Meine schwerste Entscheidung

Julia Emmrich, Jochen Gaugele
undefined
Jan 1, 2026 • 52min

#31 Boris Palmer über sein Ende bei den Grünen und den Rat seines Therapeuten

Boris Palmer ist der wohl bekannteste Oberbürgermeister Deutschlands. Er nimmt kein Blatt vor den Mund - und von politisch allzu korrekter Sprache hält er schon gar nichts. Das ist ihm schon öfter zum Verhängnis geworden – vor allem bei den Grünen, die besonderen Wert darauf legen, wie man Dinge sagt. Seine Kritiker starteten ein Parteiausschlussverfahren, wenig später verließ er die Grünen. Im Gespräch mit Julia Emmrich und Jochen Gaugele blickt der 53-Jährige nun zurück und sagt, was passieren müsste, damit er wieder eintritt: Seine Meinung zu Identitätspolitik müsse toleriert werden. Die Chance? Verschwindend gering. Das weiß Palmer – und tröstet sich mit den Vorteilen, die er als Parteiloser hat: Seit er nicht mehr Mitglied sei, könne er sich viel freier ausdrücken, „ohne dass ständig jemand über mich herfällt“. Er bleibe auch dabei, etwa das N-Wort weiter zu verwenden. „Ich finde es problematisch, dass wir dieses Benutzen einzelner Worte moralisieren. Das macht Leute kirre, das treibt sie zur AfD, das macht sie wütend.“ Es gebe keinen Grund, einzelne Wörter zu tilgen.Palmer spricht aber auch über die Wochen und Monate nach dem Austritt – und seinen Versuch, mit Hilfe eines Coachs die eigenen Impulse besser zu kontrollieren. Impulse, die er schon von seinem Vater kannte – einem schwäbischen Freiheitskämpfer in eigener Sache.meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Mehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon Eichinger, Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: FUNKE Foto ServicesEin Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Dec 30, 2025 • 11min

#31 Vorschau: Boris Palmer über sein Ende bei den Grünen und den Rat seines Therapeuten

Boris Palmer ist der wohl bekannteste Oberbürgermeister Deutschlands. Er nimmt kein Blatt vor den Mund - und von politisch allzu korrekter Sprache hält er schon gar nichts. Das ist ihm schon öfter zum Verhängnis geworden – vor allem bei den Grünen, die besonderen Wert darauf legen, wie man Dinge sagt. Seine Kritiker starteten ein Parteiausschlussverfahren, wenig später verließ er die Grünen. Im Gespräch mit Julia Emmrich und Jochen Gaugele blickt der 53-Jährige nun zurück und sagt, was passieren müsste, damit er wieder eintritt: Seine Meinung zu Identitätspolitik müsse toleriert werden. Die Chance? Verschwindend gering. Das weiß Palmer – und tröstet sich mit den Vorteilen, die er als Parteiloser hat: Seit er nicht mehr Mitglied sei, könne er sich viel freier ausdrücken, „ohne dass ständig jemand über mich herfällt“. Er bleibe auch dabei, etwa das N-Wort weiter zu verwenden. „Ich finde es problematisch, dass wir dieses Benutzen einzelner Worte moralisieren. Das macht Leute kirre, das treibt sie zur AfD, das macht sie wütend.“ Es gebe keinen Grund, einzelne Wörter zu tilgen.Palmer spricht aber auch über die Wochen und Monate nach dem Austritt – und seinen Versuch, mit Hilfe eines Coachs die eigenen Impulse besser zu kontrollieren. Impulse, die er schon von seinem Vater kannte – einem schwäbischen Freiheitskämpfer in eigener Sache.meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Mehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon Eichinger, Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: FUNKE Foto ServicesEin Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Dec 18, 2025 • 1h 1min

#30 Luisa Neubauer über den Krebstod ihres Vaters und die Verwandlung von Greta Thunberg

