

Handelsblatt Crime - spannende Streitfälle der deutschen Wirtschaft
Ina Karabasz, Solveig Gode, Sönke Iwersen
Korruption, Skrupellosigkeit, Größenwahn: In unserem Podcast Handelsblatt Crime berichten wir über die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft. Begleiten Sie das Handelsblatt-Investigativ-Team ins Dunkle und Absurde der deutschen Wirtschaftswelt.
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(https://bergson.com/event/aufgedeckt-die-spektakulaersten-streitfaelle-der-deutschen-wirtschaft-2)
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Dec 16, 2023 • 46min
Nächste Insolvenzen, neue Vorwürfe: Weitere Turbulenzen im Benko-Imperium
Die Handels- und Immobiliengruppe des Österreichers René Benko kämpft seit Wochen um ihre Zukunft. Erst Ende November hat die Signa Holding, die eine zentrale Rolle am europäischen Gewerbeimmobilienmarkt spielt, Insolvenz angemeldet. Doch das war möglicherweise nur der Anfang. Seither mehren sich die Negativnachrichten rund um das Benko-Imperium.
Investigativ-Reporter René Bender und Florian Kolf, Teamleiter für Handels- und Konsumthemen, beleuchten in der zweiten Folge zu diesem außergewöhnlichen Insolvenzfall die jüngsten Entwicklungen. Darunter: weitere Insolvenzen von Tochterfirmen, neue Erkenntnisse zur luxuriösen Ausgabenpolitik der Holding und die aufsehenerregende Entlassung eines Top-Managers.
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Dec 5, 2023 • 42min
Crime-Investigativ: Tesla-Whistleblower Lukasz Krupski – der Mann, der sich mit Elon Musk anlegte
Handelsblatt Crime
Einen motivierteren Mitarbeiter hätte sich Tesla nicht wünschen können. Lukasz Krupski war noch in der Probezeit, als er für Tesla buchstäblich ins Feuer griff. Bei einer Ausstellung im norwegischen Lilleström fing ein Model 3 plötzlich Feuer Krupski, keine fünf Monate im Job, hastete hinüber und riss mit bloßen Händen den Brandherd heraus – ein defektes Schnellladegerät.
Elon Musk persönlich dankte Krupski für seine Rettungstat. Zwischen dem Techniker und dem Konzernchef begann ein Austausch über Arbeitssicherheit. Zwei Wochen später fand Krupski plötzlich eine Überwachungssoftware auf seinem Dienst-Laptop. Weitere vier Wochen später sagte ein Vorgesetzter ihm, Krupski habe keine Zukunft mehr bei Tesla.
Heute ist er ein Whistleblower. Krupski entdeckte nicht nur Mängel bei der Arbeitssicherheit sondern auch erhebliche Datenschutzprobleme bei Tesla. Weil das Unternehmen ihn nicht hören wollte, wandte sich Krupski an die Behörden – und schließlich ans Handelsblatt. Im Interview erzählt er seine Geschichte.
Mehr zum Thema:
Inside Tesla: Was die Geschichte eines Ex-Mitarbeiters über das System Elon Musk verrät
„Mein Autopilot hat mich fast umgebracht“: Tesla-Files nähren Zweifel an Elon Musks Versprechen
Tesla-Files: Wie es zu dem riesigen Datenleck kam
Teslas Antwort an die Redaktion im Wortlaut
Was Sie über die Recherchen zu den geheimen Tesla-Files wissen müssen
Nach Handelsblatt-Informationen befassen sich inzwischen 20 europäische Aufsichtsbehörden mit den Informationen, die Krupski zusammengetragen hat. In den USA sind die Generalstaatsanwaltschaften für Datenschutzverstöße zuständig. Jeder der 50 Bundesstaaten kann ein eigenes Verfahren einleiten, wenn Einwohner von dem Leck betroffen sind.
Handelsblatt Crime erscheint alle 14 Tage neu und ist überall dort zu hören, wo es Podcasts gibt.
