Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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Mar 24, 2020 • 11min

Coronavirus: Alltag im Ausnahmezustand

Das gesellschaftliche Leben ist wegen des Coronavirus gerade stark eingeschränkt. Viele Menschen verbringen sehr viel mehr Zeit alleine - oder haben nur noch sehr eingeschränkte soziale Kontakte. Was macht das mit unserer Psyche und was können wir dagegen tun? Die SZ-Redakteurin Christina Berndt rät: Sozialkontakte bewusst pflegen: Nicht nur Nachrichten verschicken, sondern auch anrufen, am besten per Video. Fragen Sie ihre Mitmenschen gezielt, wie es ihnen geht, führen Sie nicht nur Smalltalk. Großzügig sein und helfen: Wer im Supermarkt den Reflex verspürt, mehr Konserven oder Klopapier zu kaufen, sollte an die Menschen denken, denen es dann fehlt. Damit pflegt man seine soziale Ader und seine psychische Gesundheit. Dankbar sein - trotz allem. Das verändert den Fokus und die Haltung gegenüber den Maßnahmen. Vieles könnte schließlich noch schlimmer sein. Routinen entwickeln, die geben im Chaos Halt. Zum Weiterlesen: So bewältigen Sie den Ausnahmezustand: Alle Ratgebertexte von SZ.de Das rät das Leibniz-Institut für Resilienzforschung, um die psychische Gesundheit zu stärken. Hier finden Sie die Kontaktdaten der Telefonseelsorge Hier finden Sie alle Initiativen für den Großraum München. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak
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Mar 23, 2020 • 12min

Coronavirus: Was Zahlen und Daten wirklich aussagen

Jeden Tag gibt es neue Zahlen dazu, wie stark sich das Coronavirus verbreitet. Alle Daten, Grafiken und Kurven zeigen einen exponentiellen Anstieg von Infizierten - und auch Todesfällen. Jetzt sollen alle ihre sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren, fordert Kanzlerin Angela Merkel. Ziel ist, Zeit gewinnen und so die Kurven abzuflachen, damit die Gesundheitssysteme nicht zusammenbrechen. Wir werden erst zeitverzögert in mindestens zehn Tagen sehen, ob diese Maßnahmen wirken werden, sagt SZ-Datenjournalist Christian Endt. Zeit für Entwarnung gebe es also keinesfalls. Höchstwahrscheinlich werde der Peak erst in Monaten erreicht bis danach die Anzahl der Infizierten sinken würde. Allerdings würde der Peak auch den Zusammenbruch des Gesundheitssystems bedeuten. Tatsächlich sei es schwierig, die komplexen Zahlen zu visualisieren, da sie sich ständig ändern und die Dunkelziffer hoch sei. Dabei verlasse man sich oft auf Zahlen der privaten Johns-Hopkins-Universität, die aber durch deutsche Ämter und Institutionen täglich verifiziert würden. Weitere Nachrichten: Kabinett beschließt Milliardenhilfen, Olympische Sommerspiele in Tokio auf der Kippe. Bis auf Weiteres beantwortet der Arzt und Medizinjournalist Werner Bartens in jeder Folge von "Auf den Punkt" eine Hörerfrage. Heute: Wieso gibt es noch keine passive Immunisierung für Covid-19? Wenn Sie auch eine Frage haben, schicken Sie uns eine Mail an podcast@sz.de oder eine Sprachnachrichten via WhatsApp für Fragen an Dr. Werner Bartens unter 0176-96501041. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über dpa. Alle Infos zum Coronavirus finden Sie auch auf sz.de/coronavirus. Alle Meldungen gibt es auch zweimal täglich mit unserem kostenlosen Newsletter SZ Espresso. Anmeldung unter: sz.de/espresso.
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Mar 20, 2020 • 13min

So gefährlich sind Falschmeldungen in Zeiten von Corona

Es verbreiten sich momentan sehr viele Falschmeldungen rund um das Coronavirus im Netz. Dahinter stehen meistens Strategien, um Misstrauen zu sähen und Chaos herbeizuführen. In dieser Folge erklärt der Wissenschaftler Michael Butter, wie gefährlich Falschmeldungen, "Fake News" und Verschwörungstheorien in Zeiten der Coronakrise sind. Und wie man dagegen vorgehen kann. Weitere Themen: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen, Hackathon der Bundesregierung, Meuthen will "Flügel" auflösen. Sprachnachrichten via WhatsApp für Fragen an Dr. Werner Bartens unter 0176-96501041. Alle Infos zum Coronavirus finden Sie auch auf sz.de/coronavirus. Alle Meldungen gibt es auch zweimal täglich mit unserem kostenlosen Newsletter SZ Espresso. Anmeldung unter: sz.de/espresso.
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Mar 19, 2020 • 13min