Luisa Neubauer, das bekannteste deutsche Gesicht der Bewegung, fürchtet in jedem Interview, danach gefragt zu werden, was ihre Eltern von all dem halten. Denn Neubauer weiß nicht, ob sie aussprechen kann, dass ihr Vater drei Jahre zuvor an Krebs gestorben ist, ohne in Tränen auszubrechen. „Und das hat natürlich überhaupt nicht gepasst“, erinnert sich Neubauer. „Wir wollen das Klima retten, ich kann da jetzt nicht losheulen, weil mein Vater tot ist.“ Im Podcast erzählt Neubauer, warum sie sich Jahre später entschied, den Tod ihres Vaters in einem Buch zum Thema zu machen, und warum das ihre bisher schwerste Entscheidung war.Mit Fridays for Future hat Neubauer zusammen mit anderen eine Bewegung für den Klimaschutz aufgebaut, die größer war als alles bisher. Fridays brachte in der Spitze mehr als eine Million Menschen auf die Straße. Doch dann kam die Pandemie und dann der 7. Oktober und der darauf folgende Krieg in Gaza. Und wenn seitdem über FFF gesprochen wird, dann häufig über Antisemitismusvorwürfe gegen Gründerin Greta Thunberg und die Positionierung des deutschen Ablegers.Im Podcast spricht Neubauer auch darüber, wie sehr sie die Debatte um die Haltung von Fridays for Future nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 an ihre persönlichen Grenzen gebracht hat: „Es war ein Horror. Ich habe das erste und einzige Mal im meinem Leben eine Panikattacke gehabt in dieser Phase.“ Und sie erzählt, was sie sich damals von FFF-Gründerin Thunberg gewünscht hätte – und welche Fehler der deutsche Ableger aus ihrer Sicht in dieser Zeit gemacht hat.Fragen oder Anmerkungen gern an: meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Luisa Neubauer:InstagramX (Twitter)TikTokMehr zu Theresa Martus:X (Twitter)AutorinnenprofilMehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon Eichinger, Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Dec 16, 2025 • 14min

#30 Vorschau: Luisa Neubauer über den Krebstod ihres Vaters und die Verwandlung von Greta Thunberg

Es ist 2019, die Klimabewegung Fridays for Future ist auf dem Höhepunkt ihres Einflusses und auf allen Kanälen. Luisa Neubauer, das bekannteste deutsche Gesicht der Fridays for Future-Bewegung, fürchtet in jedem Interview, danach gefragt zu werden, was ihre Eltern von all dem halten. Denn Neubauer weiß nicht, ob sie aussprechen kann, dass ihr Vater drei Jahre zuvor an Krebs gestorben ist, ohne in Tränen auszubrechen. „Und das hat natürlich überhaupt nicht gepasst“, erinnert sich Neubauer. „Wir wollen das Klima retten, ich kann da jetzt nicht losheulen, weil mein Vater tot ist.“ Im Podcast erzählt Neubauer, warum sie sich Jahre später entschied, den Tod ihres Vaters in einem Buch zum Thema zu machen, und warum das ihre bisher schwerste Entscheidung war.Mit Fridays for Future hat Neubauer zusammen mit anderen eine Bewegung für den Klimaschutz aufgebaut, die größer war als alles bisher. Fridays brachte in der Spitze mehr als eine Million Menschen auf die Straße. Doch dann kam die Pandemie und dann der 7. Oktober und der darauf folgende Krieg in Gaza. Und wenn seitdem über FFF gesprochen wird, dann häufig über Antisemitismusvorwürfe gegen Gründerin Greta Thunberg und die Positionierung des deutschen Ablegers.Im Podcast spricht Neubauer auch darüber, wie sehr sie die Debatte um die Haltung von Fridays for Future nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 an ihre persönlichen Grenzen gebracht hat: „Es war ein Horror. Ich habe das erste und einzige Mal im meinem Leben eine Panikattacke gehabt in dieser Phase.“ Und sie erzählt, was sie sich damals von FFF-Gründerin Thunberg gewünscht hätte – und welche Fehler der deutsche Ableger aus ihrer Sicht in dieser Zeit gemacht hat.meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Luisa Neubauer:InstagramX (Twitter)TikTokMehr zu Theresa Martus:X (Twitter)AutorinnenprofilMehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Dec 4, 2025 • 56min

