Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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Mar 11, 2020 • 10min

Bidens Chance gegen Trump

Nach dem "Super Tuesday" fährt Joe Biden auch am "Big Tuesday" große Erfolge ein. Rein rechnerisch ist es kaum vorstellbar, dass er von seinem letzten verbliebenen Widersacher Bernie Sanders noch eingeholt wird. Biden versucht nun, die Demokraten zu einen und auch die Sympathien der Sanders-Anhänger zu gewinnen. Dafür ist weniger entscheidend, wie die beiden Kandidaten persönlich miteinander auskommen, sagt US-Korrespondent Hubert Wetzel, sondern viel mehr, ob deren Unterstützer in der Lage sind, sich zusammenzuraufen. Weitere Themen: Coronavirus-Update, Weinstein zu 23 Jahren Haft verurteilt. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über CNN.
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Mar 10, 2020 • 10min

Sperrzone Italien: Was wir daraus lernen können

Seit Montagabend ist Italien eine komplette Sperrzone. Damit will die Regierung verhindern, dass sich das Coronavirus noch weiter ausbreitet. Inzwischen gibt es dort über 10.000 Fälle und mehr als 450 Menschen, die durch das Virus ums Leben gekommen sind. Wird es in Deutschland in den nächsten Wochen ähnlich laufen? Genau genommen steigen die Fallzahlen hierzulande nämlich schon ähnlich wie in Italien - nur eben zeitverzögert. Patrick Illinger vom SZ-Wissensressort spricht über exponentielles Wachstum und Ansteckungsraten - und warum man Covid-19 nicht mit einer Grippe vergleichen kann. Weitere Nachrichten: Rückgang an Blutspenden, Absturz der Ölpreise Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau, Christina Winkler Produktion: Julia Ongyerth
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Mar 9, 2020 • 9min

Wie das Coronavirus die Weltwirtschaft infiziert

Durch das Coronavirus sind die Börsen weltweit im Sinkflug. Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag zeitweise acht Prozent verloren. Und die deutsche Bundesregierung will die Schäden für Unternehmen und Arbeitnehmer möglichst begrenzen. An der Börse geht es öfter hoch und runter, sagt der stellvertretender Leiter der SZ-Wirtschaftsredaktion Bastian Brinkmann. Aber natürlich belaste der massive Ausbruch der Epidemie in China schon jetzt die Weltwirtschaft. In Deutschland würden gerade die Firmen besonders leiden, die Geschäfte mit China betreiben. Auch seien einzelne Branchen schon jetzt hart getroffen. Wenn aber in absehbarer Zeit die Schulen für einen längeren Zeitraum geschlossen werden würden, dann würde dies die gesamte deutsche Wirtschaft treffen. Und so sei das Hilfspaket auch richtig, mit dem der Koalitionsausschuss reagiere. Es sieht unter anderem vor, dass die Hürden für den Bezug von Kurzarbeitergeld deutlich gesenkt werden. Weitere Nachrichten: Gericht verhandelt über Abschuss von Flug MH17, Erdogan in Brüssel. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth _Übrigens haben wir ab sofort den SZ-Newsletter Espresso angepasst. Im Espresso bekommen Sie morgens und abends neben den wichtigsten Meldungen des Tages jetzt auch alle Meldungen zum Coronavirus in Deutschland und weltweit. Kostenlose Anmeldung unter www.sz.de/espresso._
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Mar 6, 2020 • 10min

Wie das Coronavirus eine Krise in Südtirol auslöst

Schon wieder kamen laut Robert-Koch-Institut über 130 Fälle innerhalb ein paar Stunden in Deutschland dazu: Das Coronavirus breitet sich aus. Nun wurde eine der beliebtesten Urlaubsgegenden der Deutschen vom RKI zum Risikogebiet erklärt: Südtirol. Wie schwer das die Region trifft, die vom Tourismus lebt, erklärt der SZ-Redakteur Martin Zips. Weitere Themen: Starkbieranstich am Nockherberg steht vor Absage, Anschlag in Kabul. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Robert-Koch-Institut.
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Mar 5, 2020 • 11min

Flüchtlinge: Wo Europa seine Menschlichkeit verliert

An der türkisch-griechischen Grenze werden Geflüchtete, darunter auch Mütter und Kinder, mit Tränengas von der Grenze abgehalten. Die Grünen haben daraufhin einen Antrag im Bundestag eingebracht, wenigstens 5.000 besonders Schutzbedürftige, die auf den griechischen Inseln ausharren, aufzunehmen. Doch das wurde von den Regierungsparteien abgelehnt. Diese wollen mit allen Mitteln eine Situation wie 2015 verhindern. Die SPD will sich für eine europäische Lösung einsetzen. Doch wirklich näher gekommen scheint man dieser seit Jahren nicht, beschreibt die SZ-Brüsselkorrespondentin Karoline Meta Beisel. Weitere Themen: Putin trifft Erdoğan, neue Coronafälle in Deutschland. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Weiteres Audiomaterial über Deutscher Bundestag und Reuters.
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Mar 4, 2020 • 11min