So hart trifft das Coronavirus Italien

Die drei wichtigsten Schlagworte in dieser Krise lauten: verlangsamen, verlangsamen, verlangsamen. Das hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Fernsehansprache am Mittwoch deutlich gemacht. Nur so könne man eine Situation wie in Italien verhindern. Diese sei wirklich schlimm, schildert der Rom-Korrespondent Oliver Meiler. Dafür beobachtet er aber, wie sich derzeit ein Gemeinschaftsgefühl bilde, das es über Jahre in dem Land nicht gegeben habe. Weitere Themen: Fernsehansprache der Bundeskanzlerin, Hilfe für Selbständige, Erstes bundesweites Verbot für Reichsbürger-Gruppierung. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung und Bayerischer Landtag.
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Mar 18, 2020 • 11min

Der Tag im Home-Office

Das Robert-Koch-Institut stuft die Gefährdung durch das Coronavirus als "hoch" ein. Deswegen die Empfehlung der Bundesregierung und der Wissenschaft: Wer von zu Hause aus arbeiten kann, soll das auch tun. Doch im eigenen Heim wirklich produktiv sein, kann zu einer Herausforderung werden. Ablenkungen lauern überall und auf der rechtlichen Seite gibt es einige Fragezeichen. Das Home-Office sei trotzdem besser als sein Ruf, sagt Wirtschaftsredakteurin Angelika Slavik. Weitere Themen: Coronavirus-Neuigkeiten, Biden gewinnt erneut. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über RKI.
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Mar 17, 2020 • 13min

Sprechstunde zum Coronavirus

Während Frankreich und Österreich als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus Ausgangssperren verhängen, versuchen die politisch Verantwortlichen in Deutschland noch, das öffentliche Leben langsam runterzudimmen. Im Internet kursieren währenddessen Gerüchte: Ibuprofen solle sich gar nicht mit dem neuartigen Virus vertragen, heißt es da etwa. Oder: Die Asthmabehandlung lieber vorerst aussetzen. Für Aufklärung sorgt in dieser Folge der Arzt und Medizinredakteur Dr. Werner Bartens. Weitere Themen: VW stoppt Produktion, Fußball-EM verschoben. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Youtube-Channel Bayern, Élysée-Palast und Reuters.
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Mar 16, 2020 • 10min

Warum Deutschland ins Grenzzeitalter zurückkehrt

6400 Infizierte sind es in der Zwischenzeit in ganz Deutschland. Um das Coronavirus in den Griff zu bekommen, führt Deutschland an den Binnengrenzen zu fünf Nachbarstaaten Kontrollen ein: zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Dänemark. Nur noch Pendler und Waren sollen die Grenzen überqueren. Ein harter, aber notwendiger Schritt, findet Constanze von Bullion. Die SZ-Hauptstadtkorrespondentin sagt auch, dass viele Menschen hierzulande den Ernst der Lage noch nicht begriffen hätten. Weitere Themen: Bayern ruft Katastrophenfall aus, DAX fällt so schnell wie nie zuvor. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über BMI, Tagesthemen und Reuters.
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Mar 13, 2020 • 11min

Coronavirus: Deutschland schaltet auf Stand-by

An nur einem Tag wurden mehr als 1000 Menschen positiv auf das Coronavirus gestestet. Deshalb wird in einigen Bundesländern der Schulunterricht ab Montag ausgesetzt. In Bayern gibt es sogar ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen. Das Hauptanliegen dabei ist es, die für das Virus anfälligste Gruppe in der Bevölkerung zu schützen: ältere Menschen. Wie effektiv die Maßnahmen dafür sind, erklärt SZ-Gesundheitspolitikredakteurin Kristiana Ludwig. Worauf sich Eltern in der schulfreien Zeit einstellen können, erläutert der Bildungsredakteur Bernd Kramer. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und Bundespressekonferenz.
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Mar 12, 2020 • 14min

Coronavirus: Worauf sich Deutschland einstellen muss

Alle paar Minuten gibt es eine neue Meldung wegen des Coronavirus: Veranstaltungen aus Sport und Kultur werden abgesagt, der CDU-Parteitag wird verschoben und die Fußballmannschaft von Real Madrid steht unter Quarantäne. Das hat seine Berechtigung, sagt Werner Bartens. Der SZ-Medizinredakteur erklärt, nur wenn das öffentliche Leben eingeschränkt wird, kann die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Doch auch so kann nicht verhindert werden, dass sich viel mehr Menschen anstecken.
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Mar 11, 2020 • 10min

Bidens Chance gegen Trump

Nach dem "Super Tuesday" fährt Joe Biden auch am "Big Tuesday" große Erfolge ein. Rein rechnerisch ist es kaum vorstellbar, dass er von seinem letzten verbliebenen Widersacher Bernie Sanders noch eingeholt wird. Biden versucht nun, die Demokraten zu einen und auch die Sympathien der Sanders-Anhänger zu gewinnen. Dafür ist weniger entscheidend, wie die beiden Kandidaten persönlich miteinander auskommen, sagt US-Korrespondent Hubert Wetzel, sondern viel mehr, ob deren Unterstützer in der Lage sind, sich zusammenzuraufen. Weitere Themen: Coronavirus-Update, Weinstein zu 23 Jahren Haft verurteilt. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über CNN.

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