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Dec 2, 2023 • 54min
René Benko: Er war der Mann der ganz großen Show
Die Signa-Gruppe zählt zu den bedeutendsten Investoren am europäischen Gewerbeimmobilienmarkt. Doch seit Wochen ist das Unternehmen wegen der wirtschaftlichen Probleme in den Schlagzeilen. Tag für Tag hat sich die Krise zugespitzt.
Im Fokus steht allen voran Signa-Gründer René Benko. Er schuf ein Imperium aus dem Nichts, wurde noch vor dem 40. Geburtstag zum Milliardär. Doch er schuf auch unübersichtliche Strukturen, die ihm nun zum Verhängnis wurden – und Fragen aufwerfen.
Investigativ-Reporter René Bender und Florian Kolf, Leiter des Teams für Handel und Konsum, recherchieren teils seit Jahren zum Benko-Imperium. In der aktuellen Folge Handelsblatt Crime sprechen sie über den Aufstieg und Fall von Signa und dessen Magnaten René Benko sowie die jüngsten Entwicklungen.
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Nov 18, 2023 • 41min
Der Fall Sympatex: Mutmaßlicher Millionenbetrug an Anlegern
Am 26. Juli durchsuchten Ermittler an 50 Orten Büros, Kanzleien und Privathäuser nach Beweisen für einen mutmaßlichen Millionenbetrug. Es geht um das Textilunternehmen Sympatex, das sich von Anlegern vor einigen Jahren 13 Millionen Euro geliehen hat. Kurz vor der Rückzahlung mussten die Anleger plötzlich fast auf das gesamte Geld verzichten, weil es der Firma so schlecht ging und angeblich die Insolvenz drohte.
Die Staatsanwaltschaft München 1 glaubt jedoch, dass die Eigentümer von Sympatex, ihre Anwälte und Berater die Anleger bewusst irregeführt und schließlich betrogen haben. Auf der Beschuldigten-Liste stehen einige sehr prominente Namen und auch eine bekannte Größe der deutschen Wirtschaft taucht in dem Verfahren auf: die Versandhandelsfamilie Otto. Deren Family-Office, genauer einer der Geschäftsführer, soll in den Betrug verstrickt sein.
Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück.
Es geht aber um mehr als nur einen verdächtigen Einzelfall. Der Schuldenschnitt bei Sympatex steht exemplarisch für grenzwertige Geschäfte in einem besonders riskanten Investitionsbereich, den sogenannten Mittelstandsanleihen. Mittelständische Unternehmen decken sich bei Privatanlegern mit Kapital ein und wenn es dann nicht so gut läuft, versuchen sie ihre Geldgeber zu Zugeständnissen zu bewegen.
Mehr zum Thema:
Sympatex: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen mutmaßlichen Millionenbetrugs
Allwetterkleidung-Hersteller Sympatex lässt seine Anleger im Regen stehen
Judith Henke aus dem Finanzressort und Lars-Marten Nagel aus dem Investigativteam recherchieren den Fall Sympatex und konnten zuletzt zahlreiche Dokumente einsehen. In diesem Podcast sprechen sprechen sie darüber, was an den Vorwürfen der Ermittler dran sein könnte – und was der Fall über die deutsche Restrukturierungsszene aussagt.
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Nov 10, 2023 • 8min
Crime-Investigativ: Jetzt spricht erstmals der Whistleblower über die Tesla-Files
Handelsblatt Crime
Zum allerersten Mal tritt Lukasz Krupski aus dem Schutz der Anonymität und zwar nicht nur vor das Podcast Mikrofon, sondern auch vor die Kamera. Noch nie hat Lukas Krupski sein Gesicht gezeigt. BIS JETZT! Der Whistleblower möchte seine Geschichte selbst erzählen. Dafür ist er aus Norwegen in unser Düsseldorfer Studio gereist, um dort exklusiv mit Handelsblatt Investigativ-Chef Sönke Iwersen zu sprechen.