#29 Norbert Lammert über die AfD, Julia Klöckner und Herbert Grönemeyer

Als Norbert Lammert in den Bundestag einzog, waren die jungen CDU-Rebellen von heute noch nicht mal auf der Welt. 12 Jahre lang war der Mann aus Bochum Parlamentspräsident, dreimal hat er Angela Merkel als Kanzlerin vereidigt. Er gilt als einer der besten Redner des Landes, die Zusammenschnitte sind bis heute Youtube-Hits. Viele sahen in ihm schon den nächsten Bundespräsidenten, doch er lehnte ab. Bei der Bundestagswahl 2017 trat er nicht mehr an, blieb aber auf der politischen Bühne als Vorsitzender der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Jetzt, sieben Jahre später, beginnt wieder ein neuer Lebensabschnitt.Im Podcast erzählt Lammert, welches Erlebnis ihn schon als junger Abgeordneter mit Angela Merkel zusammenschweißte und warum er ein besonderes Verhältnis zu Friedrich Merz hat. Es geht um Julia Klöckner und wie sie den schwierigen Job an der Spitze des Parlaments ausfüllt – und um eine bemerkenswerte Theorie zur Entstehung der AfD. Und natürlich geht es auch um Bochum, Lammerts Heimatstadt: Wieviel Ruhrpott steckt in ihm, was fühlt er, wenn er Herbert Grönemeyers Revierhymne hört und was hat der strenge Sprachliebhaber Lammert gesagt, wenn er als Teenager etwas richtig super fand?  Lammert spricht aber auch über Abschied aus dem aktiven politischen Berufsleben: über den Abschied aus dem Bundestag nach immerhin zehn Legislaturperioden und den jetzt angekündigten Rückzug vom Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung. Es spreche viel dafür, „den Zeitpunkt selbst zu entscheiden, den man für den richtigen hält, bevor andere auf diesen naheliegenden Einfall kommen“. Das bedeute aber nicht, dass er sich jetzt komplett auf die heimische Couch zurückziehe „und nur noch Fußballspiele begucke und folgenlos von der eigenen virtuellen Tribüne aus kommentiere“. Es werde nur ganz sicher kein neues weiteres Amt geben, sagt Lammert, aber dass er sich weiter hier und da zu Wort melde, „das dürfen die einen hoffen und müssen die anderen befürchten“.meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Norbert Lammert:BundestagsinfosMehr zu Theresa Martus: X (Twitter)AutorinnenprofilMehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Nov 20, 2025 • 52min

#28 Katarina Barley über das Raumschiff Europa und den Teebeutel in ihrer Tasche

Katarina Barley hat geschafft, was kein anderer Politiker je geschafft hat: Die SPD-Frau mit den britischen Wurzeln war innerhalb eines Jahres Familienministerin, Arbeitsministerin und Justizministerin. Zum Teil sogar parallel. Dann führte sie die SPD im Frühjahr 2019 als Spitzenkandidatin in die Europawahl – und blieb fortan in Brüssel. Heute ist Katarina Barley Vizepräsidentin des europäischen Parlaments und stemmt sich gegen zwei Feinde: Die Rechten, die Europa von innen zerstören wollen, und gegen den schlechten Ruf des Brüsseler Raumschiffs. Im Gespräch mit Julia Emmrich und Jochen Gaugele erzählt Barley, warum sie 2018 ihren Traumjob in Berlin aufgegeben hat – und wie es ist, ein internationales Parlament zu leiten, in dem Abgeordnete Kruzifixe hochhalten, Leichensäcke mitbringen und mit Nazibegriffen um sich werfen. Sie berichtet von Begegnungen im Aufzug mit rechtsextremen Politikerinnen und über die verstörenden Gefühle, die sie in den Gesichtern dieser Frauen sieht. Und dann ist da noch die Sache mit dem Teebeutel in ihrer Handtasche. Was steckt dahinter? Es geht um Bergamotte-Aroma zum Frühstück, Schwarztee nach 17.30 Uhr – und die Frage, wieviel exzentrisches Britischsein in Barley steckt. Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns: meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Katarina Barley:InstagramFacebookX (Twitter)WebsiteMehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Mehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon, Eichinger, Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Nov 6, 2025 • 51min

