AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie

Karl Urban und Franziska Konitzer
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Oct 2, 2018 • 55min

Analog zum Mars

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! 366 Tage lang verbrachte Christiane Heinicke wie auf dem Mars: Sie lebte und arbeitete unter einer Kuppel aus Kunststoff und ging nur in einem Schutzanzug nach draußen. Über ein Jahr lebte sie mit fünf anderen Analogastronautinnen und -astronauten zusammen. Eine Nachricht zum Rest der Welt brauchte wie auf dem Mars ungefähr 20 Minuten – eine Antwort genauso lange. Obwohl das Habitat nur auf einem Vulkan von Hawaii lag, dürften der emotionale und soziale Stress ähnlich wie auf dem Mars gewesen sein. Die Geophysikerin spricht über ihre Erlebnisse während des Jahres in Isolation – und wie sie heute an der Universität Bremen selbst Habitate entwirft. Bild: CC-BY-SA 3.0 Brian Shiro Links Christiane Heinicke: Blog WP: Mars Analog Habitat WP: HI-SEAS Webseite: HI-SEAS WP: Mars Society WP: Pāhoehoe-Lava WP: ʻAʻā-Lava Simulation in Polen: ICAres-1 WP: ZARM ZARM: MAMBA
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Apr 19, 2018 • 52min

Raumfahrt mit China

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Die Raumfahrt ist im Umbruch. Die Internationale Raumstation (ISS) könnte schon in einigen Jahren an private Betreiber übergeben oder sogar auf dem Grund des Pazifiks landen. Daher bereitet sich Matthias Maurer derzeit auf weit mehr vor als nur auf seinen ersten Flug zur ISS. Erst kürzlich in das europäische Astronautenchorps berufen, beschäftigt er sich längst mit den Anforderungen neuer Bündnisse. Der gebürtige Saarländer ist es gewohnt, sich mit verschiedenen Kulturen zu beschäftigen. Er spricht fünf Sprachen, neben Russisch neuerdings auch Chinesisch. Und er absolvierte im Sommer 2017 mit seiner Kollegin Samantha Christoferetti ein Überlebenstraining in China, als erste ausländische Raumfahrer überhaupt. Bild: ESA Das Interview ist als Teil des AstroGeo Podcast frei verfügbar. Das Transkript und weiteres Zusatzmaterial ist bei Riffreporter für 2,49 € zu erwerben. Der Kauf unterstützt mich bei meiner weiteren Recherche.
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Sep 18, 2017 • 1h 9min

Die Alpen

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Sie sind erhaben, gewaltig und anziehend: Die Bergkette in der Mitte Europas war lange das bestuntersuchte Hochgebirge der Welt – zum Schaden vieler Geologen. Denn lange hielten sie die Alpen für einen Archetyp eines Gebirges. Als aber Geologen aber im Laufe der Geschichte zunehmend die Welt bereisten, stellten sie das genaue Gegenteil fest: Die Alpen sind ein geologischer Sonderfall unter den Gebirgen. Wie genau sie entstanden, konnten die Forscher erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts richtig beschreiben. In dieser Folge erzählt David Bressan von der geologischen Forschungsgeschichte der Alpen, die voll von Irrungen und Irrtümern ist. Das Gespräch entstand in Südtirol in Norditalien, wo David zu Hause ist. Überschiebung von Glarus nach H. C. Escher (1812): Dunkle Permische Gesteine liegen auf jüngeren Jura- und Kreisesedimenten – für damalige Geologen ein Widerspruch. Links AG 018: Geschichte der GeologieDavid Bressan: Geschichte der Geologie / History of Geology / Storia della GeologiaWP: AlpenWP: Continental Collision (en.)WP: Tektonische DeckeWP: Goethes Italienische ReiseWP: BrennerpassWP: Geologische KartenWP: Magmatisches GesteinWP: Metamorphes GesteinWP: BergkristallWP: SintflutWP: NeptunismusWP: PlutonismusWP: KontraktionstheorieWP: ÄtnaWP: VesuvWP: PlattentektonikWP: Alfred WegenerWP: FaltenWP: HimalayaWP: TethysWP: DolomitenWP: Nördliche KalkalpenWP: GondwanaWP: LaurasiaWP: PangäaWP: SubduktionWP: TauernfensterWP: AbscherungWP: MurenWP: Gotthard-BasistunnelWP: Louis AgassizWP: FindlingeWP: Abraham Gottlob WernerWP: Bergsturz von GraubündenWP: ErosionYoutube: Bergsturz von Frana (Drohnenüberflug)
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Feb 2, 2017 • 18min