Was Krupski, der sich einst selbst als „Tesla-Jünger“ beschrieb, dazu bewegt hat, die sensiblen Daten zu veröffentlichen und wie es dazu kam, dass eine ehemalige CIA-Agentin auf Krupski angesetzt wurde - das hören und sehen Sie in unserem exklusiven Video-Podcast von Handelsblatt Crime. Dafür haben wir ein besonderes Angebot unter www.handelsblatt.com/mehrjournalismus
Sie können jetzt unser Abo erstmal vier Wochen lang für einen Euro testen – und dann nach unserem Video mit dem Tesla-Whistleblower entscheiden, ob sie weiter dabei bleiben möchten.
Das Gespräch finden Sie in voller Länge samt Video hier: Zum Podcast

Nov 3, 2023 • 1h 12min
Der Mann hinter den Tesla-Files
Handelsblatt Crime
Als er sich am 1. November 2018 seinen Mitarbeiterausweis umhing, ging für Lukasz Krupski ein Traum in Erfüllung. Der junge Mann war stolz, bei Tesla anzufangen. Stolz darauf, im norwegischen Drammen beim fortschrittlichsten Autobauer der Welt zu arbeiten. Krupski bezeichnete sich sogar selbst als „Tesla-Jünger“. Als Mitarbeiter Nummer 709279 wollte er Elon Musk helfen, die Welt zu verbessern.
Heute ist Krupski in Ungnade gefallen. Tesla-Anwälte werfen ihm vor, geheime Dokumente aus dem Unternehmen geschleust zu haben. Musk hat eine ehemalige CIA-Agentin auf ihn angesetzt. Norwegische Behörden durchsuchten auf Drängen des US-Konzerns Krupskis Wohnung, beschlagnahmten seinen Computer, sein Telefon, seine Datenträger.
Hintergrund sind die Tesla-Files. Das Handelsblatt wertete Krupskis Daten aus, enthüllte Probleme bei Teslas wichtigstem Projekt, dem Autopiloten. Die Redaktion berichtete über Konstruktionsschwierigkeiten beim neuen Cybertruck und wie nachlässig Tesla mit den Daten seiner Kunden und Mitarbeiter umgeht, darunter Gehälter, medizinische Angaben und Sozialversicherungsnummern. Tesla spricht von Datenklau, äußert sich ansonsten aber nicht zu Details.
Mehr zum Thema lesen Sie hier:
Inside Tesla: Was die Geschichte eines Ex-Mitarbeiters über das System Elon Musk verrät
"Mein Autopilot hat mich fast umgebracht“: Tesla-Files nähren Zweifel an Elon Musks Versprechen
Tesla-Files: Wie es zu dem riesigen Datenleck kam
Teslas Antwort an die Redaktion im Wortlaut
Was Sie über die Recherchen zu den geheimen Tesla-Files wissen müssen
Krupski blieb lange anonym. Nun geht er erstmals an die Öffentlichkeit. In diesem Podcast sprechen unsere Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Michael Verfürden darüber, was der Whistleblower hinter den Werksmauern von Tesla erlebte. Wie er 2019 eine Katastrophe verhinderte. Und wie sich Krupski damals direkt mit Elon Musk austauschte.
Unsere erste Crime-Folge zu den Tesla-Files hören Sie hier.
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Oct 21, 2023 • 41min
Cum-Ex-Chefermittlern gewinnt Machtkampf –Ex-Wirecard-Aufsichtsräte belasten Braun
In dieser Episode von „Handelsblatt Crime“ geht es um aktuelle Entwicklungen in Sachen Cum-Ex und Wirecard, den derzeit spektakulärsten Wirtschaftskriminalfällen Deutschlands.
Bei den Cum-Ex-Ermittlungen gibt es eine überraschende Wende: Der nordrhein-westfälische Justizminister Benjamin Limbach hat nach öffentlicher Kritik seine Entscheidung zur Entmachtung der Cum-Ex-Chefermittlerin Anne Brorhilker zurückgenommen. Die Chefermittlerin behält nun ihre Position und erhält sogar zusätzliches Personal. Die Investigativ-Reporter Volker Votsmeier und René Bender sprechen im Podcast über die Gründe für diese Kehrtwende und analysieren die Auswirkungen auf den Fortgang der Cum-Ex-Ermittlungen.