#27 Dorothee Bär über Kinder im Bundestag und den Feminismus-Faktor von Friedrich Merz

Drei Kinder und zwei Eltern mit einem 14-Stunden-Tag in der Spitzenpolitik: Wie geht es das? Wie schafft man das? Die CSU-Ministerin Dorothee Bär erzählt im Podcast, wie sie das scheinbar Unmögliche Tag für Tag hinbekommt, wer ihr dabei hilft – und wie schmerzhaft es ist, wenn es mal nicht klappt. Es geht um Fernsehzeiten, Leberwurstbrote und Bärs Geheimtipp für ihre schwangere Kabinettskollegin von der SPD. Es geht aber auch um die Frage, warum so wenige Frauen in der Politik bis ganz nach oben kommen, warum die Frauenquote nötig ist – und warum die Fränkin sich selbst als „Erfahrungsfeministin“ sieht.Heute ist die 47-Jährige Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt und hat eine überraschende Antwort auf die Frage, wo Friedrich Merz und Markus Söder auf der Feminismus-Skala von 1 bis 10 zu finden sind. Und dann wollten Julia Emmrich und Jochen Gaugele natürlich wissen, welches Kostüm Dorothee Bär zu Fasching anzieht. Spoiler: Das legendäre Wonder-Woman-Outfit, mit dem Bär mal bundesweit für Schlagzeilen sorgte, hängt noch im Schrank.  Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns: meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Dorothee Bär:Bundestag-InfosMehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Mehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon, Eichinger, Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Nov 4, 2025 • 9min

#27 Vorschau: Dorothee Bär über Kinder im Bundestag und den Feminismus-Faktor von Friedrich Merz

Drei Kinder und zwei Eltern mit einem 14-Stunden-Tag in der Spitzenpolitik: Wie geht es das? Wie schafft man das? Die CSU-Ministerin Dorothee Bär erzählt im Podcast, wie sie das scheinbar Unmögliche Tag für Tag hinbekommt, wer ihr dabei hilft – und wie schmerzhaft es ist, wenn es mal nicht klappt. Es geht um Fernsehzeiten, Leberwurstbrote und Bärs Geheimtipp für ihre schwangere Kabinettskollegin von der SPD. Es geht aber auch um die Frage, warum so wenige Frauen in der Politik bis ganz nach oben kommen, warum die Frauenquote nötig ist – und warum die Fränkin sich selbst als „Erfahrungsfeministin“ sieht.Heute ist die 47-Jährige Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt und hat eine überraschende Antwort auf die Frage, wo Friedrich Merz und Markus Söder auf der Feminismus-Skala von 1 bis 10 zu finden sind. Und dann wollten Julia Emmrich und Jochen Gaugele natürlich wissen, welches Kostüm Dorothee Bär zu Fasching anzieht. Spoiler: Das legendäre Wonder-Woman-Outfit, mit dem Bär mal bundesweit für Schlagzeilen sorgte, hängt noch im Schrank.  Schon jetzt gibt es einen kurzen Vorgeschmack auf die neue Folge, die am 06. November erscheintHaben Sie Fragen oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns: meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Dorothee Bär: Bundestag-InfosMehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Mehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon, Eichinger, Alexandra SchallerCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Oct 23, 2025 • 1h 4min