Militär im All

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Seit den ersten Tagen der Raumfahrt scheint das All ein friedlicher Ort zu sein: Satelliten kreisen, um die Erde zu untersuchen, Daten zu übertragen – oder zu spionieren. Aber bewaffnete Konflikte gab es bis heute nicht. Tatsächlich aber verfolgten die ersten Weltraummächte – USA und UdSSR – zu Beginn auch aggressive Strategien und entwickelten Waffen für die Umlaufbahnen. Mit dem Weltraumvertrag von 1967 und dem atomaren Gleichgewicht wurden solche Entwicklungen allerdings gestoppt, bevor sie US-Präsident Ronald Reagan schließlich wieder aufnehmen ließ. Musik: Take It Apart And Start All Over Again, CC-BY-SA-NC junior85 Bild: Ronald C. Wittmann / public domain Links WP: Sputnik-1WP: WeltraumvertragOriginaltext: WeltraumvertragBrian Weeden, Secure World FoundationTheresas Hitchens, University of MarylandWP: Ronald ReaganWP: Strategic Defense Initiative (SDI)WP: Anti Satellite Weapons
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Apr 26, 2016 • 49min

Tschernobyls Wildschweinbraten

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 26. April 1986 verteilt sich von Tschernobyl in der heutigen Ukraine radioaktives Material über große Teile Europas. Obwohl bei uns vergleichsweise wenig Nuklide ankommen, sind die Folgen bis heute messbar und beeinträchtigen teilweise sogar Lebensmittel aus den Wäldern Deutschlands. In dieser Folge unterhält sich Gastmoderator Faldrian mit Karl Urban über die Auswirkungen von Tschernobyl. Die waren zwar besonders für die Landwirtschaft in Deutschland kein Thema mehr, aber in den Wäldern gibt es bis heute gegentlich erhebliche Belastungen. Bei Wildschweinen scheinen die Messwerte aus unbekannten Gründen sogar zuzunehmen. Bild: gemeinfrei / Bernie / Wikimedia Commons Links Faldrian: Twitter / Blog / FlattrWP: Nuklearkatastrophe TschernobylDer Spiegel: Molke, In Toto, 16.02.1987WP: Iod-IsotopeWP: Cäsium-IsotopeWP: Liste von KernwaffentestsWP: FalloutSpektrum.de: Der Wald erinnert sich (Recherche dieser Folge)LFU: Bayerisches Landesamt für UmweltLFU: Datenportal, Überwachung der allgemeinen Umweltradioaktivität in BayernFood Watch: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittelxkcd: RadiationWP: Becquerel (Einheit)WP: Sievert (Einheit)WP: DestruentenWP: Mykorrhiza-PilzeWP: Weißer RaslingWP: BioremediationWP: ParasoleWP: WildschweinG. Steinhauser: 137Cs in the meat of wild boars: a comparison of the impacts of Chernobyl and Fukushima, Journal of Radioanalytical and Nuclear Chemistry (2016)G. Steinhauser: Comparison of the Chernobyl and Fukushima nuclear accidents: A review of the environmental impacts, Science of the Total Environment (2014)Deutscher JagdverbandLGL: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und LebensmittelsicherheitLGL: Cäsiumbelastung in Wildfleisch und Wildpilzen aus BayernCRE: Die Jagd
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Mar 15, 2016 • 36min

ExoMars sucht Methan

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 14. März 2016 startete der ExoMars Trace Gas Orbiter vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur. ExoMars ist die erste Marssonde Europas seit 13 Jahren. Im Sommer 2003 startete die erste Sonde Mars Express – und seitdem ist viel passiert. Heute wird der Rote Planeten von sieben aktiven Sonden bevölkert. Ich habe mich daher zum Start im Europäischen Weltraumkontrollzentrum umgehört: Was genau soll die achte Mission am Mars noch tun? Wie gut läuft die Zusammenarbeit mit der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos? Und wie steht es um den zweiten Teil der Mission – den ExoMars Rover, der 2018 starten soll? Korrektur: Anders als im Podcast gesagt, ist der mitfliegende Testlander Schiaparelli insgesamt 600 kg schwer. Bild: Public Domain/Trent Schindler/NASA Links WP: ExoMars Trace Gas OrbiterWP: Schiaparelli DemonstratorMichael Khan: Go for Launch BlogAG023: Ewig lockt das Marsleben, die ZukunftESA: Jorge VagoAG017: Methan und organisches Material
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Nov 20, 2015 • 56min

Erdbeben ganz ganz genau

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Erdbeben sind unbarmherzige Naturgewalten, wenn sie stark sind. Schwache Erdbeben sind eher von akademischem Interesse, könnte man meinen. Ich bin zu Besuch in einer universitären Erdbebenwarte, die tief im Schwarzwald steht und zu den genausten der Welt gehört: Das Black Forest Observatory (BFO), eine Einrichtung der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie. Was die Geophysiker hier in ihren Seismogrammen sehen, erklärt Rudolf Widmer-Schnidrig. Im zweiten Teil gehen wir dann in den Messstollen hinein. Episodenbild: CC0 / Maxpixel (Bild: CC-BY-SA Karl Urban) Links Black Forest Observatory: Wikipedia, Uni Stuttgart, KITWP: SeismographWP: Seismische WelleWP: ErdbebenWP: BergsturzWP: TriangulationWP: Kernwaffenteststopp-Vertrag (CTBTO)WP: PlattentektonikUni Potsdam: MeeresmikroseismikKedar & Web, Science 2005: Seismic HumWP: Global Positioning System (GPS)Deutschlandfunk: In der Tiefe wird es laut
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Jul 22, 2015 • 38min