Mehr zum Thema:
NRW-Justizminister Benjamin Limbach wollte Staatsanwältin Anne Brorhilker entmachten. Nun gibt er die Pläne auf
Der Streit um Entmachtung von Cum-Ex-Chefermittlerin eskaliert
Wegen der Cum-Ex-Geschäfte seiner Bank M.M. Warburg muss sich derzeit deren langjähriger Chef Christian Olearius vor dem Landgericht Bonn verantworten. Olearius hat sich nun erstmals persönlich zu Wort gemeldet. Er weist die schweren Vorwürfe zurück – und inszeniert sich als Opfer.
Mehr zum Thema:
Ex-Warburg-Chef Olearius weist Vorwurf der schweren Steuerhinterziehung zurück
Schwere Vorwürfe: Cum-Ex-Prozess gegen Christian Olearius beginnt
Des Weiteren sprechen die Handelsblatt-Redakteure über den laufenden Prozess gegen den ehemaligen CEO von Wirecard, Markus Braun. Dabei geht es um die Aussagen von Aufsichtsratsmitgliedern, die von zunehmendem Misstrauen und Schockmomenten innerhalb des Unternehmens berichteten. Hören Sie auch, wie sich die Staatsanwaltschaft zu Brauns Aussagen geäußert hat.
Thema ist auch der Fall des noch immer flüchtigen Jan Marsalek. Offenbar ist Marsalek in einem Spionageskandal verwickelt, zu dem gerade in London ein Prozess läuft.
Mehr zum Thema:
Wirecards Ex-Aufsichtsratschef erhebt schwere Vorwürfe gegen Markus Braun
Ex-Wirecard-Vorstand Marsalek gerät unter Spionageverdacht
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Oct 6, 2023 • 52min
Eklat in der NRW-Justiz
Keine Staatsanwältin hat sich bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehern so verdient gemacht wie Anne Brorhilker. Vor zehn Jahren trieb sie die Aufklärung von sogenannten Cum-Ex-Geschäften bei der Staatsanwaltschaft Köln quasi im Alleingang voran. Inzwischen gibt es 120 Verfahren und 1700 Beschuldigte. Alle bereits erfolgten Anklagen endeten in Schuldsprüchen.
NRW-Justizminister Benjamin Limbach scheint trotzdem nicht zufrieden mit der europaweit geachteten Oberstaatsanwältin. Er berief einen neuen Leiter der Staatsanwaltschaft Köln und befürwortet dessen Pläne, Brorhilker zu entmachten. Sie soll die Hälfte ihres Personals an einen neuen Co-Chef abgeben, einen Mann, der keinerlei Erfahrung mit Cum-Ex-Geschäften hat.
Die nordrhein-westfälische Politik und die Generalstaatsanwaltschaft Köln sehen Limbachs Pläne kritisch. Brorhilker wurde bei dem Umbau ihrer Abteilung nicht zurate gezogen. Unsere Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier sprechen in der neuen Folge Handelsblatt Crime darüber, wie der Steuerskandal womöglich zu einem Justizskandal werden könnte.
Mehr zum Thema:
Streit um Entmachtung von Cum-Ex-Chefermittlerin eskaliert
Cum-Ex-Prozess gegen Christian Olearius beginnt
Hamburger Politiker stellen NRW-Justizminister Ultimatum
Schwere Vorwürfe gegen Ex-Freshfields-Partner
Ermittlungen gegen 14 ehemalige WestLB-Vorstände
Während Oberstaatsanwältin Brorhilker entmachtet werden soll, steht vor dem Landgericht Bonn der einst mächtige Hamburger Bankier Christian Olearius vor Gericht. Seine vier Verteidiger tun alles dafür, um die Staatsanwaltschaft Köln zu diskreditieren. Im diesem Podcast zeigen unsere Reporter die Schwachstellen ihrer Argumentation auf.