Das Beste aus dem ersten Jahr

„Meine schwerste Entscheidung“, der Hauptstadt-Podcast der Funke Mediengruppe, wird ein Jahr alt. Anlass für Julia Emmrich und Jochen Gaugele, auf die stärksten Momente zu blicken und ihre persönlichen Highlights aus den vergangenen 26 Folgen vorzustellen: Was Lars Klingbeil als Kind an einer Bundeswehr-Kaserne erlebte - und warum er später in schwere Gewissensnöte geriet. Wie Robert Habeck den Wahlkampf von Annalena Baerbock torpedierte. Unter welchen Umständen Karin Prien nach Israel auswandern würde. Warum Volker Wissing so sicher ist, dass Christian Lindner die Ampelkoalition gesprengt hat. Und was passiert, wenn Armin Laschet mit Boris Pistorius verwechselt wird. Diese Folge bietet auch einen Blick hinter die Kulissen dieses Podcasts. Sie zeigt, warum die Folge mit Nicole Büttner um 6 Uhr morgens aufgenommen werden musste. Weshalb Olaf Scholz partout nicht Gast sein wollte. Und wie es kam, dass Omid Nouripour mit der FUNKE-Redaktion feierte, als "Meine schwerste Entscheidung" den Deutschen Preis für Onlinekommunikation (DPOK) gewann. Diese Folge ist für die Fans unseres Podcasts - und für diejenigen, die das Beste vielleicht verpasst haben. Und natürlich für alle, die neu einsteigen und sich ein Bild machen wollen von diesem besonderen Format, in dem sich Politikerinnen und Politiker so persönlich zeigen, wie man es selten erlebt. Was wünschen sich unsere Hörerinnen und Hörer für das zweite Jahr? Wen sollen wir nach der schwersten Entscheidung fragen? Julia Emmrich und Jochen Gaugele freuen sich auf eure Kommentare!Schreibt uns: meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Mehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon, EichingerRedaktion: Alexandra Schaller, Nina PetersCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 
undefined
Oct 9, 2025 • 59min

#26 Karin Prien über ihre jüdischen Wurzeln - und die Gedanken an eine Flucht nach Israel

Es hat lange gedauert, bis sie sich entschied, über ihre jüdische Herkunft und die Geschichte ihrer Familie in der Öffentlichkeit zu reden – auch deshalb, weil ihre Mutter als Tochter von Holocaustüberlebenden ihr immer davon abgeraten hatte. Im Podcast erzählt Bildungs- und Familienministerin Karin Prien, was sie seitdem erlebt – und warum sie so lange gezögert hat.Im Gespräch mit Julia Emmrich und Jochen Gaugele beschreibt Prien, wie sie sich heute angesichts des wachsenden Antisemitismus mit der Frage befasst, ob sie und ihre drei Söhne auf Dauer wirklich sicher in Deutschland sind. „Wenn die AfD den Bundeskanzler stellt, dann werde ich sicherlich vorher Deutschland verlassen“, sagt die 60-Jährige. „Das wäre nicht mehr mein Land.“ Aktuell funktioniere der Rechtsstaat und seine politischen Institutionen. „Aber das muss man eben sehr genau beobachten, ob das so bleibt.“ Sie will vorbereitet sein – auf den Ernstfall. Und sie ist froh, dass ihre Kinder alle drei „eine Ausbildung haben, die ihnen ermöglicht, dass sie international arbeiten und leben können“.Ein Gespräch über Jüdischsein in Deutschland, über die Israelpolitik der Bundesregierung und über das besondere Verhältnis der liberalen CDU-Frau zum konservativen Kanzler Friedrich Merz. Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns: meineschwersteentscheidung@funkemedien.de Mehr zu Karin Prien:Bundestag-InfosLinkedInX (Twitter)Mehr zu Dr. Julia Emmrich:LinkedIn X (Twitter) Mehr zu Jochen Gaugele:LinkedInX (Twitter)Hier geht es zu Spotify, Apple und auf die Seite der Berliner Morgenpost.Produktion: Simon, EichingerCopyright-Vermerk: Funke Foto Services Ein Podcast der FUNKE Mediengruppe. 

The AI-powered Podcast Player

Save insights by tapping your headphones, chat with episodes, discover the best highlights - and more!
App store bannerPlay store banner
Get the app