Ewig lockt das Marsleben - die Zukunft

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Der heilige Gral für die Marsforschung ist es, Leben auf dem Mars zu finden. Jedenfalls ist das die öffentliche Wahrnehmung – und so werden auch Missionen begründet, die zum Mars geschickt werden. Realistischerweise geht es dabei um Spuren längst ausgestorbenen Lebens. Wobei es heute immer noch unverstandene Prozesse gibt, die sogar für lebendige Organismen in der Gegenwart sprechen. Deshalb dröselt diese Episode auf: Was müsste man tun, um endlich handfest organische Verbindungen und Leben auf dem Mars nachzuweisen? Dies ist der dritte und letzt Teil einer Podcastreihe. Er liefert Hintergrund zu meiner Sendung Rot und tot (Manuskript / MP3), die am 12. Juli im Deutschlandfunk gesendet wurde. Zur Wort kommen die Marsforscher Jean-Pierre Bibring, Jorge Vago, Fred Goesmann und Michael Carr. Mehr: Teil 1: Die Anfänge, Teil 2: Die Gegenwart. Musik: NASA / John Beck-Hofmann, 7 Minutes of Terror Bild: ESA Links WP: ExoMars Trace Gas OrbiterWP: ExoMars RoverESA: Jorge VagoWP: CuriosityAG018: Die erste Kometenlandung (mit Fred Goesmann)MPS: Mars Organic Molecule Analyser (MOMA)WP: Gaschromatograph-Massenspektrometer (GCMS)WP: Laserdesorptionsmassenspektrometer (LDMS)
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Jul 15, 2015 • 40min

Ewig lockt das Marsleben – die Gegenwart

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Der Mars hatte einmal Wasser – das haben Raumsonden vielfach bewiesen. Dafür sprechen gigantische Flusstäler, aus dem Orbit nachgewiesene Minerale und die Messdaten der Rover auf der Oberfläche. Aber wieviel Wasser es wirklich gab, ist bis heute umstritten. Manche Forscher halten einen riesigen Nordozean für möglich – andere glauben lediglich an vereinzelte Pfützen. Und diese Frage scheint bis heute offen. Dies ist Teil 2 einer dreiteiligen Reihe. Sie liefert Hintergrund zu meiner Sendung Rot und tot (Manuskript / MP3), die am 12. Juli im Deutschlandfunk gesendet wurde. Zur Wort kommen die Marsforscher Michael Carr, James Head, Harald Hiesinger und Giovanni Leone. Mehr: Teil 1: Die Anfänge, Teil 3: Die Zukunft. Musik: NASA / John Beck-Hofmann, 7 Minutes of Terror Bild: CC-BY-SA 3.0 Ittiz / Wikimedia Commons) Links James Head WP: Gullies WP: Mars Global Surveyor WP: Mars Orbiter Laser Altimeter (MOLA) WP: Mars Reconnaissance Orbiter Harald Hiesinger Head et al.: Possible Ancient Oceans on Mars: Evidence from Mars Orbiter Laser Altimeter Data, Science (1999) WP: Spirit WP: Opportunity WP: Playa WP: Mars ocean hypothesis Leone et al.: A network of lava tubes as the origin of Labyrinthus Noctis and Valles Marineris on Mars, Journal of Volcanology and Geothermal Research (2014) [PDF bei Researchgate] WP: Olivin WP: Serpentin WP: Olympus Mons WP: Plattentektonik
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Jul 13, 2015 • 36min

Ewig lockt das Marsleben - die Anfänge

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Der Mars fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Lange Zeit waren die sogar überzeugt, dass hier (wie auch auf anderen Welten) Leben existieren müsste. Mittlerweile hat sich das geändert: Forscher hoffen, dass sich Leben in extremen Nischen gehalten hat – wenn es überhaupt jemals dort war. Dies ist Teil 1 einer dreiteiligen Reihe. Sie liefert Hintergrund zu meiner Sendung Rot und tot (Manuskript / MP3), die am 12. Juli im Deutschlandfunk gesendet wurde. Zur Wort kommen die Marsforscher Jean-Pierre Bibring, Michael Carr, James Head und Gerhard Neukum. Mehr: Teil 2: Die Gegenwart, Teil 3: Die Zukunft. Musik: NASA / John Beck-Hofmann, 7 Minutes of TerrorBild: gemeinfrei Links WP: Jean-Pierre Bibring (französisch)WP: Giordano BrunoWP: Giovanni SchiaparelliWP: Percival LowellJames HeadWP: MarinerWP: VikingWP: Viking lander biological experimentsAstroGeo: Nachruf auf Gerdhard Neukum

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