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Sep 23, 2023 • 54min
Boomerang für die Innenministerin: Die Affäre um den geschassten BSI-Präsidenten verhagelt Nancy Faeser den Wahlkampf
Handelsblatt Crime
Arne Schönbohm galt als oberster Cybersicherheitsexperte des Landes. Für Unternehmen, die Opfer von Hackerangriffen wurden, war der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik der Mann des Vertrauens. Bis Jan Böhmermann ihn in seiner Satiresendung mit russischen Nachrichtendiensten in Verbindung brachte.
Die Vorwürfe kosteten Schönbohm am Ende seinen Posten. Bundesinnenministerin Nancy Faeser enthob ihn im Oktober 2022 des Amtes. Rund ein Jahr später jedoch regt sich Kritik an den Methoden der Politikerin. Einige CDU-Bundestagsabgeordnete werfen der SPD-Ministerin sogar vor, sie habe Schönbohm vom Verfassungsschutz abhören lassen. Die Belege dafür fehlen jedoch.
Lars-Marten Nagel und Michael Verfürden aus dem Handelsblatt Investigativ-Team berichten im Podcast über die Schönbohm-Affäre, die sich am Ende gegen Nancy Faeser zu wenden scheint. Sie rekonstruieren die Hintergründe der Demission Schönbohms, ordnen ein, wie viel Wahrheit in den Vorwürfen gegen die beiden Protagonisten jeweils steckt und analysieren die Mechanismen des Berliner Machtapparats.
Mehr zum Thema:
Wie Nancy Faeser BSI-Präsident Arne Schönbohm schasste
Innenausschuss befragt Faeser zur Schönbohm-Affäre
Deutschlands oberste Cybersicherheitsbehörde bekommt erstmals eine Chefin
Der unsichtbare Krieg: Globale Hackerbanden bedrohen Deutschland – betroffene Firmen packen aus
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Sep 18, 2023 • 22min
Christian Olearius vor Gericht
Handelsblatt Crime vom 18.09.2023
Jahrzehntelang prägte Christian Olearius die M.M. Warburg und die Hansestadt Hamburg. Er führte die Traditionsbank erst als Vorstandsvorsitzender, dann aus dem Aufsichtsrat heraus und sprach auch als Gesellschafter. Olearius spendete für das Thalia Theater und die Elbphilharmonie – in Hamburg wurde ihm kein Termin abgeschlagen, auch nicht vom Bürgermeister.
Heute begleitet ihn Handelsblatt Crime bei einem Termin vor Gericht. Olearius sitzt mit seinen vielen geschäftlichen und politischen Beziehungen auf der Anklagebank in Bonn, umringt von Anwälten und im Visier der Staatsanwaltschaft Köln. Er streitet alle Vorwürfe ab. Die Vorzeichen allerdings sind düster.
Mitarbeiter seiner Bank sind bereits wegen Cum-Ex-Delikten verurteilt. Mit der Praxis, sich Steuern erstatten zu lassen, die man gar nicht gezahlt hatte, verdiente die M.M. Warburg dreistellige Millionenbeträge. Als das Finanzamt protestierte, schaltete Olearius Bürgermeister Olaf Scholz und Finanzsenator Peter Tschentscher ein.
In dieser Sonderfolge von Handelsblatt Crime nehmen unsere Reporter Sie mit ins Landgericht Bonn – der zentralen Aufarbeitungsstätte im Cum-Ex-Skandal. Hören Sie Eindrücke aus dem Gerichtssaal und Zitate der Beteiligten und Beobachter in Deutschlands größter Steueraffäre.
Mehr zum Thema:
Cum-Ex-Prozess gegen Christian Olearius beginnt
Ex-Warburg-Chef Olearius muss auf die Anklagebank
Hamburger Politiker stellen NRW-Justizminister Ultimatum
Schwere Vorwürfe gegen Ex-Freshfields-Partner
Ermittlungen gegen 14 ehemalige WestLB-Vorstände
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