Super Tuesday mit Überraschungen

Beim “Super Tuesday” der US-Demokraten erlebt Joe Biden ein Comeback - und Bernie Sanders hält sich wacker. Abgeschlagen sind Elizabeth Warren und Michael Bloomberg. Damit ist klar, dass das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Biden und Sanders wird. "Bidens gutes Abschneiden ist eine große Überraschung", sagt USA-Korrespondent Thorsten Denkler. Dazu hätten vor allem die schwarzen Wählern beigetragen. Aber auch, dass drei andere moderate Kandidaten für Biden zurückgezogen haben. Überraschend sei auch, dass der Milliardär Michael Bloomberg trotz gigantischem Werbeaufwand so schlecht abgeschnitten habe. "Das zeigt, dass man auch in den USA keine Wahl kaufen kann. Das ist ein gutes Zeichen", meint Denkler. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Christina Winkler Produktion: Carolin Lenk Weitere Nachrichten: Thüringer Landtag wählt Ramelow zum Ministerpräsidenten, Italien will wegen Coronavirus Schulen und Unis schließen. Weiteres Audiomaterial über Joe Bidens Facebookseite und CBS News
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Mar 3, 2020 • 9min

Flüchtlinge: Die EU drückt sich vor ihrer Verantwortung

Es sind verstörende Bilder, die uns von den türkischen-griechischen Grenzen erreichen. Griechische Beamte feuern mit Tränengas auf Flüchtlinge, denen Recep Tayyip Erdoğan erzählt hat, dass die Grenzen zur Europäischen Union offen seien. Doch Griechenland hält die EU-Außengrenzen verschlossen. Die Grenzen Griechenlands seien auch die Grenzen Europas, sagt der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Die Aufkündigung des Deals mit der EU sei das letzte Mittel für Erdoğan um außenpolitisch zu handeln. Zudem sei die Türkei wirtschaftlich angeschlagen, die Inflation immens hoch. Der türkische Präsident würde durch den Schritt seine Position innenpolitisch stärken, sagt SZ-Politikredakteurin Deniz Aykanat. Doch auch die EU drücke sich vor ihrer Verantwortung, etwa beim Krieg in Syrien. Brüssel lasse die Türkei mit ihren fast vier Millionen Geflüchteten weitgehend allein. Weitere Nachrichten: Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen, Coronavirus. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Reuters
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Mar 2, 2020 • 10min

Auf Lesbos eskaliert die Gewalt

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seine Drohung wahr gemacht: Geflüchtete und Migranten werden nicht mehr von der Weiterreise nach Europa abgehalten. Hunderte Menschen haben sich am Wochenende auf dem Weg gemacht, auch von der türkischen Küste auf die nahen griechischen Inseln. Auf Lesbos eskaliert inzwischen die Situation. Das Flüchtlingslager Moria sei seit langem mit 21 000 Menschen völlig überfüllt, sagt die freie Reporterin Franziska Grillmeier, die seit Monaten über die Situation vor Ort berichtet. Sie erlebe eine völlige Rechtlosigkeit und einen Ausbruch der Gewalt. Erdoğan benutze Menschen als Waffe. Jetzt würden sogar Einheimische Schlauchbooten die Landung verwehren und sowohl Flüchtlinge als auch Helfer und Journalisten angreifen. Dies sei jedoch nicht nur Schuld der griechischen Regierung, sondern der gesamten EU, die seit Jahren ignoriere, was hier passiere. Weitere Nachrichten: Ramelow gegen Höcke bei Ministerpräsidentenwahl in Thüringen, OECD befürchtet gravierende Folgen durch Coronavirus. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth
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Feb 28, 2020 • 10min

Kanzlermacher Söder

Gerade schauen alle, wer sich im Rennen um den CDU-Parteivorsitz durchsetzt: Laschet, Merz oder vielleicht Röttgen? CSU-Chef Markus Söder gibt zwar vor, dass er sich in die Wahl der Schwesterpartei nicht einmischen möchte, betont aber gleichzeitig, dass seine Partei bei einer Frage sehr wohl Mitspracherecht habe. Nämlich, wer für die Union das Kanzleramt verteidigen soll. Sein Favorit dabei scheint der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet zu sein. Friedrich Merz, so wirkt es, traut er nicht zu, diese Aufgabe zu erfüllen. Doch es könnte einen Moment geben, in dem Söder selbst gerufen wird, sagt der Söder-Biograf Roman Deininger. Weitere Themen: Coronavirus, Türkei bittet um Beistand und droht. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Weiteres Audiomaterial über Phoenix.
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Feb 27, 2020 • 12min

Die Gefahren des Coronavirus

Nachdem das Coronavirus erst in China aufgetreten ist, kommt es jetzt zu immer mehr Fällen in Europa. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte bereits, Deutschland befinde sich am Beginn einer Corona-Epidemie. Wie gut Deutschland auf eine solche Epidemie vorbereitet wäre, werde sich erst beim Eintreten zeigen, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Kathrin Zinkant. Allerdings sei Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern mit vielen Krankenhäusern ausgestattet. Auf der anderen Seite sind durch das Coronavirus die globalen Lieferketten betroffen. In Europa könnten bei manchem Autohersteller in den nächsten Wochen auch mal die Bänder stillstehen, sagt Victor Gojdka. Der Finanzjournalist erklärt, dass durch das Virus langfristig manche Unternehmen wieder lokal produzieren könnten. Weiteres Thema: Kopftuchverbot bei Rechtsreferendarinnen. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak und Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial über Bundespressekonferenz.

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