt das hin? Was unterscheidet linke von rechter Identitätspolitik, welche Rolle spielen soziale Medien in den Debatte und gibt es so etwas wie ein gesellschaftliches „Wir“?
Um diese und viele andere Fragen geht es in der neuen Folge des Freitag-Podcasts. Das Gespräch wurde am 4. April 2022 im Rahmen von „2 um 8 – der radioeins- und Freitag-Salon“ am Berliner Ensemble aufgezeichnet.
• Foto: David Bachar
Freitag-Texte zum Thema
Ungleichheit Scholz und Vorurteil von Christian Baron
Kulturkampf Gegen Identitätspolitik an Universitäten von Markus Steinmayr
Kämpfe Wer hat Angst vor Identitätspolitik? von Serpil Temiz Unvar, Inge Hannemann u.a.
SPD Macht Radau – zusammen! von Michael Jäger
Linke Immer diese böse „Identitätspolitik“ von Sebastian Friedrich
Kämpfe Eine neue linke Erzählung von Sebastian Friedrich
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Apr 5, 2022 • 1h 1min
Marcel Fratzscher im Gespräch: „Die Spritpreisbremse ist reiner Populismus“
Der DIW-Präsident über Steuern, Ungleichheit und das deutsche Mantra des Sparens
Ob der Stopp deutscher Energieimporte aus Russland nun kommt oder nicht: Die Folgen des Ukraine-Krieges sind auch in Deutschland spürbar. Rohstoffpreise steigen – und damit auch die Inflation. Was bedeutet das für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in einem Land, das sich gerade erst von der Corona-Krise erholt? Darüber spricht Sebastian Puschner, stellvertretender Chefredakteur des „Freitag“, mit dem Ökonomen Marcel Fratzscher. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in seinem Buch „Geld oder Leben. Wie unser irrationales Verhältnis zum Geld die Gesellschaft spaltet“ analysiert, was die deutsche Moral des guten Sparens und die Abneigung gegenüber Schulden für unseren Umgang mit den Krisen der Gegenwart bedeuten.
Im Podcast-Gespräch geht es um strukturelle Ungleichheit in Deutschland, das ungerechte Steuersystem, welche Maßnahmen in der Krise wirklich helfen würden – und um die Frage, wie es um die Hoffnung auf eine radikale Transformation steht.
• Foto: Imago/photothek
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